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Les joueurs remplacants du FC Zurich sont assis avec distance sociale dans les tribunes, avec derriere de gauche a droite , Willie Britto, Stephan Seiler, Henri Koide, et devant de gauche a droite, Shpetim Sulejmani, Mirlind Kryeziu et Umaru Bangura lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Zuerich, FCZ, ce mardi 7 juillet 2020 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Hielten sich an die Abstandsregeln: Die Reservespieler des FC Zürich am letzten Dienstag in Neuenburg. Bild: keystone

Muss der FCZ mit der U21 antreten? Die SFL muss heute viele offene Fragen beantworten

Sechs Runden vor Schluss der Super-League-Saison hat das Coronavirus doch noch den Schweizer Fussball erreicht. Kann dennoch zu Ende gespielt werden? Muss der FCZ mit der U21-Mannschaft antreten? Fragen, die bald geklärt werden müssen.

markus brütsch / ch media



Man glaubt, nicht richtig gehört zu haben. Und spult die Einspielung im Schweizer Fernsehen zurück, um noch einmal hinzuhören und die Aussage zu verifizieren. Doch auch beim zweiten Mal sagt Heinrich Schifferle: «Ich sehe keine Probleme, dass wir die Meisterschaft nicht fertigspielen können.»

Wie bitte? Hat der Präsident der Swiss Football League bis am Samstagabend nicht mitbekommen, dass beim FC Zürich nicht nur Mirlind Kryeziu, sondern insgesamt sechs Spieler und drei Staffmitglieder mit dem Coronavirus infiziert sind?

SFL-Präsident Heinrich Schifferle im SRF-Interview. Video: SRF

Doch. Er hat. Aber Schifferle demonstriert Zweckoptimismus und hofft, dass die verschobene Partie zwischen dem FCZ und Sion die einzige in der Super League bleibt, die dem Virus zum Opfer gefallen ist.

Liga auf dem falschen Fuss erwischt

Was allerdings etwas blauäugig erscheint angesichts der Tatsache, dass das dafür zuständige kantonale Gesundheitsamt alle Zürcher, die am Dienstag im Mannschaftsbus zum Spiel in Neuenburg gesessen sind, für zehn Tage in Quarantäne geschickt hat.

Offensichtlich ist die Swiss Football League mit dieser Massnahme auf dem falschen Fuss erwischt worden, hatte sie doch vom Bund zuvor andere Informationen bekommen, was im Fall eines einzelnen Coronafalls zu tun ist. Dazu sagt Schifferle: «Das hat mich irritiert. Hätten wir gewusst, dass dann eine ganze Mannschaft in Quarantäne muss, hätte das Folgen für das Schutzkonzept und die ganze Organisation gehabt.»

Man wird den Eindruck nicht los, die Liga habe sich zu wenig mit dem Fall der Fälle beschäftigt, zu sehr das Prinzip Hoffnung gelebt und werde nun von der Realität eingeholt. Dazu passt eine Aussage Schifferles: «Ich mache mir keine Gedanken über Eventualitäten. Es bringt nichts, Szenarien aufzustellen in einer Zeit, wo morgen alles anders ist, was heute noch gilt.»

ARCHIVBILD ZUM POSITIVEN CORONAVIRUS-TEST VON FCZ PRAESIDENT ANCILLO CANEPA, AM SONNTAG, 12. JULI 2020 - Zuerichs Praesident Ancillo Canepa, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich, am Mittwoch, 1. Juli 2020 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist am Sonntag positiv getestet worden. Bild: keystone

Während viele in der Fussball-Schweiz bezweifeln, ob der FCZ zum Auswärtsspiel am Dienstag in Basel antreten kann, sagt Schifferle: «Das Spiel ist nicht abgesagt.» Kurzfristig war es das allerdings. Am Freitagabend meldete die Liga die Partie als verschoben. Selbiges tat der FCB auf seiner Website. Keine 24 Stunden später waren beide Einträge wieder verschwunden. Aber Verschiebungen sind kaum möglich, der Zeitplan – vor allem derjenige des FCB – weist keine Lücken auf.

