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Der Pharmakonzern Roche erhält in den USA eine Notfall-Zulassung für einen Corona-Test - im Bild die Isolationsabteilung des deutschen Unispitals Essen. (Archivbild)

Der Pharmakonzern Roche erhält in den USA eine Notfall-Zulassung für einen Corona-Test - im Bild die Isolationsabteilung des deutschen Unispitals Essen. Bild: EPA

Roche gelingt Durchbruch mit Corona-Test – das steckt dahinter



Dem Pharmakonzern Roche ist ein erster Durchbruch in der schnellen und breiten Diagnose des neuartigen Coronavirus gelungen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Cobas SARS-CoV-2-Test eine Notfall-Zulassung erteilt. Institutionen wie Spitäler oder Labore können so mehrere Tausend Tests pro Tag durchführen.

Der Test für die Cobas-Diagnostik-Systeme von Roche ist auf all jenen Märkten erhältlich, die eine CE-Kennzeichnung akzeptieren, wie Roche am Freitag mitteilte. Der Test ist für den qualitativen Nachweis von SARS-CoV-2, dem Virus, das die COVID-19-Krankheit verursacht, bestimmt.

Wichtig ist: Der Roche-Test bietet Krankenhäusern und Laboreinrichtungen die Möglichkeit, auch grosse Mengen an Proben auf das Virus zu testen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. So liefern der Mitteilung zufolge die Diagnostiksysteme von Roche Testergebnisse in dreieinhalb Stunden.

Dr. Anthony Fauci, director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases, second from left, and President Donald Trump, right, listen during a news conference about the coronavirus in the Rose Garden of the White House, Friday, March 13, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Trump lobte am Freitagabend Roche: «Great Company!» Bild: AP

Mehr Tests in kürzerer Zeit

Das ist auch der Aspekt, der für den Chef der Diagnostics-Sparte, Thomas Schinecker, besonders wichtig ist. «Mit dem neuen Test können wir viel mehr Patienten in viel kürzerer Zeit testen», strich er im Gespräch mit AWP heraus. Und das sei sehr wichtig, weil so infizierte Patienten schneller von den gesunden getrennt werden könnten. «Das ist ein wichtiger Schritt, damit sich das Virus nicht weiter so schnell verbreitet.»

In puncto Produktion habe Roche diese für diese Test bereits in den letzten Wochen hochgefahren und sei so gewappnet. Die Instrumente würden in der Schweiz hergestellt, die Tests in den USA. Derweil kommentierte der Sparten-Chef die finanziellen Aspekte nicht.

Roche-Chef sieht grosse Nachfrage

«Institutionen, die über die entsprechende Diagnostik-Infrastruktur verfügen, können so über 4'000 Proben innerhalb von 24 Stunden untersuchen», umschreibt Roche-Chef Severin Schwan am Freitag gegenüber «Blick» die Vorteile des Tests. «Das Problem bislang war, dass die Corona-Tests sehr personalintensiv sind.» Experten könnten nur ein paar Dutzend Proben am Tag testen. «Der neue Test ist hochautomatisiert», fuhr Schwan fort.

Die Tests selbst werden in den USA produziert. Die Nachfrage danach ist hoch. Sie geht laut Schwan in die Millionen. «Die Nachfrage übertrifft das Angebot klar.» Roche habe deshalb die Produktion hochgefahren. «Wir arbeiten im Schichtbetrieb, rund um die Uhr», erklärte Schwan. Und: «Wir chartern Flugzeuge, um die Versorgung sicherzustellen.»

Schwan machte weiter klar, dass die Versorgung der Gesundheitssysteme und der medizinische Bedarf im Vordergrund stehen. «Die Kosten für den Test sind nur ein Bruchteil der Kosten für die Diagnose. Der Grossteil sind das Personal und die Infrastruktur. Für Roche als Konzern sind die Verkaufszahlen des neuen Corona-Tests von untergeordneter Bedeutung», sagte er. Mit dem Bereitstellen des Tests könne Roche viel Goodwill bei Spitälern und Regierungen schaffen. «Das wird sich langfristig auszahlen», ist Schwan überzeugt.

