Schweiz
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A paramedic wearing protective gear as a precaution against the spread of the coronavirus COVID-19 speaks to patient suspected of having contracted the Covid-19 virus before he will be taken to a hospital, in Geneva, Switzerland, Friday, March 13, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eine Sanitäterin mit Schutzanzug in Genf: Solche Bilder könnten zur Regel werden. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Profit vor Gesundheit: Die Schweiz wird definitiv zum Seuchen-Nest

Der Bundesrat verschärft die Massnahmen gegen das Coronavirus, schreckt aber vor einer «italienischen Lösung» zurück. Denn der Wirtschaftsmotor muss weiterlaufen.



Sebastian Kurz weiss, wo der Feind sitzt. Im Süden – und im Westen. «Es wird Kontrollen an der Schweizer Grenze geben, so wie es mit Italien praktiziert wird», teilte Österreichs jungkonservativer Bundeskanzler auf Twitter mit. Auch der Flugverkehr mit Spanien und Frankreich sei eingestellt, «da sich das Coronavirus dort sehr schnell verbreitet».

Dank Sebastian Kurz ist es amtlich: Die Schweiz ist ein Seuchen-Nest in Europa. Das lässt sich statistisch belegen. Die Infektionskurve verläuft exakt wie in Italien, einfach mit etwa zehn Tagen Verzögerung. Wo das hinführen kann, wissen wir. Das öffentliche Leben in Italien ist zum Erliegen gekommen. In Österreich wird es ab Montag «auf ein Minimum» reduziert.

Deutschland und Frankreich, unsere anderen grossen Nachbarländer, versuchen hingegen weiterhin, sich durchzuwursteln. Und der Bundesrat? Er hat am Freitag entschieden, den deutsch-französischen Weg zu gehen: Schulen werden geschlossen, Veranstaltungen mit über 100 Personen verboten, die Grenzen schärfer kontrolliert.

Epidemiologen raufen sich die Haare

Vor einer «italienischen Lösung» schreckt die Landesregierung aber weiter zurück. An der denkwürdigen Medienkonferenz appellierten ihre vier Mitglieder einmal mehr an die Eigenverantwortung: Hände waschen, Social Distancing praktizieren, auf die Älteren Rücksicht nehmen. Diese sollen den öV nicht mehr benutzen – aber verkehren sollen Züge, Trams und Busse weiterhin.

Man könnte diese Massnahmen als pragmatische Lösung loben, als eine Art «goldenen Mittelweg», wie er typisch ist für die Eidgenossenschaft. Epidemiologen und andere Experten aber dürften sich die Haare gerauft haben. Sie fordern schon lange radikale Massnahmen wie in China oder Italien. Nur so könne eine fatale Corona-Eskalation verhindert werden.

Davor schreckt der Bundesrat zurück. Als er vor zwei Wochen ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen erliess, wurde er noch reiherum gelobt. Der «Blick»-Chefredaktor bezeichnete die Schweiz als «Vorbild für Europa». Nun sind wir drauf und dran, zum Schlusslicht zu werden. Zu einem abschreckenden Beispiel sogar.

Wirtschaftliche Tragbarkeit

Ich fand diese Massnahmen nie sonderlich überzeugend und teilweise widersprüchlich. Fussballspiele sollte es keine mehr geben, der öffentliche Verkehr aber weiterhin laufen? Ein Verdacht drängte sich von Anfang an auf: Der Bundesrat hat sich bei seinen Massnahmen weniger am Gemeinwohl orientiert als an der wirtschaftlichen Tragbarkeit.

Coronavirus: Was du wissen musst

«Wir sind daran, auf unüberlegte Weise eine Wirtschaftskrise loszutreten» sagte der Waadtländer Volkswirtschaftsdirektor Philippe Leuba (FDP) letzte Woche auf Radio RTS. Diese Furcht scheint viele umzutreiben, entsprechend zaghaft wurden und werden Massnahmen erlassen. Man denke nur an den Kantönligeist bei den Veranstaltungen.

Die glücklichen Generationen

Profit kommt vor Gesundheit – es ist ein böser Vorwurf, aber er lässt sich nicht von der Hand weisen. Der Wirtschaftsmotor muss weiterlaufen, koste es, was es wolle. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Nicht weniger als zehn Milliarden Franken stellt der Bundesrat für wirtschaftliche Soforthilfe zur Verfügung, in erster Linie Lohnfortzahlungen.

Die «Salamitaktik» trägt auch nicht dazu bei, der Bevölkerung den Ernst der Lage zu vermitteln. Eine Kollegin verwies an der Medienkonferenz des Bundesrats auf die nonchalante Haltung vieler junger Menschen. Eine junge Frau, die in der Pharmabranche (!) arbeitet, schrieb mir, das Coronavirus sei «nicht schlimm», die Medien würden «Panik» verbreiten.

Oh doch, es ist schlimm!

Diese Ignoranz ist Ausdruck einer fatalen Haltung der glücklichen Nachweltkriegs-Generationen, die in der westlichen Hemisphäre nie mit einer Krise konfrontiert waren, die buchstäblich ans Lebendige geht. Die Asiaten haben mit Pandemien mehr Erfahrung und rigoros gehandelt – nicht nur das totalitäre China, auch demokratische Länder wie Südkorea und Taiwan.

Wir beantworten eure Fragen zum Coronavirus

Video: watson/Lino Haltinner

Wir aber versuchen weiterhin, mit Gesundbeten und Händewaschen das Unvermeidliche hinauszuzögern. Es ist nicht nur zu befürchten, sondern praktisch sicher, dass spätestens in einer Woche auch bei uns Italien ist, mit einem öffentlichen Leben, das weitgehend zum Erliegen kommt, und mit Spitälern, die am Anschlag operieren.

SVP will Ausländer drin lassen

Denn die Corona-Krise zeigt auch, wie abhängig wir gerade im medizinischen Bereich vom Ausland sind, sowohl bei Material und Medikamenten als auch beim Personal. Grenzgänger, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten, sollen weiterhin einreisen dürfen. Die SVP fordert den Bundesrat in einer Mitteilung auf, dafür zu sorgen, «dass sie hier bleiben können».

Man stelle sich vor: Die SVP verlangt tatsächlich, Ausländer NICHT rauszulassen. Das sollte man sich merken, auch im Hinblick auf die Abstimmung am 17. Mai. Wobei die ohnehin verschoben wird.

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Die Verordnung des Bundesrats zum Coronavirus

Hygienevorschriften für Infizierte von Coronavirus

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349Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hs52 15.03.2020 12:03
    Highlight Highlight Ja Hr. Blunschli. Der Wirtschaftsmotor muss weiterlaufen. Wie sieht den unser Leben aus, wenn tausende von KMU's pleite gehen. Unzählige Familien ihre Existenzgrundlage verlieren und nicht mehr wissen, wie sie die Miete bezahlen sollen.
  • Madame Mau 14.03.2020 14:39
    Highlight Highlight So zynisch es auch klingen mag aber die Krise hat auch ihr Gutes. Die Luft in China ist so gut wie schon lange nicht mehr und wahrscheinlich hat auch der letzte Schweizer gemerkt, dass man nich alles ins Ausland verlagern soll weil man ein paar Rappen spart. Wenn eine Krise ausbricht ist schliesslich jeder sich selbst der nächste (siehe blockierte Sendungen in Deutschland). Bleibt zu hoffen das wir auch etwas aus dieser Situation lernen.
    • AndOne 14.03.2020 21:06
      Highlight Highlight Unbedingt Firmen sollen ihre Produktionsstätte wieder zurück holen.
      Strafzölle auf Chinesische Imports.
  • picNic 14.03.2020 14:28
    Highlight Highlight Ich stimme Peter Blunschi zu, dass die Massnahmen der Schweizer Behörden deutlich weiter gehen müssten, um die Ausbreitung effektiv zu bremsen. Dies wäre enorm wichtig, um das Gesundheitssystem vor einem (partiellen) Kollaps zu bewahren. Die Ausbreitung hier ist gleich oder schneller wie in Italien nur mit knapp einer Woche Verzögerung. Es würde helfen, anstatt auf absolute Fallzahlen auf relative Infektionen in der Bevölkerung zu schauen. Das sieht man in dieser Graphik eindrücklich (Daten von https://github.com/CSSEGISandData/COVID-19).
    Benutzer Bild
  • Tschowanni 14.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Ich möchte mich bedanken. Ein grosses Dankeschön an alle jene die trotz der Krise tagtäglich an der Front arbeiten und uns eine Grundversorgung ermöglichen. Ich denke dabei an die Angestellten des Detailhandels, ÖV's, Medien, Pflegepersonal, Ärzte, Stadtwerke, Handwerker, all jene ohne die es nicht geht. Ihr habt meinen vollen Respekt. Es ist Zeit Zusammenstehen, auf einander zu schauen und gemeinsam Lösungen zu finden. Gemeinsam schaffen wir auch diese Krise und gemeinsam ist es einfacher. Gebt auf euch acht und bleibt gesund. 💚
    Ich muss Montag auch wieder ran.
  • McStem 14.03.2020 13:07
    Highlight Highlight 1.) "aber verkehren sollen Züge, Trams und Busse weiterhin" Und das ist aus mehreren Gründen wichtig. 1. Nicht alle Mitglieder des Zivilschutzes, der Armee, der Pflegefachkräfte, Verkäuferinnen in Lebensmittelmärkten und Drogerien haben die Möglichkeit mit dem Auto zu fahren. ÖV erhält auch bei den düstersten Prognosen, Chancen aufrecht.

    2.) "Ignoranz ist Ausdruck einer fatalen Haltung der glücklichen Nachweltkriegs-Generationen" Trotzdem versuche ich (26) seit Montag meine Grossmutter (67) zu überzeugen, dass Corona eben nicht die Grippe ist.

    3.) Mit dem Rest stimme ich aber überein.

    2.)
    • McStem 14.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Noch als Präzisierung: Ich weiss nicht, welche Generation die Situation mehr oder weniger ernst nimmt. Aber mit den Leuten, mit welchen ich bis jetzt darüber gesprochen habe, gab es in allen Genarationen die Reaktion von "Panik!!!" bis "Ist ja nur 'ne Grippe". Auch die Panikkäufer in der Stadt heute Morgen waren Altersmässig durchmischt.
  • feuseltier 14.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Typisch.. Seit zivilisiert!!
    Benutzer Bild
  • feuseltier 14.03.2020 12:51
    Highlight Highlight ..
    Benutzer Bild
  • arty the pug 14.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Bravo für diesen Kommentar! Wie es scheint polarisiert die Meinung extrem, obwohl die Zahlen für sich sprechen: 1000 Infizierte gestern, 1400 heute Mittag..

    Verstehe dass der BR in der Pflicht ist Panik zu vermeiden, aber der BR trägt eine Verantwortung das Problem zu amplifizieren. Selbstverantwortung ist falsch in einer Krise, nicht jeder soll kann für sich selber entscheiden was für sich und die CH richtig ist. Zudem hält sich jeder halbbatzig dran,  »weil in der CH ja sowieso nichts passiert » und wir das beste Gesundheitswesen haben.. 1400 jetzt, 2000 morgen?
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 14.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Blunschi vor ein paar Tagen: Der Bund übertreibt mit der Schliessung der Fussballstadien, und ich darf nicht mal mehr ins Bundeshaus.


    https://www.watson.ch/schweiz/analyse/591952047-fussball-nein-s-bahn-ja-das-coronavirus-laesst-die-willkuer-wuchern#comment_2455002

    Blunschi jetzt: Der Bund macht viel zu wenig.
    • Peter 14.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Damals war auch noch nicht klar, dass sich die Infektionsrate bei uns gleich entwickelt wie in Italien. Wir werden ja sehen, wie es bei uns weitergeht.
    • kellersamuel182@gmail.com 14.03.2020 16:32
      Highlight Highlight @AfterEigth

      Von einem Populisten und Hetzer wie Peter Blunschi darf auch nichts anderes erwarten.

      Seine Kurzsichtigkeit ist ja nichts neues! Als 2014 der damalige Chef der Armee, Andre Blattmann in einem Interview erklärte, dass er Wasserflaschen und Lebensmittel für drei Monate zu Zuhause habe, wurde er von der SP- Schweiz und watson.ch verhöhnt.

      Es wurde ihm Panikmache unterstellt und gesagt das es so etwas in der Schweiz NICHT brauche.
  • Jawolaufensiedenn 14.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Müsst ihr eigentlich so einen Lärm machen. Ihr habt doch die Sicherheit, zu sterben — jetzt oder später.
    • Druna 14.03.2020 13:14
      Highlight Highlight bester kommentar ever
    • wintergrün 14.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Und wenn sie nicht gestorben sind dann lärmen sie noch heute.
  • dilexa88 14.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Tja, jetzt kann die Wohlstands und Sorgenfrei Gesellschaft mal zeigen, wieviel Stress sie wirklich ausshällt. So kommt es eben, wenn mann dinge vor sich herschiebt, verharmlost oder komplett ignoriert.
  • Relativ Subjektiv 14.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Warum wird dermassen Fatalismus betrieben, wenn man anhand der aktuellen bestätigen Fällen eine Mortalität von ca. 1% beklagen muss und dabei die -vermutlich- sehr hohe Dunkelziffer noch nicht mitgerechnet ist? Wenn sooo viele Menschen keine bis leichte Symptome entwickeln möchte ich nicht wissen wie hoch die Ziffer ist. Also. Wissen möchte ich es schon aber es würde mich nicht erstaunen wenn wir dann zurückblicken und feststellen müssen, dass wir unser Wirtschafts(Wohlstands)system für nicht viel halb zu Erliegen brachten... Klar! Einzelschicksale sind immer hart. Aber gesamthaft sekundär.
    • TodosSomosSecondos 14.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Sorry aber was ist daran so schwer zu verstehen. Folgendes wird passieren:

      Dank der Weigerung unserer Regierung, rechtzeitig griffige Massnahmen zu ergreifen, werden wir in den kommenden Tagen mehrere hundert Fälle mit schwerem und akutem Verlauf haben, welche hospitalisiert werden müssen.

