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epa09114773 A handout photo made available by the Spanish Royal Soccer Federation (RFEF) shows shows Real Sociedad players throwing head coach Imaol Alguacil up after winning the 2020 Spanish King's Cup final soccer match against Real Sociedad at La Cartuja stadium in Seville, Andalusia, Spain, 03 April 2021.  EPA/RFEF HANDOUT IMAGE TO BE USED ONLY IN RELATION TO THE STATED EVENT / MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Real Sociedad gewann zum ersten Mal seit 34 Jahren einen Titel. Am meisten freute das Trainer Imanol (o.). Bild: keystone

Fallrückzieher, Messi-Nachfolger und die weiteren Highlights des Fussballwochenendes



Joker Verde bewirbt sich für den Puskás-Preis

Spezia-Stürmer Daniele Verde war gegen Lazio Rom gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz, als er nach einer Flanke von Emmanuel Gyasi zum Schuss ansetzte. Sein Fallrückzieher landete genau unter der Latte, unhaltbar für Lazios Torhüter Pepe Reina. Für Verde war es erst der vierte Treffer in der laufenden Serie-A-Saison. Zuletzt spielte er selten von Anfang an, doch vielleicht konnte er sich mit diesem Treffer für höhere Aufgaben empfehlen.

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Daniele Verde gleicht das Spiel per Fallrückzieher aus. Video: streamable

Zu einem Punkt reichte es für Spezia am Ende aufgrund eines Elfmetertors von Felipe Caicedo in der 88. Minute nicht. Lazio setzte sich mit 2:1 durch. Dennoch konnten die Gastgeber nicht ganz zufrieden sein. In der Nachspielzeit flogen mit Manuel Lazzari und Joaquín Correa zwei Römer vom Platz.

Messi-Nachfolger für Freistösse gefunden

Der 21-jährige Alex Collado steht aktuell noch bei der zweiten Mannschaft des FC Barcelona auf dem Platz. Seit Dezember ist der Flügelspieler der Captain seines Teams und überzeugt mit sieben Toren in 17 Spielen. Am Samstag zeigte er zudem seine Qualitäten bei Standardsituationen. Sein Freistoss fand das Ziel genau und landete zum 2:0 im Netz. Der FC Barcelona B setzte sich mit 2:1 gegen Alcoyano durch.

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Der Freistosstreffer von Alex Collado zum 2:1. Video: streamable

Was der kann, kann ich doch längst

Das hatte sich Sheffields Daniel Jebbison wohl gedacht, als er den Jubel seines Teamkollegen Andre Brookes gesehen hatte. Der Torschütze zum 1:0 jubelte akrobatisch, Jebbison nicht so ganz.

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Das 1:0 durch Andre Brookes mit anschliessendem Jubel. Video: streamable

In der zweiten Halbzeit konnte der Stürmer der U18 von Sheffield United doch noch ein Erfolgserlebnis feiern. Jebbison traf zum 2:0-Endstand und half seinem Team so ins Achtelfinale des «FA Youth Cups». Zumindest schien er aus seinem Jubelversuch gelernt zu haben, beim eigenen Treffer hielt er sich vornehmlich zurück.

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Bei 3:30 Minuten trifft Jebbison zum 2:0 für die U18 von Sheffield United. Video: YouTube/Sheffield United FC

Autsch! Das tut schon beim Zuhören weh...

In der zweiten französischen Liga geht es ganz schön zur Sache. Beim Spiel zwischen Grenoble und Chateauroux kam es zum Zusammenprall zwischen Gilles Sunu und Torhüter Esteban Salles. Im Kampf um den Ball zog keiner der beiden zurück. Doch da Salles klar zuerst am Ball war und Sunu mit gestrecktem Bein voran in den Zweikampf ging, flog letzterer berechtigterweise vom Platz. Der Schiedsrichter zeigte dem ungläubig dreinschauenden Stürmer von Chateauroux die Rote Karte.

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Das Foul von Gilles Sunu an Esteban Salles. Video: streamable

Bei der Aktion dürfte auch noch etwas Frust mitgespielt haben. Grenoble war eine Minute zuvor in Führung gegangen. Wenig später gelang den Gastgebern sogar noch das 2:0. Doch der Tabellenletzte kämpfte sich in Unterzahl gegen den Vierten zurück und holte mit dem 2:2 noch einen Punkt. Gilles Sunu war nicht der einzige Akteur, der das Feld frühzeitig verlassen musste. In der 74. Minute sah Adrien Monfray von Grenoble Gelb-Rot.

Wenn der Trainer in die Rolle des Fans schlüpft

Die Fans von Real Sociedad San Sebastian hatten es nicht immer leicht. Der letzte Titel fand seinen Weg 1987 zum Verein aus dem Baskenland. Zwischen 2007 und 2010 gab es im «Estadio Anoeta» nur Zweitligafussball zu sehen. Zu diesen Fans zählt sich auch Trainer Imanol. Die Leidenszeit ohne Titel endete nun aber mit dem Sieg im Final der «Copa del Rey» gegen den baskischen Rivalen Athletic Bilbao. Der einzige Treffer der Partie wurde von Mikel Oyarzabal per Elfmeter erzielt.

