Medienberichte: Einbruchsversuch bei Lamine Yamal vereitelt
Unbekannte haben versucht, in das Haus des spanischen Fussball-Nationalspielers Lamine Yamal bei Barcelona einzubrechen. Der Einbruchsversuch sei in der Nacht auf Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des 19-Jährigen vereitelt worden, berichteten die Zeitung «La Vanguardia» und weitere spanische Medien unter Berufung auf die Behörden der Region Katalonien. Nur wenige Stunden zuvor hatte Yamal mit Spanien bei der WM in den USA nach einem Halbfinal-Sieg über Frankreich (2:0) das Endspiel erreicht.
Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Sprecher der Mossos d'Esquadra.
Laut dem Bericht von «La Vanguardia» entdeckte ein Wachmann auf Überwachungskameras gegen vier Uhr zwei Männer auf einer der Grundstücksmauern des Anwesens in Esplugues de Llobregat. Demnach wurden in der Gegend in der Nacht mindestens zwei weitere Einbrüche verübt. Die Ermittler prüften, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, hiess es.
Haus gehörte früher Piqué und Shakira
Immer wieder werden Häuser prominenter Fussballprofis in Europa Ziel von Einbrecherbanden. Das Anwesen des Stürmers des FC Barcelona ist in Spanien auch deshalb bekannt, weil es früher dem ehemaligen Fussballstar Gerard Piqué und der Sängerin Shakira gehörte. Nach dem Kauf veröffentlichte Yamal mehrfach Bilder des Hauses und der Aussenanlagen in sozialen Netzwerken.
Yamal war am Dienstag mit seiner Auswahl durch einen 2:0-Erfolg gegen Frankreich in Arlington im US-Staat Texas in das Endspiel der Fussball-Weltmeisterschaft eingezogen. Dort treffen die Spanier am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Weltmeister Argentinien. (riz/sda/dpa)
