Sport
Fussball

WM 2026: Noah Okafor wartet noch auf seinen ersten Einsatz

Switzerland's head coach Murat Yakin talks to Noah Okafor during a training session of the Swiss national soccer team at the Killarney Park in Vancouver, Canada, Tuesday, June 23, 2026, during th ...
Murat Yakin im Gespräch mit Noah Okafor.Bild: keystone

«Hatte ihn in meinen Gedanken» – warum Yakin Okafor trotzdem wieder nicht gebracht hat

Beim Sieg der Schweizer Nationalmannschaft gegen Kanada hoffte Noah Okafor vergeblich auf einen Einsatz. Stattdessen setzte Nationaltrainer Murat Yakin auf bewährte Kräfte. Nach der Partie erklärte Yakin, warum er den Leeds-Stürmer nicht einsetzte.
25.06.2026, 13:4025.06.2026, 13:40

Die Schweiz schliesst die WM-Gruppenphase nach dem 2:1-Sieg gegen Co-Gastgeber Kanada auf dem ersten Platz ab. Wie in den beiden Partien zuvor sass Noah Okafor erneut über 90 Minuten auf der Bank.

Dies, obwohl sich der Stürmer von Premier-League-Club Leeds United berechtigte Hoffnungen auf einige Einsatzminuten gemacht hatte. An der Pressekonferenz vor dem Kanada-Spiel sagte Nationaltrainer Murat Yakin noch, dass Okafor die Möglichkeit erhalten werde, sich zu zeigen.

Switzerland's Noah Okafor, right, and Australia's Jacob Italiano in action during a friendly soccer match between Switzerland and Australia at the Snapdragon Stadium in San Diego, California ...
Im Testspiel gegen Australien kam Okafor zu einem Kurzeinsatz.Bild: keystone

Nachdem die Schweiz den Anschlusstreffer zum 1:2 kassierte, wurden stattdessen Cedric Itten und Christian Fassnacht eingewechselt. Yakin erklärte nach dem Spiel in Vancouver: «Ich hatte Noah in meinen Gedanken und wenn es 2:0 geblieben wäre, hätte ich ihn auch gebracht. Aber dann kam eine schwierige Phase. Das Gegentor ist gekommen und Kanada hat Druck gemacht. Deshalb wollte ich auf Erfahrung setzen. Auf Spieler, welche die Abläufe kennen.»

Dem 26-Jährigen droht nun ein bitteres Déjà-vu. Bereits vor zwei Jahren bei der Europameisterschaft in Deutschland blieb Okafor ohne Spielzeit. Daraufhin kam es auch zu einem kleinen Bruch zwischen Yakin und Okafor. Erst kurz vor der Weltmeisterschaft kam es zu einem Versöhnungsgespräch zwischen den beiden. Es bleibt zu hoffen, dass Okafor bei Laune bleibt und nicht zu einem Unruheherd wird.

Im Mittelfeld gibt es mit Ardon Jashari von der AC Milan ebenfalls einen Kandidaten, der wohl mit mehr Einsatzzeit gerechnet hat. Jashari wurde einzig gegen Katar in der 89. Minute eingewechselt. Die letzten zwei Partien sah der 23-Jährige von der Bank aus. Zu Jashari sagt Yakin: «Es schmerzt, dass ich Ardon nicht bringen kann. Er trainiert sehr gut, aber mit Xhaka und Freuler haben wir ein eingespieltes Duo im Mittelfeld.» Yakin spielt aber mit dem Gedanken, Jashari auf der Aussenbahn oder als Linksverteidiger einzusetzen.

Switzerland's Ardon Jashari, takes part in the warm up ahead of the World Cup Group B soccer match between Qatar and Switzerland in Santa Clara, Calif., near San Francisco, Saturday, June 13, 202 ...
Gegen Katar wurde Ardon Jashari in der 89. Minute eingewechselt.Bild: keystone

Bis zum Sechzehntelfinal hat Yakin noch viel Zeit, um sich die richtige Taktik zu überlegen. Es geht noch eine Woche, bis in der Nacht auf Freitag (Schweizer Zeit) das erste K.-o.-Spiel für die Schweizer Nati ansteht. (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 145
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Spanien um Captain Rodri ist am Ende der grössten WM der Geschichte der verdiente Sieger.

quelle: keystone / ashley landis
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ausnahmezustand in Zürich – Tausende Fans feiern an der Hardbrücke
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Vollering triumphiert – Reusser verpasst Podest knapp als Vierte
Marlen Reusser zeigt an der Rad-WM in Montreal ein starkes Strassenrennen, ohne sich jedoch mit einer weiteren Medaille zu belohnen. Die Bernerin wird undankbare Vierte.
Den WM-Titel sicherte sich die Topfavoritin Demi Vollering. Die Niederländerin mit Wohnsitz in der Schweiz setzte sich nach einem Herzschlagfinale im Zweiersprint gegen die Polin Kasia Niewiadoma-Phinney durch. Vier Sekunden dahinter sicherte sich die Italienerin Elisa Longo Borghini Bronze.
Zur Story