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Hier kommt das obligate Stockphoto mit einer glücklichen Mutter und ihrem Kind am Arbeitsplatz. Leider klappt das in der Realität nicht. bild: shutterstock

Wir Eltern

Warum Kitas am Arbeitsplatz die Stellung berufstätiger Mütter untergraben

nathalie sassine-hauptmann / wir eltern



Ein Artikel von

Ich arbeite seit einem Jahr in einem Coworking und ich muss sagen: Ich liebe es! So begeistert ich vom Coworking bin, so schrecklich finde ich aber die Konzepte mit angegliederter Kinderbetreuung.

Nach zehn Jahren Home Office ist es ein regelrechter Luxus, jeden morgen im mein «richtiges» Büro fahren zu dürfen. Und dennoch keine horrenden Fixkosten zu haben. Im Coworking stehen uns alle Annehmlichkeiten zur Verfügung, welche die tägliche Arbeit erleichtern sollen.

Kaffee, Drucker, Internet und Yoga – mehr braucht es nicht

Vom Kaffee über einen Drucker, Internet und Sitzungszimmer und sogar Yogastunden im Haus, es fehlt an nichts. Was wir nicht haben – ich jedoch in letzter Zeit immer wieder lese – ist eine Kinderbetreuung vor Ort.

Kinder in meinem Büro? Nein danke!

Was vielleicht für viele berufstätige Mütter einen Traum darstellt, empfinde ich viel mehr als Albtraum. Kinder in meinem Büro? Nein danke! Natürlich wäre es praktisch. Man müsste Kleinkinder nicht erst noch in eine Kita fahren und abends früher aus dem Büro, um diese wieder abzuholen. Ausserdem könnte man die Kids auch tagsüber mal sehen.

Aber genau das ist für mich der springende Punkt: Will ich das? Meine Antwort ist entschieden: Nein! Die Tatsache, dass mein Berufs- und Familienleben endlich – mehr oder weniger strikte – getrennt sind, macht mein Berufsleben erst richtig gut! Aber auch mein Familienleben.

«Mama muss jetzt wieder arbeiten»

Wo ich früher zwischen Telefonaten und Mails lesen noch kurz gekocht habe, kann ich mich heute entweder auf das eine oder das andere konzentrieren. Und da behaupte ich, dass das aus mir eine bessere Arbeitskraft, aber eben auch eine präsentere Mutter macht.

Wenn ich damals meiner zweijährigen Tochter nach dem Besuch in der Coworking-Kita hätte erklären müssen, «Mama muss jetzt wieder arbeiten gehen», wäre das weder bei meiner Tochter noch wahrscheinlich bei mir besonders gut angekommen. Da war es mir auch im Home Office lieber, konnte ich sie morgens in die Krippe bringen und abends, nach getaner Arbeit wieder abholen.

Kitas am Arbeitsplatz machen den Eindruck, als würde Mami nebenbei ein wenig arbeiten, während die Kinder bespasst werden.

Getrennte Welten finde ich gut. Kinder am Arbeitsplatz (und damit meine ich nicht wie bspw. beim Schweizer Fernsehen im selben Gebäudekomplex – das ist einfach nur praktisch) bedeuten in meinen Augen ausserdem einen Rückschritt der Gleichstellung zwischen Männern (Vätern) und Frauen (Müttern).

In Gedanken schon beim nächsten Schoppen

Ich bin überzeugt, dass solche Kitas am Arbeitsplatz unsere Stellung als berufstätige Mütter untergraben. Die lassen uns nämlich aussehen, als würde Mami nebenbei ein wenig arbeiten, während die Kinder bespasst werden. Nebenbei sage ich, weil Mama in Gedanken eigentlich beim nächsten Schoppen ist.

Womit wir wieder beim Thema wären, dass wir Mütter eigentlich gar nicht richtig arbeiten wollen. Oder liege ich komplett falsch?

Was hältst du von Kitas am Arbeitsplatz?

Wie soll's denn heissen? Diese Namen wurden 2015 in der Schweiz am häufigsten vergeben

Mehr Spass mit Kindern (und deren Eltern) – hier lang:

Das Leben ist sooo ungerecht: 45 (total bescheuerte) Gründe, warum Kinder weinen

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Diese Mutter schreibt ein Gedicht an alle anderen Mütter, die (auch) nicht perfekt sind

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19 Fälle, in denen uns unsere Eltern schamlos anlogen!