«Vielleicht lässt sich die Quarantäne der Zürcher ja verkürzen», hofft Schifferle. Oder der FCZ entsendet ein Team nach Basel mit Spielern, die negativ getestet (Marco Schönbächler, Pa Modou und Antonio Marchesano) wurden und füllt das Kader mit U21-Akteuren auf. Was indes einer Wettbewerbsverzerrung gleich käme. Analog der russischen Meisterschaft – nur nicht ganz so zugespitzt –, in der Rostow beim weitaus schlechter klassierten Sotschi mit einer Juniorenmannschaft antreten musste und 1:10 verlor.

Die U21-Mannschaft des FCZ hat im Jahr 2020 noch kein Spiel bestritten und hätte nach dem kürzlich erfolgten Trainingsauftakt eigentlich nochmals bis zum 22. Juli frei, weil die neue Saison erst am 16. August beginnt.

Darum muss GC nicht in Quarantäne

Im Gegensatz zum Stadtrivalen FC Zürich muss bei den Grasshoppers nach einem positiven Corona-Fall nicht die ganze Mannschaft in Quarantäne. Wie der Challenge-League-Klub mitteilte, muss nach einem Entscheid des kantonsärztlichen Dienstes des Kantons Aargau nur der mit dem Virus infizierte Spieler Amel Rustemoski in Quarantäne.

Den Entscheid fällten die Behörden des Aargaus, weil der Spieler in diesem Kanton wohnt. «Alle GC-Spieler sind beschwerde- und symptomfrei und keiner hatte nachweislich engen Kontakt mit dem betroffenen Spieler», heisst es in der Mitteilung der Zürcher. Damit dürfte das Heimspiel der Grasshoppers am nächsten Dienstag gegen Chiasso stattfinden können. (sda)

Bei Xamax alle Tests negativ, aber...

Abgesehen vom Spiel in Basel geht Schifferle davon aus, dass der FCZ eine Mannschaft hinbekommt, welche die Saison zu Ende spielen kann. Dass der Stadtklub aus dem Wettbewerb genommen werde, stehe im Moment nicht zur Diskussion. Zur zehntägigen Quarantäne werden beim FCZ bereits der Mittwoch, Donnerstag und Freitag nach der Partie bei Xamax. An diesen Tagen haben die FCZ-Spieler entweder gar nicht oder nur individuell trainiert und sind nicht mehr länger miteinander in Kontakt gekommen.

Am nächsten Samstag könnte das Team also frühestens wieder spielen. Auf dem Plan stünde dann der Match gegen YB - trainieren könnte die Mannschaft vorher nur in den Stunden vor der Partie.

Mut macht dem SFL-Präsidenten, dass die Tests bei Xamax, dem letzten Gegner des FCZ, alle negativ ausfielen. «Darüber bin ich doppelt froh», sagt Schifferle. Er weiss: Gibt es noch einen zweiten Klub mit Corona infizierten, die in Quarantäne müssen, dann hat die Liga ein noch gröberes Problem und der Abbruch ist nicht mehr fern. Im Fall Xamax ist es indes fraglich, wie aussagekräftig die Testresultate sind. Die Inkubationszeit bei Covid-19 beträgt zwei bis 14 Tage.

