«Müller, Mbappé, Manzambi»: Die internationale Presse feiert Nati-Juwel
Wie schon gegen Bosnien-Herzegowina, als Johan Manzambi zwei Tore – inklusive des wichtigen Dosenöffners – zum 4:1-Sieg beisteuerte, wurde der 20-Jährige auch beim 2:1-Sieg gegen Kanada zum Matchwinner. Das ging auch an den internationalen Medien nicht vorbei.
Kanada
Im Land des Nati-Gegners blieben sie noch nüchtern. TSN titelte:
Italien
Euphorischer klang es da schon bei unserem südlichen Nachbarn. Die Gazzetta Dello Sport geriet ob Johan Manzambi regelrecht ins Schwärmen:
Dank Manzambi, der äusserst beweglich, schnell und direkt ist und über Torgefährlichkeit verfügt, hat die Verjüngung der Nati begonnen.»
Deutschland
In Deutschland, dessen Bundesliga Manzambi in Diensten des SC Freiburg verzückt, war die Begeisterung ebenfalls gross. Die Sportschau titelte:
Der Spiegel strich hingegen die Parallelen zum deutschen Stürmer Deniz Undav, der in den ersten beiden WM-Spielen ebenfalls als Joker überzeugt hatte, heraus:
Zum Topfavoriten hat sich keine der Mannschaften gemausert, so ehrlich muss man sein. Aber: Gegen die erfahrene Schweiz mit dem frechen Manzambi spielt keiner gern.»
Und in die ganz grosse Schublade griff die Bild mit ihrem Titel:
Hintergrund ist die Tatsache, dass das Nati-Juwel nach Thomas Müller und Kylian Mbappé erst der dritte Spieler im Alter von höchstens 20 Jahren in diesem Jahrtausend ist, der an einer Weltmeisterschaft mindestens vier Torbeteiligungen hat.
England
In den englischen Medien findet der Schweizer Erfolg nicht ganz so viel Beachtung. Doch bei The Athletic, das zwar zur US-Zeitung «New York Times» gehört, aber gerade im Fussball viele englische Autoren beschäftigt, wird Manzambis Leistung an dieser WM hoch eingeschätzt – wenn auch nicht ohne leise Kritik:
Manzambi mangelt es zwar noch an Feinschliff, doch mit drei Toren in drei Spielen ist er einer der aufstrebenden Stars dieser WM.»
Spanien
Richtig angetan von Manzambis Leistung gegen Kanada, bei der er ein Tor erzielte und ein weiteres vorbereitete, zeigten sich die Medien in Spanien. Die Zeitung Diario AS schwärmte:
In der Schweiz neigt sich eine Generation dem Ende zu, der unter anderem Xherdan Shaqiri angehörte. An diesen erinnert sich das neutrale Publikum sehr gerne, weil er an grossen Turnieren besonders gut spielte und bei drei Weltmeisterschaften insgesamt fünf Tore erzielte. Nun, Manzambi hat bei seinem ersten Turnier bereits drei Tore geschossen. So ernst meint es dieser Junge.»
Ähnlich klang es bei der Marca, die Manzambi als einzigem der 22 Spieler in der Startformation die höchstmögliche Bewertung von drei Sternen gab:
(nih)
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- Wie DFB-Star Raum zum Training fährt, ist zum Schiessen 😂 +++ Bosnier sind in K.o.-Phase