      Wir haben aber nicht die Betten oder das Personal dafür. Mittelfristig werden Menschen von Spitälern abgewiesen werden müssen und so quasi zum Sterben verurteilt.

      Das ist nicht sekundär, sondern wird unser Land und unser Verhältnis zur Politik für lange Zeit verändern.
    • McStem 14.03.2020 13:11
      Highlight Highlight Es sind eben keine Einzelschicksale. Das Problem ist nicht die Mortalität, sondern die Anzahl der Pat. welche gleichzeitig im Spital versorgt werden müssen. Das führt zu Engpässen bei Pflegepersonal, Beatmungsgeräten und vor allem Intensivstationsbetten. Und dann müssen unter Umständen nicht mehr nur die "schwachen" (alte, kranke, etc.) dran glauben, sondern auch "starke" (junge, gesunde), welche aus welchem Grund (z.B. Unfälle) auch immer Behandlung benötigen, diese aber nicht kriegen.
    • Relativ Subjektiv 14.03.2020 15:27
      Highlight Highlight Das sind sicher gute Argumente, Todos und McStem. Wobei ich mich frage was wir dann jeweils bei Grippeepidemien falsch machten, bei welchen die absoluten Zahlen der Intensivpatienten und Toten wesentlich höher ausfielen als bei Covid-19? Klar. Es besteht das Potential, dass Covid-19 im Endeffekt höhere absolute Zahlen hervorbringen wird aber ich bin trotzdem am zweifeln, ob das Ganze aktuelle Geschehen so gerechtfertigt ist. Meine Meinung. Konkrete Zahlen gibt es ja noch nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 14.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Wie man es tatsächlich schafft, aus einem Corona-Artikel ein SVP-Bashing zu machen. Congrats.
  • MasterPain 14.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Mein vorbildlicher Arbeitgeber:

    – If you don’t want to come to the office, do HO.
    – If you don’t feel good, stay at home. No need for medical certificate.
    – The almost only rule we have to be in the office at 9 am is cancelled until further notice. You can arrive whenever you want. This gives you also freedom to travel not during high peaks time.
    • McStem 14.03.2020 13:14
      Highlight Highlight Mein Arbeitgeber zum Arbeitskollen: "Herr Servicetechniker, Sie müssen am Montag nach Mittelamerika fliegen. Herr McStem, hier Projekte für die nächsten 4 Monate. Corona? Nein, das wird uns nicht beeinträchtigen"

      (Nicht ganz in dem Wortlaut und etwas anonymisiert, zwecks eigenem Schutz)
  • sammael 14.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Diesen Kommentar von Herrn Bluntschi empfinde ich als sehr polemisch und Herrn Bluntschi gelingt es offenbar nicht, eine rationale, objektive Einschätzung der Lage zu machen. Wir werden an den Punkt kommen, die Ökonomie gegenüber der Isolation (innen wie gegen aussen) abzuwägen. Wenn der Zusammenbruch der Wirtschaft und der Solidarität schlussendlich mehr Todesopfer fordert, als der Virus selbst, ist niemandem gedient. Und politische Seitenhiebe, egal in welche Richtung, sind völlig deplatziert.
    • n3rd 14.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Mich würde vorallem interessieren, was Herr Blunschi für einen Kommentar verfassen würde wenn bei ihm im Wohnquartier das Internet und Mobile offline ist und leider aufgrund der konsequent umgesetzten und harten Massnahmen erst nach einigen Tagen Wartezeit ein Servicetechniker vorbeikommen kann.
  • Turicum04 14.03.2020 11:14
    Highlight Highlight Wir müssen unsere Flüchtlinge schützen, sie sind stark gefährdet von der Flucht! Das Geld sollte hier eingesetzt werden und nicht für die Wirtschaft! Zudem müssen wir als reiches Land vermehrt kranke Flüchtlinge aufnehmen. Im gefährdeten Norditalien ist es sogar einfach.
  • Druna 14.03.2020 11:09
    Highlight Highlight Das chinesische System sei unterlegen weil System blablabla und sowieso. So schrieb dieser Journalist vor zwei Wochen. Ein bisschen ausführlicher natürlich, aber in diesem Sinne. Jetzt ist das Problem hier und wir scheinen unfähig, auf jeden Fall unfähiger als die ach so unfähigen Chinesen.
    Nur weil man meint man hinterfrage sich, tut man es noch lange nicht!
  • schicht_im_schacht 14.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Die allgmeine Betroffenheit mit den Corona-Toten wird steigen, ab dem Moment, da die ersten unter 60jährigen den Folgen des Virus erliegen. Wie viele in der Schweiz ab 50 Jahren, leben ohne Wohlstandserkrankungen wie Diabetes oder Herzproblemen, ganz zu Schweigen von den vielen ChemopatientInnen oder Lungenkranken. Es sind nicht nur die alten, die schon mit einem Bein im Sarg stehen, die an den Folgen sterben können. Andere werden es ihnen gleich tun, bis dahin könnt ihr das ganze aber wie gehabt noch als soooooo unGeReCHt ansehen, diese vielen REstRikTIonEn.
  • n3rd 14.03.2020 10:10
    Highlight Highlight ÖV hat nicht nur mit der wirtschaftlichen Tragbarkeit etwas zu tun. Schon mal überlegt, wie jemand ohne Auto dann überhaupt zum Arzt oder Therapeut kommen soll?

    Ich meine jetzt nicht Corona. Mein Nachbar z.B. muss nach einem Autounfall jeden zweiten Tag zur Physiotherapie. Soll man dann einfach sagen - bleibt doch zu Hause, ist doch voll egal obs weh tut und sich verschlechtert, ist immer noch besser es trifft euch als uns?

    Wer keine Medikamente mehr hat und nicht mehr zur Apotheke kommt hat dann halt auch einfach Pech gehabt?
    • Shura 14.03.2020 11:04
      Highlight Highlight Es gibt für solche Fälle zB das rote Kreuz Taxi.
    • n3rd 14.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Die werden auch nicht unbegrenzt Kapazität haben. Zudem, wenn der ÖV zu ist, wird auch die Strasse zu sein. Jeder der kann geht dann mit dem Auto raus. Es ist nun mal so, wenn sie an einer Stelle etwas abschalten, dann gibt es Dutzende von anderen Stellen an denen dann etwas anderes nicht mehr funktioniert.

      Wie soll übrigens die Übertragung im Auto vermieden werden, wenn dann anstelle im ÖV einfach mehr Leute zusammen im Auto sitzen? Bewaffnete Kontrollposten bei jeder Dorfeinfahrt, die Autos mit mehr als zwei Passagieren zur Seite nimmt und Bussen verteilt?
  • Rethinking 14.03.2020 09:55
    Highlight Highlight Warum gibt es keine Bussen für Arbeitgeber die alle Voraussetzungen für Home Office haben, jedoch aus kulturellen Gründen (Taylorismus, Misstrauen gegenüber Mitarbeiter, etc.) ums verrecken nicht darauf umstellen wollen?
  • Majoras Maske 14.03.2020 09:36
    Highlight Highlight Der Bundesrat müsste Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen. Wer von zu Hause aus arbeiten kann, der sollte es auch tun. Ich könnte zum Beispiel problemlos Home Office machen, aber mein kontrollsüchtiger Arbeitgeber würde dass niemals freiwillig erlauben und so sitze ich eben Tag für Tag zu Stosszeiten im Zug und bin wohl das Hauptrisiko um das Virus in mein Team zu bringen.
    Könnte aber auch daran liegen, dass die von Polen betreute IT katastrophal schlecht funktioniert und das Home Office vielleicht nochmal etwas schlechter...
  • leroy 14.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschli. Wie sie den beliebtesten Kommenaren entnehmen können, sind nicht alle Leser Ihrer Meinung. Vielleicht auch, weil es für die Medien einfach ist, anderen Profitgier unterzuschieben, die einfach ihrer Arbeit nachgehen möchten. Schon mal überlegt, weshalb die Onlinemedien im 10-Minutentakt Artikel mit z.T. nichts sagenden und unsicheren Thesen und Vermutungen und allerlei dämlichem Zeug posten? Ist‘s nur die Informationspflicht oder doch eher die Gier nach Klicks? Ihre Branche leidet von allen wohl am wenigsten. Vielleicht wäre etwas Demut angesagt.
    • Burkis 14.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Die Medien werden es dann schon noch spüren wenn keine Werbung aus der Privatwirtschaft mehr platziert wird. Sie dürfen sich dann schön hinten anstellen bei der Verteilung aus dem grossen Staatstopf.
  • 1+1 gleich ? 14.03.2020 09:07
    Highlight Highlight Es ist nicht Profitgier was den Bundesrat daran hindert noch drastischere Massnahmen zu beschliessen. Auch die vielen Herzen der beliebtesten Kommentare zeigen was wirklich dahinter steckt. ES IST DIE ANGST DER MENSCHEN. Etwas so Schlimmes kann doch einfach nicht passieren. Es darf nicht sein! Deshalb kämpft man dagegen an, solange es geht. (Dass im zweiten Weltkrieg Millionen von Menschen vergast wurden konnte auch nicht sein. Niemand wollte es wahrhaben oder hinsehen.) Im Nachhinein fragt sich dann diese Menschenmehrheit, wieso nicht früher reagiert wurde. Realismus ist nicht allen gegeben.
    • Selbstverantwortin 14.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar und Überlegung.
      Mit Blunschys Kommentar war ich sowieso einverstanden. Ihre Begründung für das zögerliche Handeln mit der Angst und Verdrängung ist mir neu und sehr einleuchtend. Echter Erkenntnisgewinn und ein Highlight-Kommentar wert.
  • Kojak 14.03.2020 09:07
    Highlight Highlight Die Nettozahler-Länder können ihre Wirtschaft nicht abstellen, weil sie danach die Rechnung- auch der anderen- zu begleichen haben. Darum reagieren D, F und CH wie sie reagieren. Italien ist eh schon wirtschaftlich am Boden, es überrascht keinen wenn sie in Brüssel für Geld anklopfen, also kann man problemlos herunterfahren. WER würde denn der CH Geld senden, wenn wir alles dicht machen (resp. danach)??
  • gecko25 14.03.2020 08:58
    Highlight Highlight wir vom Strassenverkehrsamt tun alles um die Verbreitung des Virus aufzuhalten. Wir nehmen zwar immer nach Fahrzeug und Führerprüfungen ab, aber jeder Mitarbeiter kriegt dafür gratis Früchte
    • MasterPain 14.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Irgendwie schlägt mein Sarkasmus-Detektor an...
    • gecko25 14.03.2020 17:08
      Highlight Highlight Sarkasmus ist das Einzige was dir noch bleibt, wenn Karrieremenschen über die Hoheit deiner Gesundheit verfügen
  • Phrosch 14.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Wenn Dinge weiterlaufen müssen, geht es ja nicht nur um Profit. Die Geräte für Tests werden von Roche in Rotkreuz produziert. Die Leute, die sie produzieren, müssen zur Arbeit kommen, das geht nicht mit homeoffice. Sie (und alle anderen) müssen essen, das Essen muss man einkaufen und dafür produzieren und in die Läden liefern usw.
    • Majoras Maske 14.03.2020 09:39
      Highlight Highlight Darum sollten einfach alle die Home Office machen können, es auch tun. Dann wären schon deutlich weniger Leute unterwegs zu den Stosszeiten und jene, die zwingend wohin gehen müssen um etwas zu produzieren, hätten bereits ein kleineres Risiko.
  • KYBI60 14.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Sie Herr Blunschi waren es doch vor ein paar wenigen Wochen, der diesen idiotischen Artikel über Chinas Antwort auf die Corona Krise veröffentlichte. Von wegen Versagen des totalitären Systems. Die haben mir ihren Quarantänemassnahmen und Durchsetzung der Notstands alles richtig gemacht. Wir hingehen verplämpern Zeit die wir längst nicht mehr haben.
  • runner 14.03.2020 08:08
    Highlight Highlight Wie sollte denn das Geld für die Löhne rein kommen? Das Geld regnet nicht vom Himmel, soziale Absicherung kommt von Arbeit und Geld verdienen und home office ist eine gute Sache, aber nicht für alle möglich.
  • Der Rückbauer 14.03.2020 08:05
    Highlight Highlight Und noch etwas: Wir müssen immer bedenken, dass die Meldungen, die wir heute lesen, mindestens 10 Tage alt sind. Sie geben die Situation wieder, die vor mindestens 10 Tagen herrschte.
  • Der Rückbauer 14.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Also ich huste und niesse strickte gemäss Empfehlung immer in den Ellenbogen. Was ich nicht verstehe, ist, dass wir trotzdem bald auch italienische Verhältnisse haben werden.
    Aussage eines Forschers vor ca. 4 Wochen: Wenn wir dann italienische Verhältnisse haben, nützt es uns auch nicht, wenn die Wirtschaft gelaufen ist.....
  • Bavaria 14.03.2020 07:32
    Highlight Highlight Die Gewinner der sich anbahnenden Weltwirtschaftskrise sind die Verursacher des Coronavirus - die Chinesen. Diese profitieren dann wieder von der in Westeuropa abwandernden Wirtsvhaft und China kann als Billiglohnland mehr produzieren. Deshalb wurde das Virus von China her wohl unkontrolliert verbreitet. Moderne Kriegsführung nennt sich das.
    • Jawolaufensiedenn 14.03.2020 11:05
      Highlight Highlight Kerl!!! Du bist sowas von krank! Aber nicht unbedingt Viren infiziert, sondern reif für die Anstalt...🤪🤪🤪🤪🤪🤪🤪🤪🤮🤮🤮🤮🤮
    • oh snap 14.03.2020 11:14
      Highlight Highlight Stroh im Kopf nennt sich das.
  • sowhat 14.03.2020 07:21
    Highlight Highlight Was ist denn bei euch auf der Redaktion los?
    Erst ist der Tenor die Massnahmen seien übertrieben. Jetzt ist der Tenor es reicht nicht.
    Erst Maurice, dann Peter B.

