Sport
WM-Tagesticker

WM 2026 im Tagesticker: England gewinnt letzten Test gegen Costa Rica

WM-Tagesticker

England gewinnt letzten Test +++ Ronaldo schliesst WM 2030 nicht aus

Wichtige Kurznews, Skurriles und Unterhaltsames zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.
11.06.2026, 07:0011.06.2026, 07:00

Das Wichtigste in Kürze:

  • Vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko die Fussball-Weltmeisterschaft statt.
  • Es wird die bislang grösste WM der Geschichte. Statt wie bislang 32 Teams sind nun 48 Mannschaften mit dabei. Der Weltmeister wird erst nach 104 Spielen gekrönt.
  • In diesem Ticker erfährst du die wichtigsten News, lustigsten Videos und besten Memes rund um die WM 2026.
Schicke uns deinen Input
avatar
Päng päng!
Eine brasilianische Reporterin interviewt gerade eine mexikanische Mariachi-Band – da holt einer der Männer eine Pistole hervor:

Brazilian reporter covering the World Cup in Mexico was live with a group of mariachis when one of them casually pulled a revolver from his pocket
by
u/brunopcosta1 in
soccer
Test-Siege für zwei WM-Favoriten
England hat seine WM-Hauptprobe gegen Costa Rica nach einem heftigen Unwetter in Orlando mit 3:0 gewonnen. Im mit grosser Verspätung angepfiffenen Duell war das Team von Trainer Thomas Tuchel die hoch überlegene Mannschaft. Declan Rice (9.), Anthony Gordon per Foulpenalty (68.) und Ollie Watkins (87.) trafen für die Engländer.

Auch Portugal schloss seine WM-Vorbereitung mit einem Sieg ab. Der Europameister von 2016 bezwang Nigeria in Leiria mit 2:1. Für die Portugiesen trafen Pedro Neto (23.) und nach dem Ausgleich durch Nigerias Akor Adams (37.) Francisco Conceicao (75.). Cristiano Ronaldo, der als einziger Feldspieler der portugiesischen Startelf auch nach der Pause auf dem Platz blieb, vergab mehrere Chancen auf sein 144. Länderspieltor. (ram/sda/dpa)
Schiedsrichter Omar Artan zuhause wie ein Held gefeiert
So wurde ein Fussball-Schiedsrichter wohl noch selten gefeiert! Dem somalischen Spitzen-Referee Omar Artan, wurde am Flughafen von Miami die Einreise in die USA verweigert, obwohl er von der FIFA offiziell für das Turnier aufgeboten wurde und über ein gültiges Visum verfügte. Die US-Regierung gab Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation als Grund an.

Artan, der als bester Schiedsrichter Afrikas gilt, musste wieder nach Hause reisen. In Somalia wurde der 34-Jährige dann aber gebührend empfangen. Bei seiner Ankunft in Mogadischu warteten tausende Fans auf den Unparteiischen. (abu)


Omar Artan, embraced by his people
by
u/cocacolapepsifanta in
soccer

Ronaldo schliesst WM-Teilnahme 2030 nicht aus
Wird die Weltmeisterschaft in Nordamerika der letzte grosse Auftritt von Cristiano Ronaldo auf dieser Bühne? Davon geht ein grosser Teil der Fussball-Welt eigentlich aus. Schliesslich ist der portugiesische Superstar jetzt schon 41-jährig.

CR7 selbst, scheint aber andere Pläne zu haben. Zumindest schliesst er eine Teilnahme an der WM in vier Jahren, die unter anderem auch in seiner Heimat Portugal ausgetragen wird, nicht aus. Wenn ich mit 41 Jahren immer noch jede Woche treffe, kann ich vielleicht noch vier weitere Jahre durchhalten, soll der Al-Nassr-Stürmer gegenüber Transfergru Fabrizio Romano gesagt haben. (abu)

Haiti muss in neuem Trikot antreten
Wenn Haiti am frühen Sonntagmorgen (3 Uhr Schweizer Zeit) gegen Schottland seine erste WM seit 1974 eröffnet, dann tritt das Team in anderen Trikots an, als das ursprünglich geplant war. Wie der Miami Herald berichtet, hat die FIFA das ursprüngliche Design der Haiti-Leibchen wegen «politischen Motiven» abgelehnt.

