Wirtschaft
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berufstätige Mutter mit Kind (Symbolbild)

Beruf und Familie zu vereinen, ist für Mütter eine Herausforderung. Bild: Shutterstock

Die Lüge von der Vereinbarkeit: Wie sich Mütter zwischen Beruf und Familie aufreiben

Beruf und Familie ist noch immer ein zentrales Thema in der Arbeitswelt. Gefragt sind neue Ideen – wie vier Mütter zeigen.

Diana Hagmann-Bula / ch media



Alle drei haben kleine Kinder, sie leben im Raum Zürich, sie arbeiten in der Kommunikationsbranche. Ihre grösste Gemeinsamkeit aber ist: Diana Wick, Sarah Steiner, Klara Zürcher und Julia Bochanneck haben erlebt, dass sich Familie und Beruf in der Schweiz kaum vereinbaren lassen.

«Gerade in der Werbung muss man immer wieder flexibel ein Projekt fertigmachen. Den Kunden interessiert es nicht, wann ich meine Mama-Tage habe und wann nicht», sagt Diana Wick. Und dann beginnt die Verschieberei: Die zweifache Mutter, der teilzeitarbeitende Mann, die einmal in der Woche aushelfende Schwiegermutter tauschen ihre Arbeitstage. Und wehe, jemand wird krank.

Oben arbeiten die Eltern, unten spielen die Kinder

Unterdessen sind Diana Wicks Töchter 2 und 4 Jahre alt. Und sie selber ein Organisationsprofi, «wie alle anderen arbeitenden Eltern mit Kleinkindern auch». Ihre Kritik am System: Kitas sind zu unflexibel, wenn es um wechselnde Arbeitstage geht, viele Unternehmen, wenn es um neue Arbeitsmodelle geht. Was auch nicht helfe, sei die hohe Präsenzzeit für Angestellte in der Schweiz. «Meine Schwester in Schweden kann ihre Kinder später bringen und früher holen und schafft es sogar noch auf den Spielplatz mit ihnen. Mein Mann und ich hingegen versuchen es irgendwie zu schaffen, die Mädchen um 18 Uhr abzuholen.»

Jammern will Diana Wick dennoch nicht, lieber handelt sie. Ab Herbst bieten die vier Mütter in Zürich einen Coworking-Space mit 30 Kinderbetreuungsplätzen an. «Keine Rutschbahn im Arbeitsbereich, keine Computer im Kinderbereich. Beides soll professionell organisiert sein», betont Wick. Ausgebildete Kinderbetreuerinnen kümmern sich um Mädchen und Buben, Grosseltern wirken als Springer. Interessierte lösen Abos für 20 bis 100 Prozent, Spontane sind auch mal nur einen halben Tag vor Ort.

«Warum nicht unter dem Jahr mehr arbeiten, als der Vertrag vorschreibt, um dafür die ganzen Schulferien mit den Kindern verbringen zu können?»

Gudrun Sander, Wirtschaftsprofessorin

Kostenmässig orientieren sich Wick und Co. an den Preisen privater Kitas in der Stadt Zürich. Ein Angebot, das vor allem für Freelancerinnen attraktiv zu sein scheint. «Wir bieten damit eine alternative Betreuungsform», sagt Wick. In die Kita eilen, auf den Zug hetzen, erschöpft im Büro ankommen: Auch das wollen die vier Frauen den Kunden ersparen. Kuss geben, Computer einschalten: «Wir bringen mehr Ruhe und Entspannung in das Leben berufstätiger Eltern.»

Dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Schweiz meistens noch immer kein Spaziergang ist, belegen neuste Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Zwar arbeiten immer mehr Mütter mit kleinen Kindern. Um Familie und Beruf tatsächlich unter einen Hut zu bringen, stecken beruflich aber noch immer vor allem die Frauen zurück: Mit 32.7 Prozent wechseln sie fast doppelt so häufig die Stelle wie Väter (17.7 Prozent). Rund 20 Prozent der Mütter suchen sich sogar eine familienkompatiblere, weniger anspruchsvolle Arbeit; die Männer hinken mit 6 Prozent deutlich hinterher. Dass eine Mutter nach der Geburt ihres Kindes das Pensum reduziert, ist in den Schweizer Köpfen fest verankert: 62.2 Prozent der erwerbstätigen Mütter arbeiten nach der Mutterschaftspause weniger, nur 14.9 Prozent der Väter geben hingegen Arbeitstage auf.

«So wenig wie möglich reduzieren»

Pensenreduktion und Stellenwechsel hängen für Gudrun Sander, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Leiterin des Competence Centre for Diversity and Inclusion an der Universität St. Gallen, zusammen: «Wenn Frauen ihr Pensum auf 40 bis 60 Prozent reduzieren, können sie oft nicht mehr die gleiche Tätigkeit ausüben wie vor der Geburt. Sie bekommen häufig einen Job angeboten, der nicht mehr so qualifiziert ist, weniger fordert und weniger Spass macht. Letztlich wechseln sie die Stelle.»

Für eine Fachkarriere sei ein Arbeitspensum um die 50 Prozent nötig, für Führungspositionen mit vielen Schnittstellen eines von 70 bis 80 Prozent, ist Sander überzeugt. Berufstätigen Müttern rät sie, so wenig wie möglich zu reduzieren und sich stattdessen für flexible Arbeitszeiten und Homeoffice einzusetzen. «Warum nicht unter dem Jahr mehr arbeiten, als der Vertrag vorschreibt, um dafür die ganzen Schulferien mit den Kindern verbringen zu können?», schlägt sie vor. Ein gleichberechtigtes Modell, in dem Frau und Mann 50 Prozent arbeiten, Erziehungs- und Hausarbeit aufteilen, kommentiert sie kritisch: «Das muss man sich leisten können und ist in der Regel nur etwas für Hochverdiener. Eine starke Pensenreduktion schränkt Mann und Frau gleichermassen ein, wie Studien ergeben haben.»

Mit dem Partner über Jobziele sprechen

Sind die Kinder abends im Bett, haben die Eltern noch lange nicht Feierabend: Mails beantworten, Kleider waschen, und was bringt man als Geschenk zum Kindergeburtstag mit? Wenn der Spagat zwischen Familie und Beruf zu sehr herausfordert, wenden sich Eltern etwa an die Zürcher Fachstelle «Und», die sich für Vereinbarkeit einsetzt. Im Gründungsjahr 2006 liessen sich 64 Personen vor Ort beraten, 63 telefonisch, meist Frauen. 2018 unterscheidet sich datenmässig wenig: 62 Beratungen vor Ort, 80 telefonisch, meist Frauen. Verändert hat sich trotzdem einiges. «Vor 13 Jahren sprach niemand von Vereinbarkeit, heute alle, auch Psychologen und Coaches», sagt Co-Leiterin Sandra Zurbuchen Eichenberger. Erschöpfung und Überforderung, das seien die Dauerbrenner in den Gesprächen. «Besonders gefährdet sind Frauen mit einem hohen Anspruch an sich selbst und einem Beruf, der nicht fertig ist, wenn sie das Büro verlassen.» Sie plädiert für einen Mutterschaftsurlaub, der lang genug ist, um in der neuen Rolle anzukommen und sich körperlich zu erholen. «Einigen Frauen genügen die gesetzlich verankerten 14 Wochen, andere brauchen ein Jahr.»

