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86-jährige Aktivistin sprayt in Bern für Frieden

Die 86-jaehrige Louise Schneider, Friedensaktivistin, besprayt die SNB am Bundesplatz mit den Worten "Geld fuer Waffen toetet", am Dienstag, 11. April 2017 in Bern. Am 11. April wird die Kri ...
Mit roter Farbe gegen Waffen: Die 86-jährige Louise Schneider sprayt für den Frieden. Bild: KEYSTONE

86-jährige Aktivistin sprayt in Bern für Frieden

11.04.2017, 09:4511.04.2017, 10:57

«Geld für Waffen tötet» – dieser Satz prangt seit heute Morgen vor dem Gebäude der Schweizer Nationalbank in Bern. Hingesprayt hat ihn Louise Schneider, eine 86-jährige Friedensaktivistin, die mit ihrer Aktion Investitionen in Rüstungskonzerne anprangern will. 

Laut Schneider handle es sich um eine eigenständige Aktion von ihr. Dennoch will die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) die Aktion nutzen, um auf die heutige Lancierung ihrer Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» aufmerksam zu machen.

Sprayen für den Frieden

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Sprayen für den Frieden
Die SNB mit dem Graffiti der 86-jährigen Friedensaktivistin Louise Schneider mit dem Slogan «Geld für Waffen tötet».
quelle: keystone / anthony anex
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Die Initianten stellten ihr Anliegen anlässlich der Lancierung den Medien in Bern vor. Heute werde weltweit für fast 400 Milliarden Dollar Kriegsmaterial verkauft, sagte Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen, gemäss einer Medienmitteilung. Die Kriegsmaterialkonzerne profitierten ganz direkt von Kriegen und Konflikten. Die Sammelfrist für die Initiative läuft am 11. Oktober 2018 ab. Bis dahin müssen die Initianten 100'000 beglaubigte Unterschriften sammeln. (ohe/sda)

Rüstungsgüter à gogo: VBS-Chef Parmelin im Mörser-Mekka

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Rüstungsgüter à gogo: VBS-Chef Parmelin im Mörser-Mekka
Bundesrat Guy Parmelin posiert in einem Piranha Radschützenpanzer mit neuem 12-cm-Mörser an der Materialvorführung zur Armeebotschaft 2016.
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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