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Ski Alpin: Marco Odermatt war nach Olympia in einem kleinen Loch

Switzerland's Marco Odermatt reacts at the finish area, during a men's World Cup downhill race, in Garmisch Partenkirchen , Germany, Saturday, Feb. 28, 2026. (AP Photo/Giovanni Auletta)
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Marco Odermatt jubelt nach seiner Leistung in der Abfahrt.Bild: keystone

«Verlor in Bormio den Hunger aufs Skifahren»: Odermatt mit überraschendem Geständnis

Das erste Weltcuprennen nach den Olympischen Spielen entscheidet Marco Odermatt für sich. In den letzten Wochen verlor der Nidwaldner allerdings ein wenig die Lust am Skifahren und entschied sich deshalb dazu, an die Fasnacht in Luzern zu gehen.
28.02.2026, 19:0228.02.2026, 19:33

Zum neunten Mal in diesem Winter steht Marco Odermatt zuoberst auf dem Podest. Die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewann der 28-Jährige vor seinen beiden Teamkollegen Alexis Monney und Stefan Rogentin. Es ist der zweite Dreifachsieg für das Swiss-Ski-Team in dieser Saison.

Nachdem «Odi» bei den Olympischen Winterspielen zwar zu drei Medaillen gefahren war, aber zu keiner goldenen, gab es auch ein wenig Kritik. Diese verstand der Nidwaldner überhaupt nicht, wie er gegenüber dem Blick erklärte: «Ich muss festhalten, dass Leute, die nach meinen drei Medaillen und der Führung in vier Weltcup-Wertungen behauptet haben, dass meine grosse Zeit vorbei sei, nicht viel vom Spitzensport verstehen.»

Für den Ski-Dominator der letzten Jahre waren es harte Wochen. Bereits vor den olympischen Wettkämpfen in Bormio fanden mit den Klassikern in Adelboden, Wengen und Kitzbühel im Januar grosse Rennen statt. Dies ging auch nicht spurlos an Odermatt vorbei. «Ich muss zugeben, dass ich während den Olympia-Wettkämpfen in Bormio den Hunger und die Lust aufs Skifahren ein bisschen verloren habe», gestand Odermatt. Damit er den Kopf ein wenig lüften konnte, entschied sich Odermatt, an die Fasnacht in Luzern zu gehen. «Dank einer besonderen Maske konnte ich diesen wunderbaren Anlass, ohne erkannt zu werden, geniessen.»

Bereits am Sonntag steht Odermatt wieder im Einsatz. In Garmisch steht der drittletzte Super-G der Saison an. Sollte Odi gewinnen und Vincent Kriechmayr nicht auf das Podest fahren, hat der Schweizer die kleine Kristallkugel im Super-G sicher. (riz)

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