Lob gibt es von Schwan zudem für das Bundesamt für Gesundheit und für die Schweizer Regierung. «Der Bundesrat und die Behörden machen einen guten Job», so der Roche-Chef. «Sie kommunizieren gut in einer wirklich schwierigen Krisensituation. Regelmässig und ausführlich. Ich muss sagen: »Hut ab." (sda/awp)

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Howard 14.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Liebe Roche, ich befürchte, dass die USA als Standort für die Produktion keine gute Wahl sein könnte. Wenn Herr Trump dereinst mal will & auf die Idee kommt, verfügt er ruck-zuck den Export dieser Testkits. Der Rest der Welt kann dann nur noch zuschauen und sich ärgern/empören.

    Noch mehr graust mir davor, wenn sich ein solches Szenario bewahrheiten sollte, wenn es dann künftig einen Impfstoff oder gar ein Heilmittel gäbe. Herrn Trump und seiner Administration traue ich sowas jederzeit zu. Zitat: "America first!"

    Wir dürften ja nicht einmal einreisen, um davon zu profitieren...
    • Howard 14.03.2020 15:32
      Highlight Highlight Ich wollte schreiben: Er (Trump) verfügt DEN STOPP des Exportes... sorry, folks! Aber ich glaube, der Sinn ist rüber gekommen.

      : (( Mega-peinlich!
      Howard
    • Howard 14.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Das mit den Standorten Rotkreuz und Penzberg ist mir auch bekannt, bin selbst Ex-F.Hoffmann-RocheAG-ianer. Im Artikel steht aber, dass die Produktion derzeit NUN in den USA stattfindet.

      Und auch wenn es Milliarden Einheiten sind, würde das Herrn Trump nicht davon abhalten, sie gänzlich im eigenen Land behalten zu wollen, weisch, nämmli wäge Gründ und grundsätzlich und so!
    • Howard 14.03.2020 17:05
      Highlight Highlight Mega-peinlich hoch 2!! Grrrrr...
      Heute reitet mich das Tippfehler-Virus.

      Meinte eigentlich NUR statt NUN.

      Howard, zum Zweiten
  • Barthummel 14.03.2020 10:21
    Highlight Highlight Wenn das mal keine Steilvorlage für "neue" Verschwörungstheorien ist. 👍😅
  • Gubbe 14.03.2020 10:02
    Highlight Highlight Der Test wird in den USA hergestellt. Welche Nation wird wohl am meisten von diesem profitieren? Amerika first?
    Gut ist, dass Pharmafirmen vorwärts machen.
  • My Senf 14.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Wie gut wir es hierzulande mit unseren Pharmafirmen haben merken die meisten erst wenn sie mal andere Medis brauchen als 0815
    Will nicht heissen Pharmas sind heilige, helfen tun sie dennoch
  • skisandtrail 14.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Super, in der nächsten Zeit explodieren die Fallzahlen... und es wird noch mehr panik aufkommen..
    Vielleicht wärs besser wir wüssten weniger...
  • solum 14.03.2020 07:46
    Highlight Highlight Als Labormediziner bin ich doch etwas erstaunt über den analytischen Durchbruch, welcher keiner ist. Es gibt bereits verfügbare Tests auf dem Markt zum Nachweis des derzeit in Medien omnipräsenten Virus. 3 1/2 Stunden Laufzeit ist auch nicht wirklich schneller als andere PCR Assays. Es erscheint mir vielmehr, dass Roche hiermit Werbung in eigener Sache betreibt.
    • Bowell 14.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Wieder ein fachmännischer Experte mehr...danke, das brauchen wir jetzt. Nicht.
    • Imfall 14.03.2020 08:17
      Highlight Highlight und wieso gibt's dann den Engpass beim testen?
    • Ribosom 14.03.2020 08:45
      Highlight Highlight @Bowell
      Als Biologielaborantin gebe ich solum aber recht und ich denke, er weiss wovon er spricht.
      Vielleicht ist der Assay aber vom Handling her einfacher? Im Artikel steht ja nichts, wie der neue Assay aussieht.
      Trotzdem denke ich auch, dass das gutes Marketing von Roche ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fax 14.03.2020 07:15
    Highlight Highlight Bravo!! Eine ungeheure Leistung!! Vielen Dank Roche!!
  • CaptainLonestarr 14.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Wir können den Deutschen die Tests verpackt in sichtwrite an die Grenze stellen und dann nicht liefern weil "aus Gründen"
    • dmark 14.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Masken gegen Tests ;)
  • Eyeore 14.03.2020 06:05
    Highlight Highlight Wird der Test auch zeigen ob man die Krankheit schon hatte? Wäre auch noch eine sinnvolle Information. So order so sindces gute Neuigkeiten.
    • Ribosom 14.03.2020 08:47
      Highlight Highlight Dieser Test weist Viren nach. Um Antikörper nachzuweisen braucht es wahrscheinlich einen zweiten Test.
      Sonst wäre das ja eine Wollmilchsau - und das gibt es selbst im Labor nicht.
    • Lioness 14.03.2020 16:55
      Highlight Highlight Nein. Ich denke aber daran wird auch bereits geforscht. Es ist im Moment aber sicher auch sehr wichtig an einer Impfung zu forschen, damit dann einfach flächendeckend alle geimpft werden können. Es ist dann egal, ob man den Virus schon hatte oder nicht.
  • Coffeetime 14.03.2020 00:47
    Highlight Highlight Wie lange wird es dauern, bis Trump diesen Erfolg von Roche als seinen verbucht? 🤔
    • Chrigi-B 14.03.2020 01:21
      Highlight Highlight Wer hat die FDA kastriert um dies zu ermöglichen?

