Leerer See und braune Wiesen – diese Aufnahmen zeigen, wie trocken die Schweiz gerade ist
Viele Hitzerekorde sind diesen Sommer in der Schweiz schon gebrochen worden. Das bestätigt neben dem Ansturm auf Klimageräte und wiederentfachten Diskussionen um Hitzefrei auch der Blick ins Grüne. Oder eben: ins Braune. Vielerorts ist die Trockenheit schon gut sichtbar, wie aktuelle Drohnenaufnahmen zeigen. Auch viele Gewässer können zurzeit oder bald nicht mehr zur Abkühlung an Hitzetagen dienen, da sie nur noch badewannenwarme Tümpel sind oder in manchen Fällen ganz ausgetrocknet.
70 Prozent des Niederschlags fehlen
Grossflächig ausgetrocknete Wiesen prägen dort derzeit das Landschaftsbild und verdeutlichen die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit in der Nordwestschweiz. Laut dem aktuellen Trockenheitsbulletin des Bundes weist die Region vom Jura bis nach Basel eines der grössten Niederschlagsdefizite der Schweiz auf. In den vergangenen 30 Tagen fehlten dort lokal bis zu 70 % des üblichen Niederschlags. Rund um Diegten im Kanton Basel-Landschaft präsentieren sich zahlreiche Wiesen Ende Juli vollständig ausgetrocknet. Statt sattgrüner Weideflächen dominieren braune und verdorrte Grasflächen das Landschaftsbild. Besonders eindrücklich zeigt sich der Kontrast zwischen den vertrockneten Wiesen und den noch grünen Maisfeldern.
Der Lac des Brenets dürfte derzeit eines der eindrücklichsten Beispiele für die anhaltende Trockenheit in der Schweiz sein. Der See im Kanton Neuenburg, unmittelbar an der Grenze zu Frankreich, leidet erneut massiv unter den ausbleibenden Niederschlägen. Bereits Mitte Juni war der ungewöhnlich tiefe Wasserstand deutlich sichtbar. Seither ist der Pegel weiter gesunken. Aufgrund des tiefen Wasserstands musste die Schifffahrt eingestellt werden.
(brk news / hde)
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