Sinner siegt klar gegen Djokovic und steht erneut im Wimbledon-Final – dort wartet Zverev
Sinner wieder im Final
Novak Djokovic war beim Versuch, zum elften Mal den Wimbledon-Final zu erreichen, chancenlos. Der Grand-Slam-Rekordsieger unterlag dem Weltranglistenersten Jannik Sinner im Halbfinal in drei Sätzen. Nach rund zweieinhalb Stunden stand das 6:4, 6:4, 6:4 zugunsten des 14 Jahre jüngeren Südtirolers fest.
Sinner, der vor einem Jahr ebenfalls nach einem klaren Dreisatzsieg im Halbfinal gegen Djokovic erstmals beim Rasenklassiker in London triumphiert hatte, reichte im Generationenduell in allen drei Sätzen ein Break, um den Durchgang für sich zu entscheiden. Djokovic hingegen schaffte keinen einzigen Servicedurchbruch. Damit muss der 39-jährige Serbe weiter auf seinen 25. Major-Turniersieg - seinen achten in Wimbledon - warten.
Zverev lässt Fery keine Chance
Alexander Zverev wird seiner Favoritenrolle gegen Arthur Féry gerecht und gewinnt den Halbfinal in drei Sätzen.
Alexander Zverev setzt sich in drei Sätzen souverän gegen den Überraschungs-Halbfinalisten Arthur Féry durch. Der Lokalmatador und erste Wildcard-Spieler im Halbfinal in Wimbledon seit Goran Ivanisevic 2001 unterlag dem Deutschen 6:7 (0:7), 2:6, 4:6.
Während sich im zweiten und dritten Satz die Klassenunterschiede zwischen der Nummer 3 und der Nummer 114 der Welt klar bemerkbar machten, war im ersten Satz lange alles offen gewesen.
Nach einem Break zum 3:1 von Zverev - der am French Open in diesem Jahr seinen ersten Grand-Slam-Titel feierte - gelang Féry das Rebreak. Schliesslich musste das Tiebreak entscheiden, in dem Zverev dann klar die Oberhand behielt und sich gleich mit 7:0 durchsetzte.
Nach knapp zweieinhalb Stunden war Férys Ausscheiden dann besiegelt. Zverev verwandelte gleich seinen ersten Matchball. (riz/sda)
