Wirtschaft
Bitcoin

Bitcoin-Kurs derzeit im freien Fall

«Nerven liegen blank»: Bitcoin-Kurs derzeit im freien Fall

21.11.2025, 11:0321.11.2025, 11:03

Am Kryptomarkt ist es am frühen Freitag zu einem heftigen Ausverkauf gekommen. Der bekannteste Vertreter Bitcoin befand sich quasi im freien Fall und war zeitweise auf rund 82'000 US-Dollar abgesackt.

FILE - An advertisement for the cryptocurrency Bitcoin is displayed on a building in Hong Kong on Nov. 18, 2021. (AP Photo/Kin Cheung, File)
Kidnapping-Crypto Theft
Bitcoin verliert derzeit stark an Wert.Bild: keystone

Zuletzt schlug auf der Plattform Bitstamp ein sattes Minus von gut 9 Prozent in den vergangenen 24 Stunden auf noch 83'826 Dollar zu Buche. Zum Vergleich: Ende Oktober waren für einen Bitcoin noch mehr als 116'000 Dollar fällig.

«Anleger nehmen Reissaus, die Nerven liegen blank», kommentierte Marktanalyst Timo Emden. Es herrsche Ausverkaufsstimmung am Markt. «Nun steht auch das Vertrauen der hartgesottenen Bitcoin-Anleger auf dem Spiel. Es besteht die Gefahr, dass sich aus der Kurskorrektur nun eine handfeste Vertrauenskrise entwickelt», erklärt der Experte weiter.

Die Gründe seien eine Kombination aus Zinsängsten, der Auflösung gehebelter Positionen sowie Gewinnmitnahmen. Der zentrale Belastungsfaktor sei die Unsicherheit über die künftige Geldpolitik bleiben. Und solange sich die US-Notenbank Fed noch immer mit Blick auf die Datenlage im Blindflug befinde, dürfte die Nervosität bleiben – und für hohe Volatilität auch übers Wochenende sorgen. (dab/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Emirate sanktionieren Irans grösste staatliche Bank
Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate hat Irans grösstem staatlichen Finanzinstitut, Bank Melli, die Geschäftstätigkeit in dem Golfstaat weitestgehend untersagt. Die Bank dürfe in den Emiraten keine Finanztransaktionen aus dem Iran oder in den Iran mehr abwickeln, erklärte die Notenbank. Dies gelte auch für Überweisungen und die Finanzierung von Handelsgeschäften. Dubai und die übrigen Emirate waren für den Iran zuletzt eine sehr wichtige Drehscheibe für Finanz- und Handelsgeschäfte.
Zur Story