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Schweiz

Swiss-Flieger in der Arktis: Defekt im Triebwerk lokalisiert – Reparatur vor Ort unmöglich

LX-40 landet in Iqaluit.Video: YouTube/Teodor Stefan

Swiss-Flieger in der Arktis: Defekt im Triebwerk lokalisiert – Reparatur vor Ort unmöglich

03.02.2017, 14:3903.02.2017, 15:05

Die am Mittwoch im arktischen Iqaluit gestrandeten Swiss-Passagiere von Flug LX40 sind inzwischen alle an ihrem ursprünglichen Ziel Los Angeles angekommen. Für die Schweizer Airline ist die Angelegenheit allerdings noch nicht ausgestanden. Die Boeing 777-300ER, deren automatische Triebwerkabschaltung über Grönland die Sicherheitslandung nötig machte, sitzt nach wie vor auf dem kanadischen Ausweichflugplatz fest.

Mit dem Ersatzflugzeug aus New York, das die Passagiere und Crew gestern abholte, schickte die Swiss auch zwei Techniker vor Ort, um das fehlerhafte linke Triebwerk zu untersuchen. «Eine erste Analyse hat ergeben, dass es zu einem Defekt am Getriebegehäuse gekommen ist», erklärt Swiss-Sprecher Stefan Vasic auf Anfrage.

Da in Iqaluit keine Möglichkeit zur Reparatur bestehe, müsse das Triebwerk vom Typ GE90 nun ausgewechselt werden. «Dafür werden ein Wartungsteam von Swiss sowie Vertreter des Triebwerkherstellers General Electric nach Iqaluit reisen», so Vasic.

Wann die Boeing 777-300ER mit dem Kennzeichen HB-JND wieder abheben kann, sei derzeit noch nicht absehbar. Wenn es soweit ist, werde sie erst einmal nach Zürich zurückgeflogen.

Die HB-JND wurde im Mai 2016 ausgeliefert, was die Frage nach der Garantieleistung aufwirft. «Dies ist Gegenstand von Abklärungen», erklärt Sprecher Vasic. 

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