    Habt ihr einen Panikmacher im Büro?
    • rodolofo 14.03.2020 10:02
      Highlight Highlight "Der Chef" ist meistens auch ein Militärkopf.
      Als Solcher glaubt er, den harten Macho-Rambo markieren zu müssen und (in Friedenszeiten) zynisch-coole Helden-Sprüche abzusondern.
      UND als Solcher ist er meistens auch der Erste, der hyperventiliert, wenn "DER Feind" die ersten Verteidigungslinien durchbrochen hat.
      Dann tigert er nervös und ängstlich umher, quasselt wie ein aufgescheuchtes Huhn wirres Zeug und verhält sich hysterisch, wie ein Clichée-Weib ... ;)
      Fatale Über-Reaktionen sind dann die logische Folge, und ganze Teams, Belegschaften und Völker haben darunter zu leiden...
    • Jawolaufensiedenn 14.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich bin fest davon überzeugt: da sitzen Menschen in der Redaktion!🤭🤗🤪
  • Märliprinz 14.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Der Bundesrat verlangt Solidariät von uns und die Leute verhalten sich maximal unsolidarisch: Hamsterkäufe. So ziemlich das Unsozialiste und Unsolidarischte, was es gibt. Befeuert wird dieser Egoismus von verantwortungslosen Journalisten wie Herrn Bluntschi. Neben Corona geht gerade unsere Wirtschaft den Bach runter. Nicht so wichtig. Nein, es geht nicht um Profit vor Gesundheit. Wenn jeder seine Verantwortung wahr nehmen würde, bräuchte es keine so drastische Massnahmen. Aber es ist halt immer einfacher, den Schuldigen im Anderen zu suchen
    • wintergrün 14.03.2020 14:25
      Highlight Highlight Wieder so ein Panik Kommentar.
      Irgendwie schon komisch dass die größte Panik mache nicht vom Virus kommt sondern von unserer angeblich zusammen brechenden Wirtschaft.
      Anscheinend hält man die Schweiz für zu unflexibel um sich auf andere Umstände einzustellen. Nicht gerade ein Kompliment ach so unsere organisatorischen Fähigkeiten.
  • Bavaria 14.03.2020 06:09
    Highlight Highlight Hauptsache der Blunschi kann wieder Mal etwas in den politischen Kontext ziehen mit der SVP...
    • äti 14.03.2020 10:53
      Highlight Highlight Weil es stimmt dürfte man es nicht sagen?
    • Bavaria 14.03.2020 11:01
      Highlight Highlight Es stimmt durchaus, aber man sollte politisch neutraler schreiben. Praktisch alle Medien zielen nur noch in eine politische Richtung, was die Berichterstattung verfälscht.
    • Selbstverantwortin 14.03.2020 11:11
      Highlight Highlight Äti: es stimmt eben nicht. Die SVP-Initiative verlangt nirgends, dass jemand ausgewiesen wird. Sie will nur die zusätzliche Einwanderung wieder durch die CH selber regeln können. Dh im sonst sehr guten Artikel von Blunschy folgt am Ende noch ein unlogischer Seitenhieb gegen die SVP.
      Ob man die Initiative gut oder schlecht findet, hat hier kein Zusammenhang.
  • Thadic 14.03.2020 05:52
    Highlight Highlight Man liest hier oft, dass die Situation in der Schweiz nicht so schlimm werde, weil das italienische Gesundheitssystem so schlecht sei. Ich hoffe es wirklich auch, aber ich wäre mir da nicht so sicher. Wichtig ist es genügend Geräte zur künstlichen Beatmung zu haben. Dazu produziert eine italienische Firma in den nächsten Monaten 2000 solcher Geräte was 10% des Weltjahresbedarf entspricht. Die künstliche Beatmung hat das Leben vieler gerettet. 85% der über 80 jährigen konnte in Italien gerettet werden.
  • Zeit_Genosse 14.03.2020 04:20
    Highlight Highlight Präsenzveranstaltungen finden in den Schulen nicht mehr statt. Es ist unterrichtsfreie Zeit. Im Kt. ZH werden die Schulen nicht geschlossen. Es soll Betreuungsangebote für Kinder geben, deren Eltern keine Betreuungslösung haben.
  • wombsen 14.03.2020 04:20
    Highlight Highlight Wenn die Krise vorbei ist, hoffe ich, das man sich mit der aktuellen Globalisierung mal genauer auseinandersetzt und man mehr Sachen usem eigenen Land fördert.
    • SeboZh 14.03.2020 06:24
      Highlight Highlight Wäre sehr wünschenswert, aber denke 2 Wochen nach corona spricht niemand mehr darüber
    • Thadic 14.03.2020 08:47
      Highlight Highlight Und nachdem zur Bewältigung der Kriese fleissig nach dem Staat gerufen wird, wünsche ich mir von den Parteien die sonst ständig weniger Staat verlangen ein Umdenken!
    • rodolofo 14.03.2020 10:06
      Highlight Highlight "The Trump-Show and Big Business must go on!"
      Muss es wirklich?
      Von mir aus nicht.
  • Umbertos 14.03.2020 02:38
    Highlight Highlight Der Schweizer... weiss alles am besten, wusste schon das der Plan nicht funktioniert, lachte über das übertriebene vorgehen und trägt am liebsten keine Verantwortung.

    Jetzt ist nicht die Zeit um zu kritisieren sondern um zusammen zu stehen. Legt eure grossen Sorgen beiseite und unterstützt euch...

    Es ist nicht die Zeit um es besser zu wissen sondern um Solidarität zu zeigen.
    • rodolofo 14.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Aber was machen dann alle die Besserwisser in dieser Zeit, die besonders schwierig wird für sie als Besserwisser, die nicht mehr sagen sollen, wie viel besser sie alles wissen?
  • Bätzi 14.03.2020 02:06
    Highlight Highlight Die Berichterstattung ist in krisen zeiten skadalös. Anstatt usere Regierung mit dem apell an die bevölkurng zu unterstützen diskreditieren sie die Regierung.
    Herr Bluschi haben sie in den vergangenen Tagen über den Tellerrand der schweiz hinausgeschaut?
    In Deutschland und Östereich wurde munter alles weiter gemacht wie als nichts wäre. Und jetzt wo es kritisch wird wird das Volk schokartig in den Notstad gesetzt. Ist das Besser?
    Das Volk muss endlich kapieren das es auch an uns liegt. Wir müssen alle mitmachen. Aber wir können nicht einfach alles stehen liegen lassen. :/:
  • dä u nid der anger 14.03.2020 01:45
    Highlight Highlight Will man die verbreitung eines Virus unterbinden besteht nur ein relativ kurzes Zeitfenster, und das war anfang Januar.
    Fakt ist das "ALLE" angefangen in China über den rest der Welt immer die Wirtschaft über das wohl Ihrer Bürger gestellt haben.
    Es bleibt uns in der momentanen Lage nichts anderes übrig als die bittere Suppe auszulöffeln.
    Wer weis, eventuell lernt die Welt, und das Krisenmanagement wird in zukunft mehr Mensch statt Moneten orientiert sein.
  • Dory has left the Matrix 14.03.2020 01:37
    Highlight Highlight
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  • iiceccreamllove 14.03.2020 01:13
    Highlight Highlight Um den Virus etwas besser zu verstehen, schaut euch dieses Video an. Irgendwie, fehlt mir in der ganze Kommunikation die generell Aufklärung, wobei es sich bei dem Virus eigentlich handelt. Youtube:
    Play Icon
  • Wiedergabe 14.03.2020 00:58
    Highlight Highlight Wenn ein Journalist in einem Kommentar Nonsens schreibt, und dieser dann überwiegend schlechtes Feedback erhält, nennt man das dann Schwarmintelligenz?
  • InfinityLoop 14.03.2020 00:57
    Highlight Highlight Das schlimmste find ich das ihr von Watson mich so enttäuscht habt die letzen Tage....das Niveau habt ihr um Einiges der 20min unterboten.Sowas aus Klicks aus habe ich selten erlebt.Und dan habt ihr noch Eier jeden Tag die letzen 3 Jahre was über Trump und angstmachrei zu bringen????Das ist sehr schäbig und schwach
    • äti 14.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Das heisst breite Information. Nicht bloss selektive. Die Welt besteht nicht bloss aus Tagesgeschäft.
  • Lolita 14.03.2020 00:54
    Highlight Highlight Ich bin definitiv für drastische Massnahmen. Um die Zentralschweiz und Dörfer zu schützen braucht es drastische Massnahmen. Österreich hat von Anfang an offen und ehrlich kommuniziert, nichts diplomatisch schön geredet und die nötigen Massnahmen ergriffen. Dito Asien, das dicht gedrängte Singapur hatte 100 (!) Infizierte und 0 Tote.
    Das Tessin muss abgeriegelt werden und die Grenze hätte längst bis auf ganz wenige wichtige Aerzte und Pflegepersonal abgeschlossen werden müssen, spätesten Ende Woche. ÖV muss teilweise fahren, Lebensmittelläden offen bleiben, aber nur stark eingeschränkt.
    • äti 14.03.2020 11:02
      Highlight Highlight @lolita: "ÖV muss teilweise fahren, Lebensmittelläden offen bleiben, aber nur stark eingeschränkt."

      Damit sich möglichst viele Personen für die raren Möglichkeiten zusammenfinden?
    • Lolita 15.03.2020 09:29
      Highlight Highlight äti, einkaufen für ein Monat, wenn dass alle machen und im übrigen zuhause bleiben und Arbeiten, leeren sich ÖV und Läden (zb auch mit weniger Leuten, die arbeiten gehen müssen, man kann ja alternierende Öffnungszeiten für die Läden machen. Bitte auch Mal an die Leute die dort arbeiten denken. Einge sind gefährdet, müssen aber trotzdem Arbeiten.
      Zudem kommt das eh, schau Mal nach Italien und Spanien.
      Ihr habt es immer noch nicht begriffen. Das dauert noch 4 Monate.
  • Burkis 14.03.2020 00:27
    Highlight Highlight Von wegen „Salamitaktik“. Die Informationen des BAG‘s sind seit Wochen klar und verständlich. Das die Empfehlungen, Massnahmen und Verordnungen nun schrittweise verschärft werden, wurde von Beginn weg angekündigt und erlaubte den meisten Firmen auch entsprechende Massnahmen aufzugleisen. Nun sind zig tausende mittlerweile im Homeoffice oder machen Job sharing. Falls gut organisiert kann man diesen Zustand einige Wochen durchhalten. Möchte mir nicht vorstellen was passiert wäre, wenn der Bundesrat bereits vor zwei Wochen den Stecker gezogen hätte. Es wird auch ein Leben nach dem Virus geben.
    • Mjolnir 14.03.2020 00:41
      Highlight Highlight Leider wird es nicht für alle ein Leben nach dem Virus geben …
    • qolume 14.03.2020 00:47
      Highlight Highlight Yup, wir hatten die letzten 2 Wochen schon 50/50 Homeoffice angeordned, damit im Äussersten der Betrieb aufrecht erhalten wird. Ab Montag sind ALLE Mitarbeiter zu Homeoffice verpflichtet, Ausnahme Notfalleinbau Hardware. Die Massnahmen finde ich vernünftig!
  • Jayjaz 14.03.2020 00:24
    Highlight Highlight Das ist der unverantwortlichste Beitrag, den ich zum Thema gelesen habe. Statt den Bund und die Kantone beim Kampf zu unterstützen, kritisiert er die Massnahmen aus rein ideologischen, nicht aus sachlichen Gründen. Der Bundesrat handelt nicht im rechtsfreien Raum. Er muss verhältnismässig handeln. Das schützt uns vor masslosen und unausgewogenen Massnahmen. Gerade in Krisen ist es wichtig, dass diese rechtsstaatliche Prinzipien eingehalten werden. Artikel wie diese führen zu Hamsterkäufen und Panik: unverantwortlich! Rufen Sie lieber dazu auf, die Empfehlungen des Bundes einzuhalten.
    • Jawolaufensiedenn 14.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Du gehst davon aus, dass Politiker immer wissen, was sie tun. Ich halte es damit, in einer Krise auf meinen gesunden Menschenverstand zu vertrauen und danach zu handeln.
  • blueberry muffin 14.03.2020 00:13
    Highlight Highlight Die "Glueckliche Generation" ist die, die mit den miserablen Loehnen von heute leben muss und dank euch Boomer vermutlich am Klimawandel sterben wird, hauptsaechlich weil ihr auf keinen Luxus verzichten wollt?
    • Musikuss 15.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Immer schön die Anderen beschuldigen um sich von der eigenen Verantwortung zu drücken, gell?
  • Jille 13.03.2020 23:57
    Highlight Highlight Mein Onkel sagte heute zu mir: „ Wenns so weitergeht, dürfen die Alten in 20 Jahren nur noch an Demenz und Herzinfarkt sterben“.
    Der Tod gehört zum Leben dazu. Fakt. Europa wir immer älter und ist zum Teil schon „zu alt“. Fakt. Und jetzt kommt eine (neue) Grippewelle und plötzlich dürfen die älteren unter uns nicht mehr sterben, was bis anhin schon fast „alltäglich“ war?! Ich verstehs nicht!
    • Wiedergabe 14.03.2020 13:10
      Highlight Highlight Es steht ihrem Onkel frei, auf sämtliche Annehmlichkeit der Modernen Welt zu verzichtet und an allem zu sterben, woran er den möchte.
      Wobei, stimmt nicht ganz. An versuchtem Trinkwasser oder Tollwut kann er leider nicht mehr sterben, das hat der böse Staat ihm bereits verunmöglicht.
    • Thadic 14.03.2020 14:33
      Highlight Highlight Konsequenterweise müsste eine ältere Person eine Patientenverfügung bereit haben, wo er anordnet, dass man ihn zuhause sterben lassen darf, wenn der Virus ihn befällt. So bleiben die Intensivstationen frei für die Operationen und „normalen“ Notfälle.
    • Musikuss 15.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Wenn Du mal älter wirst, wirst Du vielleicht verstehen, dass man nicht sterben will, bevor man seine Lebensaufgabe erfüllt hat, die z.B. darin besteht, einen kranken Partner selbst zu pflegen, weil das Gesundheitssystem versagt. Das Sterben selbst ist kein Problem, der Zeitpunkt dazu aber schon!
  • Wiesler 13.03.2020 23:53
    Highlight Highlight Herr Blunschi
    Danke für diesen Artikel.👍

    Die Angewöhnungsphase a la Salamitaktik ist vorbei!

