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FIS-Wahlen: Das sagen Eliasch und Ospelt

FILE - Candidate to the presidency of the International Olympic Committee Johan Eliasch arrives at the mixed zone during a break of the 144th session, which will elect the new IOC President, in Costa  ...
Johan Eliasch ist nicht mehr länger Präsident der FIS.Bild: keystone

«So oder so bin ich sehr glücklich»: Das sagt der abgewählte FIS-Präsident Eliasch

Alexander Ospelt ist neuer Präsident des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes FIS. Die Stimmen von Ospelt und dem abgewählten Johan Eliasch.
11.06.2026, 16:1711.06.2026, 16:18

Alexander Ospelt (neuer FIS-Präsident)

«Ich danke für das Vertrauen. Ich weiss um die Verantwortung, die ich übernehme. Ich werde die Gespräche auf Augenhöhe führen und in den Diskussionen die beste Lösung suchen. Wichtig ist, dass jeder mit jedem spricht, dass jeder jeden ernst nimmt. Wir sind alle FIS, und deshalb will ich ein Präsident für alle sein. Lasst uns vereint sein für unseren Sport. Lasst uns diese Reise gemeinsam machen. Ich habe diese Aufgabe nicht gesucht, sondern bin von verschiedenen Verbänden darauf angesprochen worden. Betreffend Rücktritt von Urs Lehmann kann ich nicht viel sagen, denn ich kenne die genaueren Gründe noch nicht. Deshalb kann ich im Moment auch nichts sagen über eine mögliche Rückkehr.»
Newly chosen president of the International Ski and Snowboard Federation (FIS) Alexander Ospelt speaks during the 57th International FIS Congress 2026, in Belgrade, Serbia, Thursday, June 11, 2026. (A ...
Alexander Ospelt ist der neue FIS-Präsident.Bild: keystone

Johan Eliasch (abgewählter FIS-Präsident)

«Ich habe immer gesagt, dass dies für mich eine Win-Win-Situation sein würde, denn entweder bekomme ich mein Leben zurück oder ich gewinne die Wahl. So oder so bin ich also sehr glücklich. Noch etwas Wichtiges: Ich habe von vielen Leuten gehört, dass das IOC die heutige Wahl hat beeinflussen wollen. Gegen solche Dinge müssen wir stark sein, denn wir sind eine unabhängige Organisation.»

Peter Barandun (Präsident Swiss-Ski)

«Wir gratulieren Alexander Ospelt herzlich zur Wahl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Der Wahlkampf hat die internationalen Beziehungen spürbar gestärkt. Wir sind als Schneesportfamilie enger zusammengerückt und haben zu einem neuen Miteinander gefunden. Nun richten wir den Blick nach vorne. Wir freuen uns darauf, unsere Sportarten gemeinsam mit allen FIS-Nationen engagiert weiterzuentwickeln - partnerschaftlich, nachhaltig und mit klarem Fokus auf die Athletinnen und Athleten. Swiss-Ski wird diesen Weg aktiv mitgestalten und zum Zusammenhalt in der FIS beitragen.»

Marco Büchel (Interims-Präsident LSV)

«Für unser kleines Land ist die Wahl riesig. Einen so hohen Sportfunktionär hatten wir noch nie. Alexander Ospelt will Vertrauen schaffen, er sucht das Gespräch. Das ist enorm wichtig in seiner neuen Aufgabe. Vielleicht habe ich ja zum knappen Sieg beigetragen. Am Vorabend bin ich mit einem Vertreter von Südafrikas Verband zusammengesessen und habe eine Stunde lang mit ihm diskutiert. Er war unschlüssig, wen er wählen soll. So habe ich ihm natürlich zu Ospelt geraten. Nach der Wahl hat er mir versichert, meinen Rat befolgt zu haben. Ob es wirklich so war, weiss ich allerdings nicht.»

Christian Scherer (Generalsekretär Ski Austria)

«Wir gratulieren Alexander Ospelt herzlich zu seinem Wahlsieg, von dem wir felsenfest überzeugt waren. Ein Wechsel an der Spitze des Internationalen Ski- und Snowboard-Verbandes war aus unserer Sicht nötig, deshalb ist der heutige Tag ein Sieg für den Sport. Johan Eliasch, der sehr viele Veränderungen angestossen hat und dem ich an dieser Stelle für seinen Einsatz danke, ist es in den vergangenen Jahren leider nicht gelungen, die nationalen Verbände für seine Ideen und Visionen zu gewinnen. Dieser Vertrauensverlust war heute spürbar - es war Zeit für einen Kurswechsel. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, gemeinsam nach vorne zu schauen, Vertrauen zurückzugewinnen und den Wintersport konstruktiv und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.»
Michel Vion hört als FIS-Generalsekretär auf
Der neue FIS-Präsident Alexander Ospelt muss sich auf die Suche nach einem neuen Generalsekretär machen. Michel Vion tritt zurück. Der 66-jährige Franzose, der Kombinations-Weltmeister von 1982, legt sein Amt beim Internationalen Ski- und Snowboard-Verband nach fünf Jahren nieder.
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epa13030146 FIS Secretary General Michel Vion looks on during the 57th International Ski and Snowboard Federation (FIS) Congress in Belgrade, Serbia, 11 June 2026. EPA/ANDREJ CUKICBild: keystone

(riz/sda)

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