Vorfälle an der WM: Murat Yakin wollte Noah Okafor wohl ohnehin nicht mehr aufbieten
Am Donnerstag verkündete Noah Okafor seinen vorübergehenden Rücktritt aus der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Der 26-Jährige kritisierte in einem Instagram-Beitrag Nati-Trainer Murat Yakin: «Es sind Dinge passiert, die mich tief getroffen haben. Vertrauen ist verletzt worden. Zusagen wurden nicht eingehalten. Und als ich gegen Algerien spielen durfte, wurde selbst bei kleinen Fehlern weit weg von unserem Tor auf eine Art und Weise reagiert, die mich tief getroffen hat.» Allerdings wäre Okafor wohl auch ohne Nati-Rücktritt nicht mehr von Yakin aufgeboten worden.
Wie der Blick berichtet, attackierten Personen aus Okafors engstem Umfeld den Schweizerischen Fussballverband SFV und Trainer Murat Yakin mit Posts auf unterschiedlichen Plattformen. Darum hat sich Yakin bereits vor mehreren Tagen dazu entschieden, Okafor während seiner Amtszeit nicht mehr aufzubieten.
Es ist ein weiteres Kapitel in der schwierigen Beziehung zwischen Okafor und Yakin. Bereits nach der Europameisterschaft 2024 schien das Tischtuch zwischen den beiden Parteien zerschnitten, als der Offensivspieler keine Einsatzminuten erhielt. Bereits im letzten Herbst gab Okafor bei The Athletic ein Interview und beschwerte sich über Yakin.
An der WM im diesjährigen Sommer stand Okafor zwar wieder im Kader, kam aber nur im Sechzehntelfinal gegen Algerien zu einem 19-minütigen Kurzeinsatz. Auch in diesem Spiel schien Yakin mit Okafor nicht zufrieden zu sein und nach einer missglückten Aktion warf der Nati-Trainer eine Trinkflasche frustriert weg. (riz)
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