    Wir sind bereit für weitere Schritte zur Pandemiebekämpfung!

    Die nächsten Einschränkungen müssen innert Tagen folgen!

    Jeder weitere Tag ohne europaweite Einschränkungen nach italienischen Vorgehen, kostet hunderte bis tausende Menschenleben!

    Ist mein Kommentar polemisch? Ja.

    Tut die Wahrheit weh? Ja, gewöhnt euch dran!

    Und.. Watson, fordert weiterhin die Massnamen zu verschärfen, alles Andere ist blauäugig.
  • Grigguuu 13.03.2020 23:39
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschi, schauen Sie Sich bei Gelegenheit bitte dieses Video an.
    https://www.facebook.com/Frontal21/videos/183962906387681/
    Ist auch für nicht Journalisten und Journalistinnen sehr Informativ.
  • LeChef 13.03.2020 23:38
    Highlight Highlight Herr Blunschi, überlegen Sie sich bitte einmal was es heisst, den Wirtschaftsmotor abzustellen, um bei Ihrem Bild zu bleiben. Grössere Unternehmen haben Reserven und können zur Not auf die Hilfe der Banken zählen, und auf den Staat. Aber für viele kleinere Unternehmen (machen 60% der Wertschöpfung in der Schweiz aus) wäre nur schon ein einmonatiger Produktionsausfall tödlich. Die allermeisten haben keine Sicherheiten auf der Bilanz, die sie als Collateral für Kredite stellen könnten. Reserven sind gerade in der Exportindustrie wenig bis gar nicht vorhanden. Der Bundesrat handelt richtig.
    • Mjolnir 14.03.2020 00:43
      Highlight Highlight Ich glaube wenn der Notstand wirklich eintritt, kann der Bundesrat auch ganz anders reagieren ( z.b. Banken zwingen die Kredite zu verlängern)
    • FrancoL 14.03.2020 01:05
      Highlight Highlight Und Sie könnten sich überlegen was für einen Schaden die Wirtschaft nimmt wenn in naher Zukunft doch noch mehr eingeschränkt werden muss. Ihre Argumentation können Sie dann nochmals überprüfen wenn diese kleinen Unternehmen keinen Absatz mehr haben weil die Bedrohungslage zu lange geht.
      Sie arbeiten mit dem Prinzip Hoffnung, der Hoffnung das mit Halbheiten dem Virus begegnet werden kann.
      Wenn diese Hoffnung nicht erfüllt wird, dann ist was genau gewonnen mit der Zögerlichkeit?
    • wintergrün 14.03.2020 04:33
      Highlight Highlight Es geht nicht darum denn Wirtschaftsmotor abzustellen sofern darum rechtzeitig und konsequent sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.
      Ein Beispiel:
      Wo ich bisher beim Bund arbeite wurde keine homeoffice offiziell empfohlen. Nachdem Jemand im Team krank wurde und man von der offiziellen Kommunikation des BAG hörte (Wir Testen Sie nicht Sie gehören nicht zur Risikogruppe) Beschloss das Team schließlich selber größtenteils Home-Office zu machen. Wir sind IT also ist Home-Office kein Problem.
      Meiner Meinung nach schützt rechtzeitiges konsequentes Handeln die Wirtschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EnnoConda 13.03.2020 23:23
    Highlight Highlight Ich hätte jetzt einfach die Generation 65+ in Quarantäne geschickt. Das würde der Wirtschaft weniger Schaden und die gefährdete Gruppe wäre komplett isoliert. Könnte ja die Läden exklusiv für Pensionäre öffnen, zB von 0930h bis 1030h und 1400h bis 1500h. Die Massnahmen sind hart für die Betroffenen, aber wirtschaftlich und gesundheitlich besser als der halbherzige shutdown.
    • elco 14.03.2020 06:28
      Highlight Highlight Zudem hätten wir dann in 1 Monat sog. Herdenimmunität und der Spuck wäre vorbei. Auch für die ältere Bevölkerung. Wird so oder so passieren, dauert jetzt einfach viel länger und ist viel schmerzvoller.
    • MasterPain 14.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Es gibt auch Leute die Jünger als 65 und Rsikogruppe sind, ca. 25% der Erwachsenen in der Schweiz haben einen zu hohen Bludruck. 500‘000 leiden an Diabetes. Natürlich gibt es da Überschneidungen, aber es sind nicht nur Ü65 gefährdet.
    • wintergrün 14.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Ihr habt aber schon bemerkt dass z. B. Italiens Patient 1 ein 38 jähriger Marathon Läufer ist der etwa einen Monat auf der Intensivstation in Pavia um sein Leben kämpfte?
      Irgendwann ist die Intensitivstation überlastet und auch die Todesrate der jungen steigt.
      https://www.google.ch/amp/s/amp.tagesspiegel.de/wissen/covid-19-breitete-sich-unbemerkt-aus-deshalb-trifft-das-coronavirus-italien-so-hart/25621950.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platonismo 13.03.2020 23:07
    Highlight Highlight "Epidemiologen raufen sich die Haare" Wer, wann, wo? "Ich fand diese Massnahmen nie sonderlich überzeugend.." Aha, also Blunschi, der berühmte Epidemiologe? Oder vielleicht doch einfach Blunschi, der Journalist, der seine Meinung hier prominent Gassi führt, aber natürlich nicht ohne sie noch ein bisschen als Expertenaussage zu tarnen. Wird sich der weise Blunschi dann auch entschuldigen, wenn die Massnahmen doch angemessen waren? Oder hat er es dann auch schon immer gewusst?
    • Burkis 14.03.2020 00:32
      Highlight Highlight Es ist noch viel schlimmer: „Epidemiologen und andere Experten aber DÜRFTEN sich die Haare gerauft haben.“
  • Adumdum 13.03.2020 23:02
    Highlight Highlight Die verwöhnte Nachkriegsgeneration redet immer von "der Wirtschaft" als wäre das was total abstraktes - als ob die Waren, inklusive Lebensmittel, einfach so ins Regal kämen, genauso wie Strom ja auch direkt aus der Dose kommt.

    ÖV einstellen, Schulen und Kitas schliessen, keiner kann mehr arbeiten - keiner kann mehr Rechnungen bezahlen, Geschäfte gehen bankrott, Leute verlieren erst ihre Arbeit dann ihr Haus, keiner von uns hat dies erlebt, das letzte Mal dass die Realwirtschaft zusammengebrochen ist war 1930.

    Was danach kam wissen wir auch.
    • Hirngespinst 14.03.2020 07:24
      Highlight Highlight In meinen Augen hat Astrogator nicht Unrecht. Als Lokführer hat er schon ziemlich den Durchblick auf die bereits jetzt schon existierenden Misstände.
      Da braucht es tatsächlich nicht mehr viel.
      Ich hoffe sehr, dass es nicht soweit kommt.
    • Marabamba 14.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Nur ist die Einstellung des ÖV zu keinem Zeitpunkt vorgesehen. So lange wir können, fahren wir. Transportpflicht nennt sich das. In der Schweiz pendeln so viele mit dem ÖV, das kann man nicht mit den Nachbarländern vergleichen. Es hilft auch nichts, wenn das Pflegepersonal nicht mehr zur Arbeit kann. Zudem ist in Italien der Regionalverkehr auch nicht eingestellt.
    • Adumdum 15.03.2020 06:59
      Highlight Highlight @Astrogator : wie lange sich das wer leisten kann, werden wir schnell sehen. Ich sage ja nicht dass solche Massnahmen falsch sind - aber wir werden schnell sehen welchen Preis wir da bezahlen. Und dann geht's nicht um "Profite der Wirtschaft", sondern für viele Menschen schnell ums finanzielle Überleben.

      Das Problem: die vom Virus am stärksten Gefährdeten und die am stärksten von den Gegenmassnahmen wirtschaftlich Betroffenen sind zwei unterschiedliche Gruppen. Und letztere ist wesentlich größer.

      Ich bin gespannt wann die beiden Gruppen entdecken dass sie gegensätzliche Probleme haben...
  • skisandtrail 13.03.2020 22:55
    Highlight Highlight Hinsichtlich Abstimmung sollte man aber auch noch bemerken, dass diverse Güter gar innerhalb der EU blockiert werden und eine Annäherung überhaupt nix bringt.
    Die einzige (medizinische) Ware, sie z Zt als Hilfsgüter kommen (für Italien) kommt momentan aus China... Die scheinen zuverlässiger zu sein diesbezüglich...

    (*provokationinklusive*)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.03.2020 00:25
      Highlight Highlight Das Emser Salz kommt ziemlich sicher auch nicht aus Ems im Bündnerland, sondern aus China.

      Inzwischen ist wohl auch klar, wer SARS-CoV-2 entwickelt hat. DIe Ems Chemie. Und zwar soll damit die Grenzschliessung, welche die SVP sich so herbeisehnt, endlich Realität werden. Für den Warenhandel bleiben die Grenzen natürlich offen.

      (*verschwörunginklusive*)
  • Holzkopf 13.03.2020 22:55
    Highlight Highlight In der Schweiz gilt für vieles der Grundsatz der Verhältnismässigkeit, so eben auch bei den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.
    Ja, es gäbe Möglichkeiten, die Ausbreitung noch radikaler zu reduzieren. Doch zu welchem Preis? Wäre es verhältnismässig oder nicht? Wer entscheidet, was nun verhältnismässig ist oder eben nicht?
    • dä dingsbums 13.03.2020 23:22
      Highlight Highlight Kommt vielleicht darauf an wie viele Todesfälle für Dich verhältnismässig sind.
    • AndOne 13.03.2020 23:39
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem. Mit Pandemien kann man eben nicht mit dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit umgehen. Ein Virus lässt sich nicht von irgendwelchen wirtschaftlichen Konsequenzen abschrecken. Jetzt fliegt uns dieser Wischi Waschi Umgang mit Allem und Jedem um die Ohren.
    • Lienat 14.03.2020 00:15
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Wir haben in der Schweiz pro Jahr so um die 1000 Grippetote. Die meisten davon könnte man vermeiden, wenn der Bundesrat jedes Jahr beim ersten Anzeichen einer Grippewelle sofort den Shutdown anordnen und das Land für einige Wochen oder Monate lahmlegen würde. Wäre das nach Deinem Ermessen verhältnismässig?

      ps: Ja, ich weiss, dass Corona schlimmer als eine Grippe ist. Aber darum geht es gar nicht. Sondern um die extrem schwierige Frage, was denn nun verhältnismässig und akzeptabel ist. Denn das ganze Land lahmlegen, das sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.03.2020 22:54
    Highlight Highlight "Der Bundesrat hat sich bei seinen Massnahmen weniger am Gemeinwohl orientiert als an der wirtschaftlichen Tragbarkeit."
    Gewissen mag das nicht schmecken, aber das Gemeinwohl hängt in ausserordentlichem Masse an genau dieser Wirtschaft.
    Wer produziert all die Güter, die wir in den nächsten Monaten konsumieren wollen?
    Wo sollen alle Menschen arbeiten, wenn die Krise in einigen Monaten überwunden ist?
    • Wiedergabe 14.03.2020 00:56
      Highlight Highlight Astrogator, ich gratuliere ihnen zur ihrem sehr grossen Wissen bezüglich Pandemien und zu ihrem sehr grossen Selbstvertrauen, zu denken mehr davon zu verstehen als ein ganzes Bundesamt voller Leute, die diesem Thema ihr ganzes Leben bearbeiten.
      Trotzdem müssen sie diese beiden Dinge nicht unter jedem einzelnen Kommentar zur Schau stellen.
      Sie sind genausowenig Virologe wie sie Eishockeyprofi sind, dementsprechen ist ihr Wissen und Können auf diesen Gebieten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.03.2020 01:01
      Highlight Highlight "Gemeinwohl (seltener Allgemeinwohl, altgriechisch κοινή συμφέρων koiné symphérōn; lateinisch salus publica, bonum commune, bonum generalis; englisch common good; französisch bien public) bezeichnet das Wohl (das gemeine Beste, den gemeinen Nutzen, die gemeine Wohlfahrt, den Wohlstand), welches aus sozialen Gründen möglichst vielen Mitgliedern eines Gemeinwesens zugutekommen soll."