Das oft gehörte Argument, das Teilzeitgehalt der Frau gehe am Ende des Tages für Kinderbetreuung und Steuern drauf, lässt Zurbuchen nicht gelten: «Die Rückkehr in den Beruf sichert Frauen langfristig Arbeitsmarktfähigkeit, Eigenständigkeit, berufliche Entwicklung, und sie zahlt so weiter in die berufliche Vorsorge ein.» Berufstätige Mütter sollten nicht nur mit dem Arbeitgeber, sondern auch mit dem Partner über Jobziele sprechen. «So kann man etwa vereinbaren, dass er eine Weiterbildung absolviert, solange die Kinder klein sind. 2020 ist dann sie an der Reihe, weil sie beruflich wieder durchstarten kann.»

Auch im Haushalt sollten Zuständigkeiten klar geregelt sein. «Sonst erledigt immer die Person mit der tieferen Schmutztoleranz, was gerade anfällt. Erfahrungsgemäss ist das eher sie», sagt Zurbuchen. Und wartet mit einem letzten Tipp auf: Nicht nur Eltern sein, sondern auch sich selber. Will heissen: Freunde und Hobbys nicht vernachlässigen. Klingt einfach, ist es nicht immer. Wer hat nicht schon Yogastunde oder Fussballtraining zugunsten von kinder-, putz- und arbeitsfreien Paarminuten auf dem Sofa geschwänzt? (aargauerzeitung.ch)

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170Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karima 20.05.2019 13:15
    Highlight Highlight Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen ist schwer, zumal der Hut nie grösser wird.

    Paare sollten sich vorher darüber klar werden wer wie viel zurücksteckt. Ob Mann oder Frau ist ja egal. Kinder sind eine Entscheidung.

    Es ist nun mal einfach so, dass Kinder Zeit brauchen. Und obwohl ich ein Kita-Fan bin, denke ich 100% Kita und Grosseltern sollte es nicht sein. Zudem kann auch der Arbeitgeber nicht für alle Modelle in Pflicht genommen werden.

    • Meraxes Equis 20.05.2019 16:49
      Highlight Highlight und manchmal hat man alles geklärt und organisiert, und dann wird alles anders
  • Iseeus 19.05.2019 21:02
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich ständig dass Gefühl, dass die Wirtschaft uns hier was unterjubeln will.
    Arbeiten die Eltern 160 -200 Prozent, wird damit ein zusätzlicher Arbeitsplatz in der KiTa finanziert, und das "Ich will mehr haben" unterstützt.
    Wenn man als Eltern soviel arbeiten muss um die Familie durch zu bringen - eigentlich traurig, aber so ist es halt. Ansonsten frage ich mich schon ob wir mit all unserem "haben wollen" nicht mehr sehen was die Kinder eigentlich von den Vätern und Müttern benötigen...
  • no-Name 19.05.2019 19:50
    Highlight Highlight Kann man langsam von den geschlechterrollen wegkommen? Ich habe als mann (sehr gerne) die karriere zu gunsten der familie sein lassen. Wäre nett wen dies nicht auf geschlechter sondern auf umstände zurückgeführt würde....

    Wer sich wie aufteilt ist eher ein privates bzw. internes problem. Der mann kann nicht mehr einfach befehlen. Meistens ensteht die rollenaufteilung im konsens. (Oder ich habe ein sehr modernes umfeld)
  • Lucida Sans 19.05.2019 15:14
    Highlight Highlight Offensichtlich ist man in vielen Teilen der Bevölkerung noch immer der Ansicht, eine Frau mit Kindern gehöre an den Herd. Sonst gäbe es bereits gute, lebbare Angebote für Betreuung, Arbeit, Elternurlaub, etc.
    Kann sich die Schweiz erlauben, Frauen gut auszubilden und es ihnen gleichzeitig so schwer machen, Beruf und Familie gleichzeitig zu leben?
    Es wird immer vorausgesetzt, dass es gut für die Kinder sei, wenn Mami zuhause ist und sich auf die Hausarbeit konzentriert. Das ist doch schlicht nicht wahr, wird aber quasi als absolute Wahrheit propagiert. Es wäre schön, wenn man den gelebten Alltag betrachten würde und nicht die Wunschvorstellungen der ewig Gestrigen.
  • violetta la douce 19.05.2019 12:22
    Highlight Highlight Kinderkriegen ist zum Glück immer noch freiwillig.
  • stadtzuercher 19.05.2019 11:51
    Highlight Highlight In einer Gesellschaft, wo Väter bei Geburt ihrer Kinder grad mal einen Tag frei erhalten, sind Väter offenbar in der Kindeserziehung nicht erwünscht.

    Langsam müssten es auch die Linken und die Medien gemerkt haben, dass es nicht weiterhilft, wenn man immer nur die Mütter ins Zentrum stellt, und abwertend über die Männer herzieht.
    • Mutzli 19.05.2019 15:41
      Highlight Highlight @stadtzuercher

      Na, Ihnen scheint Vaterschaftsurlaub auch erst seit recht kurzem am Herzen zu liegen. Ansonsten hätten Sie bei zig Gelegenheiten die Möglichkeit gehabt mitzukriegen, wie bei dem Thema die politischen Fronten verlaufen.

      Für den Verein & Initiative "Vaterschaftsurlaub jetzt!" z.B. haben sich Travail Suisse (böse linke Gewerkschafter), männer.ch, Pro Familia Schweiz und, Schock und Horror, Alliance F (Feministinnen!) zusammengeschlossen.

      Auch zu empfehlen um Klarheit zu erhalten: Zig Parlamentsdebatten.
    • RatioRegat 19.05.2019 16:30
      Highlight Highlight WTF?!

