Sport
Fussball

Frauen-WM: Brasilien und Italien scheiden schon in der Vorrunde aus

South Africa v Italy: Group G - FIFA Women s World Cup Australia & New Zealand 2023 Kgatlana of South Africa and Racing Louisville celebrates after scoring her sides first goal during the FIFA Wom ...
Der Jubeltanz über das späte Tor zum 3:2 Südafrikas gegen Italien.Bild: www.imago-images.de

Da schau her! Jamaika wirft Brasilien raus und Südafrika schickt Italien heim

02.08.2023, 14:0202.08.2023, 16:04
Inhaltsverzeichnis

Gruppe F

Jamaika – Brasilien 0:0

Im australischen Melbourne hat die letzte WM-Partie der brasilianischen Fussball-Ikone Marta (37) stattgefunden. Denn die Favoritinnen aus Südamerika brachten gegen Jamaika kein Tor zustande, sodass sie nach der Vorrunde heimreisen müssen.

Jamaika kam dank zwei 0:0-Unentschieden und einem 1:0-Sieg gegen Panama weiter. In den Achtelfinals trifft das Team aus der Karibik auf den Sieger der Gruppe H: wohl Kolumbien oder Marokko.

Panama – Frankreich 3:6

Wer ins Sydney Football Stadium pilgerte, kam definitiv auf seine Kosten. Nicht weniger als neun Tore bekamen die Fans zu sehen. Als Panama mit einem fabelhaften Freistosstreffer gleich nach dem Anstoss in Führung ging, konnten sie gar auf eine Überraschung hoffen.

Bis zur Pause sorgten «Les Bleues» jedoch für eine beruhigende 4:1-Führung, die sie kurz nach Wiederanpfiff weiter ausbauten. Panama kam noch einmal auf 3:5 heran, zu noch mehr reichte es den Mittelamerikanerinnen nicht mehr.

Gruppe G

Südafrika – Italien 3:2

Wie für Brasilien ist auch für Italien die WM-Endrunde vorbei. Die «Azzurre» unterlagen einem mutig spielenden Südafrika nach einer unterhaltsamen und spannenden Partie. Die Italienerinnen gingen früh in Führung, Arianna Caruso verwandelte in der 11. Minute einen Foulpenalty. Danach traf erneut eine Blaue – Benedetta Orsa ins eigene Tor (32.).

Nach dem Seitenwechsel drückte Südafrika vehement auf den Führungstreffer. Doch als dieser verdientermassen fiel (Hildah Magaia traf nach 67 Minuten), konnte Italien umgehend reagieren. Caruso lenkte einen Ball vors Tor mit der Hüfte zum 2:2 ab.

Dieses Remis hätte Italien für den Achtelfinal-Einzug gereicht. Aber die «Banyana Banyana» (Mädchen, das Gegenstück zur Männer-Nati «Bafana Bafana», Jungs) genannte Auswahl Südafrikas hatte noch Kraft. Und so gelang der Stürmerin Thembi «Pikinini» Kgatlana mit Beginn der Nachspielzeit der 3:2-Siegtreffer für die Nummer 54 der Weltrangliste, welcher gegen das auf Platz 16 klassierte Italien eine faustdicke Überraschung gelang.

Nun trifft Südafrika in den Achtelfinals auf die Niederlande. Der Sieger dieses Duells wird im Viertelfinal auf den Sieger von Schweiz – Spanien treffen.

Argentinien – Schweden 0:2

Das schon vor der Partie für die Achtelfinals qualifizierte Schweden schliesst die Vorrunde ungeschlagen auf Rang 1 ab. Rebecka Blomqvist per Kopf (66. Minute) und Elin Rubensson vom Penaltypunkt (90.) schossen die beiden Tore. Damit kommt es im Achtelfinal zur mit Spannung erwarteten Begegnung zwischen Schweden und Titelverteidiger USA. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Fans der 32 Teilnehmer der Frauen-WM 2023 machen Stimmung
1 / 35
Fans der 32 Teilnehmer der Frauen-WM 2023 machen Stimmung
Vom 20. Juli bis am 20. August 2023 finden die Fussball-Weltmeisterschaften der Frauen statt. Auch die Schweiz ist in Australien und Neuseeland dabei.
quelle: keystone / andrew cornaga
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Unser Down-Under-Quiz: Géraldine Reuteler vs. Luana Bühler
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Neuer Trainer, alte Probleme: Dem FC Basel droht schon die nächste Krise
Nach dem Trainerwechsel vor zwei Wochen bleibt der FC Basel in der Super League im selben Fahrwasser, gibt in Vaduz ein bedenkliches Bild ab. Unter dem neuen Chefcoach Slavisa Jokanovic stellen sich viele Fragen.
Ziemlich bedient sassen sie nebeneinander auf der Haupttribüne im Rheinpark: Valentin Stocker, der sportliche Leiter des FC Basel, daneben Andreas Herrmann, der Technische Direktor, und Chefscout Marko Filipovic. Viel zu reden gab es wenige Minuten nach Abpfiff einer fürchterlich schlechten Vorstellung gegen den FC Vaduz nicht. Die Drei schauten schweigend ins sich leerende Stadion.
Zur Story