Die FCZ Frauen überrollen Aarau – GC und Servette mit knappen Siegen
Aarau – Zürich 0:8
Der FC Zürich ist nach einem Kantersieg neuer Leader der Women's Super League. Auf dem Schachen in Aarau setzte sich das Gästeteam gleich mit 8:0 durch.
Vor 200 Fans hielt Aarau in der Startphase gut mit und kam zu Chancen. Auch nach dem ersten Gegentreffer durch Nina Kajzba in der 21. Minute hielt das Heimteam mit, allerdings mangelte es an Präzision. Der FCZ machte es besser und schoss in der zweiten Halbzeit sechs Tore. Alleine vier davon gingen auf das Konto der 22-jährigen Slowenin Kajzba.
Yverdon – GC 1:2
Punktgleiche Co-Leaderinnen sind die Frauen des Zürcher Stadtrivalen. Die Grasshoppers kamen beim punktelosen Yverdon zu einem Mini-Sieg. Als Michelle Sager für die Westschweizerinnen in der 88. Minute verkürzte, kam noch einmal etwas Spannung auf im Stade Municipal. Doch GC schaukelte den Sieg über die Zeit. Dalila Ippolito bereits in der 3. Minute und Kayla McKenna kurz nach Wiederbeginn schossen die Tore für die Favoritinnen.
Servette – Basel 2:1
Beim Spiel des Meisters in Genf dauerte es lange, ehe die Zuschauenden Tore zu sehen bekamen. Erst in der 76. Minute brach Gloria Marinelli den Bann, sieben Minuten später doppelte Magdalena Sobal nach. Der FCB kam erst in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer durch Carla Christen.
Rapperswil-Jona – YB 1:1
Die Young Boys müssen etwas überraschend Federn lassen. Lisa Josten brachte die Bernerinnen schon in der 7. Minute in Führung, doch kurz vor der Pause gelang Sophie Profé der Ausgleich. Dabei blieb es auf dem Grünfeld vor 412 Fans.
Luzern – St.Gallen 3:1
Im einzigen Freitags-Spiel kam der FC Luzern zum ersten Saisonsieg. Dank des 3:1-Erfolgs über St.Gallen schlossen die Innerschweizerinnen zum Gegner auf. Kurz vor der Pause setzte sich Luzern dank des Doppelschlags von Michèle Schnider (39.) und Ramona Schallberger (42.) ab. Für die 16-jährige Schallberger war es im dritten Spiel das dritte Tor.
Zwar kam der FCSG nur 21 Sekunden nach Wiederbeginn zum Anschlusstreffer durch Yael Aeberhard und drückte in der Folge auf den Ausgleich, doch ein Tor erzielten nur noch die Luzernerinnen. Aldiana Amuchie war für den Endstand besorgt. (ram)
