Für Zinédine Zidane gibt es nach «phänomenalem» Olise-Tor kein Halten mehr 🏃🏼
Nach einem solchen Solo kann man schon mal ausgelassen feiern. Zumal Michael Olise Frankreich mit seinem Tor in der 88. Minute zum Sieg über Belgien geschossen hat. Mit der Schulter nahm er den Ball nach dem Zuspiel von Rayan Cherki mit, rannte so schnell in Richtung des gegnerischen Tors, dass Verteidiger Maxim De Cuyper beim Versuch mitzuhalten zu Boden fiel, und schoss an zwei grätschenden Verteidigern sowie Goalie Senne Lammens vorbei ein.
— Hard Certificate👽👽 (@HardCerti5) September 28, 2026
Doch nicht der Torschütze war beim Torjubel nicht mehr zu halten, sondern Trainer Zinédine Zidane. Der 54-Jährige sprintete an der Seitenlinie los und trat wie ein Wahnsinniger gegen einen auf einem Hütchen bereitliegenden Ball. «Ich weiss nicht, was ich da getan habe», sagte ein lachender Zidane nach dem Spiel.
😂🔥 ZIDANE EN FOLIE SUR LE BUT D’OLISE ! pic.twitter.com/8NDWro7X7h
— Téléfoot (@telefoot_TF1) September 28, 2026
Er habe die Aktion von Michael Olise verfolgt. «Es war ein phänomenaler Spielzug», schwärmte der dreifache Weltfussballer, der daraufhin von seiner Euphorie übermannt wurde: «Ich habe den Ball gesehen und gedacht, ich muss den jetzt schiessen.»
Für Frankreich und Zidane bedeutete der Treffer des Bayern-Stars den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Nations League. Wie schon bei der Zidane-Premiere als Nationaltrainer gegen die Türkei gewannen die Bleus auch in Belgien 1:0. Am Freitag kommt es in Paris zum Duell gegen Italien. Die Squadra Azzurra gab am gestrigen Montagabend ein Lebenszeichen von sich.
Nach der verpassten WM und der 0:2-Niederlage gegen Belgien setzte sich das Team von Trainer Roberto Mancini in der Türkei 4:1 durch. Dennoch gilt Frankreich im Duell der beiden Rivalen natürlich als Favorit. (nih)