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Diese Reaktion einer alten Frau auf eine stillende Mutter erobert das Internet im Sturm

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mox 26.08.2016 15:28
    Highlight Highlight Die Selbstverständlichkeit mit der die Autorin annimmt, dass es die Aufgabe der (berufstätigen) Mutter ist, die Kinder in die Kita zu bringen, wirkt auf mit befremdlich. Soll das Gleichberechtigung und Emazipation? Wie wärs wenn der Papi sich auch ein wenig beteiligen würde? Wir haben zum beispiel etra eine Kita gewählt, die zwischen den zwei Arbeitsplätzen liegt. Nicht unbedingt praktisch aber gerecht.
    • Nathalie Sassine Webook 02.09.2016 13:27
      Highlight Highlight Bin vollkommen einverstanden, leider sieht die Realität genauso aus. Auf dem Land noch mehr als in dee Stadt...
  • Wilhelm Dingo 25.08.2016 21:47
    Highlight Highlight "Kaffee, Drucker, Internet und Yoga – mehr braucht es nicht" - aha - geht leider nur für die Bürofuzzies (bin selber einer). "Coworking": ein sowas von bescheuerter Begriff, hauptsache es tönt ganz speziell. Und übrigens: Kinderbetreuung beim Home Office geht gar nicht, da kommt nicht gescheites raus, weder fürs Kind noch für den Arbeitgeber.
    • Stichling 26.08.2016 08:52
      Highlight Highlight Aber kochen, putzen, waschen, einkaufen gehen, den Garten pflegen, Schulbesuche, Behördengänge, u. a. m., das alles geht dann schon zusammen mit der Kinderbetreuung, gell?
    • Wilhelm Dingo 26.08.2016 11:40
      Highlight Highlight Stichling: ja das geht. Für diese Arbeiten wirst Du auch nicht von einem Arbeitgeber bezahlt det Leistung erwartet.
    • Stichling 26.08.2016 12:00
      Highlight Highlight Würden dieselben Arbeiten von einem Arbeitgeber bezahlt, dann ginge das folglich nicht mehr? Nein!
      Ob die Arbeit bezahlt ist oder nicht hat keinen Einfluss auf die Machbarkeit in dieser Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 25.08.2016 21:40
    Highlight Highlight Hallo Frau, sei doch einfach mal KEIN OPFER! Plädoyer gegen den wehleidigen Intim-Feminismus
    http://www.watson.ch/!954271259
  • Wilhelm Dingo 25.08.2016 21:32
    Highlight Highlight Diese Einrichtungen heissen KINDERKRIPPE und HORT und nicht Kiat! Genau gleich wie es ENDSTATION und nicht Endhaltestelle sowie PASSAGIER und nicht Fahrgast heisst.
    • Lichtblau 27.08.2016 16:21
      Highlight Highlight Vielleicht wäre es hilfreich, in einem Artikel über "Co-Working" zu erfahren, was das im Detail bedeutet und worin es sich von der offenbar "praktischen" Leutschenbach-Lösung unterscheidet? Und nein, ich muss das nicht googeln. Und all die Leser, die den Blog angeklickt haben, obwohl sie keine Kinder im Krippenalter haben, auch nicht.
    • goschi 27.08.2016 18:56
      Highlight Highlight Ich habe Kinder im Krippenalter und verstehe den begriff auch nicht -.-
    • Der Kritiker 28.08.2016 11:04
      Highlight Highlight Danke, Dingo. Hab mir dasselbe gedacht. Was soll dieses Wort "KiTa"? Verdammt!
  • Stichling 25.08.2016 18:56
    Highlight Highlight Und wann nimmt der Vater eines seiner, oder alle seine Kinder mit zur Arbeit?
    Ich bin sehr irritiert, dass wie selbstverständlich ausschliesslich Mütter ihre Kinder zur Arbeit mitnehmen (sollen?).
    Die beanstandete Stgmatisierung ist ja nur dann eine sexistische, wenn die meisten Väter hier nicht mitspielen (dürfen?).
    • El_Sam 26.08.2016 14:25
      Highlight Highlight Häää?
      Du hast wohl weder selber Kinder, noch arbeitest du in einem Betrieb mit Krippe.

