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Murat Yakin wollte Noah Okafor wohl ohnehin nicht mehr aufbieten

Switzerland's Noah Okafor drinks during a hydration break during a training session of the Swiss national soccer team at the SDJA in San Diego, California, USA, Friday, June 26, 2026, during the  ...
Noah Okafor wird vorerst nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen.Bild: keystone

Vorfälle an der WM: Murat Yakin wollte Noah Okafor wohl ohnehin nicht mehr aufbieten

10.09.2026, 17:4610.09.2026, 17:46

Am Donnerstag verkündete Noah Okafor seinen vorübergehenden Rücktritt aus der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Der 26-Jährige kritisierte in einem Instagram-Beitrag Nati-Trainer Murat Yakin: «Es sind Dinge passiert, die mich tief getroffen haben. Vertrauen ist verletzt worden. Zusagen wurden nicht eingehalten. Und als ich gegen Algerien spielen durfte, wurde selbst bei kleinen Fehlern weit weg von unserem Tor auf eine Art und Weise reagiert, die mich tief getroffen hat.» Allerdings wäre Okafor wohl auch ohne Nati-Rücktritt nicht mehr von Yakin aufgeboten worden.

Wie der Blick berichtet, attackierten Personen aus Okafors engstem Umfeld den Schweizerischen Fussballverband SFV und Trainer Murat Yakin mit Posts auf unterschiedlichen Plattformen. Darum hat sich Yakin bereits vor mehreren Tagen dazu entschieden, Okafor während seiner Amtszeit nicht mehr aufzubieten.

Es ist ein weiteres Kapitel in der schwierigen Beziehung zwischen Okafor und Yakin. Bereits nach der Europameisterschaft 2024 schien das Tischtuch zwischen den beiden Parteien zerschnitten, als der Offensivspieler keine Einsatzminuten erhielt. Bereits im letzten Herbst gab Okafor bei The Athletic ein Interview und beschwerte sich über Yakin.

An der WM im diesjährigen Sommer stand Okafor zwar wieder im Kader, kam aber nur im Sechzehntelfinal gegen Algerien zu einem 19-minütigen Kurzeinsatz. Auch in diesem Spiel schien Yakin mit Okafor nicht zufrieden zu sein und nach einer missglückten Aktion warf der Nati-Trainer eine Trinkflasche frustriert weg. (riz)

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
10.09.2026 19:05registriert Oktober 2018
Da könnte ja das wichtige Umfeld Okafor dazu bewegen, bei sich selbst hinzusehen.

Könnte mit ihm zu tun haben, was da passiert? Es betrifft jedenfalls seine Zuständigkeit.

Besonders, wenn es Rampenlicht braucht.
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unclegreg
10.09.2026 18:01registriert September 2015
Oh, ist die Sippenhaftung wieder in Mode.

Ohne eine Ahnung von dem ganzen Hick Hack zu haben, hoffe ich einfach, dass Yakin die beste Spieler für die Mannschaft zusammenstellt. Was dessen Frauen, Väter, Kinder oder sonst wie Verwandten öffentlich und auch privat sagen, darf dabei keinen Einfluss haben.
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Oliver01
10.09.2026 18:51registriert Februar 2023
Yakin ist der Chef und entscheidet - für die Mannschaft. Und das macht er gut. Jemanden aufzubieten, der negative Post‘s abgibt kann man nicht brauchen.
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