      Eine wahrhaftige Illusion, an der insbesondere die SVP festklebt.
    • wintergrün 14.03.2020 04:40
      Highlight Highlight @Wiedergabe
      Warum greifst du Astrogator In diesem arroganten Ton an? Ist es durch aus sinnvoll dass in den Kommentarspalten auch normale Leute ihre Meinung abgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 13.03.2020 22:47
    Highlight Highlight Wer sich nicht 24h mit den korrekten Zahlen und Fakten beschäftigt, kann nicht ansatzweise beurteilen.
    Es gibt ein paar mehr Dinge zu bedenken, wenn sie einfach alles dicht machen hat dies diverse komplexe Effekte. Z.b. Fällt ein Grossteil der Gesundheitsversorgung einfach zusammen. Auch die Grundversorgung wäre gefährdet. Die Wirtschaft muss mit bedacht und schrittweise heruntergefahren werden, solange dies irgendwie möglich ist. Hier das Gleichgewicht zu halten ist ein Seiltanz den wir erst bewerten können, wenn das ganze durch ist.
    Von einem Chefredaktor hätte ich etwas mehr erwartet!
  • tempolibero 13.03.2020 22:46
    Highlight Highlight Wir wissen noch viel zu wenig über das Virus. Es ist unverantwortlich zu sagen, dass das Virus für junge Menschen harmlos ist. Es gibt durchaus Viren, welche Spätfolgen verursachen, wie zBsp. das humane Papillomvirus HPV. Deshalb sollte die Ausbreitung des COVID-19 noch viel stärker bekämpft werden. Wir alle sind gefragt, jeder von uns ist mitverantwortlich für die Gesundheit aller anderen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.03.2020 01:24
      Highlight Highlight Klassischer Apfel-/Birnen-Vergleich. Coronaviren haben mit HPV überhaupt nichts gemein. Schon nur, dass Coronaviren RNA-Viren sind, während HPV DNA-Viren sind, unterscheidet die beiden stark voneinander.

      Man kann allfällige Spätfolgen von SARS-CoV-2 auf eventuell bleibende Lungenschäden beschränken, die als Folge von Covid-19 zu sehen sind. Ansonsten gibt es da wenig Potenzial. Ob dauerhafte Lungenschäden auftreten oder nicht, ist bis jetzt nicht bekannt.

      HIV verursacht auch nur AIDS. AIDS hat aber ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem zur Folge, was Entzündungen und damit Krebs begünstigt.
    • wintergrün 14.03.2020 04:41
      Highlight Highlight Und die Gesundheit der Bevölkerung ist am Ende auch die Grundlage für eine gute Wirtschafts Entwicklung. Ich sehe den Widerspruch da wirklich nicht.
  • swisskiss 13.03.2020 22:43
    Highlight Highlight "Die Asiaten haben mit Pandemien mehr Erfahrung und rigoros gehandelt – nicht nur das totalitäre China, auch demokratische Länder wie Südkorea und Taiwan."

    Titel des Artikels vom 23. Februar: "Covid-19 zertrümmert den Mythos von der Effizienz des chinesischen Systems."

    Adenauer sagte einst:" Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden."

    Das sei natürlich auch Ihnen zugestanden Herr Bluntschi.
    Am 6. März schreiben Sie: "Ein pragmatischer Umgang wie bei uns ist tendenziell besser, aber man muss an die Konsequenzen denken."

    Was kommt wohl als Nächstes?
  • Erklärbart. 13.03.2020 22:39
    Highlight Highlight Passend zum Titel - Hauptsache die Geschäfte laufen. Sry, aber wenn die Bildung ruhen kann, kann das auch die Politik. Im Parlament hat es prozentual mehr aus der Risikogruppe als in der Primarschule oder gar an der Uni... Dass die Session weitergeführt wird ist ein schlechter Witz. Grenzt schon fast an Heuchelei.
    Benutzer Bild
  • Wiedergabe 13.03.2020 22:36
    Highlight Highlight Herr Blunschi wirft dem Bundesrat in einem Kommentar Willkür und in einem anderen Profitgier vor.
    Solche auf mangelndem Verständnis zur Sache beruhende Fehlinterpretationen sind in einer Notlage kontroproduktiv.
    Hoffen wir das die grosse Masse der Leute den Sinn der Massnahmen versteht (eigentlich werden diese ja gut kommuniziert) und nun die nächsten Tage & Wochen "mitzieht", damit wir unsere Risikogruppen schützen und unnötige Tote bestmöglich minimieren können.
    Die Blitz-Herz-Verhältnisse unter den Kommentaren stimmen mich diesbezüglich positiv.
  • Toerpe Zwerg 13.03.2020 22:30
    Highlight Highlight Mit dem neuen Roche Test haben wir plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Nun rückt Durchtesten in greifbare Nähe.
    • elco 14.03.2020 06:32
      Highlight Highlight Dann werden wir hoffentlich sehen, dass wir kurz davor sind über Herdenimmunität zu verfügen und der Spuk schon bald vorbei sein wird.
  • Nevermind 13.03.2020 22:27
    Highlight Highlight So wie anno Dazumals als die Fasnacht abgesagt wurde? War da die Schweiz schon bereit für die Massnahme von heute?
    Aber vieleicht sind wir ja nächste Woche bereit für eine Verschärfung nach italienischem Vorbild.
    Obwohl, vermutlich nicht. Für viele war das mit dem Händewaschen und Abstand halten schon zuviel verlangt aber zuwenig getan.

    Vieleicht hätte der Bundesrat klarer kommunizieren müssen: "Wascht gefälligst die Hände und haltet Abstand! Sonst gibts Hausarrest! Wir geben euch zwei Wochen!"
  • Kleopeter 13.03.2020 22:26
    Highlight Highlight Was leider oft nicht bedacht wird: Die, welche sich in den letzten Tagen erst angesteckt haben, landen frühestens in einer Woche im Spital,. Also egal, welche Massnahmen jetzt getroffen werden, den Effekt sehen wir frühestens in einer Woche. Von daher hätte man mit etwas mehr Umsicht diese Massnahmen durchaus auch früher ergreifen können...
  • P. Meier 13.03.2020 22:25
    Highlight Highlight Sehr gut Herr Blunschi
    Nun müssen wir noch etwas weiter denken. Welche Berufe sind für das Land unentbehrlich? Diesen Berufstätigen sind sofort Parkplätze zuzuweisen oder Parkkarten für öffentliche Parkplätze auszustellen. Dann haben wir immer noch ein gewisses Problem die Kinder in den nächsten Wochen in-Haus zu beschäftigen. Denn Besuche beim Nachbarn oder gemeinsame Aktivitäten auf dem Spielplatz sind sicherlich nicht zielführend. Gerne erwarte ich die nächsten Kommentar mit möglichen Vorschlägen.
  • Toerpe Zwerg 13.03.2020 22:24
    Highlight Highlight Mit "Profit" im Titel in diesem Zusammenhang setzen Sie auf Polemik. Wird das dem Thema gerecht?
  • IchSageNichts 13.03.2020 22:16
    Highlight Highlight Wochenarbeitszeit auf 30 h für alle ausser Detailhandel und Gesundheitswesen!
    Das wäre eine 25% Reduktion von nur noch 3 von 4 Züge, 3 von 4 neu gebauten Häuser etc

    Lohn könnte man abgestufft reduzieren. Bis 5000 0% bis 7000 15% ab 7000 25%.
    Der Konsum kann ja eh nicht mehr gleich weiter gehen. Kein Club. Kein Restaurant. Kein Zoobesuch.

    Das würde R0 reduzieren da weniger pendeln. Weniger Treffen.
    • wintergrün 14.03.2020 04:44
      Highlight Highlight Home office oder mithelfen da wo es brennt.
  • Nik G. 13.03.2020 22:15
    Highlight Highlight Das Ganze zeigt, dass unsere Dienstleistungswirtschaft mit veralteten Systemen unterwegs ist. Würde man die Technik schneller auf Homeoffice aufbauen könnte man grosse Wirtschaftssektore nach Hause verlagern. Homeoffice heisst nicht, dass man nicht arbeitet.
    • Nik G. 14.03.2020 00:53
      Highlight Highlight Natürlich gibt es auch viele Berufe, die das nicht können. Aber man könnte vermutlich eine Ausbreitung stark verlangsamen.
    • Qui-Gon 14.03.2020 10:45
      Highlight Highlight Genau. Bei uns ist es wie in den Sommerferien, kaum jemand im Haus. Mehr Platz für alle anderen.
  • dämittemgröschte 13.03.2020 22:01
    Highlight Highlight „Eine Kollegin verwies an der Medienkonferenz des Bundesrats auf die nonchalante Haltung vieler junger Menschen.“ Also die nonchalante bzw. unbesorgte Haltung sehe und höre ich v.a. bei älteren Semestern. Da wird z.B., obwohl absolut nicht zwingend da schon lange pensioniert, gerne noch ein Fährtchen mit dem öV gemacht. Und wir Jüngeren dürfen uns den Arsch aufreissen mit schulfreien Kindern und Job 😏
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.03.2020 01:32
      Highlight Highlight Kinder muss man sich eben leisten können. Jetzt kommt ans Tageslicht, was eigentlich schon lange klar war: Die meisten können sich gar keine Kinder leisten und leben damit über ihre Verhältnisse. Nicht zuletzt auf Kosten derer, die auf Kinder verzichten.
    • sowhat 14.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Coole Idee die Generationen gegeneinander aufzuhetzen.
      Nicht.
  • Dominik Treier 13.03.2020 21:59
    Highlight Highlight Natürlich geht es nur ums Geld bei dieser Salamitaktik! Es ist das Gleiche, wie beim Klimawandel. Wenn man am Anfang entschieden gehandelt und veranlasst hätte, dass alle Menschen mit nicht unbedingt nötigen Berufen für das Tägliche Leben, vielleicht also etwa 2/3 der Bevölkerung zuhause bleiben, hätte man dieses Problem nicht, aber vor allem dort wo viel vorhanden ist fürchtet man um seine Pfründe und zögert lieber alles hinaus bis man unmittelbar betroffen und es zu spät ist.
    Man hätte aus Italien lernen können aber beim Geld überschneiden sich mancherorts Hoffnung, Ignoranz und Dummheit...
  • Barthummel 13.03.2020 21:50
    Highlight Highlight Es ist bedenklich, wie sich der Ton auf watson innerhalb weniger Tage geändert hat. Zuerst in den Kommentarspalten und nun auch in den Beiträgen.
    Es scheint, als ob der gesunde Menschenverstand angesichts der grossen Unbekannten "Coronavirus" komplett aussetzt und in den Panikmodus schaltet.
    Kritische stimmen werden inzwischen in Massen totgeschriehen. Es hamstert inzwischen auch wer vor einer Woche über die Hamsterkäufe lachte. Man will ja nicht deretwegen in leeren Läden stehen.
    Aber: Ob die Massnahmen zu streng, zu lasch oder gerade richtig waren, wird man erst später beurteilen können. 
    • Toerpe Zwerg 13.03.2020 23:38
      Highlight Highlight Von Panik ist weit und breit nichts zu spüren.
    • AndOne 13.03.2020 23:48
      Highlight Highlight Wir sind in der Kriese! Leute die das immer noch als nur eine "Grippe" abtun. Die knallen jetzt ganz hart auf dem Boden der Realität auf!!!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.03.2020 01:39
      Highlight Highlight Die Grippe hat seit letzten November auch nur ein Vielfaches an Todesopfern gekostet. Das Influenzavirus ist immer noch krasser als dieses Coronavirus. Da aber das Influenzavirus alljährlich Hunderttausende das Leben kostet, hat man sich daran gewöhnt und schielt nun paranoid gen SARS-CoV-2. Einem Virus, das in der gleichen Zeit knapp 5000 Menschen vorwiegend höheren Alters das Leben gekostet hat.
      Die Krise ist synthetisch erzeugt und die Hysterie masslos übertrieben. Aber da müssen wir jetzt halt durch. Das Weltklima ist übrigens weiterhin am Ar...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mutorintemporibus 13.03.2020 21:50
    Highlight Highlight Ich habe den Eindruck, der Bundesrat handelt angemessen. Die Geringschätzung, dass auch wirtschaftliche Überlegungen gemacht werden, irritiert. Unzählige Leute dem wirtschaftlichen Ruin zu überlassen, erachte ich als zynisch, aber gerade dies wäre wohl die Konsequenz, dem sino-italienischen Rezept zu folgen.
    • Wiedergabe 14.03.2020 01:02
      Highlight Highlight Ich stimme ihnen vollkommen zu.
      Nun, für jemanden der von News lebt, ist es einfach zu fordern man muss das mit der Wirtschaft nicht so eng sehen.
      Grenzt an Egoismus.
    • wintergrün 14.03.2020 04:50
      Highlight Highlight Es geht nicht darum die Wirtschaft zu stoppen sondern sie sicherer und Krisen fester zu machen: Home Office wo es geht und mehr Unterstützung durch Leute die in Ihrem Beruf (Event Veranstalter) nicht Arbeiten können dort was es jetzt braucht ( Zum Beispiel im Gesundheitswesen).
      Herauszögern Hilft der Wirtschaft nicht.
    • sowhat 14.03.2020 07:40
      Highlight Highlight @wintergrün,und wie sollen die im Gesundheitswesen zur Arbeit, wenn alle Öffis abgestellt werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sabifit 13.03.2020 21:48
    Highlight Highlight das gewisse mass an besonnenheit unseres bundesrats und die jeweilige korrektur/anpassung an die aktuelle situation gefällt mir persönlich trotzdem besser als die panikschürerei anderswo. und ja, herr blunschi, ihr journalisten backt eure brötchen halt mit eurer ewigen kritisiererei (immer schön verpackt in fragestellungen) und wisst sowieso immer alles latent besser. bilanz wird so oder so erst in 2-3 monaten gezogen werden können. erst dann werden wir es definitiv besser wissen. auch sie, herr blunschi!
    • wast*on (*e my life on wats) 14.03.2020 07:57
      Highlight Highlight Zuerst Besonnenheit vorziehen und dann den Pauschalzweihänder auspacken? C'mon!😁
  • Sherlock_Holmes 13.03.2020 21:47
    Highlight Highlight Wie Daniel Koch es formuliert hat, ist eines klar:

    Die Corona-Virus-Erkrankung gibt den Takt vor.
    Entweder agiert der Bundesrat proaktiv oder er wird gezwungen zu reagieren.