Sion's president Christian Constantin during the first Super League soccer match after the Coronavirus lockdown, between FC Sion and Sankt-Gallen, at the Stade de Tourbillon in Sion, Switzerland, Saturday, June 20, 2020. To prevent a second wave of Covid-19 infections, the match takes place without spectators. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Kellerkinder der Liga hoffen auf einen Saisonabbruch. Bild: keystone

Natürlich ist man heute schlauer und würde wohl weniger auf ein «Schutzkonzept light» setzen. Aus Sion hat Präsident Christian Constantin bereits verlauten lassen, es gebe nun nichts anderes als den Saisonabbruch. Noch ist es nicht so weit. Die Lösung, über den 2. August hinaus zu spielen und am grünen Tisch zu entscheiden, wer die Schweiz im Europacup vertreten wird und dies der UEFA termingerecht mitzuteilen, könnte die praktikabelste Lösung ohne Wettbewerbsverzerrung in der Super League sein.

Heute trifft sich das Komitee der SFL zu einer Sitzung: wie weiter? Dessen Finanzchef, FCZ-Präsident Ancillo Canepa, hat gestern mitgeteilt, ebenfalls mit dem Virus infiziert zu sein.

«Gemäss Schutzkonzept habe ich mich jetzt in Isolation begeben und werde die weitere Entwicklung abwarten.»

FCZ-Präsident Ancillo Canepa

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 13.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Wie peinlich wäre das denn, wenn die U21 den FC Sion schlagen würde. Vor allem für die A-Mannschaft des FCZ :-)
    • Tschowanni 13.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Liegt durchaus 8m Bereich des Möglichen. Die U21 wird das ganze schon ganz anderst angehen als die alten Hasen. Sie können nur gewinnen
  • wasps 13.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Sorry, wie blöd kann man sein und glauben, bei einem Fall im Team müsse nur der Betroffene in Quarantäne! Und dass, nach vier Monaten COVID! Leben die auf dem Mond?
    • Devante 13.07.2020 12:22
      Highlight Highlight Sag das mal GC
  • Crocodile Hundi 13.07.2020 10:14
    Highlight Highlight Was für Dilettanten! Keine regelmässigen Tests, obwohl wir wissen das viele der Infizierten keine Symptome zeigen. Keine Verschiebedaten und kein Plan B. Sehr naiv zu glauben, dass nur einzelne Spieler in Quarantäne müssen und keine ganzen Teams.

    Sieht ganz danach aus, als würde mutwillig mit der Gesundheit der Athleten gespielt und das eine oder andere unter den Teppich gekehrt wird.

    Aber für was eigentlich? Gemäss Constantin verlieren alle Klubs massiv Geld mit jedem Spiel. Bringt ja nichts, wenn wir die Saison zu Ende spielen und nächstes Jahr nur noch 6 Teams in der SL mitspielen.
    • Raber 13.07.2020 11:29
      Highlight Highlight Mit dem ersten Teil deines Posts bin ich voll einverstanden. Aber dass mit der Gesundheit der Sportler gespielt wird,teile ich nicht. Bis jetzt sind schon einige Fussballer positiv getestet worden und passiert ist nicht viel.
      Das CC gerne den Aussenseiter mimt ist ja nichts neues. Was wäre die alternative? Eigentlich nur wieder Spiele mit Zuschauern oder gar keine Spiele. Ersteres findet wohl keine Akzeptanz und Mehrheit und beim Zweiten kannst die Clubs auch gerade direkt in die Insolvenz schicken. Vorallem in der Challenge League sind viele Clubs auf die TV Gelder angewiesen.
  • Score 13.07.2020 10:10
    Highlight Highlight Ich bin echt etwas schockiert darüber, dass der SFV gar keinen Plan zu haben scheint was in solche einem Fall wie wir ihn nun haben zu machen ist. So unglaublich blauäugig kann man ja gar nicht sein... Es müsste ganz klar definiert sein wann wer getestet wird. Der SFV hätte zudem ganz klare Massnahmen herausgeben müssen wie gereist werden muss. Nicht Empfehlungen. Wenn ich nun lese das sich die FCZler im Car infiziert haben sollen, dann kann ich das fast nicht glauben... Die Ansteckungsgefahr auf dem Feld ist viel kleiner als während einer Dreistündigen Car-Fahrt...
    • Score 13.07.2020 10:42
      Highlight Highlight Übrigens muss man sich schon auch mal überlegen was denn mit dem FCZ passiert wenn sie tatsächlich das Schutzkonzept missachtet haben.