      Ich kenne es so, dass es recht häufig die Väter sind, welche den Spross mitnehmen und abends wieder abholen!
    • Stichling 26.08.2016 15:32
      Highlight Highlight El_Sam: Da bin ich aber froh, das zu vernehmen. Im Artikel tönt es so, als sei es eine reine Frauensache.
      Meine Kinder gehen nicht mehr zur Tagesmutter. Wir hatten nie eine Krippe zur Verfügung, schon gar nicht beim Arbeitsplatz.
  • Biindli 25.08.2016 17:48
    Highlight Highlight Sorry aber ich fände das sehr praktisch an der Arbeit eine Kita zu haben. Die Kinder sind ja betreut und stören nicht bei der Arbeit. Wenn man ein ganz Kleines hat könnte man es auch direkt stillen gehen und muss nicht erst mühsam abpumpen. Ich sehe auch nicht ein, dass das mich als arbeitende Frau abwerten soll. So ä Chabis.
    • Be3 27.08.2016 13:27
      Highlight Highlight Du hast den Artikel nicht richtig gelesen. Darin geht es um Kinder am Arbeitsplatz, im selben Raum oder einem Zimmer nebenan betreut durch die Mutter.
      Es wird ja geschrieben, dass eine Krippe (Fremdbetreuung) im selben Gebäude ne tolle Sache sei...
  • Enzasa 25.08.2016 13:28
    Highlight Highlight Hat die Autorin überhaupt Kinder?
    Weiss Sie wovon Sie schreibt?
    N e i n Oder sie will mit bewussten Falschaussagen ihre Leser manipulieren.

    Peinlich für Watson so einen Artikel zu veröffentlichen.

    In Deutschland haben sehr viele Unis Kitas angegliedert und ermöglichen Frauen mit Kindern, sich voll auf das Studium zu konzentrieren.
    Das würde die Autorin also auch ablehnen.

    • Enzasa 25.08.2016 22:12
      Highlight Highlight Und dort sollen dann die Kinder sich während der Arbeitszeit am Arbeitsplatz aufhalten ?
      Das ist dann eine seltene Ausnahme von der ich noch nie gehört habe.

      In Industrie und Wirtschaft versteht man unter Kitas am Arbeitsplatz etwas glänzlich anderes.
  • asdfghjkl1 25.08.2016 12:07
    Highlight Highlight "Kitas am Arbeitsplatz machen den Eindruck, als würde Mami nebenbei ein wenig arbeiten, während die Kinder bespasst werden."

    Entweder das, oder Sie haben ein beträchtliches Problem mit Ihrem Selbstbewusstsein. Das ist beinahe eine Opferobsession, ganz ehrlich.
  • Toerpe Zwerg 25.08.2016 11:40
    Highlight Highlight Herrje, das ist traurig, arbeiten Sie an Ihrem arbeitstechnischen Selbstbewusstsein:

    Ihre Arbeit ist derart wertvoll, dass der Arbeitgeber Sie unbedingt zu den angenehmsten Bedingungen von der "Bespassung" ihrer Kinder (ist übrigens einfach Betreuung) entbinden möchte.