      Es sind die Linken, die einen angemessen Vaterschaftsurlaub fordern und die Bürgerlichen, die dies ablehnen.
    • Firefly 19.05.2019 18:35
      Highlight Highlight Ist das jetzt Komedi?
  • WID 19.05.2019 11:36
    Highlight Highlight 1. Es arbeiten nicht alle Büro
    2. Homeoffice mit Kinderbetreuung ist unseriös
    3. Man sollte sich auch mal die Frage stellen, was für die Kinder gut ist.
    • Toerpe Zwerg 20.05.2019 07:43
      Highlight Highlight Was ist gut für die Kinder?
    • WID 20.05.2019 09:56
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: sehr individuell, darum passen auch die meisten hier geäusserten Punkte oft nicht.
  • Selbst-Verantwortin 19.05.2019 11:08
    Highlight Highlight Gruss ins letzte Jahrhundert: alles was hier einseitig „für Mütter“ geschrieben wird, gilt heute für alle Eltern gleich (und die Aufteilung machen die Eltern freiwillig und selbständig). Der Artikel ist sexistisch.
    • Phrosch 19.05.2019 16:49
      Highlight Highlight „die Aufteilung machen die Eltern freiwillig und selbständig“ - dazu braucht es aber die Bereitschaft der Arbeitgeber. Meine Beobachtung ist, dass es Frauen viel leichter ermöglicht wird, ihr Pensum etwas zu reduzieren. Vielen Männern wird das immer noch vom Arbeitgeber (!) verwehrt.
    • sowhat 19.05.2019 18:15
      Highlight Highlight Selbst da wo Arbeitgeber es zulassen würden, sind es die Frauen, die reduzieren. Männer eigentlich nie.
  • gizmoo 19.05.2019 10:59
    Highlight Highlight (2) Die Konsequenzen aus diesen gestressen Familien sind dann: Kinder können ja nicht schon um 20:00 Uhr ins Bett, sonst sieht man sich ja gar nie. Wochenende wird zum total überfrachteten "family-time-Weekend" mit allem drum- und dran - Konsum ohne Ende und am Liebsten bis Sonntag-Abend um 22:00 Uhr. Dabei können sich die Kleinen dann schon mal an den Hangover für den Montag in der Schule gewöhnen. Um die Kleinen dann wieder auf Vordermann zu trimmen, stellt ja die Allgemeinheit ein Heerschaar an Soz.-/Heil-/WasAuchImmer- Pädagogen bereit.
    • wolge 19.05.2019 12:10
      Highlight Highlight @gizmoo: und dank der Steuerabzüge, Kinderzulagen und Betreuungsgutschriften die sie von der Allgemeinheit erhalten lebt es sich nicht mal schlecht gell?
    • G-Man 19.05.2019 13:20
      Highlight Highlight Wolge du hast keine Ahnung was Kinder kosten und was man für zulagen bekommt oder?
    • Toerpe Zwerg 20.05.2019 07:53
      Highlight Highlight @ gizmoo. Ihren Kindern geht es besser und Sie leben ihnen die richtigen Werte vor. Sie wissen nicht nur für Ihre eigene Familie genau, was richtig ist, Sie wissen das auch für alle Anderen, welche grösstenteils konsumsüchtig und in Erziehungsfragen völlig inkompetent sind.

      Egozentrik, Überheblichkeit und Sendungsbewusstsein sind wichtige Werte, welche Sie ihren Kindern unbedingt auf den Weg geben müssen!

  • gizmoo 19.05.2019 10:52
    Highlight Highlight (1) Als 3-facher Vater, ich lebe mit meiner Frau ein "traditionelles 0%/100%" Modell, beobachte ich sehr wenige Eltern die einem 80%/80%, oder ähnliches, überhaupt gewachsen sind. Ich sehe noch weniger Kinder die diesen permanenten Stress/Hin-und-Her/nichtKrankSeinDürfen/etc. gewachsen sind. Wer Kinder haben will, aber nicht auf etwas aus seinem Leben verzichten kann, betreffe das die Ferien/Autos/Karriere, sollte sich vielleicht wirklich überlegen welche Werte er/sie den Sprösslingen mitgeben will. Meine Frau leistet zu Hause EXTREM wertvolle Arbeit, in dem sie den Kinder Halt und Zeit gibt.
    • HeforShe 19.05.2019 13:07
      Highlight Highlight 1 Es geht hier nicht um selbstlosen Verzicht, wenn die Frau ihren Berufsweg verlässt. Sondern, dass sie das Risiko von Existenzproblemen eingeht und sich abhängig von der finanziellen Versorgung - auch weit über die Jahre der benötigten Kinderbetreuung hinaus - macht.

      Falls es zu einer Scheidung kommen sollte, und das ist bei ca. 50 % keine hanebüchene Annahme, dann ist es für die Frau sehr schwierig wieder Fuss zu fassen und die Wahrscheinlichkeit der Altersarmut steigt stark.
    • HeforShe 19.05.2019 13:10
      Highlight Highlight 2 Und auch wenn wir von einer stabilen Ehe ausgehen, kann der Mann erkranken, verunfallen seine Arbeit verlieren, oder sterben - dasselbige Problem.

      Für manche Männer ist es auch ein erheblicher Druck alleine für die Finanzen zu sorgen und die Existenz der Familie ist abhängig von seiner konstanten Leistung. In beruflichen Krisenzeiten eine schwere Belastung.

      Auch diese Seite darf nicht vernachlässigt werden.
    • Biindli 19.05.2019 13:12
      Highlight Highlight Du hast Recht deine Frau leistet extrem wertvolle Arbeit. Den Rest deiner Ausführungen möchte ich jedoch etwas abschwächen. Wir leben das 80/80-Modell von dem du sprichst. Wir holen jedoch unsere Kinder immer so um 17:30 ab und um 19:30 schlafen sie. Wenn wir frei haben bleiben wir meist zu Hause spielen im Garten oder im Haus und erleben ganz normalen Familienalltag. Auch am Wochenende ist das nicht anders. ;) Es ist halt nicht nur schwarz-weiss und glückliche Eltern gibt glückliche Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 19.05.2019 10:12
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mer hören das Gejammer der Eltern! Habe 5 Kinder und Betreuen unsere Kinder zu 50 50 % !! Hier lese ich nur den Egoismus der heutige Eltern! Mann will einfach alles! Ich möchte betonen Männer wie Frauen! Wo lese ich hier was die Kinder wollen? Nein es wird von den Kitas verlangt Flexibel zu sein das die Eltern Unflexibel "extra überspitzt" ihr Model durchbringen. Selbstverständlich natürlich die ganze Familie Grossmutter und Grossvater einspannen für die maximale Flexibilität der Gestressten Eltern. Nicht für die Kinder! Nein für die Eltern. Hört mal auf mit ichichich
    • wolge 19.05.2019 12:12
      Highlight Highlight Eine kritische Frage: Fünf Kinder... nicht auch ein wenig egoistisch?

      Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Subventionen durch die Allgemeinheit...
    • Linus Luchs 19.05.2019 12:19
      Highlight Highlight redneon, könnte Sie uns noch verraten, in welchen Branchen Sie und Ihr(e) Partner(in) arbeiten, die eine 50/50%-Betreuung der Familie ermöglichen? Arbeiten Sie vielleicht beide in der eigenen Firma? In meinem eigenen Arbeitsumfeld, aber auch im Freundeskreis sehe praktisch überall die Situation, dass jemand, der nicht mehr als 50% arbeiten möchte, keine verantwortungsvolle Position bekommen kann. Nach dem Motto: Wer Verantwortung tragen will, hat auch präsent zu sein. Ihr 50/50%-Plädoyer ist leider(!) ein gutes Stück von der Realität im Arbeitsmarkt entfernt.
    • redneon 19.05.2019 15:08
      Highlight Highlight @wolge: hahaha... Erkläre mir was Egoistisch ist 5 Kinder zu haben? Kinder verursachen Umweltverschmutzung ? Was ist deine Existenz Berechtigung auf diesem Planeten ? Beanspruchen keine Subventionen.. Ausser Du setzt Finanzielle Solidarität gleich mit Sub... Steuern Krankenkasse AHV und und und... weis es nicht. Frag mal deine Eltern ob sie Egoistisch waren als sie dich auf die Erde setzten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SpoonerStreet 19.05.2019 10:06
    Highlight Highlight Meine Meinung ist, dass Kinder haben kein Grundrecht ist und wenn man sich für Kinder entscheidet auch bereit sein muss mit den Konsequenzen zu leben.
    Die Konsequenzen heissen dann, dass man eben nicht mehr so viel arbeiten kann, viel Zeit für die Kindern aufbringen und das Leben umkrempel muss. Das weiss man bevor man Kinder bekommt. Vielen würde es nützen mal den Lebensstandart zu überdenken. Als Single kann man nicht gleich leben wie als Eltern.
  • Don Alejandro 19.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Die klare Rollenteilung ist einfach stressfreier. Egal ob Mann oder Frau zur Arbeit geht. Nur, der Mittelstand kann sich dies nicht leisten.
  • wolge 19.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Statt Präsenzfetisch braucht es mehr Flexibilisierung durch HomeOffice. 2 Tage pro Person sollten schon drin liegen. Allerdings können nicht alle Montags und Freitags haben... Ausserdem muss ein Tag in der Woche für die ganze Belegschaft fix HomeOffice frei sein.

