Sport
User Unser

EM 2024: Startaufstellung der Schweizer Nati? Hier sind 7 Vorschläge

Switzerland's Xherdan Shaqiri, right, celebrates with teammate Granit Xhaka after scoring to 0:1 during the international friendly soccer match between Ireland and Switzerland at the Aviva Stadiu ...
Spielt Shaqiri an der EM von Beginn weg? Bild: keystone
User Unser

Diese Mannschaften würden wir für das EM-Startspiel aufstellen – und du?

Wen soll Nati-Trainer Murat Yakin an der Europameisterschaft im Auftaktspiel aufstellen? Die watson-Redaktion hat sieben Vorschläge.
27.03.2024, 15:47
Mehr «Sport»

In zweieinhalb Monaten startet die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in die EM in Deutschland. Doch wer soll beim Auftaktspiel gegen Ungarn in der Startaufstellung von Murat Yakin stehen? Die jüngsten Tests (0:0 gegen Dänemark, 1:0 gegen Irland) haben insbesondere im Angriff Schwächen offenbart. Wir haben sieben Möchtegern-Nationaltrainer auf der watson-Redaktion nach ihren Lösungen befragt.

Corsin Manser

EM-Aufstellung von corsin manser
Bild: createformation.com
Geil. Ich wär ja schon mein Leben lang gerne Nati-Coach. Zwei Spiele coachen, dann wieder zwei Monate Ferien. Und alle zwei Jahre ein grosses Turnier. Bestes Leben, oder? Ich würde natürlich ganz anders aufstellen als Muri. Am besten würde die Schweizer Nati à la Union Berlin unter Urs Fischer den Bus parkieren. Weil hinten sind wir stark, vorne eher Durchschnitt.

Philipp Reich

Bild
Die Dreierkette (oder Fünferkette) hat sich unter Murat Yakin bewährt, auf den Aussenbahnen würde ich gegen Ungarn die offensiveren Dan Ndoye und Kevin Mbabu statt die konservativen Ricardo Rodriguez und Silvan Widmer ins Rennen schicken. Im Mittelfeld hat Vincent Sierro gegen Irland gefallen. Der formstarke Toulouse-Söldner brachte frischen Wind und harmonierte hervorragend mit Granit Xhaka und dem unverzichtbaren Xherdan Shaqiri. Ruben Vargas muss deshalb auf die Bank, für Remo Freuler könnte man auch Denis Zakaria bringen. Die grosse Baustelle bleibt ohnehin die Position im Sturm: Weder Zeki Amdouni, noch Noah Okafor konnten sich zuletzt aufdrängen. Alle Hoffnungen ruhen deshalb auf Breel Embolo, der nach seinem Kreuzbandriss demnächst wieder auf den Platz zurückkehren soll.

Katja Burgherr

Die EM-Aufstellung von Katja Burgherr
Bild: createformation.com
Shaqiri über 90 Minuten spielen lassen, macht wohl bei seiner Fitness und Spielpraxis keinen Sinn. Er setzt aber nach wie vor kreative Impulse – mit diesen kann er das Spiel in die richtige Bahn lenken. Rodriguez ist zwar schon ein alter Hase, aber dafür umso mehr Endrunden-Erfahrung in den Beinen – und die Alternativen sind nicht gerade prickelnd. Vargas weil Vargas – er ist immer extrem viel unterwegs und verleiht dem Spiel eine gewisse Leichtfüssigkeit. Sommer im Tor, weil er in Topform ist, und wir ihn noch so lange wie möglich geniessen müssen – im Wissen, dass auf dieser Position auch in Zukunft viel Klasse vorhanden sein wird.

Julian Wermuth

Die EM-Aufstellung von Julian Wermuth.
Bild: createformation.com
Die Tests haben schmerzhaft gezeigt, dass der Nati ein klassischer Stürmer fehlt. Da kommt Seferovic ins Spiel – wenn die Schweiz ihn brauchte, war er stets da und lieferte ein Tor. Beim jetzigen Formstand würde ich Okafor und Shaqiri als Flügel bringen. Da bis zur EM Embolo wieder fit werden muss, kann er dann Shaqiri nach der Pause ersetzen. Der Rest der Aufstellung bringt jetzt nichts Revolutionäres – dafür fehlt schlicht die Breite an brauchbaren Spielern.

Ralph Steiner

Die EM-Aufstellung von Ralph Steiner.
Bild: createformation.com
Was den Fussball betrifft, setze ich gerne auf Bewährtes. Ich würde der alten Garde ein letztes grosses Turnier geben. Sommer liefert bei Inter ab, Shaqiri erachte ich als unverzichtbar und Seferovic hat an der EM 2021 gegen Frankreich – bei einem der grössten Nati-Siege überhaupt – gezeigt, dass er im entscheidenden Moment bereit ist. Meine Aufstellung kommt auf 826 Länderspiele, finde ich ganz anständig.

Niklas Helbling

Die EM-Aufsellung von Nik Helbling
Bild: createformation.com
Im Tor schon die erste Kontroverse. Für mich ist Kobel aber vor allem beim Verhindern von Grosschancen besser, und das braucht die Schweiz in ihrer derzeitigen Verfassung. Davor eine mehrheitlich bewährte Abwehr, wobei es darauf ankommen wird, wie oft Garcia in Marseille spielt. Im Mittelfeld kann Xhaka schalten und walten, während Zakaria ihm den Rücken freihält, und in der Offensive würde ich auf den kreativen Shaqiri und die schnellen sowie – vor allem im Falle Okafors – durchsetzungsstarken Stürmer setzen.

Adrian Bürgler

Die EM-Aufstellung von Adrian Bürgler
Bild: createformation.com
Zum EM-Auftakt spielt die Schweiz gegen Ungarn. Da müssen wir nicht mauern, sondern versuchen, das Spiel selbst zu machen. Eine offensive Dreierkette mit den spielstarken Elvedi, Schär und Akanji ist die Lösung. Zakaria räumt im Mittelfeld ab, Xhaka kreiert. Shaqiri ist auf der 10 immer am besten. Und im Doppelsturm bringt Embolo die nötige Physis und Amdouni die nötige Schlitzohrigkeit.
Wer hat die beste Aufstellung?

Und jetzt du!

Welche Startaufstellung würdest du zum EM-Auftakt gegen Ungarn aufs Feld schicken? Erstelle hier deine Aufstellung, oder schreib sie uns einfach in die Kommentarspalte.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Länder sind für die EM 2024 qualifiziert
1 / 26
Diese Länder sind für die EM 2024 qualifiziert
Schweiz: Gruppe A
Qualifikation: 2. Platz in der Gruppe I
quelle: keystone / georgios kefalas
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Die perfekte Fussballtrainer-Imitation
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
31 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
31
Wegen Lamine Yamal wackelt Vonlanthens Rekord – die jüngsten EM-Spieler und Torschützen
Stammspieler beim FC Barcelona und jüngster Spieler der EM-Geschichte: Was Lamine Yamal im Alter von noch nicht einmal 17 Jahren schon erreicht hat, ist eigentlich nicht zu glauben. Nun muss ein Schweizer um seinen Rekord zittern.

Da fühlt man sich selbst als Mittzwanziger alt: Lamine Yamal ist dank seinem Einsatz im ersten Spiel der Spanier an dieser EM gegen Kroatien nun der jüngste Fussballer, der je an einer Europameisterschaft zum Einsatz gekommen ist. Mit 16 Jahren und 338 Tagen unterbietet der Barcelona-Star mit Jahrgang 2007 den vorherigen Rekordhalter Kacper Kozlowski um fast ein ganzes Jahr.

Zur Story