      https://www.sfl.ch/fileadmin/user_upload/www.sfl.ch/downloads/Corona/Schutzkonzept_Spielbetrieb_SFL_2.0.pdf

      "6.3.2 Die Anreise des Gastklubs ins Stadion soll, wenn möglich, mit mehreren Bussen/Transporten erfolgen,
      damit die übergeordneten Grundsätze eingehalten werden können. In jedem Fall muss eine
      Hygienemaske getragen werden."

      Da soll mir jetzt einer Erklären warum sich die alle im Car angesteckt haben...
  • Alberto Sieef 13.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Wir hätten in der Schweiz auch das Konzept der Bundesliga übernehmen können. Wie es jede grosse Liga Europas gemacht hat. Aber die SFL dachte die können das besser was daraus wurde sehen wir gerade. Peinlich.
    • Staedy 13.07.2020 12:00
      Highlight Highlight War halt zu teuer. Schlicht und einfach. So ist es halt wenn die meisten Klubs von der Hand im Mund leben müssen.
    • YBforever 13.07.2020 12:23
      Highlight Highlight Richtig!
    • Ueli dr knächt 13.07.2020 12:29
      Highlight Highlight Wenn du Menschen unmenschliche Löhne bezahlst, kannst du von Ihnen auch unmenschliches Verhalten einfordern. Hier in der Schweiz unmöglich. Oder willst du, dass beispielseweise ein Busfahrer irgend einer Mannschaft von Juni 2020 bis dass das Volk geimpft oder immun ist alleine abgeschottet Leben muss? Also ich bin nicht so egoistisch und stelle mein Verlangen nach sportlicher Unterhaltung über das Wohl vieler Mitmenschen.
  • Raber 13.07.2020 09:25
    Highlight Highlight Irgendwie war es doch in der Verantwortung des FCZ, dass er ein Konzept aufstellt und seine Spieler aufklärt. Wenn die nicht fähig sind,ihre Spieler häufiger zu testen und Gesund zu bleiben,was zum Beispiel in Deutschland klappte, ist das eigentlich nicht das Problem der anderen Klubs. Deshalb kann ich das Gerede von Wettbewerbs Verzerrung nicht hören. Ich glaube der Verband sollte da Härte zeigen. Wieso dies nicht schon vorher so abgesprochen wurde,ist Amateurhaft. Hoffentlich stellen sie klare Regeln auf, ansonsten müssen sie die neue Saison gar nicht erst beginnen.
    • McStem 13.07.2020 09:51
      Highlight Highlight Die Wettbewerbsverzerrung beträfe ja nicht nur der FCZ. YB liegt noch innerhalb der 10 Tage seit dem XAMAX-Spiel. Dürfte also gegen die U21 spielen, während St. Gallen am 25.07. wieder gegen die erste Mannschaft antreten muss.
    • tostaky 13.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Wettbewerbsverzerrung heisst eben auch, dass z.B. YB gegen eine U21-verstärkte Rumpftruppe spielen darf, während gegen St.Gallen die Quarantäne dann abgelaufen ist.
    • Score 13.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Es gab mal eine Saison da hatte GC 13 verletzte oder Abwesende (gesperrte) Spieler. Also gleichzeitig. Und man spielte in Bern. Das war praktisch eine U21 Mannschaft. man hat dann glaubs 1:0 verloren. Ist schon sehr lange her. Was ich damit sagen will, man kann es auch einfach als Glück/Pech anschauen... Zudem sind auch die Nachwuchsspieler des FCZ nicht unbedingt schlecht und gerade YB hat auch schon mal gegen einen 1. Ligisten verloren im Cup.
      Das grössere Problem sehe ich darin, das viele U21 Spieler ins Kader der ersten Mannschaft integriert wurden wegen Corona...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nicken 13.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Falls der FCZ tatsächlich mit der U21 spielen muss, ist dies klar ein falsches Zeichen des SFV gegenüber andere Vereine. Da die Spieler von der Liga aus nicht getestet werden müssen, besteht hier eine grosse Gefahr, dass man zukünftige positive Fälle einfach unter den Tisch kehrt und den Spieler als verletzt meldet.
    Angenommen bei St. Gallen bekommt ein Spieler Corona. Dann müsste sich die Führung überlegen ob man im Meisterschaftsrennen bleiben möchte und den Spieler als verletzt meldet oder ob man das Team in Quarantäne versetzt und somit die Meisterschaftschancen aufrecht erhält..
    • Staedy 13.07.2020 09:39
      Highlight Highlight Einige merken es immer noch nicht, die alternative in solchen Beispielen ist der Meisterschaftsabbruch und ein Entscheid am grünen Tisch. Dann bitte sehr, aber dann auch bitte ohne Meister. Kommentarschreiber Raber beschreibt und folgert es schon richtig. Wenn sich einfach alle an strikte Regeln halten würden, dann gäbe es auch keine Fälle oder solche, die krank im Bus an ein Auswärtsspiel mitfahren. Die Verantwortung liegt beim FCZ und nicht den anderen Klubs.
    • TanookiStormtrooper 13.07.2020 12:46
      Highlight Highlight In St. Gallen hatte man doch auch schon einen Corona-Fall. Nur ist der Spieler nie mit der Mannschaft in Kontakt gekommen. Da lief also hoffentlich alles Korrekt ab.