    Sitzungen sollten frühestens ab 9:00 starten und spätestens um 16:00 enden. Dies bietet Flexibilisierung am Tag selbst.

    Kitas etc. sollten Pläne gestalten die sich nicht von Jahr zu Jahr ändern. Nichts mühsamer als wenn das ganze Team im Job jedes Jahr alle HomeOffice- und Teilzeittage neu verhandeln muss
    • Maracuja 19.05.2019 11:56
      Highlight Highlight @wolge: Statt Präsenzfetisch braucht es mehr Flexibilisierung durch HomeOffice

      Der „Büromensch“ als Mass aller Dinge? Wie soll homeoffice für PolizistInnen, Pflegefachpersonal, HandwerInnen, Serviceangestellte usw. funktionieren?
    • wolge 19.05.2019 12:07
      Highlight Highlight @Maracuja: Ich kenne die Statistiken nicht, behaupte aber dass ein Grossteil der Schweizer Arbeitnehmer im Büro resp. büroähnlichem Arbeitsmodell arbeitet...
    • stereo 19.05.2019 12:50
      Highlight Highlight @wolge: sehr naive behauptung!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 19.05.2019 09:51
    Highlight Highlight Die Schweiz steht nicht um sonst so finanziell gut da in der Welt.
    Ich habe selber den ganzen Mist bzw diesen Spagat mitgemacht.
    Es ging, aber nochmal sicherlich nicht mehr. Es sei den meine Zukünftige ist Millionärin 😄 Spass

    Was sich die Damen wünschen, wünschen sich viele, nur möchte es keiner machen. Denn am Ende müssten sie selber flexibel (für andere) sein und das wiederum möchten sie nicht.

    Um zu mir zurückzukommen,ich habe in der Zeit niemanden Verloren,ausser die die mir egal waren.Ich habe neue Leute kennengelernt und auf Sport geschissen und warum?Ich bin Vater und kann es.


  • Niliya Vontülen 19.05.2019 09:28
    Highlight Highlight Oh, da habt ihr voll meine momentane Verzweiflung getroffen. Also: ob man nun Karriere machen will oder nicht, ein einziges 100%-Gehalt kann die Familie kaum tragen, so dass man auch gezwungenermassen zur Arbeit gehen muss. Da kommen dann die KITA-Kosten ins Spiel. Zürich ist grosszügig mit den Subventionen, was bspw in Winterthur nicht so der Fall ist. Bleibt also nicht viel übrig. Ja und dann habe ich diese eine Frage, die mir extrem unter dem Nagel brennt: Wie organisiert ihr Euch, sobald Eure Kinder in den Kindergarten geht? Der ist ja nur Halbtags? Und was macht ihr in den Schulferien?
    • Saraina 19.05.2019 11:25
      Highlight Highlight Kinderhort.
    • Maracuja 19.05.2019 11:46
      Highlight Highlight @Saraina: Kinderhort

      Weiss nicht wie es heute läuft, aber bei mir damals in der Stadt Zürich blieben während der Ferien nur wenige Horte offen, vor allem im Sommer waren weite Anfahrten nötig, um die Kinder in einen Sammelhort zu bringen, wo sie weder Betreuer noch andere Kinder kannten. Während der normalen Schulzeit wurde irgendwann der Morgenhort wegen zu kleiner Nachfrage an ein spezielles Team outgesourct, d.h. wenn Kindergarten/Schule ausfiel, gab es zwischen 8:15 Ende Morgenhort und 11:30 Start Mittagshort keine Betreuung. Hoffentlich läuft´s heute besser.
    • Niliya Vontülen 19.05.2019 13:04
      Highlight Highlight Ja Kinderhort hat mir auch schon jemand gesagt. Also haben Kinder 13 Wochen Ferien, um mind. 8 davon im Kinderhort zu verbringen (verbringen zu müssen)? Warum reduziert man die Schulferien dann nicht einfach auf 4-5 Wochen oder erhöht die Ferien der Eltern auf 13 Wochen? Bei mir geht die Logik nicht auf. Ich möchte zukünftig gerne die Möglichkeit haben, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, aber finanziell ist das einfach echt nicht einfach. Zeit vs Geld. Oder ist das System so gedacht, dass man Kinder macht, um sie fremdbetreuen zu lassen? Oder sollte man doch lieber gar keine Kinder haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 19.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Es ist eine Lüge, ja Arbeiten und Kinder haben. "Neue Ideen sind gefragt" braucht es nicht, die gibt es schon. Die Lösung: Die Mutter kümmert sich um die Kinder, oder haben die Kinder keine Recht auf eine richtige und stabile Beziehung? Wenn die Kinder es nicht zuhause lernen werden sie es niemals lernen. Dann werden hin und her geschubst und zu guter letzt wird noch geschieden. Arme Gesellschaft - arme Kinder!
  • G-Man 19.05.2019 09:20
    Highlight Highlight Bei uns funktioniert 60 / 60 hervorragend und ich würds jedem empfehlen. Es ist nicht so schlecht wie die medien einem weissmachen wollen mit kindern in der schweiz.
    • Nevermind 19.05.2019 10:44
      Highlight Highlight In welchen Berufen funktioniert den 60/60 hervorragen?
    • Firefly 19.05.2019 10:51
      Highlight Highlight 60 / 60 wäre auch für uns ideal aber leider gibt es in unseren Branchen keine 60% Stellen. 80% ist minimum. Also muss es halt mit 80% / 80% irgendwie gehen. Zeit wird wichtiger als Geld... schade eigentlich, in einem Lebensabschnitt wo Zeit wertvoller ist als Geld... und wenn man mal alt ist will einen der Arbeitsmarkt nicht mehr und man hat wieder zu viel Zeit und zu wenig Geld
  • Colelmrr 19.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Irgendwie geht man hier nur auf die gut qualifizierten Mütter ein, die unbedingt die Karriere aufrecht erhalten wollen.
    Klar; Hohes Arbeitspensum und Eltern sein (nicht nur Mutter) ist eine Herausforderung. Die „Probleme“ in diesem Artikel dieser Mütter mit „Projekten“, „um 18:00 Uhr Zuhause sein“, Co-Workingspace“ etc. ersehe ich als „Luxusproblem“ und bin Überzeugt: Wenn diese Mütter nur im 20% reduzieren, sowie der Vater auch kann der Lebensstandard gehalten werden.
    ABER was ist mit den Eltern die ein hohes Pensum benötigen um über die Runden zu kommen? Hinterfragt das Niemand?
    • wolge 19.05.2019 12:19
      Highlight Highlight @Colelmrr: Doch ich hinterfrage warum jemand eine Familie gründet wenn er sie nicht finanzieren kann?

