Richemont legt in den USA und in Asien kräftig zu
Insgesamt steigerte Richemont den Konzernumsatz in den Monaten April bis Juni um 17 Prozent auf 6,33 Milliarden Euro, wie die Gruppe am Mittwoch bekanntgab. Um Währungseinflüsse bereinigt kletterten die Verkäufe gar um 20 Prozent in die Höhe. Getragen wurde das Wachstum vom Geschäft in den USA und in Asien.
In der Marktregion Asien-Pazifik zogen die Verkäufe in Lokalwährungen um gut ein Fünftel an, nachdem dort im Vorjahr aufgrund der Konsumschwäche in China noch ein Rückgang verzeichnet worden war. Dabei seien nun die Umsätze in Grosschina dank einer sehr guten Nachfrage in Hongkong und Macau sowie dem florierenden Schmuckgeschäft zweistellig gewachsen, hiess es. Die Uhrenverkäufe gaben in China hingegen erneut nach.
Mit 36 Prozent am deutlichsten steigerte Richemont die Umsätze in Japan, dies allerdings von einer tiefen Vorjahresbasis aus. Zudem hielt der Höhenflug im Geschäft mit Luxusgütern in den USA an. In der Region Amerika kletterten die Richemont-Verkäufe im Startquartal um 27 Prozent in die Höhe. Dazu hätten nicht nur die Schmuck-, sondern auch die Uhrenmarken wesentlich beigetragen, so die Mitteilung.
Einigermassen gut hat sich das Geschäft in der Region Naher Osten & Afrika entwickelt. Trotz der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran und der damit verbundenen Folgen etwa für Ferien- und Shopping-Destinationen wie Dubai wuchs Richemont in dieser Region um 3 Prozent. Dabei habe die «robuste» lokale Nachfrage den Rückgang der Verkäufe an Touristinnen und Touristen mehr als kompensiert, hiess es. (sda/awp)