    Ausserdem: Der Wunsch, Arbeit und Familie strickte zu trennen deutet auf Unzufriedenheit hin, entweder mit der Familiensituation oder mit den Job, vermutlich mit beidem.
    • Charlie Brown 25.08.2016 11:55
      Highlight Highlight @Toerpe: Deine Schlussfolgerung im letzten Absatz kann ich nicht teilen. Wie kommst du darauf? Was ist grundsätzlich falsch daran, sich bei der Arbeit auf die Arbeit und in der Familie auf die Familie konzentrieren zu wollen?
    • Ylene 25.08.2016 13:35
      Highlight Highlight @Toerpe: Hmm, also nur weil ich bspw. Sex und einen Besuch von meinen Schwiegereltern strikte trennen will, heisst doch nicht, dass ich mit beidem ein Problem habe (ausser es findet eben beides zusammen statt.) Analog kann ich mich auch nicht gleichzeitig angemessen um meine Spezifikation und um meine Kinder kümmern.
    • Toerpe Zwerg 25.08.2016 14:14
      Highlight Highlight Habe Beruf und Familie. Wenn beides im Einklang ist, erübrigt sich Abgrenzung. Man kann nicht zwei Leben leben. Stellt sich dieser Wunsch ein, verspüre ich Mitleid und konstatiere: Mist, da ist was schief gelaufen ..
    Weitere Antworten anzeigen
  • anonymer analphabet 25.08.2016 11:39
    Highlight Highlight "So begeistert ich vom Coworking bin, so schrecklich finde ich aber die Konzepte mit angegliederter Kinderbetreuung." Wie bitte sehen den diese Konzepte aus, weil sonst kann ich mir nicht wirklich eine Meinung dazu bilden... Sobald die Kinderbetreuung in einem anderem Raum stattfindet, sehe ich viele von den aufgezählten Nachteilen als nichtig.
  • Linus Luchs 25.08.2016 11:26
    Highlight Highlight Kita ist doch die Abkürzung von Kindertagesstätte. Das ist also ein Ort, wo Kinder den Tag verbringen und betreut werden. Wenn sich diese Kita nun nahe am Arbeitsplatz eines Elternteils befindet (es kann auch der Vater sein), vielleicht sogar im Unternehmen integriert ist, dann sehe ich darin nur einen Vorteil. Aber selbstverständlich haben die Kinder am Arbeitsplatz des Elternteils nichts zu suchen. Plant oder betreibt irgendjemand eine "Kita", bei welcher die Kinder um Papis oder Mamis Schreibtisch herumrennen? Kann ich mir nicht vorstellen.
  • Hans -würkli- Nötig 25.08.2016 11:18
    Highlight Highlight 1. Coworking heisst bloss, dass sich verschiedene Arbeitnehmer diesselbe Infrastruktur teilen.
    2. Coworking heisst nicht, dass die KITA auch im selben Raum wie die Arbeitnehmer platziert ist (falls es so etwas gibt und von jmd. als Coworking-Arbeitsplatz ausgesucht wird: Selber schuld.)
    3. Gehen Sie ihr Kind tagsueber nicht besuchen, dann traegt es auch kein Trauma davon.
    4. Das "laesst uns Muetter aussehen als ob..." Argument eruebrigt sich jeder Antwort.
  • Charlie Brown 25.08.2016 11:05
    Highlight Highlight Der Artikel scheint sich um ein Konzept wie z.B. http://www.coworkingtoddler.com/ zu drehen (was aber irgendwie nicht ganz transparent ist - man lese nur die ersten paar Kommentare).

    Ich finde das Konzept spannend und ein gute Ergänzung, genau für jene, die das gut finden. Und alle anderen dürfen gerne aus der Vielzahl anderer Arbeits- und Betreuungsmodelle auswählen.

    Die Auswahl zu haben ist doch super. Warum muss man unbedingt eine der Varianten madig reden?
    • goschi 25.08.2016 11:54
      Highlight Highlight Danke, also ist es im Endeffekt etwas für gut gestellte "Yuppie-Eltern", die sich sowas leisten können?
      Denn diesen Eindruck gewinnt man aus dem Artikel.

      Nur wie sieht es für die grosse Mehrheit der Eltern (wieso immer nur Mutterbezogen? was ist mit uns Vätern? heisst die Seite nicht eigentlich Elternplanet?) aus, die keine Yuppi-Arbeitsstelle haben, weil sie in der Industrie, im Einzelhandel oder sonst wo arbeiten?

      Der ganze Artikel wirkt unglaublich egozentrisch von sich auf Alle gedeutet...
  • Ylene 25.08.2016 10:36
    Highlight Highlight Hä, warum ist das jetzt eine Gefahr nur für berufstätige Frauen und nicht einfach für alle Berufstätige? Macht Ihr bei euch reine Frauenbüros und schliesst sämtliche Balgen dann dort ein? Davon mal abgesehen will ich in meinem Büro weder meine eigenen noch fremde Kinder (und am besten nur ein Drittel der Arbeitskollegen) haben - ich arbeite eh schon in einem Grossraumbüro und fühle mich als lärmempfindliches Pflänzchen dauergestört und -abgelenkt.
    • Enzasa 25.08.2016 13:20
      Highlight Highlight Sehr gute Arbeitgeber sorgen für Kitas am Arbeitsplatz. Das bedeutet an irgendeiner Stelle auf dem Firmengelände oder ganz in der Nähe, wird eine Tagesstätte unterhalten. Vorteil preisgünstig für die Angestellten und bester Vorteil tatsächlich Betreuung während der gesamten Arbeitszeit auch im Schichtdienst, keines Umwege für dem Elternteil und weniger Hetze für die Eltern.