      Will man eine Hund muss man in die Hundeschule. Will man Kinder adoptieren braucht man ein hohes Einkommen und guten Leumund.

      Kinder zeugen kann hingegen jeder, egal wie viel er sich dabei überlegt. Egal ob ein Budget gemacht wurde. Egal ob das Risiko Scheidung berücksichtigt wurde...
    • öpfeli 19.05.2019 13:24
      Highlight Highlight Wolge

      Einerseits gebe ich dir recht. Ich frage mich das auch bei gewissen Familien.
      Anderseits, man kann schnell tief fallen und dann kann man die Kinder nicht irgendwo zurückgeben.

      Grundsätzlich bin ich aber auch Colelmrr's Meinung.
    • Colelmrr 19.05.2019 16:58
      Highlight Highlight @Wolge:
      Ich verstehe dich! Aber bitte, es ist doch das Recht eines jeden Menschen eine Familie zu gründen, oder sehe ich das falsch? Es kann doch nicht sein, dass wir in einem Land leben, das ein Baby mit einem Rotstift berechnet werden muss....
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  • Marex1950 19.05.2019 09:07
    Highlight Highlight Warum sind so viele alleinerziehende Mütter von Sozialhilfe abhängig? Weil sie alles wollen und denken, ich schaff das. Dabei sind sie überfordert und kriegen nichts auf die Reihe, was folgt ist der Absturz in die Sozialhilfe. Aber es ist geil, alleine zu „erziehen“. Aber halt, die Erziehung wird den Lehrern und den Vereinen überlassen, denn die Mutter hat keine Zeit, da sie arbeiten muss. Somit werden die Kinder der Allgemeinheit überlasse und Mütter wundern sich, wenn die Jungen ihr eigenes Leben entwickeln.
    • redneon 19.05.2019 12:00
      Highlight Highlight Warum Schreibst du hier nur von Müttern ? Bingen die Störche die Kinder zu der Mama ? In welchem Jahrzehnt bist du stecken geblieben?
    • wolge 19.05.2019 12:21
      Highlight Highlight Nun ich denke der Fehler passiert viel früher wo zwei eine Familie gründen ohne ernsthaft über Risiken, Konsequenzen und Budget nach zu denken
    • Meraxes Equis 20.05.2019 20:38
      Highlight Highlight wir haben sehr wohl kalkuliert, ob wir uns ein Kind leisten können. die Rechnung ging auf, bis mich meine Arbeitgeber Ende Mutterschaftspause entsorgt haben. obwohl wir organisiert waren, ich zum selben Pensum zurück wollte und einen guten Leistungsnachweis hatte.

      Es kommt nicht immer, wie geplant, und manchmal reicht es beim besten Willen nicht mehr, auch wenn man überall verzichtet, wo es nur geht.
  • Maracuja 19.05.2019 09:01
    Highlight Highlight Ein Titel, der Hoffnung macht, dass mal grundsätzliche Probleme* angesprochen werden. Und dann einfach ein Artikel über 4 Frauen, die ein neues Betreuungsangebot (Co-Workingspace mit Kinderbetreung) für gutverdienende Mütter geschaffen haben und hier Werbefläche bekommen. Als gäbe es keine Mütter, die in Pflege, Service, Verkauf usw. arbeiten, denen ein solches Angebot nichts bringt. Als gäbe es keine Alleinerziehende, die sich solche Angebote gar nicht leisten können.
    * lange Arbeitszeiten + Arbeitswege, oft schlechtere Entlöhnung als kinderlose Mitarbeiter, fehlende Tagesschulen usw.
    • wolge 19.05.2019 12:24
      Highlight Highlight Folgende Fragen sollte man dich stellen:

      Wo arbeitet ein Grossteil der Arbeitnehmer? Büro?

      Muss jeder eine Familie gründen, obwohl er sie sich offensichtlich nicht leisten kann?

      Welche Risiken bestehen und wie hohe ist die Eintrittswahrscheinlichkeit? Scheidung? Arbeitslosigkeit? Krankheit? Habe ich diese ernsthaft berücksichtigt?
    • Maracuja 19.05.2019 13:08
      Highlight Highlight @wolge: Muss jeder eine Familie gründen, obwohl er sie sich offensichtlich nicht leisten kann?

      Trauern Sie etwa den Zeiten nach als Knechten und Mädgen die Heiratserlaubnis (und damit die Familiengründung) verweigert wurde, als viele als Mönch/Nonne ins Kloster mussten, weil nur Erstgeborene erbte und eine Familie gründen konnte? Wenn nur noch gutsituierte Menschen Kinder bekommen dürfen, wer pflegt dann später Demente, entsorgt den Müll usw.?
    • Firefly 19.05.2019 18:31
      Highlight Highlight @wolge "Muss jeder eine Familie gründen, obwohl er sie sich offensichtlich nicht leisten kann?"

      Diese Frage sollten sich vor allem Männer stellen, die 120% Arbeiten und keine Zeit haben. Das muss man sich nämlich leisten für die Familie, Zeit und zwar von der Mutter und vom Vater.

      Hingegen, dass eine Familie mit 100% Erwerbsarbeit über die Runden kommt, wie immer diese auch aufgeteilt werden zwischen den Parteien, dafür ist die Gesellschaft verantwortlich.
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  • Raphael Stein 19.05.2019 08:55
    Highlight Highlight In meinen Augen sind einige echt verrückt.
    Was genau bringt diese extrem Arbeiterei eigentlich.
    Es werden nur Kompromisse eingegangen

    Ein Elternabend
    Ein Freundesabend
    Ein terminiertes Leben.

    Schöne neue Welt.
  • Zeit_Genosse 19.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Aus Kinderperspektive sind gestresste Eltern nicht lustig. Sie realisieren ja nicht warum sich die Eltern so abrackern und weniger für sie da sind. Für sie ist das Erleben des stetigen herumorganisierens und auf dem Zahnfleisch laufenender Eltern, das in Hetze herumgefahre und irgendwo abgegeben werden, Teil ihres Aufwachsens. Jedes Paar muss Entscheide treffen wie sie es als Familie (nicht nur als zwei am Arbeitsmarkt teilnehmende) haben möchten. Finanzielle Zwänge ist das eine, doch wenn man finanziellen Spielraum hat, steht schon die Frage im Raum wie man das Leben für die Familie gestaltet
    • Firefly 19.05.2019 10:55
      Highlight Highlight Und wenn man sich mal ein Jahr Auszeit für die Familie nimmt und danach wieder auf Jobsuche geht, wird die Auszeit, in der man sich ja nicht weitergebildet hat, keine Weltreise gemacht hat und kein Yogakurs besucht hat, als doch sehr suspekt interpretiert, vor allem als Mann. "Was haben sie denn in dieser Zeit gemacht?" "Dem sagt man heute also Vaterschaftszeit... aha..." und so weiter.
    • wolge 19.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Sie treffen den Nagel auf den Kopf...

      Eltern wollen schlussendlich Eltern werden weil SIE Eltern werden wollen.