    Die Entwicklung erfolgt – im wahrsten Sinne des Wortes – unheimlich dynamisch.

    Ich hoffe, dass es der Bundesrat – wie Alain Berset versicherte «im besten Wissen und Gewissen» – nicht verpasst zu agieren. Reagieren wird er auf jeden Fall müssen.

    Möge es dem Bundesrat, den Führungsstäben und dem Fachpersonal in den Spitälern gelingen, mit aller unsrer Hilfe, Verantwortung und Solidarität.

    Wir haben keine andere Wahl!


  • verenelle 13.03.2020 21:46
    Highlight Highlight Was jeder von uns machen kann:
    1. Allen Risikopersonen raten, zu Hause zu bleiben. Ab jetzt. Und diese unterstützen.
    2. Freiwillige Heimquarantäne.
  • Thom Mulder 13.03.2020 21:44
    Highlight Highlight Sämtliche Zahlungen einstellen! So einfach bringt man den Bund zur Vernunft.
    • nöd ganz. klar #161! 13.03.2020 22:03
      Highlight Highlight ok
      Benutzer Bild
    • Spooky 13.03.2020 22:04
      Highlight Highlight Thom Mulder

      Hehe! Okay. Aber du überforderst die Bürger. 😆
    • Saraina 13.03.2020 22:10
      Highlight Highlight Zahlungen? Im Moment wollen doch alle Geld vom Bund. Und wenn die Krise durch die Epidemie erst vorbei ist, werden einige Leute sehr erstaunt feststellen, dass sie für die Kosten werden aufkommen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.03.2020 21:38
    Highlight Highlight Warum werden Kinderkrippen nicht geschlossen? Dort umarmen sich die Kleinsten rund um die Uhr, werden dann von den Eltern abgeholt, Eltern gehen dann zur Arbeit, waschen sich die Hände.

    Wirtschaft gut und recht, aber was habe ich davon, wenn meine Liebsten sterben, weil man das Kapitalinteresse stärker gewichtet hat?

    Ein Leben ist ein Leben, alle haben nur eins. Geld kann man wieder verdienten, aber wer tot ist, ist tot.
    • Wiedergabe 13.03.2020 22:27
      Highlight Highlight Das BAG muss sich vorkommen wie eine Kindergartenleitern.
      Bei jeder Regel, die aufgestellt wird rufen die Kleinen: "Aber warum das nicht, aber warum der nicht..."
    • sambeat 13.03.2020 22:32
      Highlight Highlight Das ist er nun, der panische Bürger... Man könnte meinen, es handele sich um weiss Gott was für einen Virus, der die Bevölkerung innert weniger Wochen ausrottet! Manche scheinen echt die Vernunft zu verlieren... Ich habe eine 86-jährige Mutter, um die ich mir auch Sorgen mache. Sie ist geistig sehr fit, der Körper logischerweise nicht mehr so. Jede Ansteckung mit einem Grippe-Virus könnte für sie ein tödliches Ende nehmen. Ob es nun ein Covid-19 ist oder ein anderes spielt keine Rolle. Verstehst Du, was ich damit sagen will?
    • Stargoli 13.03.2020 22:32
      Highlight Highlight @Stefan
      Ich verstehe deine Ansicht. Allerdings machst du es dir etwas zu einfach. Wenn man als Familie keine Reserven hat, überlegt man sich zwei mal ob man mit den Kindern zuhause bleibt und so den Job und sein Einkommen riskiert. Die alternative zur Kinderkrippe, wenn man seinen Job nicht aussetzten kann, warum auch immer, sind dann hald die Grosseltern. Womit wir bei den von dir angesprochenen liebsten sind, die dann sterben könnten weil sie in einer Risikogruppe sind.
      Verzwickte Sache
    Weitere Antworten anzeigen
  • n3rd 13.03.2020 21:36
    Highlight Highlight Letzte Woche so: "Ich komme trotz Ausweis nicht mehr ins Gebäude rein, das ist total willkürlich und unfair *heul*".

    Heute so: "Die Landesregierung muss endlich konsequent durchgreifen und alles zu machen!1!!!".

    Wie schnell sich die Meinungen doch ändern können.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.03.2020 21:35
    Highlight Highlight 2) Man muss dann aber auch bereit sein, mit allen weiteren Konsequenten einer solchen Einstellung zu leben.
    Zur Wirtschaft: Ja diese gilt es ebenfalls gut durch die Pandemie zu bringen, eine Wirtschaftskrise verschlechtert die Lebensqualität und Lebenslänge von Menschen ebenfalls.
    Und das man jetzt mal mir nichts dir nichts 10 Milliarden hinstellt ist auch richtig, man hat ja auch 10 Jahre lang die Schuldenbremse eingehalten, genau damit man jetzt klotzen kann!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.03.2020 21:56
      Highlight Highlight 1) Mein Problem mit den Vergleichen zu Südkorea, Taiwan etc ist, dass das vielleicht Demokratien sein mögen, aber trotzdem sich nicht so einfach 1:1 mit der CH vergleichen lassen.
      Man lese sich mal die Massnahmen dieser Länder durch, die NZZ hat einen Artikel veröffentlich. Kurz gefasst, der Bürger ist Gläsern und die Strafen drakonisch, bis hin zur Ausschaffung, wenn man sich nicht an die Quarantäne hält.
      Ja diese System sind besser aufgestellt, als individualistische, liberale Länder.
    • sambeat 13.03.2020 22:33
      Highlight Highlight Danke!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.03.2020 21:32
    Highlight Highlight 1)Dieser Kommentar überrascht bei Herrn Blunschis staatsgläubigkeit nicht.
    Man kann sich schon obrichkeitsgläubige Länder wie Südkorea, Japan oder Singapur als Vorbild nehmen.
    Wenn man den gläsernen Bürger hat und gewillt ist, brutal durchzugreifen, wenn jemand zB die Quarantäne bricht, hat man definitiv einen Vorteil in einer solche Situation.
    https://www.nzz.ch/panorama/coronavirus-wie-asien-die-epidemie-in-den-griff-kriegte-nzz-ld.1544974
    Länder, in welchen man dem Bürger noch ein bisschen Eigenverantwortung zutraut und sie nicht konstant überwacht, haben es bei iner Pademie schwerer.
    • AndOne 13.03.2020 23:51
      Highlight Highlight Genau so ist es, liest man ja auch hier bei einigen Kommentaren. Deshalb trifft es Italien hart und uns wird es genau so hart treffen. Ich will dann einfach kein Jammern hören von den Leuten, die am Anfang alles nur klein geredet haben, die MÜSSEN dann genau so mit den Konsequenzen leben wie der Rest.
    • wintergrün 14.03.2020 04:57
      Highlight Highlight Nun ja, die solche ist ja erst ausgebrochen weil die Behörden in Wuhan partout ihre Bevölkerung nicht informieren wollten damit es keine „Panik“ gibt.
      Information weitergeben und Eigenverantwortlichkeitstärken ist sicher nicht schlecht. Man sollte es aber nicht da belassen, unter anderem weil zum Beispiel Arbeitnehmer nach dem Arbeitsgesetz nicht einfach Home-Office machen können nur weil sie das jetzt für sinnvoll halten. Daher ist eine Unterstützung durch die Leitung auf jeden Fall sinnvoll.
  • Hüendli 13.03.2020 21:31
    Highlight Highlight Hand aufs Herz, die Unterschiede zu Italien und Österreich sind nun wahrlich nicht mehr gross. Firmen sind auch dort nicht stillgelegt; bei uns bloss vorderhand noch ein paar Geschäfte mehr offen. Die Empfehlung, den ÖV nach Möglichkeit zu meiden, war deutlich. Das gesellschaftliche Leben kommt auch bei uns zum Erliegen, und genau das ist ja das Ziel der vom BR angeordneten Massnahmen.
  • sunnyside 13.03.2020 21:31
    Highlight Highlight Geld oder Leben!
    Ich geh jetzt Spaghettiwestern schauen 🤗
  • Wiedergabe 13.03.2020 21:31
    Highlight Highlight Um Kritik einstufen zu können, sollte man immer auch schauen wer da kritisiert.
    Freundlicherweise hilft uns der Autor dabei, indem er ehrlicherweise zugibt, dass er den Unterschied zwischen der "Notwendigkeit" von ÖV und Fussballspielen nicht versteht. Dies hilft ungemein den Gehalt der Kritik einzuordnen.
    Schade ist nur, dass eine solch schwach fundierte Meinung noch eine derartige Bühne erhalten muss. Aber in der aktuellen Phase gibt es wichtigeres als sich über Bessereisserei aufzuregen, nämlich sich an die Empfehlung halten und so unsere Risikogruppe schützen!
  • Gummibär 13.03.2020 21:23
    Highlight Highlight Wie es sich zeigt sind Pandemien, Terrorismus und feindliche militärischer Angriffe einander in ihrer Gefährlichkeit für unser Land von mindestens gleicher Bedeutung.
    Was Vorbereitung, Planung und Bereitstellung von Mitteln anbelangt, scheinen wir aber dem Einkauf von Flug (spiel) zeugen bedeutend mehr Wichtigkeit beizumessen als der Bereitstellung von Mitteln und Maßnahmen um eine Epidemie und ihre wirtschaftlichen Folgen abzufangen. Ich hoffe, das unsere Politiker ihre Zielfernrohre neu fokussieren.
    • Smoke 13.03.2020 22:28
      Highlight Highlight Terrorismus hier zu erwähnen ist ein Hon. Terror zielt nur darauf ab eine Überreaktion der Mächtigen zu provozieren, er hat weder Gesellschaftliche und noch viel weniger finanziell wirklich eine Auswirkung. Er soll unsere Grundfeste erschüttern und unsere offene freie Welt einschränken, dies passiert aber nur wenn wir es zulassen oder überreagieren. Dem Gegenüber ist einen Krieg und eine Pademie wirklich ein finanzieller sowie gesellschaftlicher Einschnitt über Monate oder sogar Jahre.
    • AndOne 13.03.2020 23:55
      Highlight Highlight Jaja und dann herrscht Krieg auf der Welt wegen genau einem solchen Virus und dann kommt: "Warum haben wir keine Kampfjets?, warum keine Armee?". Wobei letzteres jetzt zum Einsatz kommen wird und hoffentlich die Armee Gegner freiwilig auf deren Hilfe verzichten werden!
    • Gummibär 14.03.2020 06:17
      Highlight Highlight Die Liste tatsächlicher und vermeintlicher Bedrohungen, vor denen und auf die wir im Laufe meines Lebens von Politikern schon gewarnt und vorbereitet wurden ist tatsächlich eine lange:
      Faschismus, Kommunismus, die gelbe Gefahr, Atom-und Chemieunfälle, Überfremdung, Klimawandel, Versorgungs-Abhängigkeit vom Ausland, Cyber-war, Drogen, Asylbewerber, Rechtschreibschwäche (ein Hohn) .....
  • Matterhorn 13.03.2020 21:22
    Highlight Highlight Es wollte von den hochbezahlten Bundesräten wohl keiner Verantwortung übernehmen?
    Und: wir sind doch so stolz auf die Nationalbanküberschüsse... hopp, setzt das Geld nun dafür ein! Für das Volkswohl.
  • Eisenhorn 13.03.2020 21:22
    Highlight Highlight Haben Sie denn die genauen Zahlen Herr Blunschi? Also ich habe Sie nicht und Ihre Zeitung schreibt Sie auch nicht. Wie viele Betten sind denn mit Covid Patienten belegt im Moment? Ich weiss nicht, aber so wie hier berichtet wird wissen SIE es auch nicht. Aber Sie scheinen ja ganz genau zu wissen das es einfach mal Falsch ist was gemacht wird. Der BR hat die genausten Zahlen wie es im Moment in den Spitälern aussieht und wie viel diese verkraften. Ja ich mache mir auch Sorgen, aber ich vertraue auf die mit den meisten Daten, und nicht auf Sie mit den dicksten Headlines.
    • RedCloud 13.03.2020 21:42
      Highlight Highlight Liebes Eisenhorn. Merken Sie nicht, dass wir der Entwicklung immer hinterherhinken? Statt einmal wirklich extrem einzufahren und dann mal etwas Beruhigung in die Entwicklung reinbringen. Wir steuern auf italienische Verhältnisse zu. Schaut euch einmal die Bilder von dort an! Ich schäme mich Schweizer zu sein - wäre lieber Österreicher. Die schützen ihre Leute!
    • maylander 13.03.2020 21:53
      Highlight Highlight Die Kurve kommt, hat mein Mathematik Dozent immer gesagt.
      Und so wie die Kurve verläuft ist es allerhöchste Zeit für Massnahmen.
    • gecko25 14.03.2020 00:10
      Highlight Highlight Sich auf die Daten-Erfahrungen unseres nächsten südlichen Nachbarn zu vertrauen, wäre doch das Vernünftigste oder nicht ? Was für Daten brauchst du noch ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 13.03.2020 21:22
    Highlight Highlight Der Bundesrat versucht in einer schwierigen Situation das Optimum für seine Bevölkerung rauszuholen. Er hat viele Spezialisten die unzählige Stunden arbeiten um ständig up-to-date zu sein.
    Das Optimum hat mehrere Aspekte. Es geht auch um die Frage ob die weniger gut gestellten unter uns Ende Monat noch einen Lohn, einen Job oder ihre Firma noch haben.
    Ein Optimum ist immer ein Kompromiss, nicht ein Extrem.
    Man kann und darf Massnahmen hinterfragen, aber reisserisch Profitgier zu unterstellen ist naiv, unverantwortlich und tut der Arbeit der Leute Unrecht!
    Unsäglich.
    • FRILIE 13.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Sorry die SNB hat letztes Jahr 800 Miliarden gewinn gemacht? Also sind 10 miliarden nichts! Und der Statt soll die EO in kraft tretten für 2 Monate das kostet nichts nur geld...
    • miarkei 13.03.2020 23:09
      Highlight Highlight Sorry woher kommt die Info mit 800 Milliarden Gewinn?
    • northvan 13.03.2020 23:13
      Highlight Highlight @FRILIE woher haben Sie die 800 Milliarden Gewinn der SNB? 2018 war es ein Verlust von über 14 Milliarden und für 2019 wird ein Gewinn von 49 Milliarden erwartet (Quelle: snb.ch).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonne 13.03.2020 21:21
    Highlight Highlight Es ist falsch, diejenigen Jungen anzuprangern, die sich den worst case nicht vorstellen können. Verdrängung ist zudem ein Schutzmechanismus des Menschen. Es gibt ja tatsächlich Menschen, die die Armee abschaffen wollen, weil es dann keine Kriege mehr gibt. Manche davon schaffen es bis in den Nationalrat. Das wahre Problem ist der patologische Grenzöffnungsfetisch, der die Politik daran hindert, die Bevölkerung zu schützen. Grenzschliessung ist ein Nogo, koste es was wolle.
    • dä dingsbums 13.03.2020 23:28
      Highlight Highlight Wie immer:

      So wenig wissen und doch so viel Meinung.
    • Wiedergabe 14.03.2020 00:44
      Highlight Highlight Mutbürgerin, ich wünschte mir sie würden es trumpgleich einmal zur Bundesrätin schaffen.
      Dann würden sie wie er Sachen ausprobieren, von denen sie ganz ganz sicher sind, dass sie alle Probleme lösen (z.B. Grenzen schliessen bei einer weltumspannenden Pandemie) und nach wenigen Tagen des Misserfolg ähnlich überfordert Gründe für ihr Scheitern suchen.
      Die Frage ist nur, ob sie dann selbstkritisch wären, oder ebenfalls den Linken und Medien alle Schuld gäben?
    • ChlyklassSFI 14.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Wiedergabe: Du analysierst das richtig. Mutbürgerin ist der Donald Trump der Kommentarspalten.
  • Rolf_N 13.03.2020 21:20
    Highlight Highlight "Wir aber versuchen weiterhin, mit Gesundbeten und Händewaschen das Unvermeidliche hinauszuzögern. " Bei den Massnahmen geht es ja genau darum die Ausbreitung zu verlangsamen! Informiert euch doch mal liebe Journalisten und bleibt sachlich, anstatt solche Panik zu verbreiten und unser Gesundheitssystem mit irgendwelchen Asiatischen Ländern gleichzusetzen. Infos findet ihr hier: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html
  • Spargel 13.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Wie die 10Mrd konkret vergeben wird ist unklar. Genaue Anweisungen wären gut gewesen. Kommen aber noch.
  • John Galt 13.03.2020 21:12
    Highlight Highlight Die Situation ist schwierig, pragmatisch wäre aber, alle Menschen die Risikogruppen angehören zu Hause eine Quarantäne einhalten, während der Rest weiter läuft. Der Virus ist schon so verbreitet dass er durch läuft, da er aber für viele Gruppen nicht sehr gefährlich ist, besteht kein Grund zur Überreaktion.
    • bokl 13.03.2020 21:21
      Highlight Highlight Die wahre Risikogruppe sind Mitbürger wie sie...
    • sambeat 13.03.2020 22:37
      Highlight Highlight @Bokl:
      Hören Sie doch auf, so einen Blödsinn zu verbreiten! Wie um Himmels Willen kommen Sie auf so eine Aussage?
    • nick11 13.03.2020 22:51
      Highlight Highlight Auch bei nicht risiko Patienten gibt es eine grosse Anzahl schwerer Verläufe die Beathmung benötigen. Gibt es zu viele solche Fälle gleichzeitig, wird es zu wenig Geräte geben, und es werden Menschen sterben die man hätte behandeln können.
      Aber hauptsache sie wissen es besser als ein ganzer Kriesenstab der darauf ausgebildet ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 13.03.2020 21:11
    Highlight Highlight Guter Kommentar, danke.
    "...Haltung der glücklichen Nachweltkriegs-Generationen, die in der westlichen Hemisphäre nie mit einer Krise konfrontiert waren..."

    Stimmt.

    Meine Grossmutter erzählte mir in meiner Kindheit so einige Erlebnisse, welche ich hoffe nie persönlich erfahren zu müssen. Aber ich konnte daraus einiges lernen und danke ihr noch heute dafür.
    • FrancoL 13.03.2020 21:31
      Highlight Highlight In einer Zeit wo auf Erfahrungen anderer aus Prinzip nichts gegeben wird ist Dein Verhalten eher eine Seltenheit.
    • dmark 13.03.2020 22:01
      Highlight Highlight FrancoL:
      Aus deinen Fingern geschrieben liest sich das ja schon (fast) als ein Kompliment ;)

      Ich bin bisher in meinem Leben recht gut damit gefahren. Man kann und muss immer lernen - nicht nur von seinen eigenen Fehlern, sondern auch von denen anderer Menschen und eben deren Erfahrungen. Dies wiederum kann auch fürs Leben sehr nützlich sein.
    • FrancoL 13.03.2020 23:52
      Highlight Highlight @dmark, ist es auch und zwar aus voller Überzeugung.
      Deinem letzten Abschnitt kann ich zu 100% zustimmen. Das ständige Lernen ist mehrmals wertvoll und dazu gehört das Nutzen von fremden Erfahrungen.
  • koalabear 13.03.2020 21:08
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass es dann auch Kleinbetriebe betrifft. Die Seuche ist durchgestanden, doch die vielen Bankrotte und zerstörten Existenzen stellen uns vor weitere Herausforderungen. Deshalb ist es, aus meiner Sicht, richtig auch auf die Wirtschaft zu schauen. In Italien ist es Realität, dass Kleinbetriebe durch die langen Restriktionen jetzt schon wissen, dass sie im Mai Konkurs sind. Es geht immer um die Grossfirmen, doch wir haben viele KMUs, an die auch gedacht werden muss.
    • Human 13.03.2020 22:08
      Highlight Highlight Es könnten wenigstens mal die KMUs die Homeoffice machen könnten dazu verpflichtet werden...
    • wintergrün 14.03.2020 05:05
      Highlight Highlight Sinnvoll wäre hier unterstützende Maßnahmen wie zum Beispiel bei einer erfolgreichen Beiz in den Monaten der Pandemie einfach mal die Mieten auszusetzen. Andere wirtschaftliche Möglichkeiten hat der Vermieter jetzt so und so nicht.
    • wintergrün 14.03.2020 05:06
      Highlight Highlight Die Wirtschaft zu schützen heißt nicht unbedingt weitermachen wie immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 13.03.2020 21:08
    Highlight Highlight Liegt jetzt an uns allen, die Vorgaben des Bundes Umzusetzen, damit wir uns gegenseitig schützen. Der Bundesrat setzt mitunter auch mit seinem zwar bestimmten, aber auch pragmatischen Entscheid viel Vertrauen in die Bevölkerung. Versuchen wir gemeinsam diese Krise zu meistern.
  • heureka 13.03.2020 21:05
    Highlight Highlight In Wuhan, Wurde Die Krise nach Offiziellen Angaben, angeblich gemeistert. Mit Restriktion und Autokratischen Mitteln, wurde das erreicht. Wir aber leben in einem gänzlich Anderen Politischen System. Seit über hundert Jahren werden wir zu Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung erzogen. Kurzum Gesunder Menschenverstand wurde und wird stets gefördert. Heute in Dieser Krise, können wir Beweisen, das wir Rational und Mündig sind. In etwa 40 Tagen wissen wir, ob wir Unser System wert sind, oder ob wir als Volk Einen Vormund brauchen.... Bravo Bundesrat.
    • wintergrün 14.03.2020 05:07
      Highlight Highlight Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung heißt nicht dass man sich in Krisenzeiten nicht auch mal Strapse organisieren kann.
    • sowhat 14.03.2020 07:57
      Highlight Highlight @ wintergrün, was willst du mit Strapsen?
  • toasted1974 13.03.2020 21:05
    Highlight Highlight Zusammengefasst das Kommentar von M. Thirliet und P. Bluntschi, aber ohne besserwisserisch zu sein: https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/krass-fuer-die-schweiz-harmlos-im-vergleich/story/15738755
  • maylander 13.03.2020 21:04
    Highlight Highlight Im Gebäude der Firma einer Vertrauensperson gab es einen bestätigten Fall. Die Büros der betroffenen Firma und die Frauentoiletten wurden polizeilich abgesperrt. Bei allen anderen Firmen im Gebäude ging die Arbeit wie immer weiter, nicht mal die Adressen wurden aufgenommen.
    Die Infektionskette ist definitiv da aber es wurde rein gar nichts unternommen. Jeder ist selbst Verantwortlich ob er sich Isoliert oder nicht.
    Ich hoffe mal es ist nicht so schlimm und das Strom Wasser und Internet weiterlaufen. die Kids freuen sich auf Netflix und gamen.
    • RedCloud 13.03.2020 21:46
      Highlight Highlight Kann ich nur bestätigen. Ich habe auch einen Infektionsfall mitbekommen. Keiner der Personen die mit dem Infizierten eng zusammengearbeitet haben wurde isoliert. Arbeiten wie gewohnt weiter. Sollen sich melden, wenn Symptome da. Dass sie bis dann weitere x-Personen angesteckt haben wird völlig ignoriert. Auch getestet wird nicht mehr. Obwohl WHO sagt, dass Erfolg sich dort einstellt wo konsequent getestet und isoliert wird. Der Arbeitsplatz des Kranken wurde auch nicht desinfiziert oder ähnliches.... Arme Schweiz.
    • wintergrün 14.03.2020 05:08
      Highlight Highlight Guter Kommentar. Ich finde so ein Vorgehen nicht verantwortungsbewusst.
  • Garp 13.03.2020 21:03
    Highlight Highlight Ich kann mit Deinen Beiträgen ja nicht immer viel anfangen Peter, für diesmal bin ich ganz mit Dir einig. Der Gesamtbundesrat ist sehr wirtschaftsfreundlich also geht die erstmal vor.

    Was ich noch ergänzen möchte; die Ämter haben im Vorfeld ihre Hausaufgaben nicht gemacht, zu wenig vorgesorgt, die Bestände nicht geprüft und sind nicht vorbereitet, wie immer behauptet. Auch da will man den Kopf aus der Schlinge ziehen und man schweigt einfach darüber, wie es mit Masken für das Spitalpersonal aussieht (Nachschub), mit Desinfektionsmitteln, ob Atemgeräte bereits unterwegs sind etc. .
    • Wiedergabe 14.03.2020 01:09
      Highlight Highlight Garp, wollen wir mit den Vorwürfen, es wäre zu wenig vorgesorgt nicht warten bis es überhaupt zu Engpässen kommt?
      Aktuell ist das unsinniges Geschwätz.
  • Hayek1902 13.03.2020 21:03
    Highlight Highlight Geniale idee, lasst uns den öV abstellen. Wird sicher keine probleme verursachen ...
  • vpsq 13.03.2020 21:02
    Highlight Highlight Massnahmen wie in Italien, ja. Aber wie in China- nein danke. Erstmal hat die chinesische Regierung in 4 Wochen erfolgreich durch Vertuschung das Virus erst gefördert und alles dazu getan, dass es sich weltweit ausbreiten kann. Was danach passiert ist, ist nicht nur menschenunwürdig, sondern im grössten Masse zu verurteilen. Infizierte werden zu Hause eingesperrt und Türen zugeschweisst oder abgeschottet mit anderen Kranken eingesperrt. Wollen wir das wirklich bei uns?
  • Murri 13.03.2020 21:00
    Highlight Highlight Ich find's noch wichtig dass wir uns vergegenwärtigen wer die Wirtschaft ist.... Nämlich wir alle! Natürlich gibt es auch irgendwelche steinreiche wo der Verlust am Portemonnaie relativ ist. Aber dank Corona und all den Ausfällen wird es auch ziemlich schnell persönliche Schicksale und Erwerbsausfall geben. Ob und wie umfassend dies unsere Sozialwerke auffangen können, wird sich zeigen müssen.....
  • Posersalami 13.03.2020 21:00
    Highlight Highlight Die Wirtschaft und der Öv kann als letztes abgeschaltet werden.

    Wer stellt dann die Dosenravioli her? Niemand? Eben! Manchmal hilft es, etwas weiter als zur Nasenspitze zu denken..

    Zuerst sollte man alles zu machen was dem Vergnügen dient und eigentlich nicht nötig ist (natürlich muss der Bund die Folgen abfedern!) und Homeoffice Zwang einführen für alle geeigneten Arbeitsplätze. Man kann auch darüber Nachdenken Hotspts wie das Tessin zu isolieren für ein paar Wochen.