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Der Elfmeter von Mikel Oyarzabal zum 1:0. Video: streamable

Da liess es sich Trainer Imanol nicht nehmen, den Erfolg gebührend zu feiern. Der 49-Jährige ist selbst ein lebenslanger Fan des Teams, das er nun trainiert, wodurch sich seine leidenschaftliche Performance bei der Pressekonferenz erklärt.

Imanol stand zwischen 1990 und 1998 in 113 Spielen für Real Sociedad auf dem Platz und ist seit 2011 als Trainer im Verein tätig. In seiner dritten Saison als Coach der A-Mannschaft gelang es ihm nun, die 34-jährige Titelflaute zu beenden. Das feierte er dann zu Hause vom Balkon aus weiter.

Das Kuriose an dem Spiel war, dass es das Finale der letzten Saison war. Die Halbfinals wurden im März 2020 gespielt, der Final wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. In zwei Wochen bietet sich Bilbao die erneute Chance auf den Titel. Sie treffen im Final des diesjährigen Wettbewerbs auf den FC Barcelona.

Vielleicht sollte dieser Goalie lieber im Tor bleiben

In der marokkanischen zweiten Liga unterliefen dem Torhüter von Stade Marocain gleich zwei haarsträubende Fehler. Zuerst misslang ihm ein Klärungsversuch so, dass er den Ball ins eigene Tor lenkte. Dann verdribbelte er sich auch noch und musste zusehen, wie sein Mitspieler nur noch mit dem Arm das Tor verhindern konnte. Den folgenden Elfmeter konnte der Keeper nicht halten. Salmi besiegte Stade Marocain mit 3:0.

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Die Fehler des Torhüters im Video. Video: streamable

Was macht eigentlich Santi Cazorla?

Der ehemalige Arsenal-Spieler und zweifache Europameister mit der spanischen Nationalmannschaft wechselte im vergangenen Sommer von Villareal nach Katar zu Al-Sadd. Dort kann der 36-Jährige zum Ende seiner Karriere noch einmal zeigen, was er kann. In 19 Ligaspielen gelangen Santi Cazorla bisher zwölf Tore und elf Assists. Am Samstag verwandelte er einen Panenka-Elfmeter gegen Al-Gharafa. Al-Sadd steht ungeschlagen an der Tabellenspitze der katarischen Liga.

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Das 2:0 durch Santi Cazorla. Video: streamable

Vom Aufsteiger zum Meisterschaftsentscheider?

Vor diesem Spieltag lag Galatasaray Istanbul mit drei Punkten Rückstand auf den Stadtrivalen Besiktas auf Platz 2 der Süper Lig. Da musste gegen den Aufsteiger Hatayspor selbstverständlich ein Sieg her. Doch Mame Diouf und Ruben Ribeiro machten dem türkischen Rekordmeister einen Strich durch die Rechnung. Die Gastgeber gewannen mit 3:0 und vor allem der zweite Treffer liess die Zuschauer stauen.

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Ruben Ribeiro trifft zum 2:0 für Hatayspor. Video: streamable

Für Galatasaray kommt die zweite Niederlage in Folge zur Unzeit. Zwar verlor Besiktas einen Tag später ebenfalls, doch hat der Leader noch ein Spiel weniger auf dem Konto. Durch den Sieg von Fenerbahce rutschte Galatasaray auf Platz 3.

Die Rekordtorschützen Ronaldo und Kane

Seit seinem Wechsel zu Juventus Turin im Jahr 2018, traf kein Spieler in der Serie A häufiger als Cristiano Ronaldo. In 89 Spielen erzielte der 36-Jährige 76 Tore. Am Wochenende erzielte er im Turiner Derby das 2:2 und sicherte Juve so noch einen Punkt. Seit seinem Debüt war kein anderer Spieler im Trikot von Juventus Turin öfter als 18 Mal erfolgreich.

Wie der Portugiese ist auch Harry Kane in einem rekordverdächtigen Tempo unterwegs. Mit seinem Doppelpack gegen Newcastle egalisierte er in der ewigen Torschützenliste der Premier League den Achtplatzierten Jermain Defoe mit 162 Toren. Der Unterschied? Kane brauchte dafür nur 238 Spiele, während Defoe in 496 Partien auf dem Feld stand.

Von allen Spielern, die mindestens 100 Tore in der höchsten englischen Liga erzielten, kann nur Thierry Henry bei der Torquote des Spurs-Stürmers mithalten. Beide erzielten im Schnitt 0.68 Tore pro Spiel. Auch Platz 7 dürfte Harry Kane bald eingeholt haben, nur ein Tor fehlt dem 27-Jährigen zu Robbie Fowler.

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