      Trump
    • dho 14.03.2020 01:43
      Highlight Highlight Wieso? Er hat den Test höchstpersönlich entwickelt. 🤣
    • KasparS 14.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Wie lange wird es dauern bis wir diese tests auch in der schweiz haben können?
  • Las Palmas 14.03.2020 00:25
    Highlight Highlight Ich muss echt eingestehen, das Konzept welches die USA innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben, finde ich recht beeindruckend.

    Zulassung des Roche-Schnelltest, Zusammenarbeit mit Walmart und CVS welche einen Drive-Thru Test erlaubt ohne das man aus dem Auto steigen muss.. und Google programmiert gerade eine Website auf welcher eine Vorabklärung stattfindet und bei Bedarf mit direkter Anweisung zum nächsten „Testcenter“..
    • Imfall 14.03.2020 08:50
      Highlight Highlight nun

      bei der Diagnose haben sie tatsächlich gut vorgelegt.

      Aber bei der Behandlung wird auch da drüben nicht so einfach zu lösen sein...
    • LucyT 14.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Das ist die Leistung einzelner Firmen und nicht "der USA"..
    • Mia_san_mia 14.03.2020 10:17
      Highlight Highlight USA sind halt trotz allem super 👍🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 13.03.2020 23:52
    Highlight Highlight Das ging ja schnell...
    • peterli90 14.03.2020 00:08
      Highlight Highlight Ja, da arbeiten auch viele kluge Leute.
    • Nate Smith 14.03.2020 07:43
      Highlight Highlight Es ist technisch und chemisch gesehen auch nicht so eine riesen Sache. Eher juristisch mit all den Zulassungen und Prozessen.
    • Antigone 14.03.2020 10:16
      Highlight Highlight @Nate Smith: Danke! Hab ich nicht gewusst :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Huckleberry 13.03.2020 23:51
    Highlight Highlight Super Nachricht!

    Das wird dann aber wieder Verschwörungstheoretiker auf den Plan rufen. Letztes mal war es Roche mit Tamiflu und nun mit diesen Tests.


    • Hustler 14.03.2020 02:21
      Highlight Highlight Das ist ziemlich egal.
    • milkdefeater 14.03.2020 03:56
      Highlight Highlight Sollen sie wegen denen lieber gar nichts machen?
  • AmongThieves 13.03.2020 23:07
    Highlight Highlight gute Arbeit von roche. ich denke in solch einer misere in der wir aktuell stecken müsste roche bereit sein dieses wissen mit anderen pharmakonzernen zu teilen damit mehr von diesen Geräten hergestellt werden können. aber das wäre wahrscheinlich zu viel verlangt.

    moment.. war da nicht was mit milzbrant bayer und bush?
    • Nate Smith 14.03.2020 10:41
      Highlight Highlight Dieses Wissen haben andere Diagnostikkonzerne doch längst. Das sind ja nur normale PCR Tests?
      Die Test liefen bisher einfach auf den Research Geräten und kommen nun auf die High Throughput Geräte.
  • ingmarbergman 13.03.2020 22:40
    Highlight Highlight Wenn es nach Watson-Bluntschi gegangen wäre, hätten die Roche-Mitarbeiter zu Hause bleiben müssen. Weil Wirtschaft = böse.
    Zum Glück sind nicht alle in der Schweiz so wie die Boulevard-Medien welche durch das Anheizen der Panik profitieren.
    Danke all den Roche-Mitarbeitern welche in dieser Zeit Überstunden leisten! Danke allen Bus und Zugfahrern welche möglich machen, dass die Roche-Mitarbeiter zur Arbeit fahren können!
    • xFreedi EDM 14.03.2020 11:14
      Highlight Highlight Roche rettet die Welt! Hoch lebe die Roche! /s
  • Goldjunge Krater 13.03.2020 22:40
    Highlight Highlight Böse böse Pharma Industrie...!

