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NBA: LeBron James spielt künftig für Philadelphia – für den Mindestlohn

epa12944810 Lakers forward LeBron James complains about a call during the first half of game three in second round of the NBA Playoffs between the Los Angeles Lakers and Oklahoma City Thunder at Crypt ...
LeBron James setzt seine Karriere in Philadelphia fort.Bild: keystone

LeBron James akzeptiert NBA-Mindestlohn – und spielt künftig für Philadelphia

LeBron James setzt seine beeindruckende Karriere fort und spielt künftig für die Philadelphia 76ers.
24.07.2026, 18:4724.07.2026, 18:51

Für den besten Skorer in der Geschichte der NBA wird es die 24. Saison in der besten Basketball-Liga der Welt sein. «Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen, und ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen», teilte der 41-Jährige in den sozialen Medien mit.

Mehrere Teams waren interessiert

Laut eines Medienberichts soll James bei den 76ers einen Zweijahresvertrag über acht Millionen Dollar unterschrieben haben. Vor gut zwei Wochen hatte der viermalige NBA-Meister bekannt gegeben, dass er die Los Angeles Lakers nach acht Jahren und einem Meistertitel (2020) verlassen werde.

Weil James verkündete, dass er künftig für das sogenannte Mindestgehalt auflaufen wird, waren sehr viele Teams in der Verlosung. Neben den nun erfolgreichen Philadelphia 76ers waren auch die Miami Heat, die Golden State Warriors und sogar NBA-Meister New York Knicks gehandelt worden.

Fünfter Meistertitel als Ziel

James spielte vor den Lakers zunächst bei den Cleveland Cavaliers (2003 bis 2010 und 2014 bis 2018) sowie zwischendurch auch bei den Miami Heat, mit denen er zwei Meisterschaften gewann (2012 und 2013) und zwei weitere Finalserien erreichte. Ein fünfter Meisterschaftsring – mit den Cavaliers hatte er den Titel 2016 geholt – wird für James bei seinem neuen Team definitiv das Ziel sein.

Und mit den 76ers stehen die Chancen dazu nicht schlecht. In der schwächeren Eastern Conference hat Philadelphia spätestens mit James eines der besten Kader. Das liegt auch am Trade für Jaylen Brown, der aus Boston geholt wurde. Dazu kommen in Tyrese Maxey einer der besten Point Guards der NBA sowie in Joel Embiid ein herausragender Center, der aber viel zu häufig mit Verletzungen zu kämpfen hat. Die Startformation wird vom hochtalentierten V. J. Edgecombe komplettiert, der in seine zweite Saison geht.

James geht im Oktober in seine 24. Spielzeit als NBA-Profi. Alle anderen Basketball-Spieler der Liga-Geschichte kamen zuvor auf maximal 22 Saisons. Der Superstar hat inzwischen nicht nur die mit Abstand meisten Punkte in der NBA-Historie gesammelt, sondern auch die meisten Partien absolviert. (nih/sda/dpa)

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