Starke Tiebreaks der Weltnummer 1: Sabalenka erste Halbfinalistin bei den US Open
Sabalenka erste Halbfinalistin
Aryna Sabalenka ist am US Open als erste Spielerin in die Halbfinals eingezogen. Die topgesetzte Belarussin und Titelverteidigerin bezwang im ersten Viertelfinal der Frauen die tschechische Wimbledon-Siegerin Linda Noskova (WTA 6) nach hartem Kampf 7:6 (7:1), 3:6, 7:6 (10:7).
Sabalenka lag im entscheidenden Satz mit einem Break zurück, bevor sie sich nach 2:22 Stunden im Match-Tiebreak mit einem Ass beim zweiten Service durchsetzte und ihren Status als Weltnummer 1 mit dem sechsten Halbfinal-Einzug in Folge am US Open fürs Erste bewahrte.
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— US Open Tennis (@usopen) September 8, 2026
Aryna Sabalenka remains on course for a US Open three-peat, rallying from 2-4 down in the decider to defeat Noskova 7-6, 3-6, 7-6! pic.twitter.com/ifsSFaLQJU
Um nach dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres die Nummer 1 der Weltrangliste zu behalten, muss Sabalenka das Turnier gewinnen und darauf hoffen, dass die Kasachin Jelena Rybakina im Viertelfinal ausscheidet.
Mit ihrem Sieg über Noskova, die Achtelfinal-Bezwingerin von Marta Kostjuk, beendete Sabalenka auch eine kuriose Serie: Seit April hatten alle Spielerinnen, die sich im Turnierverlauf gegen Kostjuk durchsetzten, in der Folge den Titel geholt. Zwei der sechs Turniere, an denen die Ukrainerin ab Madrid antrat, gewann sie selbst.
Pegula nächste Gegnerin
Auch die Amerikanerin Jessica Pegula steht in den Halbfinals. Die Weltranglisten-Dritte benötigte etwas mehr als einen Satz, ehe sie gegen ihre Landsfrau Emma Navarro (WTA 27) aufdrehte und sich mit 3:6, 6:4, 6:3 durchsetzte.
Mit einem Sieg besteht für Pegula ebenso wie für Halbfinal-Gegnerin Sabalenka die Chance, kommende Woche die Weltrangliste anzuführen. Dies sofern Rybakina am Mittwoch nicht ebenfalls den Halbfinal erreicht. Gelingt der Kasachin der Vorstoss in die Vorschlussrunde, ist ihr Platz 1 sicher.
Tiafoe dreht die Partie
Der Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 12) beendete den überraschenden Lauf seines Landsmanns Alex Michelsen (ATP 46), der im bisherigen Turnier noch keinen Satz abgegeben hatte. Der Finalist des Masters-1000-Turniers in Cincinnati setzte sich nach einem Viereinhalb-Stunden-Marathon 5:7, 3:6, 7:5, 6:3, 7:6 (10:6) durch.
Nach dem Match nahm «Big Foe» seinen Gegner in die Arme, der nach der Niederlage bittere Tränen vergoss. «Er hätte heute gewinnen können. Macht Lärm für Michelsen», forderte Tiafoe das Publikum im Arthur Ashe Stadium auf. (sda)