    • Silent_Revolution 14.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Die Schweizer Gesundheitsindustrie hat über Jahrzehnte hinweg Gewinne in der Höhe hunderter Milliarden eingefahren und bei der ersten kleinen Krise ist sie unvorbereitet, überlastet und hat kaum finanzielle Reserven, da diese auf Privatkonten der Pharmamilliardäre schlummern.

      Nun wird der stets zahlende Versicherte angehalten bloss nicht zum Arzt zu gehen, respektive werden ihm schon einige Wochen nach Ausbruch dieser harmlosen Pandemie teilweise Grundleistungen vorenthalten.

      Und die Schäfchen hören gar nicht mehr auf, der Regierung, den Lobbyisten und der Pharmaindustrie zu danken.
  • FRILIE 13.03.2020 22:35
    Highlight Highlight Danke für die Tests. Aber für die Organisation und für die Tests muss ja der Bund bezahlen deshalb Zahlen wir steuern. Nur nicht Übertreib das ist der Job unserer Bundesrates und Sie Arbeiten zimperlich langsam und inaktiv wacht auf es ist da. Alles Geld gehört allen Menschen in der Schweiz und etwas zurückzahlen müssen wir nichts denn wir haben es uns erarbeitet. Jeder seiner Arbeit bitte. Quarantäne für alle 2 wochen. Nur noch das Minimum.
  • Hummingbird 13.03.2020 22:26
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, wie schnell die Fallzahlen in den nächsten Tagen nach oben gehen, wenn diese neue Testmethode eingesetzt wird. Mehr Tests = mehr positive Resultate.
    • front2back 14.03.2020 00:44
      Highlight Highlight Dann sind alle positiv und keinen kümmerts mehr und alle gehen wieder arbeiten 🤦‍♂️!
    • dho 14.03.2020 01:46
      Highlight Highlight Ende April ist das Thema ohnehin vom Tisch, weil der Haupttreiber der Epidemie (die Medienindustrie, wir inklusive...) ein neues Thema braucht.

      By the way: dieser Kommentar wird nie und nimmer hochgeladen.
    • Buddhatwig 14.03.2020 06:21
      Highlight Highlight Und niedrigere Sterberate. Allenfalls gute Nachricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 13.03.2020 22:20
    Highlight Highlight Das sind Test speeds, die gar das volle Durchtesten theoretisch machbar erscheinen lassen. Sehr gute Neuigkeiten von der phösen Big Pharma.
    • Astrogator 13.03.2020 23:02
      Highlight Highlight Freu dich nicht zu früh, der erste Kommentar, dass die Pharma Industrie die Finger bei der Pandemie im Spiel hat wartet um die Ecke...
    • Ueli der Knecht 13.03.2020 23:03
      Highlight Highlight Frägt sich bloss, wieviele Diagnosegeräte zur Verfügung stehen, bzw. wie schnell Roche solche Geräte produzieren kann, weil die bestehenden Geräte kaum ausreichend freie Kapazitäten haben.

      https://www.roche.de/diagnostics/systeme/molekulare-diagnostik/cobas-6800-und-cobas-8800.html

      Wären alle bestehenden cobas®-Systeme frei und für Corona-Tests verfügbar, dann könnten sie 1 Milliarde Tests (USA und Europa) bei Vollschicht-Betrieb (7x27*365) innerhalb rund zweieinhalb Jahren bewältigen.

      "Test speeds, die gar das volle Durchtesten theoretisch machbar erscheinen lassen"

      Praktisch eher nicht.
    • roger.schmid 14.03.2020 02:19
      Highlight Highlight Ja, good news. Aber die Big Pharma ist nicht a priori "phöse", sondern (wie jedes andere Geschäft auch) rein Gewinnorientiert. Dieser grenzenlosen Profitmaximierung muss gegebenfalls Schranken gesetzt werden. Auch damit machen sie noch genügend Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 13.03.2020 22:11
    Highlight Highlight 👏🏻👍🏻

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