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Spectators await the arrival of the peloton during the second stage, a 159.9 km circuit race with start and finish in Langnau im Emmental, Switzerland, at the 83rd Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Sunday, June 16, 2019. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Emmentaler Senioren sind froh, wenn mal etwas los ist. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Die Tour de Suisse lässt die moderne Schweiz kalt

Auf dem Land funktioniert die Tour de Suisse. Noch besser in den Bergen. Volksfeste begleiten in peripheren Regionen den einst bedeutendsten Sportanlass im Land. Aber die moderne Schweiz braucht die Tour anscheinend nicht.

Daniel Good / ch media



Auch in diesem Jahr machte die Rundfahrt einen Bogen um die nationalen Ballungszentren. Wo die Kaufkraft am stärksten ist. Das Abseitsstehen der bevölkerungsreichen Regionen hat natürlich auch damit zu tun, dass es extrem aufwendig ist, halbe Städte für ein Velorennen abzusperren. Das schafft nur die Tour de France. 1997 endete die Tour de Suisse zum letzten Mal in Zürich. Als Ausnahme von der Regel steht Bern, das regelmässig Etappenort ist.

Velorennen entsprechen nicht mehr dem Zeitgeist in den urbanen Agglomerationen. Das mindert die Chancen für Partnerschaften mit Geldgebern. Das Sponsorenportefeuille der Tour de Suisse muss ohne umsatzstarke Konzerne auskommen, die es im Land zur Genüge gibt. Der Tagessieger wird von einem Produzenten einer Salatsauce aus dem Kanton Obwalden ausgezeichnet. Der Rekordgewinner Peter Sagan war einst ziemlich verblüfft, als ihm auf dem Podium auch noch eine Salatschüssel überreicht wurde.

Breitensport besser einbinden

Die Suche nach Geldgebern ist schwierig. Das ist kein Geheimnis. Die Tour de Suisse schreibt keine Gewinne. Sonst hätte keine neue Trägerschaft installiert werden müssen, die sich schon um die Ausgabe 2020 kümmert. Verwaltungsratspräsident der neuen Organisation ist Markus Pfisterer, der Geschäftsführer von Swiss Cycling, dem Schweizer Radsportverband.

Ein Ziel der neuen Trägerschaft besteht darin, den Breitensport stärker einzubinden. Das ist eine gute Idee. Denn Velofahren ist weiterhin eine der bevorzugten Sportarten im Land. Aber die vielen Mountainbiker und E-Biker müssen wieder stärker vom Produkt Tour de Suisse überzeugt werden.

RE-EDIT - Egan Bernal from Colombia of Team Ineos, left, and Rohan Dennis from Australia of Bahrain-Merida Pro Cycling Team climb the Furka pass during the ninth and final stage, a 101.5 km race with start and finish in Goms, Switzerland, at the 83rd Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Sunday, June 23, 2019. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Viele Fans strömten bei Kaiserwetter auf die Pässe der letzten Etappe. Bild: KEYSTONE

Magere Schweizer Bilanz

Die sportliche Ausbeute der Schweizer Rennfahrer ist 2019 sehr bescheiden: Kein Etappensieg, kein Einheimischer, der im Gesamtklassement eine Rolle spielt. Die Tour de Suisse ist aber nur dann landesweit populär, wenn einer oder mehrere Schweizer um den Sieg mitfahren. Vor fünf Jahren gab es durch Mathias Frank den letzten Podestplatz, vor zehn Jahren mit Fabian Cancellara den letzten einheimischen Gesamtsieger. Für Stefan Küng wäre in diesem Jahr der rote Teppich ausgelegt gewesen, aber der Spezialist blieb in beiden Zeitfahren unter den Erwartungen.

Besserung ist in Sicht. Nicht heute oder morgen. Aber mit Marc Hirschi hat die Schweiz einen jungen Fahrer, der dereinst um den Gesamtsieg mitreden kann. Der Berner wird im August 21-jährig, ist U23-Weltmeister und steht schon in einem Weltklasseteam unter Vertrag. Dieses Jahr stand Hirschi an der Tour de Suisse noch im Schatten der Landsleute, die für die Nationalmannschaft im Einsatz waren. Diese konnten mehr oder weniger auf eigene Rechnung fahren und belebten das Rennen. Hirschi hatte in einem professionell strukturierten Rennstall Helferdienste zu verrichten. Das tat er sehr gut.