Welche Motive das sein sollen, führt der Fussball-Weltverband nicht genauer aus. Gemäss Quellen des Miami Herald soll es sich dabei aber um eine Darstellung der Schlacht von Vertières handeln, der letzten Schlacht des haitianischen Unabhängigkeitskrieges gegen Frankreich. Haitis Ausrüster Saeta muss deshalb bis zum WM-Auftakt noch neue Trikots liefern. (abu)
USA nennt Grund für Abweisung eines FIFA-Schiedsrichters
Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation sind der Grund für die verweigerte Einreise des für die Fussball-WM vorgesehenen somalischen Schiedsrichters Omar Artan. Die Überprüfung am Flughafen in Miami habe bei Artan «Verbindungen zu mutmasslichen Mitgliedern terroristischer Organisationen» ergeben, teilte ein namentlich nicht genannter Vertreter der US-Regierung dem Nachrichtensender CNN mit. Weitere Einzelheiten habe er nicht genannt.

Somalia gehört zu den 39 Staaten, deren Staatsangehörige von den verschärften Einreisebestimmungen der US-Regierung von Präsident Donald Trump betroffen sind. Bürger dieser Länder werden bei der Einreise zusätzlichen Überprüfungen unterzogen. Die Grenzschutzbehörde CBP hatte im Fall Artan «Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung» angeführt, ohne nähere Angaben zu machen.

Der abgewiesene Schiedsrichter wurde danach bei der Ankunft in Somalia von seinen Landsleuten begeistert empfangen. Am Flughafen der Hauptstadt Mogadischu begrüssten Offizielle sowie mehrere hundert Anhänger, die somalische Flaggen schwenkten, den Unparteiischen, berichtete die Nachrichtenagentur AP. «Ich verspreche euch, so Gott will, dass ich bei der nächsten WM dabei sein werde», sagte Artan demnach. Er wolle der somalischen Bevölkerung Mut machen und sie zur Zuversicht ermuntern. (riz/sda)

Weltmeister Argentinien schiesst sich warm mit Messi-Rekord
Rechtzeitig vor dem WM-Start hat der Titelverteidiger Argentinien sein Testspiel gegen Island 3:0 gewonnen. Dabei traf auch Lionel Messi. Bei dem klaren Sieg feierte Messi seine Rückkehr mit einem Tor vom Penaltypunkt zum zwischenzeitlichen 2:0 in der 72. Minute. Er war zwei Minuten vorher eingewechselt worden, nachdem er beim Sieg zuvor gegen Honduras wegen einer Überlastung im Oberschenkel noch ausgesetzt hatte. Die weiteren Treffer in der Partie in Auburn im US-Bundesstaat Alabama erzielten Valentin Barco und Thiago Almada.

Für Messi war es im 199. Länderspiel für Argentinien der 117. Treffer. Der bald 39-Jährige kürte sich nach Verbandsangaben zum ältesten Torschützen der Albiceleste. Für Argentinien beginnt die WM am 17. Juni gegen Algerien. Die weiteren Gruppengegner sind Österreich und Jordanien. Für Messi, der Argentinien 2022 in Katar zum Titel geführt hatte, wird es die sechste WM-Teilnahme. (riz/sda/dpa)


Deutsche Spieler zahlen den Fans die ÖV-Anreise
Das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador bestreitet die deutsche Nationalmannschaft in New York. Da die ÖV-Preise in New York rund um die Weltmeisterschaft deutlich höher sind als sonst, hat sich das DFB-Team dazu entschieden, für 600 Fans einen kostenlosen Transport zum MetLife Stadium zu organisieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, wird das Angebot von den Spielern selbst finanziert.

