Frasers Group will Hugo Boss für 2 Milliarden Euro übernehmen
Der britische Bekleidungskonzern Frasers will Hugo Boss komplett übernehmen. Frasers hält bereits mehr als ein Viertel an der deutschen Luxusmarke. Der Kaufpreis für die restlichen Anteile liegt bei rund zwei Milliarden Euro (umgerechnet 1,84 Mia. Schweizer Franken).
Da Hugo Boss an der Frankfurter Börse notiert ist, wolle Frasers «ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot gemäss deutschem Recht» für diese Aktien unterbreiten, wie der britische Konzern in einer am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichten Mitteilung erklärte.
«Hugo Boss ist ein wichtiger Markenpartner für Frasers und eine der fünf führenden Marken innerhalb der Gruppe», fügte das britische Unternehmen hinzu. Konkret bietet er den Aktionären für die ausstehenden Aktien 38 Euro (35 Franken) pro Anteilsschein, also insgesamt rund 1,978 Milliarden Euro (rund 1,82 Mia. Franken).
Frasers, das sich als «langfristiger Investor» in das deutsche Unternehmen präsentiert, äusserte sich «positiv» über die Firmenleitung und lobte deren «Strategie für nachhaltiges Wachstum und die Stärkung des Markenwerts».
Frasers geht davon aus, dass die Transaktion «im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein wird». Zum britischen Konzern gehört unter anderem die Kette Sports Direct. (sda/awp/afp)
