Nach Finanzskandal: ManCity-Scheichs könnten zum Verkauf gezwungen werden
Wird Scheich Mansour bin Zayed al-Nahyan Manchester City nach dem Finanzskandal verkaufen müssen? Dies ist nach der Verurteilung des Vereins ein mögliches Szenario.
David Kogan, Vorsitzender der Regulierungs- und Aufsichtsbehörde IFR für Schutz und Nachhaltigkeit im englischen Fussball, sagte im Podcast The Rest is Football: «Wenn wir zu der Auffassung gelangen, dass ein Klub auf eine Weise geführt wird, die weder geeignet noch fair ist oder mit der nötigen Korrektheit erfolgt, haben wir die absolute Macht, Eigentümer aufzufordern, sich von einem Klub zurückzuziehen.» Die Besitzer hätten gemäss Kogan keine Möglichkeit, sich einer solchen Aufforderung zu widersetzen.
Manchester City wurde von einer unabhängigen Kommission Ende September in über 100 Fällen schuldig gesprochen, da die Skyblues mehrmals gegen die Finanzvorschriften der Liga verstiessen. Mit Scheinverträgen wurden die Einnahmen des Vereins künstlich erhöht und die Kosten gesenkt. Bisher bestreitet der aktuelle Premier-League-Leader die Vorwürfe und legte Berufung ein.
Wie hart City tatsächlich bestraft wird und ob der aktuelle Besitzer den Verein wirklich verkaufen muss, ist noch unklar. Insider berichteten in den vergangenen Tagen, dass Manchester zu einem Punktabzug und einer hohen Geldstrafe verurteilt werden könnte. Der Punktabzug soll so hoch sein, dass der Klub sicherlich den Gang in die zweitklassige Championship antreten müsste. Zusätzlich wäre noch ein Punktabzug in der darauffolgenden Saison möglich, damit die Citizens nicht direkt wieder aufsteigen könnten. (riz)
