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Ronaldo: «Gibt es jemanden, der mehr Auszeichnungen hat als ich?»

21.08.2019, 17:1521.08.2019, 18:55

Cristiano Ronaldo gab am Dienstag ein halbstündiges Interview mit dem portugiesischen TV-Sender «TVI». Dabei äusserste sich der 34-jährige Superstar von Juventus Turin über verschiedene Themen. Der Portugiese sprach unter anderem über:

Die Ablösesummen im Fussball

«Ein Torhüter oder Innenverteidiger gehen für 70 oder 80 Millionen Euro über den Ladentisch. Es ist viel mehr Geld involviert. Ich bin zwar nicht einverstanden damit, aber es ist die Realität und man muss sich deshalb damit abfinden.»
«Wenn ein Torhüter 75 Millionen Euro wert ist, muss ein Spieler, der das leistet, was ich die letzten Jahre geleistet habe, das Drei- oder Vierfache wert sein.»
«Die Klubs spekulieren viel, wie sich die Spieler entwickeln, die Fussballindustrie hat sich verändert. Jeder Spieler kann für 100 Millionen Euro wechseln, ohne vorher gross was gezeigt zu haben.»

Die jährlich höchsten Transfersummen im Fussball seit 1980

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Die Vergewaltigungs-Vorwürfe

«Das Jahr 2018 war das wohl schwierigste meines Lebens».
Es tut sehr weh, wenn deine Ehre in Frage gestellt wird. Gott sei Dank wurde wieder einmal bewiesen, dass ich unschuldig bin. Die Freunde, die Familie, diejenigen, die mich lieben, wussten alle, dass ich unschuldig war. Aber es war sehr schwer.»

Seinen Abgang bei Real Madrid

«Real zu verlassen, war schwierig, weil ich neun Jahre lang dort war, also quasi sechzig Prozent meiner bisherigen Karriere. Aber es war eine andere Herausforderung und ich bin sehr froh, hier zu sein.»
«Ich mag es nicht, in der Komfortzone zu sein, und in Madrid wurde es mir zu bequem. Ich wollte eine neue Herausforderung.»
Cristiano Ronaldo junior dribbelt mittlerweile wie der Papa für Juventus.
Cristiano Ronaldo junior dribbelt mittlerweile wie der Papa für Juventus.
Bild: AP/DPA
«Es war einfach für mich und für meine Freundin Georgina, denn sie mag ebenfalls Herausforderungen. Für meinen Sohn Cristiano Junior war es etwas schwieriger, weil er in Madrid seine Freunde hatte. Aber ich bereitete ihn ein paar Monate vor auf dieses Szenario. Also rechnete er damit, dass sein Vater eines Tages Real verlassen könnte. Er glaubte es zwar nicht, aber er wusste, dass es passieren würde.»

Sein Talent

«Natürlich ist es wichtig, Talent zu haben, und das habe ich und hatte es schon immer. Aber wichtiger als Talent zu haben ist harte Arbeit – das sieht man auch in anderen Sportarten oder bei grossen Wissenschaftlern oder Nobelpreisträgern. Und ich möchte die guten Beispiele kopieren. Ich wurde mit diesem Arbeitswillen geboren. Er war meine Ausbildung. Ich hatte eine schwierige Kindheit, obwohl ich zuhause immer Essen auf dem Tisch hatte. Aber ich musste meine Fähigkeit zeigen, als ich zu Sporting kam.»
«Ich habe mehr erreicht, als ich je zu träumen wagte. Ich hätte nie gedacht, dass ich dahin komme, wo ich jetzt bin.»
Mein Traum war es, ein Profifussballer zu werden, weil ich Talent hatte und mich für fähig hielt. Diejenigen, die mit mir und gegen mich gespielt haben, sagten zu mir: ‹Cris, du wirst es schaffen, weil du ein Star bist›. Und du fängst an, diese Illusion zu glauben ... aber ich hätte nie daran gedacht, einen Ballon d'Or oder zwei zu gewinnen.

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Sein Schritt zur Weltklasse

«Ich spielte mit 18, 19 Jahren für Manchester United. Und weil ich so gut war wie die anderen Spieler, erkannte ich da: ‹Ich bin kurz davor, Grosses zu erreichen›. Natürlich war ich noch ein Kind und hatte noch viel zu lernen von meinem Mitspielern – und ich habe viel von ihnen gelernt – aber ich war in der Welt der Stars angekommen. Und ich bemerkte, dass sie nichts taten, was ich nicht auch tun konnte.»

Seine Erfolge

«Ich möchte jedes Jahr den Ballon d'Or gewinnen. Ich bin ein Mensch, der vom Erfolg besessen ist. Es ist mein Job, aber wenn ich nicht gewinne, geht die Welt auch nicht unter. Manchmal habe ich verloren, obwohl es nicht fair war. Ich weiss, dass ich einer der Besten bin und ich habe Fussballgeschichte geschrieben.»
«Gibt es jemanden, der mehr Auszeichnungen hat als ich?»

Sein Karriere-Ende

«Ich habe so viele Rekorde geholt, aber jetzt gibt es andere Prioritäten in meinem Leben. Vielleicht höre ich schon nächste Saison auf – oder ich spiele bis 40 oder 41.»
«Ich sage immer, dass man den Moment geniessen muss.»

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(zap)

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