Der Schweizer Radprofi Marc Hirschi anlaesslich einer Medienkonferenz zur Tour de Suisse 2019 in Einsiedeln vom Dienstag, 4. Juni 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die grosse Schweizer Zukunftshoffnung: Marc Hirschi. Noch büsste er als 51. der Gesamtwertung 36 Minuten auf Sieger Bernal ein. Bild: KEYSTONE

So lange die SRG der Tour de Suisse die Stange hält, ist das Rennen nicht gefährdet. Die Partnerschaft wurde kürzlich verlängert. Wenn Hirschi in ein paar Jahren mit dem Leadertrikot unterwegs ist, werden wieder mehr als 100'0000 Zuschauer am Fernseher dabei sein – im ganzen Land.

Die Ausgabe 2020

Die 84. Ausgabe der Tour de Suisse steht in den Grundzügen bereits. Die ersten beiden Etappen finden in und um Frauenfeld statt, der Zielhub befindet sich in Andermatt. Das Programm zum Ende ähnelt dabei stark jenem aus diesem Jahr: Die drittletzte Etappe wird in Sedrun enden, dann folgt ein Bergzeitfahren von Disentis nach Andermatt und zum Schluss ein Alpencircuit über Furka-, Grimsel- und Sustenpass.

Dazwischen ist die Tour de Suisse auch in Leukerbad (Bergankunft) sowie in Fiesch VS und Lachen SZ (beides Startorte) zu Gast. Die restlichen Etappenorte sind noch nicht bekannt. Gerne würden die Organisatoren einen Abstecher in die Westschweiz machen. (ram/sda)

Tour de Suisse: Die schönsten Bilder längst vergangener Zeiten

Jeder liebt Rückenwind, aber meist bläst es von vorne ins Gesicht 😡

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    Alle Leser-Kommentare
  • Samlino 24.06.2019 18:25
    Highlight Highlight War gestern auch am Furkapass, es war ein super Fest.
    Der Anlass hat alles geboten, was Sport dem Konsumenten bieten soll: Unterhaltung, Spass und gute Stimmung.

    Und ja, wahrscheinlich sind viele oder alle gedopt (bis zum legalen oder darüber hinaus). Geschwitzt, gelitten und gekämpft wurde trotzdem - einfach bei etwas überhöhtem Tempo.

    Man soll die Profisportler einfach nich als Massstab nehmen. Natürlich wird da getrickst wie nur möglich - ist ja sonst im Business nicht anders.



  • Abu Nid As Saasi 24.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Wenn ich mit Medikamenten vollgepumpte Leute sehen will gehe ich in ein Spital zu Besuch
    • dä dingsbums 24.06.2019 12:08
      Highlight Highlight Haha. Ha.
  • CuJo 24.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Ich war gestern auf dem Furkapass. Es war ein einziges Volksfest. Gute Stimmung, Hobbysportler en masse. Ich kann gut damit leben, dass Radrennen nicht durch die grossen Städte führen. Man sieht ja wie schwer es ist, Grossanlässe in den Städten zu installieren, entweder wird gemotzt ohne Ende oder man schlägt aus Protest die halbe Infrastruktur kaputt.
  • Pointer 24.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Und welche Rolle spielen dabei die Medien? Auf Watson jedenfalls, fand die Tour de Suisse praktisch kaum statt.
  • specialized 24.06.2019 08:33
    Highlight Highlight Die achso tolerante und offene Watson-Community enttäuscht mich einmal mehr in der Kommentarspalte eines Artikels über Radrennen.

    Viele zeigen mit ihrem Kommentar, dass ihr Verständnis vom Radsport gleich dem einer Wespe vom Honig verarbeiten ist.

    Blinde Anschuldigungen und „Erfahrensberichte vom Freund eines Freundes“ bestätigen dies.

    Informiert euch mal wie der Stand heute ist und nicht wie in Hochjahren des Dopings mit Simpson usw.

