Wirtschaft
Digital

Twitter kontert Musks Übernahmeangriff mit Gegenmassnahmen

epa09889605 (FILE) - Tesla and SpaceX CEO Elon Musk arrives for a statement at the construction site of the Tesla Giga Factory in Gruenheide near Berlin, Germany, 03 September 2020 (reissued 14 April  ...
Der Multimilliardär Elon Musk will Twitter kaufen. Nun gibt es Widerstand. Bild: keystone

Twitter kontert Musks Übernahmeangriff mit Gegenmassnahmen

15.04.2022, 19:1815.04.2022, 19:24

Twitter greift zu Gegenmassnahmen, um sich gegen eine Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk zu wehren. Der Plan sieht vor, dass andere Aktionäre zusätzlich Anteile günstig kaufen können, wenn ein Aufkäufer die Marke von 15 Prozent überschreitet. Der Schritt ist eine klassische «Giftpille», zu der von Übernahmen bedrohte Firmen oft greifen. Die Massnahme solle für ein Jahr gelten, teilte der Verwaltungsrat am Freitag mit.

Musk hatte am Donnerstag ein Angebot an alle Twitter-Aktionäre bekanntgegeben, Anteile zum Preis von 54.20 Dollar zu übernehmen. Er kaufte sich in den vergangenen Wochen bereits eine Beteiligung von 9.2 Prozent zusammen. Die Anleger an der Börse glauben nicht, dass Musk ans Ziel kommt: Im New Yorker Handel sank der Kurs der Aktie zur Tagesmitte um rund 1.7 Prozent an die Marke von 45 Dollar. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete
1 / 19
Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete
Tesla Motors, oder kurz Tesla, wurde 2003 von Silicon-Valley-Ingenieuren gegründet. Sie wollten beweisen, dass Elektrofahrzeuge herkömmlichen Autos überlegen sind.
quelle: getty images north america / joe raedle
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Elon Musk postet Drohnenflug über «Giga-Factory» – und landet viralen Hit
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Deutschlands kleiner Boom: Die Prognosen steigen – auch die Schweiz könnte profitieren
Die Bundesrepublik schien der kranke Mann Europas zu sein, nun haben die Institute ihre Prognosen nach oben korrigiert. Manches deutet allerdings darauf hin, dass Optimismus verfrüht sein könnte.
Deutschland als kranker Mann Europas: Der Gedanke ist derart normal geworden, dass gute Nachrichten aufhorchen lassen, selbst wenn sie in besseren Zeiten kaum Aufsehen erregt hätten. Wachstumsraten mit einer Eins vor dem Komma zum Beispiel. Um bis zu 1,3 Prozent könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Jahr zulegen, schätzen Ökonomen; 2027 könnten es immerhin noch 1,1 Prozent sein. Für ein Land, das schlechte Nachrichten mittlerweile stoisch bis resigniert entgegennimmt, ist das bereits ein bemerkenswerter Lichtblick.
Zur Story