      Was bitte kann man daran Schlecht reden????
    • Ylene 25.08.2016 13:41
      Highlight Highlight Enzasa, wie man mit der von dir beschrieben Situation nicht zufrieden sein oder gar ein Problem damit haben könnte, ist schlicht ausserhalb meines Vorstellungsvermögen. Darum ging ich davon aus, dass die Autorin unmöglich damit ein Problem haben kann, sondern dass bei ihr - wie verlinkt - die eigenen und Kinder der Arbeitskollegen während der Arbeit ums Pult rumrennen und man gleichzeitig schafft und 'eltert'. Ja, das gibts anscheinend und ist teilweise auch ernsthaft erwünscht.
    • Enzasa 25.08.2016 22:19
      Highlight Highlight Das übersteigt mein Vorstellungsvermögen.
      Arbeit ist Arbeit und Kinder sind Kinder. Wie soll ich mit einem schreienden Kind auf dem Arm einen Kunden beraten?
  • greentree 25.08.2016 10:20
    Highlight Highlight Ich verstehe den Artikel nicht: wo ist es möglich die Kinderbetreuung im Büro zu haben?
    • Enzasa 25.08.2016 13:21
      Highlight Highlight Nirgends, die Autorin findet anscheinen Kitas in Arbeitsplatznähe falsch
      Oder hat keine Ahnung über was sie schreibt
    • Martiis 25.08.2016 15:07
      Highlight Highlight Enzasa, wieso schreibt sie dann:
      "Kinder am Arbeitsplatz (und damit meine ich nicht wie bspw. beim Schweizer Fernsehen im selben Gebäudekomplex – das ist einfach nur praktisch) ...."
    • Enzasa 25.08.2016 22:06
      Highlight Highlight Frage ich mich auch. Ich kenne unterschiedliche Firmen mit Kitas im selben Gebäudekomplex aber das Kinder direkt am Arbeitsplatz rumlaufen kenne ich nur vom Girls day.
      Alles andere kann schon aus Arbeitsschutzgründen nicht sein. Oder?
  • goschi 25.08.2016 10:17
    Highlight Highlight WTF ist Coworking?
    • Ylene 25.08.2016 10:42
      Highlight Highlight Es scheint tatsächlich so zu sein, dass dann jeder sein Kleinkind ins Büro mit schleppt und das dann dort um die Drucker und Kaffeemaschine rumrennt. Klick mal die Links oben an.... Aaaah... Alptraum! Aber ich sehe weiterhin nicht ein, warum das nur ein Problem für Mütter sein soll (und nicht auch Väter und überhaupt jeden - ausser das Kind verschläft den gesamten Tag oder ist sonst unnatürlich still.)
    • Amboss 25.08.2016 10:58
      Highlight Highlight @Goschi:
      Ich kann nur Vermutungen anstellen:
      Cow-ork-ing
      Kuh - Ork - Ingenieure?
      Frag mich aber bitte nicht, was Kuh-Ork-Ingenieure tun... Hat ev. was mit Herr der Ringe zu tun?


      Neee, ich hab keinen Blassen schimmer, was das sein soll.
      Vielleicht kann die Autorin uns ja noch aufklären
    • goschi 25.08.2016 11:48
      Highlight Highlight @Amboss, ja an Orkkuh-Ingenieure dachte ich auch kurz, aber wären Warge bei Orks nicht sinnvoller?

      @Ylene, nur schreibt die Autorin davon, dass sie Coworking hat/betreibt, gleichzeitig aber die Kinder nicht in der Nähe will, ergo kann es dies nicht sein.

      Eine kurze Erklärung als Einleitung des Artikels, was dieses supertolle Coworking denn nun ist, ist aber offensichtlich zu viel verlangt gewesen.
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