    Ich freue mich wenn die Sommerpause im Tschutte wieder vorbei ist und dann der Fussball wieder in den Himmel gelobt wird.
    #Doppelmoral
    • CuJo 24.06.2019 09:50
      Highlight Highlight Soll jeder selber mal aufs Rad steigen, den Grimsel hochfahren und LEIDEN !
      Verstehe die Kommentare zum Teil schon, Doping schadet dem Sport halt immer wieder massiv, man sollte aber auch beachten, dass nirgends soviel kontrolliert wird wie im Radsport.
      ........und wenn ich sehe was Radsportler alles aushalten (Stürze, Hitze, Höhenmeter), dann sollten jeder Fussballfan einfach schön ruhig sein, da liegen Welten dazwischen was das Aushalten von Schmerzen anbelangt.
    • Abu Nid As Saasi 24.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Mit Simpson und so... Das war vor 54 Jahren. Wie wäre es, auch Armstrong, Zülle, Pantani, und die zahllosen Belgier und Spanier neuerer Generationen aufzulisten?
    • Third_Lanark 24.06.2019 14:24
      Highlight Highlight @ specialized: Wie die Situation heute ist??? Nur weil in den letzten Jahren kein grosser Skandal war, heisst das ja nicht, dass nicht gedopt wird. Blutdoping ist das Stichwort. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Situation im Radsport besser ist als zum Beispiel im Langlauf - gerade da im Radsport noch deutlich mehr Geld steckt als im Langlauf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 24.06.2019 08:07
    Highlight Highlight Habe einige Etappen am TV verfolgt.
    Leider sind die Rundfahrten zu Teamstrategie-Rennen geworden - es passiert einfach nichts mehr. Mutige Ausreisser werden in der Regel gleich gestellt und nach einigen ersten Etappen weiss man schon wer am Schluss gewinnt.
    • specialized 24.06.2019 08:37
      Highlight Highlight Sind Sie sicher, dass Sie die diesjährige TdS geschaut haben?

      Jeden Tag war ein Schweizer in der Fluchtgruppe und hat das Rennen animiert. Bernal zeigte ein sehr starkes Zeitfahren, Rohan Dennis war bis am Sonntag auf Schlagdistanz und versuchte es am Furka nochmals.
  • Baba 24.06.2019 06:11
    Highlight Highlight Zur TdS mag ich mich nicht äussern, aber mich stört an diesem Artikel MASSIV die im Titel enthaltene Aussage, dass nur die urbane Schweiz = die moderne Schweiz sei. Dann gibt's da noch die ewiggestrigen Landeier, die ein paar strampelnden Gümmeler zujubeln mögen.

    Herr Good, für meinen Geschmack ist mir das dann doch ein zu monochromes Bild der Schweiz.

    Dass die Auswirkungen einer nicht stationären Grossveranstaltung in Ballungszentren grösser (und störender) ist als als anderswo, liegt zudem auf der Hand. Doping und dessen Imageschaden für diesen Sport, wurde schon erwähnt.
    • Fruchtzwerg 24.06.2019 09:44
      Highlight Highlight 100% einverstanden. Wenn man sieht, wie sich einige Städter gegen jedwelche Veranstaltung in ihrer Stadt wehren (Siehe Formel E) muss man gezwungenermassen aufs Land.
      Wer z.B. das Volksfest bei der Etappe in Arlesheim (Nur 5km ausserhalb Basel) gesehen hat kommt aber zu einem anderen Schluss als Herr Good. Die Leute interessieren sich ganz sicher noch für die Tour de Suisse und es sind nicht nur die Landeier.
      Hinzu kommt: Der TV-Marktanteil lag m.W. bei 20-25% das ist schon sehr stark...
    • Neruda 24.06.2019 10:04
      Highlight Highlight Habe weiss Gott keine Freude an den Wahl- und Abstimmungsresultaten auf dem Land und ja da gibt es einen Stadt-Land-Graben. Aber gleich zu setzen mit modern und rückständig ist das nicht. Die Städter sollten besser mal von ihrem hohen Ross runterkommen und die Probleme auf dem Land ernst nehmen. Nur so kann man den Zusammenhalt des Landes sichern.
  • Jo Blocher 24.06.2019 06:09
    Highlight Highlight Ah....Tour de Suisse war?
  • B-Arche 24.06.2019 04:16
    Highlight Highlight Die Tour de Pharma Suisse ist ebenso wie ihr Vorbild Tour de France nur noch ein Dopingwettkampf wer die besten Chemicals oder Eigenblut mit Chemicals spritzt um aus Menschen aufgeputschte Roboter zu machen.