Damit man ein Gratis-Ticket erhält, muss man Mitglied des Fan-Clubs Nationalmannschaft sein. Die Verkehrsgesellschaft NJ Transit hatte die Preise während der WM stark erhöht, aber nach Kritik wieder leicht gesenkt. Einigen deutschen Fans dürfte dies nun egal sein. (riz)
Buschbrand bei Nati-Camp unter Kontrolle
Der Buschbrand, der am Montagabend Schweizer Zeit im Sorrento Valley, in der Nähe des Schweizer Teamhotels ausgebrochen war, ist mittlerweile wieder mehrheitlich unter Kontrolle. In der Nacht auf Dienstag konnte die Feuerwehr Entwarnung geben und. Die Warnzone sei verkleinert worden. (abu)

Nati hat keine Schlangenpanik
In den letzten Tagen und Stunden ging die Schweizer Nationalmannschaft viral wegen eines Instagram-Posts. Darin machte der Schweizerische Fussballverband darauf aufmerksam, dass ausserhalb des Trainingsgeländes wilde Schlangen leben. Genauer gesagt: Klapperschlangen, die stark giftig sind und sogar tödlich sein können. In gewissen nordamerikanischen Medien wurde schon spekuliert, ob das Schweizer Team sich vielleicht eine andere Basis sucht.


Die Realität sieht anders aus. «Wir fühlen uns auf dem Gelände der Jewish Academy sehr sicher», sagt SFV-Mediensprecher Sergio Affuso am Montag gegenüber 20 Minuten. Der Verband hätte nicht erwartet, dass die Schlangen derart heiss diskutiert würden. Auch Michel Aebischer sagt: «Wir fühlen uns sicher. Ich habe bislang noch keine Schlange gesehen.» (abu)
Niederländer müssen auf Jurrien Timber verzichten
Die Niederlande müssen bei der WM auf den Verteidiger Jurrien Timber verzichten. Der 24-Jährige vom englischen Meister und Champions-League-Finalisten Arsenal habe sich von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt, heisst es in einer Mitteilung des niederländischen Verbandes. Für Jurrien Timber wurde Lutsharel Geertruida, der Teamkollege von Granit Xhaka bei Sunderland, nachnominiert.

Die Niederlande starten am 14. Juni mit dem Match gegen Japan in die Weltmeisterschaft. Die weiteren Gruppengegner sind Tunesien und Schweden. (hkl/sda/dpa)

Buschbrand nahe Nati-Camp
Im Sorreto Valley – rund zehn Fahrminuten vom Nati-Camp entfernt – ist ein Buschbrand ausgebrochen, und breitet sich rasch weiter aus. Gemäss lokaler Medien brach das Feuer gegen 18.30 Uhr Schweizer Zeit aus und breitete sich auf eine Fläche von 18 Hektaren aus.



Die Situation betrifft auch die Nati: Das Teamhotel Fairmont Grand in Del Mar liegt innerhalb eines Gebiets, für das die Polizei eine Warnung herausgegeben hat. Der SFV und die Fifa stehen in engem Austausch und beobachten die Lage fortlaufend, schreibt Blick. Nach aktuellem Stand besteht für die Schweizer Delegation jedoch keine Gefahr. Zwar befindet sich das Trainingsgelände der Nati am Montagmittag in unmittelbarer Nähe des betroffenen Bereichs, eine Warnung für die Bevölkerung liegt dort derzeit aber nicht vor. (hkl)

Mehr zur WM 2026

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So sehen die WM-Trikots aus
1 / 31
So sehen die WM-Trikots aus

Algerien, Heimtrikot

quelle: adidas / adidas
Auf Facebook teilenAuf X teilen
An der Fussball-WM kommen Sicherheits-Roboterhunde zum Einsatz – das steckt dahinter
Video: youtube
Das könnte dich auch noch interessieren:
Bei Protesten gegen das Regime: Iran droht mit Abbruch von WM-Spielen
Vor dem Start der WM stehen auch politische Themen im Vordergrund. Der Iran spricht daher eine Drohung aus.
Sportminister Ahmad Donjamali hat der FIFA mitgeteilt, dass die iranische Mannschaft das Spielfeld verlassen werde, sobald in den Stadien politische Parolen zu hören sind oder Zuschauer die alte persische Flagge zeigen. Hintergrund ist die Sorge vor Protesten der persischen Diaspora – besonders brisant, weil zwei der drei Vorrundenspiele in Los Angeles stattfinden.
Zur Story