      Da geht es nicht unbedingt darum was das Kind will oder ob es überhaupt Sinn macht ein Kind in die Welt zu setzen. Ob man dem Kind auch wirklich das bieten kann das es verdient.

      Man WILL einfach ein Kind...
    • RatioRegat 19.05.2019 17:00
      Highlight Highlight @wolge: Unsinn. Kinderkriegen ist zwar vermeidbar, das bedeutet aber nicht, dass alle Kinder geplant sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Biindli 19.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Mein Mann und ich arbeiten beide 80% und teilen uns die Haus- und Familienarbeit fair auf. Unsere Kinder (2+4) besuchen an 3 Tagen die Kita. Es gibt auch bei uns Momente wo es viel Organisationstalent braucht, abet meistens emofinde ich es als garnicht soo stressig. Der Trick: Man kann einfach nicht in allen Lebensbereichen perfekt sein. Bei uns hat gerade der Haushalt manchmal etwas das nachsehen, weil wir nicht am Abend noch bis 21Uhr putzen mögen.
  • Anmatipe 19.05.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich arbeite in einen Unternehmen, das ein 83%-Arbeits-Modell anbietet. Mitarbeitende können alle 13 Wochen Schulferien als Ferien beziehen, die restliche Zeit wird 100 % gearbeitet. Wir haben allerdings auch nur wenig Arbeit in den Schulferien und deshalb funktioniert es. Ebenso beziehen alle anderen Mitarbeitenden Ihre Ferienansprüche ebenfalls ausschliesslich in den Schulferien.
  • Raphael Stein 19.05.2019 08:36
    Highlight Highlight So etwas altmodisches wie Kinder kriegen passt kaum mehr in die heutige Zeit.
  • öpfeli 19.05.2019 08:29
    Highlight Highlight Ja, Beruf bzw. Karierre und Kind ist schwierig unter einem Hut.
    Warum aber sollten die Kinder darunter leiden?
    "...Spontane sind auch mal nur einen halben Tag vor Ort."
    Dies klingt für mich mach wenig Struktur, wenig Bindung & Vertrauen zu den ErzieherInnen,... dabei sollte soch genau dies nicht stattfinden in der Kindheit.
    Kitas mit längeren Öffnungszeiten? Dann geht also von der Kita direkt ins Bett Zuhause? Toll fürs Kind.
    Irgendwo muss man Abstriche machen. Aber bitte nicht beim Kind.
    • Maracuja 19.05.2019 09:13
      Highlight Highlight Danke, ein wichtiger Input. Betreuung in Kita braucht stabile Gruppen, deshalb nehmen manche Kitas auch keine Kinder zu Minipensen (nur 1 Tag in der Woche) auf. Leider verlangen Arbeitgeber heute immer mehr Flexibilität, z.B. Events, an denen alle Mitarbeiter teilnehmen müssen, auch wenn sie eigentlich ihren freien Tag haben. Die Kinder müssen diese Flexibilität dann zwangsweise mitmachen. Als meine Kinder klein waren, gab es das noch nicht, zusätzliches Arbeiten war immer freiwillig.
    • wolge 19.05.2019 12:33
      Highlight Highlight @Maracuja Da gebe ich ihnen recht. Viele Arbeitgeber sind was HomeOffice, flexible Arbeitszeit und Teilzeit anbelangt noch hinter dem Mond. Auf dem Papier bieten sie es zwar an. In der Realität ist mann dann aber durch Sitzungen und Veranstaltungen so zugebucht, dass die Flexibilität nur auf dem Papier besteht.

      Hinzu kommen starre Überzeit- und Ferienregelungen welche meist dazu führen dass ende Jahr stunden gestrichen werden.
  • Tim-titig 19.05.2019 08:29
    Highlight Highlight Wie wäre es dann damit, (nur) als Mutter da zu sein für etwa 16 Jahre. Eigentlich müsste man das vorziehen. Aber eben, wer will das schon. Diese Arbeit gilt in unserer Gesellschaft leider nichts.
    • Aglaya 19.05.2019 11:56
      Highlight Highlight Wenn die Frau jahrelang zu Hause war, findet sie danach kaum mehr einen Job und die Altersvorsorge sieht auch sehr mager aus. Wenn die Ehe bis ins Pensionsalter hält, gibt es eine gemeinsame Rente, bei einer Scheidung (was mit gegen 50% Wahrscheinlichkeit eintreten wird), erhält die Frau nur eine Minimalrente, da sie kaum etwas in AHV und PK einbezahlt hat.
    • Marabamba 19.05.2019 14:49
      Highlight Highlight Niemand will dich mehr, wenn du zu lange Pause machst...
    • Tim-titig 20.05.2019 09:50
      Highlight Highlight @Aglaya, glaubt mir es sind alles nur Ausreden. Dann müsst ihr Männer halt euren Frauen Symbolisch einen Lohn bezahlen damit man AHV abrechnen kann. Genau wie wir Bauern es auch müssen oder sollten.
  • stereo 19.05.2019 08:24
    Highlight Highlight besseres betreuungsangebot für alleinerziehende ist dringend nötig, jedoch für doppelverdiener der mittleren bis oberen lohnklasse, rein ein luxusproblem. habe schon familien scheitern gesehen, da die kinder vor lauter fremdbetreuung die eltern nicht mehr als solches wahrgenommen haben.
  • Imfall 19.05.2019 08:24
    Highlight Highlight mutter & hausfrau übersteigt ein 100% pensum bei weitem...

    die frage ist, ob die mutter sus finanziellen oder aus persönlichen gründen arbeiten muss/will. meine fraub arbeitet jetz
    • Imfall 19.05.2019 08:42
      Highlight Highlight t 20% um den einstieg ins arbeitsleben irgendwann wieder zu finden, wenn unsere beiden kinder selbstständig genug sind. für diesen tag haben wir glücklicherweise grosseltern!

      gerade beim nachwuchs sollten allfällige karrierewünsche beider partner genau besprochen werden!

      ich persönlich, kann familien, die ihre kinder nur am wochenende sehen nicht verstehen! entscheidet euch doch bitte!! beides geht nicht (gut)
    • who cares? 19.05.2019 09:10
      Highlight Highlight Stellt man diese Frage auch dem Vater?
    • Imfall 19.05.2019 11:38
      Highlight Highlight @ who cares

      ich war an der zeugung beteiligt! also ja
  • smoking gun 19.05.2019 08:22
    Highlight Highlight Die Entwicklungspsychologie geht von drei Jahren aus, die ein Kind braucht, um sich gut entwickeln zu können. Keine Kita, selbst die pädagogisch professionellste, kann in den ersten drei Lebensjahren die Mutter-Kind-Beziehung ersetzen. Von daher gesehen müsste der Mutterschaftsurlaub mindestens ein Jahr betragen, um eine gesunde Mutter-Kind-Beziehung aufbauen zu können. Kinder im ersten Lebensjahr gehören auf keinen Fall in eine Kita.
    • Tisch 19.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Die VaterKindBeziehung ist genauso wichtig wie die MutterKindBeziehung. Mein Mann arbeitet seit der Geburt der Kinder Teilzeit, wie ich, und jetzt, wo die Kinder erwachsen sind, hat er zu ihnen eine genauso enge und vertraute Beziehung. Die Eltern sind gemeinsam für ihre Kinder verantwortlich, und zwar emotional wie finanziell, und nicht nur die Mutter.
    • lilW 19.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Das ist ja toll zu hören, bei 14 Wochen Mutterschaftsurlaub :(
    • smoking gun 19.05.2019 09:04
      Highlight Highlight @Tisch: Ja und Nein. In den ersten drei Lebensjahren ist die Mutter für eine gesunde Entwicklung des Kindes entscheidend. Erst danach gewinnt der Einfluss des Vaters in der Entwicklung eines Kindes an Bedeutung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altruide 19.05.2019 08:20
    Highlight Highlight Nicht nur für Mütter ist es aufreibend, ebenso für die meisten Väter.