    Wer will das noch schauen?
    Radrennen sind das Synonym des Dopings geworden für Karriere und Geld.
    • roger_dodger 24.06.2019 07:22
      Highlight Highlight Super wie viel Ahnung Sie haben. Erstens werden immer strengere Kontrollen durchgeführt und zweitens sind Sie wirklich so naiv zu glauben das in anderen Sportarten nicht genau so viel gedopt wurde/wird? Und übrigens, auch mit Doping wird aus einem Durchschnittsfahrer kein TdF Sieger. Vielleicht sollte man diesem Sport mal wieder eine Chance geben anstatt immer noch alle in den selben Topf wie vor 15-20 Jahren zu werfen.
  • WHYNOT 23.06.2019 23:42
    Highlight Highlight ,,,die moderne Schweiz ist in Ihren Augen
    ...die Gedanken sind frei
  • joenu.m 23.06.2019 23:39
    Highlight Highlight An alle die sich über Doping im Radsport beschweren: Die Kritik ist berechtigt und es ist eigentlich konsequent darum den Sport nicht mehr zu unterstützen. Nur wenn man sich ein wenig näher mit dem Thema Doping befasst (was ich mir auch von den Medien wünschen würde), kommt man ziemlich schnell drauf, dass in praktisch jeder Sportart mutmasslich gedopt wird, also sollte man als Konsequenz auch kein Fussball etc schauen...nur so...
  • Lucas29 23.06.2019 23:35
    Highlight Highlight Aber für die Formel E kann man eine ganze Stadt lahm legen?
  • fmLike 23.06.2019 23:25
    Highlight Highlight Diesem dopingverseuchten Sport sollten noch viel mehr den Rücken zu wenden.
  • Hardy18 23.06.2019 22:31
    Highlight Highlight Ich versteh das nicht. Wer sich kein Velo leisten kann baut sich selber eins oder geht zu Fuss. Verstehe sowieso die Geldgier nicht.
    Wenn ich ein Wettrennen veranstalte mit meinen Kumpels, mache ich es aus Spass an der Freude. Und nicht weil ich einen Pokal Gewinne. Und dann noch meckern weil der Sponsor ihm noch ein Geschenk obendrauf legt. Eine schmucke Salatschüssel. Ich habe keine und würde mich darüber freuen wie Bolle.
    Das hat doch nichts mehr mit dem Sport von damals zu tun, der Fahrer weis womöglich nicht mal wie man ein Reifen flickt.
  • In vino veritas 23.06.2019 22:10
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ein, warum ich mir ein Rennen anschauen soll, bei dem wahrscheinlich alle in den vorderen Rängen nur mit Doping gewinnen können. Das ist weit weg von sportlicher Fairness. Ausserdem kann ich fast alle Kommentatoren nicht leiden. Irgendwie sind die so ... Überheblich.
    • In vino veritas 24.06.2019 06:09
      Highlight Highlight Also die Kommentatoren im Fernsehen, euch kann ich ganz gut leiden 😉
  • zettie94 23.06.2019 22:09
    Highlight Highlight Ist doch gut, wenn die TdS einen Bogen um Ballungsräume macht.
    In Bern war während dem Zeitfahren jeweils den ganzen Tag die halbe Stadt abgeriegelt. In manche Quartiere gab es überhaupt keine Reisemöglichkeit mehr ausser zu Fuss. Auf dem Land sind die Auswirkungen auf die Leute, die damit nichts anfangen können, viel geringer. Zudem sind Etappen über Pässe auch viel interessanter für die Zuschauer.
  • Rupert The Bear 23.06.2019 22:01
    Highlight Highlight Als Kind war die Schlussetappe auf der Rennbahn immer ein Highlight
  • sunshineZH 23.06.2019 21:49
    Highlight Highlight Ich stehe eher auf Motor- als auf Radsport 😃
  • Myk38 23.06.2019 21:18
    Highlight Highlight Früher ging man hin und kam mit einem Sack voll Sponsorengeschenken nach Hause.
  • N. Y. P. 23.06.2019 21:06
    Highlight Highlight Kein Etappensieg, kein Einheimischer, der im Gesamtklassement eine Rolle spielt. Die Tour de Suisse ist aber nur dann landesweit populär, wenn einer oder mehrere Schweizer um den Sieg mitfahren.

