Taifun «Noul» peitscht mit hoher Geschwindigkeit durch Hongkong
Am frühen Sonntagmorgen ist der stärkste Sturm, der China dieses Jahr bisher heimgesucht hat, in Hongkong auf Land getroffen. Der Taifun «Noul» brachte Windgeschwindigkeiten von über 160 Kilometern pro Stunde mit sich.
Zuvor hatten die Behörden die höchste Taifunwarnstufe ausgerufen. Rund 700'000 Menschen in Hongkong und an der südlichen Küste Chinas wurden evakuiert. Am Sonntag wurden 350 Flüge vom und zum Flughafen Hongkong gestrichen.
Grosse Schäden in Hongkong
Videoaufnahmen zeigen, wie stark die Winde durch die Strassen peitschten, Schäden anrichteten und Trümmer umherwirbelten. Ein Video zeigt, wie sich das Baugerüst von einem Hochhaus löste und in die Tiefen stürzte. Laut Angaben der Behörden wurde bei diesem Zwischenfall niemand verletzt.
Wie lokale Medien schreiben, sollen in China zehn Personen im Zusammenhang mit dem Taifun ihr Leben verloren haben. Bevor der Sturm Hongkong und die südchinesische Küste erreichte, zog er an den Philippinen vorbei, wo er heftige Überschwemmungen auslöste. Bei diesen Überschwemmungen haben mindestens drei Personen ihr Leben verloren.
Heftige Stürme in der Region
Aktuell zieht der Sturm abgeschwächt ins Landesinnere von China. Dort soll er bis am Dienstag noch für starke Winde und Niederschläge sorgen.
Bereits vor wenigen Wochen wurde die Region von einem Taifun getroffen. Auch «Bavi» sorgte für Zerstörung und forderte Menschenleben auf den Philippinen, in Taiwan wurden zahlreiche Menschen verletzt.
(hde)
