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Wie bringt ihr Familie und Beruf unter einen Hut? 4 Mütter erzählen, wie sie es machen

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Mit vier Kindern 100 Prozent arbeiten? Geht! Den Arbeitgeber zu einem 80-Prozent-Job nötigen? Geht auch! Drei Familien erklären, wie sie ihren Alltag bewältigen – und dabei die Lebensfreude nicht verlieren.

Das 100/100-Modell mit 2 Kindern und Tagesschule

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Nathalie Sassine mit ihrer Familie.
bild: zvg

«Mich nervt es, wenn die Schule einfach davon ausgeht, dass Mama zu Hause ist.»

Nathalie Sassine-Hauptmann

Das 100/100-Modell mit 4 Kindern und einem Aupair

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Gertrud Angerer Tschopp mit ihrer Familie.
bild: zvg

«Unter der Woche stemme ich Kinder und Haushalt zusammen mit dem Aupair, mein Mann übernimmt am Wochenende.»

Gertrud Angerer Tschopp

Das 80/80-Modell mit 2 Kindern und 3 Tagen Hort

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bild: nicolas zonvi

«Im Hort haben unsere Kinder ihre Freunde, sie sind in Gesellschaft ganz unterschiedlicher Menschen, sie werden sehr gut und liebevoll betreut, und sie können jeden Tag nach draussen – ein prima Ausgleich zum Leben in unserer Familie!»

Sabina Sturzenegger, watson-Mitarbeiterin

Bonus: Das Mobiliar-Modell:

2 Kinder, 2 Tage Kita und eine Kaderposition mit 60/60 im Jobsharing

  • Name: Rahel Knecht Boesch
  • Alter: 40
  • Beruf: Leiterin Personalentwicklung bei der Mobiliar
  • Familie: verheiratet mit einem Ingenieur, zwei Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren, keine Grosseltern in unmittelbarer Nähe
  • Jobsituation: Ich teile mir die Kaderposition mit meinem Kollegen. Wir arbeiten beide 60 Prozent in dieser Funktion. Mein Mann arbeitet 80 Prozent.
  • Betreuung der Kinder: Unsere Kinder besuchen morgens den Kindergarten und an zwei Nachmittagen eine private Kita in der Nähe des Kindergartens. Mein Mann und ich wechseln uns ab beim Holen und Bringen. Deshalb sind die kurzen Wege wichtig von zuhause zum Kindergarten und von dort zur Kita.
  • Wie funktioniert das Jobsharing? Mein Kollege Roger Lüthi und ich haben uns gemeinsam für den Job entschieden und uns auch so beworben. Für beide war klar, dass ein Job-Sharing- Modell für eine Kaderposition möglich ist. Zwei Tage in der Woche sind wir beide im Büro, die restlichen Tage haben wir uns aufgeteilt. Für Absprachen haben wir ein fixes Zeitfenster. Für dringliche Angelegenheiten, die einen Austausch erfordern, sind wir auch an unseren arbeitsfreien Tagen verfügbar. Wir haben bereits vorher zusammen gearbeitet und wussten voneinander, wie wir «ticken».
  • Das geht gar nicht: Ineffiziente Sitzungen oder solche, die regelmässig vor 7 Uhr morgens oder nach 17 Uhr abends stattfinden. Sitzungen können auch tagsüber stattfinden – man muss sie nur entsprechend planen. Es gibt immer eine Lösung.

