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Jubel kostet Oman beinahe das Weiterkommen – doch er hat Glück

Sein Jubel kostet sein Team das Weiterkommen – wäre da nicht unerhörtes Glück

30.09.2026, 08:5430.09.2026, 11:29

Hierfür wurde das Wort Herzschlagfinale wohl erfunden: Im Arabian Gulf Cup kämpfen der Oman und der Irak im Fernduell um das Weiterkommen. In der 81. Minute geht der Oman gegen Kuwait 2:1 in Führung, benötigt aber ein weiteres Tor, um am Irak vorbeizuziehen. Dieser liegt im Parallelspiel gegen Gastgeber Saudi-Arabien nämlich 0:2 hinten.

Drei Minuten später fällt dieser Treffer tatsächlich: Musab Al Shaqsy köpft eine Ecke von Nasser Al Rawahi, der die ersten beiden Tore erzielt hat, zum 3:1 ins Netz. Damit stehen der Oman und der Irak nun bei je vier Punkten und einem Torverhältnis von 4:5, die Direktbegegnung endete 1:1. Doch die Omaner haben in der Fairplaywertung einen klitzekleinen Vorsprung. Bis …

… Torschütze Al Shaqsy beim Jubeln sein Trikot auszieht. Dafür sieht der 26-jährige Verteidiger die Gelbe Karte. Nun stehen sowohl der Oman als auch der Irak bei je acht Verwarnungen. Somit gibt es keinen sportlichen Aspekt, nach welchem eines der beiden Länder den zweiten Platz der Gruppe A für sich beanspruchen konnte. Es muss also das Los entscheiden, wer Gruppensieger Saudi-Arabien in den Halbfinal folgt.

Und wie der Titel dieses Artikels schon verrät: Das Los entscheidet zugunsten des Omans. Sehr zur Erleichterung von Musab Al Shaqsy, dessen Aktion seinem Land beinahe den Halbfinaleinzug gekostet hat. In der K.o.-Runde trifft der Oman dann entweder auf die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar. Gut für Al Shaqsy: Dann spielt die Fairplaywertung keine Rolle mehr. (nih)

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