    Hat der Verfasser des Artikels die Tour de Suisse geschaut ?

    Die Einheimischen haben die Etappen geprägt. Und wir hatten Traumwetter. Richtig Werbung für den Radsport.
    • sigma2 24.06.2019 00:47
      Highlight Highlight Und Doping.
    • specialized 24.06.2019 08:39
      Highlight Highlight Und ein unnötiger Kommentar von sigma2.
  • Livia Peperoncini 23.06.2019 21:03
    Highlight Highlight In der Stadt nennt man die Velorennen Hipster-Corso... von einem In-Schuppen zum nächsten... aber möglichst ohne Steigung.
    • Lord_Mort 23.06.2019 21:16
      Highlight Highlight Beurteilen Sie das vom Land aus?
  • Wideblitz 23.06.2019 20:51
    Highlight Highlight Die tds steht sportlich vom Etappenprofil sehr gut da! Auch die Berichterstattung und Regie ist top.
    Eine Idee zur Verknüpfung mit dem "Breitensport" Velofahren wäre: Die Pässe oder die Strecke (z.b. Rundkurs Langnau) bereits am morgen für den motorisierten Verkehr zu sperren! So hätten
    alle das Flair und die Sponsoren hätten eine riesen Bühne.
    • specialized 23.06.2019 21:39
      Highlight Highlight Stichwort TdS Challenge, tolle Sache aber noch ausbaufähig.
  • Goon 23.06.2019 20:10
    Highlight Highlight Ich schaue gerne Radrennen. Aber aus einem nostalgischen Grund. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie ich als Kindergärtler an immer im Sommer mit meinem Grossvater die Rennen geschaut habe. Für ein Kind eigentlich stinklangweilig. Er hat mir aber alles stundenlang erklärt. Die Fahrer, Etappen, Teams, Taktiken etc etc.

    Ich vermisse meinen Grossvater und schaue nun für ihn.
    • Baron von Eberstein 23.06.2019 21:55
      Highlight Highlight Amen🙏 Ski- und Radrennen immer mit dem Grossvater geschaut. Jetzt gehört es aus Nostalgie dazu.
  • Freilos 23.06.2019 20:07
    Highlight Highlight Radsport scheint in der Schweiz wirklich nicht mehr so populär zu sein. Das ganze Doping hat dem Sport die Faszination genommen den er in den 90ern noch hatte...
    • Schutudent 23.06.2019 21:15
      Highlight Highlight In den 90er wurde noch viel mehr gedopet wie heutzutage. Heute wird mehr reguliert und da durch ist der radsport in verruf geraten. Man erkennt, dass viele leistungen nicht rein menschlich waren. Würde man es weiterhin so akzeptieren und auch tollerieren, wäre der radsport anders wie heute (nicht zwingend besser, nur anders)
    • Pana 23.06.2019 23:01
      Highlight Highlight Das Doping hat doch eine ganz eigene Faszination.
    • Chnebeler 23.06.2019 23:03
      Highlight Highlight @schutudent
      Noch heute ist keiner der Topfahrer sauber. Damit muss man leider Leben. Imposant ist die Leistung trotzdem, jedoch nur ein Romantiker kann glauben, dass dies ohne Doping möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lebenundlebenlassen 23.06.2019 20:04
    Highlight Highlight Den Faktor Doping sollte man auch nicht ganz vergessen. Hat diesem Sport doch nicht unbeachtlich an Glaubwürdigkeit gekostet...
    • Lucas29 23.06.2019 23:36
      Highlight Highlight Es wird in jedem Sport gedopt, wer das nicht einsieht ist naiv
  • geistfrei 23.06.2019 19:49
    Highlight Highlight Brünus Salatsauce zieht zumindest auch in den Ballungszentren!
    • c_meier 23.06.2019 21:49
      Highlight Highlight ist auch die beste 😉

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