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Vollering an der Tour de France neu in Gelb – Reusser verliert mehr Zeit

Netherlands' Demi Vollering reacts as she crosses the finish line after winning the eighth stage of the Women's Tour de France cycling race (Tour de France Femmes) between Sisteron and Nice  ...
Demi Vollering triumphiert in der zweitletzten Etappe der Tour de France.Bild: keystone

Vollering siegt und übernimmt Maillot Jaune – Reusser büsst Zeit ein

08.08.2026, 18:3608.08.2026, 18:37

Marlen Reusser verliert in der vorletzten Etappe der Tour de France Femmes gegenüber ihren Konkurrentinnen um den Gesamtsieg weitere wertvolle Sekunden. Neue Leaderin ist nach dem längsten Teilstück der Tour mit Ziel in Nizza die Niederländerin Demi Vollering.

Im einzigen schwierigen Aufstieg auf den 172 Kilometern von Sisteron an die Mittelmeerküste distanzierte Demi Vollering die bisherige Gesamtführende Kasia Niewiadoma und stürmte unwiderstehlich Richtung Etappensieg. Die Polin, die am Freitag auf dem Mont Ventoux Marlen Reusser das Maillot jaune abgenommen hatte, konnte das Tempo der Niederländerin nicht halten. Bis zum Ziel auf der Strandpromenade von Nizza verlor sie inklusive Zeitbonifikationen 21 Sekunden. Reusser (12.) kam wie Noemi Rüegg (8.) mit 38 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Vor der neunten und letzten Etappe hat Reusser als Dritte nun 1:12 Minuten Rückstand auf Vollering, was angesichts der beobachteten Kräfteverhältnisse ein zu grosses Handicap scheint. Um den Gesamtsieg dürften auf der schweren Schlussetappe Vollering und die acht Sekunden dahinter liegende Niewiadoma kämpfen. Hinter dem Spitzentrio lauert die Italienerin Elisa Longo Borghini mit 1:53 Minuten Rückstand auf Reusser. Am Sonntag könnte es nochmals grössere Zeitabstände geben. Auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza muss der Col d'Eze, der Hausberg der südfranzösischen Stadt, viermal überquert werden.

Bis zu Vollerings Schlussfurioso hatten die Französin Maeva Squiban und die Niederländerin Loes Adegeest die Etappe mit einer langen Flucht geprägt. Gemeinsam fuhren sie über sechs Minuten auf das Feld heraus. Ein Vorsprung, der nicht ausreichte. Für Squiban endete die Flucht kurz nach einem Sturz rund 15 Kilometer vor dem Ziel schmerzhaft, und Adegeest wurde etwas später vom Feld eingeholt. (abu/sda)

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