Sport
Fussball

WM 2026: England wollte das Hotel geheim halten – erfolgslos

England's Jude Bellingham gets off the bus at the hotel where England will stay in Mexico City ahead of its World Cup round of 16 soccer match against Mexico, Friday, July 3, 2026. (AP Photo/Edua ...
Jude Bellingham bei der Ankunft in Mexiko.Bild: AP

England wollte das Teamhotel in Mexiko geheim halten – es funktionierte nicht wirklich

England steht vor dem WM-Achtelfinal vor einer ganz kniffligen Aufgabe. Mit Co-Gastgeber Mexiko wartet nicht nur ein starkes Team, sondern auch heissblütige Fans, welche versuchen, die Engländer zu stören.
04.07.2026, 10:2404.07.2026, 10:24

Nach einem nervenaufreibenden und knappen Sechzehntelfinal gegen die DR Kongo konnte sich England doch noch für den WM-Achtelfinal qualifizieren. Die Aufgabe am Sonntag wird aber nicht einfacher, eher im Gegenteil. Es wartet Co-Gastgeber Mexiko, der jede Partie im laufenden Turnier gewinnen konnte und noch kein einziges Gegentor kassiert hat.

Die mexikanischen Fans sorgten bereits vor dem Sechzehntelfinal gegen Ecuador für Schlagzeilen, als sie das Hotel der Südamerikaner aufsuchten und in der gesamten Nacht mit Feuerwerk, Trommeln und Gesängen für Lärm sorgten. Der ecuadorianische Verband legte daraufhin bei der FIFA eine Beschwerde ein. Dies brachte aber nichts und Mexiko setzte sich mit 2:0 durch.

Damit sich das Ganze nicht wiederholt, meldete sich der Weltfussballverband bei den lokalen Behörden und forderte diese auf, Massnahmen zu ergreifen. So sollen beispielsweise um das englische Hotel herum weiträumige Strassensperren aufgestellt werden. Bereits vor der Ankunft der Engländer waren Polizisten zu sehen, die Übungen durchführten, um Schutzketten zu bilden.

Police officers deploy outside the hotel where the England team will stay in Mexico City ahead of England's World Cup round of 16 soccer match against Mexico, Friday, July 3, 2026. (AP Photo/Edua ...
Die mexikanische Polizei bereitete sich bereits früh auf die Ankunft vor.Bild: AP

Der englische Verband wollte das Team-Hotel eigentlich geheim halten, damit die Einheimischen nicht wissen, wo sich die Spieler befinden. Es gab sogar Gerüchte, dass mehrere Hotels gebucht wurden, um die Anhänger auf eine falsche Fährte zu locken. Dies funktionierte allerdings nicht wirklich gut. Als die Mannschaft ankam, war das gesamte Hotel bereits belagert und die Engländer wurden mit Buhrufen eingedeckt.

Damit die Spieler der «Three Lions» trotzdem zu genügend Schlaf kommen, erhielten sie von ihren Betreuern natürliche Schlafmittel, Ohrstöpsel und auch White-Noise-Geräte. Diese sollen mit einem weissen Rauschen den Lärm von den Strassen übertönen.

Zwei Nächte verbringt die englische Mannschaft in Mexiko, bevor das Achtelfinalspiel stattfindet. Wie viel Schlaf die Spieler erhalten werden, wird sich zeigen. Angepfiffen wird der Achtelfinal um 18 Uhr Ortszeit (2 Uhr Montagmorgen Schweizer Zeit). (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 111
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Die Hose von Luis Diaz übersteht die Zerreissprobe.

quelle: keystone / jeff roberson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Public Viewing um 5 Uhr Morgens – so war es
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Biel holt Iakovenko zurück +++ Kanadischer NHL-Verteidiger für Lausanne
Die National-League-Saison neigt sich dem Ende zu. Hier findest du alle Transfers der laufenden Spielzeit – und die schon bekannten Transfers für 2026/27.
Der EHC Biel holt einen altbekannten Verteidiger zurück. Wie die Seeländer mitteilten, verpflichteten sie bis 2031 den Russen Alexander Iakovenko, der in der vergangenen Saison beim Kantonsrivalen Bern tätig war. Zuvor bestritt der 27-Jährige 207 Partien für die Bieler, in denen er 112 Skorerpunkte erzielte. (riz/sda)
Zur Story