    50/50 ist eine Illusion, mit viel Geschick und Organisationsflair geht aber z.B. eine 80/80.
    Wie im Artikel beschrieben, ist es wichtig in Bezug auf Vorsorge und Co im Arbeitsmarkt zu bleiben. Noch fast wichtiger ist es, dass keiner weg vom Arbeitsmarkt ist und sich auch mit anderen "Problemen" als schmutzigen Windeln befassen kann.
  • Miikee 19.05.2019 08:18
    Highlight Highlight "Wenn Frauen ihr Pensum auf 40 bis 60 Prozent reduzieren, können sie oft nicht mehr die gleiche Tätigkeit ausüben wie vor der Geburt."

    Stellt euch vor. Du steckst in einem grossen Projekt, das allen etwas abverlangt und plötzlich ist die Projektleiterin nur noch 40% da. Für das Team wirds extrem müehsam. Ihre Arbeit muss zwangsmässig auf andere verteilt werden, die ja auch schon überlastet sind. Das ganze Unterfangen leidet, weil sie ein Kind hat. Das geht nicht, als Mitarbeiter konnte ich schliesslich bei der Familienplanung nicht mitreden.

    Aber ja, es braucht gute und flexible Lösung.
  • DocShi 19.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Ich Stimme dem Artikel (zumind. was die Stresspunkte angeht) zu.
    Ich z. B. muss immer 2 1/2h minus machen wenn meine Frau Frühschicht hat weil ich dann meine Tochter in den Kindergarten bringen muss. Um diese Zeit wieder aufzuholen muss ich an drei Tagen länger arbeiten um die Zeit aufzuholen. An diesen Tagen komme ich erst um 19 Uhr heim. Kann also nicht mit der Familie essen. Von 1h weniger Zeit mit meinen Kleinen ganz zu schweigen.
    Die Kita-Kosten fressen zwar nicht den Lohn der Frau auf, schlagen aber dennoch ein grosses Loch ins Budget.
    Familienfreundlich & Schweiz ist ein Widerspruch.
    • DocShi 19.05.2019 10:00
      Highlight Highlight PS: Alle Blitzer haben entweder keine Kinder oder zuviele Geld.
      😎
    • Selbst-Verantwortin 19.05.2019 11:15
      Highlight Highlight @DocShi:
      Vielleicht übernehmen die Blitzer auch einfach Selbstverantwortung.
      Vielleicht kennen Blitzer die tatsächliche Lohnsituation in CH. Der allergrösste Teil Haushalte hat genug Geld (ua für Auto, Ferien, Fernseher etc) und muss deshalb nicht rumflennen, dass ihre Entscheidung für Kinder durch sie selbst zu tragen ist.
    • wolge 19.05.2019 12:48
      Highlight Highlight @WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis:

      Da bin ich Ihrer Meinung... Unsere Eltern hatten dazumal ein Auto, wir hatten ein Fernseher, genug aber nicht Tonnen an Klamotten, gingen in Europa in die Ferien etc.

      Heute braucht jede Familie 2 Autos und eBikes und Smartphones, TV in jedem Schlafzimmer, Ferien in Übersee, fette Markenklamotten in Mengen etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martello 19.05.2019 08:13
    Highlight Highlight Eine Reportage, welche Lösungen es in anderen Ländern gibt fände ich interessant. Es gibt andere Systeme. Wenn der Vaterschaftsurlaub Pflicht wird, wenn die Löhne gleich sind.
    Hoffentlich lesen wir bald nicht mehr nur: Mütter, Mütter, Mütter, sondern: Eltern, Eltern, Eltern.
    • Marex1950 19.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, wer das alles bezahlen soll? Vaterschaftsurlaub, KITAS, Schule, Ausfall der Mutter bei Krankheit etc. Aber die Sozis und die Grünen werden das schon stemmen. Wir sind auf dem richtigen Weg, dass sich die Menschheit selbst vernichtet. Vielleicht würde das der Welt gut tun, ein paar tausend Jahre nur Natur ohne den grössten Vernichter, den Menschen.
    • Firefly 19.05.2019 10:45
      Highlight Highlight "Hoffentlich lesen wir bald nicht mehr nur: Mütter, Mütter, Mütter, sondern: Eltern, Eltern, Eltern. "

      Sehr wichtig! Denn dieselben Probleme haben auch Männer und Väter die ein arbeitsteiliges Familienleben beforzugen und leben wollen.
  • WonnieLi 19.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Ich hatte kürzlich eine Beratung in Basel-Stadt um mich über die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit zu erkundigen. Die Beratung war ziemlich frustrierend und lief nur darauf raus dass ich mein Pensum reduzieren muss (was einen Jobwechsel bedeuten würde) und ich mir länger als die von meinem Arbeitgeber gegebenen 18 Wochen frei nehmen muss (unbezahlt). Das alles mag für sehr gut verdienen und schlecht verdiendende Sinn machen aber mit einem durchschnittlichen Lohn ist es eine finanzielle Belastungen, da man keine Unterstützung erhält aber der Lohn trotzdem fehlt um die Fixkosten zu bezahlen
  • 03_szust 19.05.2019 08:07
    Highlight Highlight Ich bin mit einem 100%/100% mit Tagesmutter aufgewachsen. Das hat als solches recht gut funktioniert, Nur hat darunter wohl ein bisschen die Nähe zu den Eltern gelitten. (Das hat mich aber irgendwie nie wirklich gestört...) Ob mir das geschadet oder geholfen hat kann ich nicht wirklich beurteilen, der wirklich grosse Nachteil dürfte allerdings der Kostenpunkt gewesen sein. (nicht das ich wüsste wie viel meine Eltern für die insgesamt 15 Jahre Betreuung von mir und meinem Bruder gezahlt hätten. Und Ja, 15 Jahre Betreuung ist viel zu lang...)
  • Toerpe Zwerg 19.05.2019 07:53
    Highlight Highlight Wir fahren seit 10 Jahren ein 80% (ich) / 60% Modell mit 2 Tagen Hort/Krippe. Am mühsamsten sind tatsächlich die Unflexibilität der Betreuungseinrichtungen, welche in etwa auf Niveau Steueramt liegt.

    Finanziell wäre für uns klar 100% / 0% besser, weil wir sehr ungleich verdienen. 80/80 will meine Frau nicht.