      https://www.watson.ch/!830151152
  • Capslock 13.07.2020 08:54
    Highlight Highlight dann mässen aber auch alle U-21 Spieler getestet werden,, denn beim FCZ läuft momentan alles aus dem Ruder
    • Staedy 13.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Es verwundert sowieso, wenn dies nicht der Fall wäre.
  • glass9876 13.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Und vor paar Tagen hat man sich noch über die Adria Tour lustig gemacht bzw. geärgert.
    • Hanspeter Bloch 13.07.2020 09:54
      Highlight Highlight die Adria Tour fand aber mit vielen Zuschauern statt und legendären Spielerparties.
  • Scaros_2 13.07.2020 06:54
    Highlight Highlight Bin immer noch erstaunt wie die SFL scheinbar absolut kein Plan B hat. Man ging glaube ich wirklich davon aus, dass kein Team unter Quarantäne gesteckt wird. Bitzeli lächerlich ist das ganze shcon.
    • Tschodock 13.07.2020 08:27
      Highlight Highlight Absolut! Jeder einigermassen vernünftige/realistische Arbeiter würde ein Konzept aufstellen, in welchem die Fragen geklärt werden, was passiert wenn 1) ein Spieler, 2) mehrere Spieler und 3) eine ganze Mannschaft in Quarantäne muss.
      Die Vereine geben sich mühe/nehmen Risiken auf sich und verlängern Verträge, dann kommt die SFL mit diesem Anfängerverhalten... irgendwie traurig.
    • Staedy 13.07.2020 09:45
      Highlight Highlight Die Profivereine sind ja die SFL! Das ist genau das Problem. Sie schauen nur auf kurzfristige Punkte. Sie haben u.a. aus Kostengründen auf regelmässige Tests im dreitage Rhythmus verzichtet und erhalten nun die Rechnung. Die SFL Klubs kann man eben nicht aus der Verantwortung nehmen.

      Wenn man das Verhalten der SFL in anderen Punkten gegenüber Amateurklubs betrachtet, wirkt es noch viel lächerlicher. Wobei der Vergleich mit Amateurklubs ist da schon eine Beleidigung diesen gegenüber. Die SFL bzw. der Heiri Schifferle ist völlig erstaunt.....ich lach mich gleich.

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