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Verein Pay Attent!on startet Kampagne gegen Zahlungsbetrug

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Betrügerinnen und Betrüger organisieren sich zunehmend professionell und zielen bewusst auf menschliche Schwächen ab.Bild: Shutterstock

Finanzbranche und Polizei starten Kampagne gegen Zahlungsbetrug

08.09.2026, 15:2108.09.2026, 15:21

Im Kampf gegen Kreditkarten- und andere Zahlungsbetrüger starten Finanzbranche und Polizei eine Sensibilisierungskampagne. Die Initiative des Vereins «Pay Attent!on» soll die Bevölkerung besser vor Zahlungsbetrug wappnen. Die Kampagne startet Anfang nächsten Jahres.

Aufbauend auf dem bisherigen Verein Card Security bündeln die Debitkarten-Herausgeber SwissDebitPay und Swiss Payment Association sowie die Schweizerische Bankiervereinigung gemeinsam mit der Polizei ihre Kräfte, wie der Verein «Pay Attent!on» am Dienstag mitteilte.

«Pay Attent!on» führe langjährige bestehende Initiativen gegen Zahlungsbetrug wie Card Security, EBAS (eBanking – aber sicher!) oder Kampagnen der Schweizerischen Kriminalprävention zusammen. Ziel sei es, die Wirkung durch einen gebündelten Mitteleinsatz, eine einheitliche Kommunikation und eine gesteigerte nationale Präsenz weiter zu erhöhen.

Sensibilisierung bleibt wichtigste Methode gegen Betrug

Bargeldlose Zahlungsmittel wie Debit- und Kreditkarten, E-Banking oder Twint seien sichere Zahlungsmethoden. Technische Massnahmen allein reichen laut «Pay Attent!on» aber nicht aus, um Zahlungsbetrug wirksam zu bekämpfen. Die grösste Angriffsfläche biete nämlich der Mensch. Viele Betrugsformen zielten deshalb auf das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer ab.

«Durch geschickte Manipulation bringen Betrüger ihre Opfer dazu, Zugangscodes, Passwörter oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben oder selbst Zahlungen auszulösen. Sind Zugangsdaten erst einmal weitergegeben oder Zahlungen ausgelöst, lassen sich Schäden kaum mehr verhindern oder rückgängig machen», schreibt der Verein, der am Dienstag seine Arbeit aufnahm.

Betrugsformen wie Phishing, Scamming, Identitätsmissbrauch oder Social Engineering würden zunehmend professionell organisiert und zielten bewusst auf menschliche Schwächen ab.

Deshalb bleibe die Sensibilisierung der Bevölkerung ein zentraler Bestandteil von wirksamer Betrugsprävention. Denn wer mit Betrugsmaschen vertraut sei, erkenne Warnsignale rechtzeitig und könne entsprechend richtig reagieren. (pem/sda)

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