    Und ja, es verlangt einem schon einiges ab, geht ja aber auch vorbei.
    • Mr.Stepper 19.05.2019 09:21
      Highlight Highlight Kenn ich zu gut wir arbeiten 80/50 bei 4 Kindern.. die Betreuungszeiten und die Flexibilität sind schon schwierig...
    • wolge 19.05.2019 10:26
      Highlight Highlight Da gebe ich Ihnen recht. Man sollte viel stärker auf Flexibilisierung setzen.
    • Firefly 19.05.2019 11:06
      Highlight Highlight Ja, das ist schon so, jedoch verstehe ich auch die Sicht der Krippen und Betreuung. Müssten sie flexibel sein, würde sich keine stabile Betreuungsituation bewerkstelligen lassen und die Kinder hätten immer andere Kinder um sich und andere Betreuer/innen. Wenn ich sehe wie unser Sohn beginnt Beziehungen aufzubauen zu den anderen Kindern und zu den Betreuer/innen, dann denke ich, es ist schon sehr wichtig für ein Kind.
  • walsi 19.05.2019 07:51
    Highlight Highlight Warum man nicht das ganze Jahr über mehr arbeiten kann um dann im Sommer mit den Kinder Ferien zu machen? Ganz einfach, weil die Kunden der Unternehmen auch im Sommer da sind. Die Mütter wollen, dass die Kita flexibel ist, weil sie es ja auch sein müssen. Was die Mütter grundsätzlich als störend empfinden. Die Mütter übersehen da etwas, damit die Kita flexibel ist braucht sie flexible Mitarbeiter. Kurz gesagt die Mütter fordern von der Kita was sie selber als schlecht empfinden.
    • Altruide 19.05.2019 08:22
      Highlight Highlight Das ist ein wichtiger Punkt, man kann nicht eine unendliche Flexibilität erwarten, wenn man selbst nicht so flexibel ist.
      Aber dies trifft nicht nur auf die weibliche Rolle des Elternseins zu, auch auf die männliche.
    • dorfne 19.05.2019 08:31
      Highlight Highlight Welche Lösungen schlagen Sie vor? Es ist aus 2 Gründen wichtig, dass Mütter im Beruf bleiben, weil Wiedereinsteigerinnen es schwer haben nach der Scheidung einen Job zu finden und sie landen bei der Fürsorge.
      Grund 2. Mütter die im Beruf bleiben reduzieren die Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften. Das ist ja auch im Interesse einer Partei wie der SVP. Drum frag ich mich, warum diese Partei sich nicht für mehr Flexibilität von Arbeitgebern und KITAS einsetzt.
    • ArkMi 19.05.2019 08:41
      Highlight Highlight DANKE. Meine Worte.
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  • zeusli 19.05.2019 07:41
    Highlight Highlight Flexible KITA die nichts kostet, aber trotzdem sehr gut qualifizierte Mitarbeiter hat die richtig bezahlt werden in den sichersten und kindergerechtesten Räumlichkeiten die es gibt!
    • Queen C 19.05.2019 09:28
      Highlight Highlight Genau! We want it all!!! Den Fünfer und das Weggli, und zwar immer und jederzeit! Und gefälligst haben alle anderen dafür zu sorgen, dass ich das erhalte! (Dein Kommentar ist ironisch gemeint, ich weiss😉)
    • Saraina 19.05.2019 11:30
      Highlight Highlight Die Anderen habe tatsächlich mit dafür zu sorgen, dass Beruf und Familie möglich ist. Sie profitieren nämlich auch davon. Kinder haben ist eine Leistung an die Gesellschaft,
    • Queen C 19.05.2019 12:16
      Highlight Highlight Saraina, Kinderhaben ist vor allem eine persönlich Entscheidung. Ich kenne niemanden, der seine Kinder zum Wohle der Gesellschaft gemacht hat.
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  • Ohmann94 19.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Die Lüge von der Vereinbarkeit: Wie sich Väter zwischen Beruf und Familie aufreiben - und keine Chance haben länger als eine Woche Zuhause zu sein bei ihrem Kind. Wie es schon angedeutet wird im Artikel: Mit den heutigen sturen Böcken im Parlament und ihrer billigen Ausrede, dass es nicht wirtschaftlich sei eine faire Elternzeit einzuführen, wird es nicht möglich sein etwas zum positiven zu verändern. Gebt den Vätern endlich Rechte - Zum Wohle der Mütter und der Familie!
    • efrain 19.05.2019 09:57
      Highlight Highlight Hä? Das Problem ist doch genau die Zeit, wenn die Kinder zwischen 1 und 6 Jahre alt sind.. Da bringt Vaterschaftsurlaub/Elternzeit nicht viel.
    • wolge 19.05.2019 12:54
      Highlight Highlight @Ohmann94: vordern, vordern, vordern. Ich will, ich will, ich will
    • loquito 19.05.2019 18:23
      Highlight Highlight @ Wolge... Umverteilung von unten mach oben die ganze zeit... Da darf man wohl ein bizzeli vordern... Meine Meinung
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  • Ökonometriker 19.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Jeder muss wohl selbst wissen, wie viel man sich aufbürden will. Die Stresstoleranz dieser Zweiverdienerfamilien ist aber bewundernswert. Die KITA tut längst nicht alles. Alltagstermine, Haushalt, Administratives usw. will auch noch erledigt sein. Zudem sollten die Kinder auch mal noch Zeit mit der Familie verbringen können. Wann entspannt ihr euch da noch?
    • Toerpe Zwerg 19.05.2019 07:55
      Highlight Highlight Gute Frage. Kaum noch, wobei die Zeit mit den Kindern durchaus auch Entspannung bringt. Und dann wollen wir schon lange einen freien Abend pro Woche für beide einführen ... bekommt jetzt erst mal meine Frau.
    • Mr.Stepper 19.05.2019 08:54
      Highlight Highlight Eben.. gar nicht.. wir schaffen vielleicht alle 2 Monate mal eine Abend für Mama oder Papa alleine mit Freunden oder so.. dazu ist man dauernd ausgebrannt um finanziell knapp durch zu kommen... dauernd das Gefühl zu wenig für dir Kids, das Büro, die Partnerschaft oder sich selbst da zu sein..
    • LupaLouu 19.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Ich als Zweifachmami entspanne definitiv auf der Arbeit. Ein Tag Arbeit ist wie eine Woche Wellnessurlaub für mich.
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Trendwende in ZRH: Zahl der Schweizer Passagiere sinkt seit Monaten – wegen Klima-Krise?

Der schier ungebremste Boom am Flughafen Zürich ist vorbei: Die Zahl der Lokalpassagiere geht erneut zurück. Die SBB erleben derweil einen Boom im Europaverkehr.

In den letzten Jahren sind die Passagierezahlen am Flughafen Zürich (ZRH) durch die Decke gegangen. So flogen 2018 erstmals mehr als 31 Millionen Fluggäste über Zürich-Kloten. Die Zahl der ab der Schweiz abfliegenden Passagiere stieg vergangenes Jahr um 5,6% auf 22 Millionen an.

Seit April 2019 ist jedoch eine Trendwende sichtbar. Mit Ausnahme von Juni sind die Zahlen der Lokalpassagiere rückläufig. Im Oktober betrug der Rückgang im Vergleich zu 2018 minus 2,7 Prozent, im November minus 1,5 …

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