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Nach Bernegger-Entlassung: Murat Yakin wird neuer GC-Trainer

L'entraineur schaffhousois Murat Yakin, lors de la rencontre de football de Challenge League entre le Neuchatel Xamax FCS et le FC Schaffhausen ce vendredi 18 aout 2017 au stade de la Maladiere a ...
Murat Yakin soll GC in eine bessere Zukunft führen.Bild: KEYSTONE

GC bestätigt: Yakin wird Bernegger-Nachfolger – Smiljanic im Gegenzug nach Schaffhausen

Die Grasshoppers entlassen Carlos Bernegger, der neue Trainer steht schon fest: Er heisst Murat Yakin. Boris Smiljanic wird im Gegenzug Coach beim GC-Partnerclub FC Schaffhausen.
25.08.2017, 09:5325.08.2017, 09:54

Jetzt ist es offiziell: Was gestern Abend und heute morgen bereits durchgesickert war, hat GC heute morgen bestätigt. Carlos Bernegger ist ab sofort nicht mehr Trainer beim Schweizer Rekordmeister, für ihn übernimmt Murat Yakin.

Der aktuelle Schaffhausen-Trainer hat beim Challenge-League-Leader zwar noch einen Vertrag bis 2018, hat mit Klubpräsident Aniello Fontana aber vereinbart, dass er den Klub verlassen könne, falls sich ihm eine Aufstiegsmöglichkeit bietet. Boris Smiljanic, bisher U21 Trainer bei den Grasshoppers, übernimmt im Gegenzug das Traineramt beim GC-Partnerclub Schaffhausen.

Passender Ersatz für Schaffhausen

FCS-Präsident Fontana äussert sich positiv zur Trainer-Rochade: «Es war mir ein grosses Anliegen, dass wir für den FC Schaffhausen einen passenden Ersatz für Murat Yakin erhalten. Die Kontinuität im sportlichen Bereich ist mit Boris Smiljanic perfekt gewährleistet.» GC-Präsident Stephan Anliker sagt «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Murat Yakin. Wir können so nachhaltig planen und gleichzeitig bin ich froh, dass wir auch unserem Partnerclub FC Schaffhausen einen sehr guten Ersatz bieten konnten.»

Yakin zurück bei GC

Yakin, der als Aktiver mit dem Schweizer Rekordmeister zweimal in der Champions League spielte, hat bereits eine Vergangenheit als GC-Trainer. Von 2007 bis 2009 amtetet er unter Hanspeter Latour als Assistent. Nach ersten Erfahrungen als Chefcoach beim FC Thun und FC Luzern übernahm er 2012 schliesslich den FC Basel, den er zu zwei Meistertiteln führte.

FILE --- Basel's head coach Murat Yakin reacts after an UEFA Champions League group E group stage matchday 2 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Germany's FC Schalke 04 ...
In Luzern, Basel und bei Spartak Moskau musste Yakin vorzeitig gehen.Bild: KEYSTONE

Nach einem Jahr bei Spartak Moskau musste Yakin lange auf seine nächste Anstellung warten, ehe im Dezember 2016 der abstiegsbedrohte FC Schaffhausen anklopfte. Unter ihm entwickelten sich die Munotstädter vom Abstiegskandidaten zum Topteam. Derzeit führen sie die Tabelle in der Challenge League verlustpunktlos an.

Bernegger darf bleiben – wenn er will

Dem entlassenen Bernegger hat GC einen neuen Job in der Nachwuchsabteilung und eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre angeboten. «Mit Carlos können wir die eingeschlagene Strategie zielgerichtet und effizient weiterführen. Ich hoffe er wird unser Angebot annehmen», erklärt CEO Manuel Huber.

Ob Bernegger den Kuhhandel eingehen wird? Der 48-Jährige war erst im letzten März als Nachfolger des entlassenen Pierluigi Tami verpflichtet worden. Als Bernegger das Amt übernahm, hatten die Grasshoppers am Vorabend daheim gegen Vaduz 1:2 verloren. Die Reserve der Zürcher auf den Abstiegsplatz betrug zu dem Zeitpunkt nur drei Punkte. Dennoch schaffte der argentinisch-schweizerische Doppelbürger mit GC den Verbleib in der Super League vorzeitig.

ARCHIVBILD ZUR ENTLASSUNG VON GC-TRAINER CARLOS BERNEGGER, AM DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017 ---- Grasshopper Trainer Carlos Bernegger waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen  ...
Nach fünf Monaten schon wieder weg: Carlos BerneggerBild: KEYSTONE

Auf die neue Saison hin bemängelte Bernegger offen die ungewöhnlich vielen Wechsel im Kader, die es schwer machen würden, zum Beginn der neuen Meisterschaft eine eingespielte Mannschaft zu formen. Diese Kritik wurde ihm nun mutmasslich zum Verhängnis. Auf blick.ch machte Bernegger seinem Unmut deutlich Luft. Er verstehe die Welt nicht mehr. Vor allem, wenn man daran denke, was er alles für den Verein gemacht habe. (pre/sda)

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quelle: keystone / alessandro della bella
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