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 19.07.2016 07:00
    Highlight Highlight Jede Familie ist individuell so auch die Lösungen. Ich persönlich finde Fremdbetreuung eine Bereicherung. Umso erstaunter war ich bei der Frage an unsere Kinder (9/12) was sie mögen: am liebsten kein Hort und über Mittag Zuhause essen.
  • angie 14.07.2016 16:52
    Highlight Highlight ich kann ehrlichgesagt nicht verstehen wieso man kinder möchte und dann trotzdem immer 100% arbeiten will...
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 14.07.2016 19:10
      Highlight Highlight Warum nicht? Konkret?
    • Tilman Fliegel 15.07.2016 07:05
      Highlight Highlight So sind die Menschen eben verschieden, es gibt nicht den einen richtigen Weg sein Leben zu führen.
      Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass es wohl nicht für jeden funktioniert. Gutes Einkommen z.B. muss schon sein.
  • dracului 14.07.2016 08:50
    Highlight Highlight Zwei dieser vier Beispiele sind selbstständig erwerbend. Redaktoren und das Personalwesen sind auch optimal geeignet für flexible Modelle. Da. 65% der Arbeitnehmer könnten gemäss Studie der ETHZ auch flexibel arbeiten. Was ist mit all den konservativen Arbeitgebern (mit mehrheitlich männlicher Geschäftsleitung, Sekretärinnen und mit Frau zu Hause) oder den rückständigen Führungspersonen, die noch über "Präsenz" führen und ihre Mitarbeitenden täglich in die Staus und die vollen Züge bestellen? Wäre toll, wenn die mal zu etwas Modernisierung angehalten würden ...
  • fröschli 12.07.2016 09:30
    Highlight Highlight ich finde der Artikel ist überhaupt nicht an der Realität vorbei. Mein Mann und ich sind beide normale Angestellte in verschiedenen Firmen und konnten nach der Geburt unseres Kindes beide reduzieren. Ich konnte sogar ein halbes Jahr Pause machen und arbeite jetzt 60% er Arbeitet 80% und zwei Tage ist unsere Tochter in der Kita. Für uns passt das Model sehr gut und ich bin erstaunt wie ohne Stress das für uns funktioniert.
  • sailinj 11.07.2016 16:52
    Highlight Highlight :-D ... 100/100 und Tagesschule... Echt? Weshalb gründet man denn dann eine Familie? Arme Kinder... Das ist meine persönliche Meinung...
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 14.07.2016 19:11
      Highlight Highlight Warum arme Kinder? Können Sie das ausführen?
  • icke 10.07.2016 23:38
    Highlight Highlight Voll an der Realität vorbei...
  • Christian Mitchell 10.07.2016 11:03
    Highlight Highlight Könnte ihr auch Normalverdiener Interview, die nicht in einer Kaderposition tätig sind oder selbstständig einen online Shop haben. Mir ist diese Berichterstattung ein wenig einseitig. Die Realität sieht da ein wenig anders aus.
    • AnnaBanana 10.07.2016 11:34
      Highlight Highlight Inwiefern sieht die Realität anders aus? Klar, ein AuPair kann sich nur leisten, wer ein genügend grosses Haus/Wohnung hat und über genügend finanzielle Mittel verfügt. Aber Kinderkrippe/Hort/Grosseltern stehen doch auch "Normalverdienenden" offen. Mein Mann und ich arbeiten beide nicht in einer Kaderposition und dennoch entsprechen die portraitierten Familien ziemlich unserer Situation (abgesehen vom AuPair).
    • Miicha 10.07.2016 13:12
      Highlight Highlight Zum Beispiel hat nicht jeder eine Putzfrau? Finde die Beispiele auch zu einseitig.
  • kliby 09.07.2016 20:28
    Highlight Highlight Auf Watson scheint man noch nicht gemerkt zu haben, dass auch Väter an der Erziehung der Kinder beteiligt sind...
    • Nordpol 10.07.2016 11:18
      Highlight Highlight Was soll dieser Beitrag? Die Autorin hat unten geschrieben, dass sie sich auch Väter gewünscht hätte. Hauptsache Gratismedien nutzen und motzen...
  • Ezi 09.07.2016 08:01
    Highlight Highlight Schöner Artikel, was mir fehlt wäre ein Porträt einer berufstätigen alleinerziehenden Mutter. Dann geht der Stress erst los. Ich habe das jahrelang mit 4 Kindern gemacht, leider ohne verfügbare Großeltern und ohne die finanziellen Mittel für ein Aupair oder Kinderhort. Das bedeutet Arbeiten rund um die Uhr bis zum Umfallen.
    • Turi 09.07.2016 11:35
      Highlight Highlight Was mir fehlt ist ein Portrait von Vätern ( 4 Mütter, null Väter). Ausgerechnet Frauen die sonst in ihren Artikeln vehement Gleichstellung und Gleichberechtigung fordern, verteidigen ihre Macht, Pfründe und Privilegien in der Kindererziehung wie Glucken. Welche dieser Frauen würde sich je so vehement für mehr Möglichkeiten im Job für Väter einsetzen?

    • lily.mcclean 09.07.2016 11:56
      Highlight Highlight Respect for that! 👏
    • AnnaBanana 09.07.2016 17:55
      Highlight Highlight Turi, ich bin eine dieser Frauen und setze mich auch für die Gleichberechtigung der Männer im Haushalt und in Teilzeitjobs ein! Aber dazu braucht es auch Männer, die das wirklich wollen und nicht nur über "Teilzeit wär halt schon schön, in meinem Job geht das aber leider wirklich nicht" palavern! Und es braucht auch Männer, die begriffen haben, dass auch sie für Kindererziehung und Haushalt verantwortlich sein können/müssen und nicht schampar stolz auf sich sind, nur weil sie während dem zweitägigen Fortbildungsseminar der Frau die Kinder ganz alleine ins Bett gebracht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnnaBanana 08.07.2016 13:31
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Mein Mann und ich arbeiten auch beide in einem 80%-Pensum mit zwei Tagen Hort und einem Tag Betreuung durch die Grossmutter. Oftmals ist alles ziemlich chaotisch und improvisiert. Aber: Es macht Spass, die Kinder geniessen den Hort und die Grossmutter, mein Mann und ich sind sowohl im Beruf als auch im Haushalt absolut gleichberechtigt.