    Der Bund hat also noch viel Luft
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.03.2020 22:50
      Highlight Highlight Danke!
      Wie ich sehe scheint sich die Stimmung in der Kommentarspalte sowieso gerade zum besseren zu wenden.
      Drastische Massnahmen ja, aber bitte keine blindes Durchgreifen.
  • manhunt 13.03.2020 21:00
    Highlight Highlight wenn interessieren schon ein paar tausend infizierte, tote und die milliarden, welche die ganzen auswirkungen kosten werden? its all about the money! hauptsache die aktionäre erhalten zum jahresende ihre dividende. wirtschaft vor menschenleben, olé olé.
    wenn der schuss bloss nicht nach hinten losgeht...
    • nick11 13.03.2020 22:57
      Highlight Highlight Und dir ganzen Arbeitsplätze? Und die Lebensmittelindustrie, dank der du nicht verhungerst? Und das Gesundheitswesen? Die Liste ist lang, und leider ist alles verflochten und hängt zusammen. Selbst du hängst von der Wirtschaft ab, denn die Wirtschaft sind wir selbst.
    • Wiedergabe 14.03.2020 01:12
      Highlight Highlight Manhunt, ev. freut es nicht nur die Aktionäre wenn auf ihr Konto Ende Monat ein Lohn fliesst.
      Der wird übrigends von einer Firma bezahlt, den gibts nicht "einfach so".
    • manhunt 14.03.2020 01:23
      Highlight Highlight "und die ganzen arbeitzplätze?"
      die verspäteteten, viel zu zögerlichen massnahmen des bundesrates sind die eigentliche gefahr für unsere wirtschaft. die schweiz gehört zu den ländern mit den höchsten ansteckungsraten. sollten dadurch ähnliche zustände wie in italien entstehen, hätte das weit verheerendere folgen für die wirtschaft, als wenn frühzeitig rigoros gehandelt worden wäre. es gibt doch einige beispiele von gelungenem krisenmanagement im umgang mit der jetzigen situation. dasjenige der schweiz gehört definitiv nicht dazu.
  • mattiwatson 13.03.2020 20:59
    Highlight Highlight Auch wenn wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe die Hauptrolle gespielt haben, finde ich den Entscheid richtig.
    Eure zusätzliche Panikmache ist absolut nicht hilfreich. Was wäre denn, wenn plötzlich alles medizinische Personal aus D wegbleiben würde? Die Katastrophe, von der Ihr schwurbelt, wäre sofort da!! Oder wollt Ihr Journalisten dann in den Spitälern Ersatz stellen?! Wenn das Virus wirklich so gefährlich ist, müssen wir sowieso durch, auch bei zig Tausenden Toten. Wir sind Teil der Natur, was leider oft vergessen geht, und diese greift zyklisch ein.. SVP-Wahl? Also seid auch Ihr Linke...
    • Logan 13.03.2020 22:45
      Highlight Highlight wie wahr
  • Bobby Sixkiller 13.03.2020 20:58
    Highlight Highlight Top, dieser Kommentar 👍👍👍
  • simiimi 13.03.2020 20:58
    Highlight Highlight Ein sehr eindimensionaler Kommentar. Eine funktionierende Wirtschaft gehört ebenso wie das Gesundheitssystem zum Gemeinwohl. Opfern wir die Wirtschaft im Kampf gegen das Virus, dann wird auf die Coronakrise eine ausgewachsene Wirtschaftskrise inklusive Massenarbeitslosigkeit folgen.
  • Erklärbart. 13.03.2020 20:57
    Highlight Highlight "Der Bundesrat hat sich bei seinen Massnahmen weniger am Gemeinwohl orientiert als an der wirtschaftlichen Tragbarkeit."

    Habe die letzten Tage schon mehrmals kommentiert, dass der "Schutz der Gesundheit der Bevölkrung" bei unserer Regierung aufhört oder nur noch zweite Priorität hat, wenn es um Geld geht. Wurde immer mehrheitlich geblitzt. Bin nun froh dass es einer vom Format vom Blunschi auch so sieht und die User endlich auch.

    Angefangen hat es schon beim Test - da diskutiert unsere Regierung mit den Krankenkassen, wegen CHF 180/Test. Lächerlich.
  • Eyeore 13.03.2020 20:55
    Highlight Highlight Einen solchen Kommentar hätte es ruhig vor 2-3 Wochen geben können. Leider haben auch die Medien zu lange beim Spiel mitgemacht.

    Bevölkerung schützen ist nett aber die Wirtschaft ist die wahre Liebe der Politiker.

    Wir leben in einer direkten Demokratie in der Nach-Corona-Zeit könnte es eine Antwort geben.
    • wintergrün 14.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Pandemie Initiative ;-)
  • Antigone 13.03.2020 20:52
    Highlight Highlight Dieses ungute Gefühl von Wirtschaft & Profit vor Mensch hat mich bei dieser ganzen „Salamitaktik“ auch überkommen. Leider wurde zu spät und zu zaghaft reagiert. Aber seis drum, es ist jetzt sowieso zu spät und Jammern bringt auch nichts.

    Ich bin auch dafür, dass sich alle in Quarantäne begeben. Aber das scheint iwie zu unrealistisch. ÖV abstellen, kein Essen mehr kaufen können, idk bruh, ist schon ziemlich heftig...
    • Ogden 13.03.2020 22:26
      Highlight Highlight Wuhan war 7 Wochen unter Quarantäne (23.1 bis erste Lockerungen vor drei Tagen).
      Hast Du Vorräte für zwei Monate?
      Online-Shopping geht dann nämlich auch nicht mehr.
      Und wie sollen Ärzte und Pflegepersonal zur Arbeit kommen? Ohne ÖV und ohne Menschen, die die Benzinlieferungen organisieren?
  • Ueli der Knecht 13.03.2020 20:51
    Highlight Highlight "«Es wird Kontrollen an der Schweizer Grenze geben, so wie es mit Italien praktiziert wird», teilte Österreichs jungkonservativer Bundeskanzler auf Twitter mit."

    Der rechtsaussen-nationalkonservative Rattenfänger würde am liebsten alle Grenzen schliessen, um seiner fremdenfeindlichen Basis zu gefallen.

    "Die Schweiz ist ein Seuchen-Nest in Europa. Das lässt sich statistisch belegen. Die Infektionskurve verläuft exakt wie in Italien"

    Von Statistik hälst du dich besser fern, @Peter.

    Die Ausbreitung verläuft überall praktisch identisch. In der CH wird signifikant mehr getestet als in A oder I.
    • Ueli der Knecht 14.03.2020 12:07
      Highlight Highlight @Peter Blunschi:

      Einem Statistiker fiele auf, dass in Italien die Letalität bei rund 7% liegt, in der Schweiz aber "nur" bei 1%. Wie kommt's? Sind Italiener schwächer? Älter?

      In Italien sind rund 8% der Fälle inzwischen geheilt, in der Schweiz nicht einmal 4‰. Sind Italiener stärker? Immuner? Jünger?

      Wie erklären sich diese signifikanten statistischen Unterschiede?

      Beides deutet auf unterschiedliche Zählmethoden hin. Deshalb lassen sich die Zahlen nicht ohne weiteres statistisch miteinander vergleichen.

      Die Aussage, dass die Invektionskurven "exakt" gleich verlaufen, ist schlicht falsch.
  • user324 13.03.2020 20:50
    Highlight Highlight «Fussballspiele sollte es keine mehr geben, der öffentliche Verkehr aber weiterhin laufen? «
    Fussballspiele sind Unterhaltung – der ÖV ist unter anderem notwendig, damit z.B. Ärzte und Pflegepersonal zur Arbeit gelangen können.

    «Der Bundesrat hat sich bei seinen Massnahmen weniger am Gemeinwohl orientiert als an der wirtschaftlichen Tragbarkeit.»
    Ohne funktionierende Wirtschaft kein Benzin für ihr Auto, keine gefüllten Regale in der Migros, kein Nachschub an Medikamenten und mediizinischen Artikeln im Spital usw.
    • Lea Real 13.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Danke, schöne Zusammenfassung meiner Gedanken während des Lesens des Kommentars!!
  • Oliver M 13.03.2020 20:47
    Highlight Highlight natürlich ist die Wirtschaft wichtig. Alles zum Erliegen bringen ist auch nicht realistisch. ist das, das gleiche Portal, das geschrieben hat, dass eben das totalitäre System nicht funktioniert in Krisen? Windfahnen-Journis! Die Chinesen haben alles unter den Teppich gekehrt zuerst, jetzt werden sie gelobt. Sie haben Kritiker mundtot gemacht wie diesen Arzt. Aber ja, lobt weiter China und kritisiert die Schweiz, in China würde man dies gar nicht schreiben können.
  • WHYNOT 13.03.2020 20:45
    Highlight Highlight Genau, kommt die Wirtschaft zum Erliegen, drohen Massenarbeitslosigkeit, Firmen- und Staatsbankrotte der PIGS-Stasten, Depression, Hunger und möglicherweise gar Krieg. Panikorchester hör auf zu spielen.

  • De-Saint-Ex 13.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • SeboZh 13.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Sehr guter artikel. Mag es langsam nicht mehr hören:"es ist nur eine grippe".

    Bin zwar noch lange nicht 65 aber mit chronischer Bronchitis, würde ich lieber auf diesen virus verzichten...
  • circumspectat animo 13.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Ich mache eine Ausbildung zum Fachmann Gesundheit (Pfleger). Bei Schulbeginn nach den Ferien ging eine Mail an uns mit den Massnahmen. Jeder Schüler und jede Schülerin sitzt an einem eigenen Tisch, dazwischen 1m abstand. Ausserdem müssen nach jeder Pause die Hände gewaschen werden. Gehalten hat sich daran genau niemand. In der Klasse sassen nach wenigen Minuten Schüler gemeinsam am Tisch, die Lehrerin hat nichts gesagt. Das Händewaschen wurde weder praktiziert, noch überprüften es die Lehrer, "es sei halt die Eigenverantwortung" bei in der Regel 16-19 Jährigen...
  • MisterM 13.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Mich erschreckt nur einmal mehr, wie viele selbsternannte Experten sich überall tummeln. Die beinahe schon überhebliche Egalität, mit der manche in meinem Umfeld der ganzen Situation begegnen, ist das wahre Problem.

    Als Chance sehe ich in der Sache, dass wir in den nächsten Monaten als Nation und Weltbevölkerung gemeinsam wachsen könnten.

    Könnten, wohlgemerkt.
  • Thomas G. 13.03.2020 20:43
    Highlight Highlight Der Bundesrat sowie der Zürcher Regierungsrat haben es immer noch nicht kappiert. Die verkünden weiterhin nur alte Personen seien betroffen. Das ist nachweislich falsch! Soeben ist eine 32 jährige Frau gestorben. Vor kurzem eine 40 jährige. Lasst Euch nicht länger verarschen. Bleibt zu Hause!
  • fools garden 13.03.2020 20:41
    Highlight Highlight Mein Post vom 11.3
    Das Virus ist sicher schlecht für die Wirtschaft, aber es wäre womöglich schneller ausgestanden wenn wir uns ein paar Wochen konsequent verhalten.

    Man hat mir auch schon geantwortet, das Gesundheitswesen sei nich das Gleiche,
    das wird verdammt noch mal auch notwendig sein.

    Die Politik weiss immer noch nicht vor was sie mehr Angst hat, dem Virus oder dem Wirtschaftskolaps.

    Alle Leute sind gescheit, nicht alle vorher.
  • mountaineer 13.03.2020 20:40
    Highlight Highlight Wenn das viel zu zögerliche Vorgehen des Bundesrates tatsächlich wirtschaftlich motiviert ist, dann ist dies eine unglaublich kurzsichtige Sichtweise.

    Falls es zu Verhältnissen wie in Italien kommt - und derzeit sieht es leider danach aus - wird der gesamte wirtschaftliche Schaden noch viel höher sein!

    Dazu kommt der Reputationsschaden für die vermeintlich zuverlässige, solide und sichere Schweiz.
    • FRILIE 13.03.2020 21:02
      Highlight Highlight Richtig!
    • FRILIE 13.03.2020 21:57
      Highlight Highlight Das schaffen wir wieder bin ich sicher. 🤗
  • Walser 13.03.2020 20:38
    Highlight Highlight Ich schlage vor, dass wir am Ende der ganzen Geschichte ein Resümee machen und unsere Schlüsse ziehen.
  • Booker 13.03.2020 20:38
    Highlight Highlight Die Entscheidung, die heute gefällt wurde hätte schon vor rund 4 Wochen gefällt werden müssen inkl. ein kompletter Shutdown, alle Kinos, Geschäfte, kein Personenverkehr und auch die Grenzen komplett dicht inkl. Ausgangsverbot. Vor allem hätte dies in ganz Europa erfolgen müssen. Das Virus hat sich bereits verbreitet, auch wir werden noch ganz andere Zahlen sehen mit Dutzenden Toten in einer Nacht!
    Vielleicht hat es was Gutes für dann wenn er nächste Virus kommt.
    • nur Ich 13.03.2020 22:56
      Highlight Highlight Wenn ich mir die Reaktionen vor Augen halte, als das Verbot für Veranstaltungen mit über 1000 Personen erfolgt ist, dann hätte weder Europe noch der BR sowas durchgekriegt ohne massiven Widerstand aus der Bevölkerung. Da waren viele schon total sauer weil Konzerte oder Sportveranstaltungen ausfielen. Im Nachhinein ist es einfach Massnahmen zu kritisieren. Das jetzt nicht strikter gehandelt wird, finde ich auch nicht so toll. Aber ja, hoffentlich lernen wir alle etwas daraus.
    • nick11 13.03.2020 23:06
      Highlight Highlight Genau, und genau jetzt nach 4 Wochen würden die ersten Lebensmittel ausgehen und Plünderer beginnen Lager leer zu räumen. Ah nein das Virus wäre ja schon ausgerottet, weil jeglicher Kontakt unter Menschen nicht stattgefunden hätte...
  • ernst.rohner@bluewin.ch 13.03.2020 20:37
    Highlight Highlight Schon wieder ein „Experte“ der uns das Fürchten lernt und alles besser weiss. Niemand wird behaupten, dass diese Epedemie nicht so schlimm sein wird.
    Aber jeder muss nörgeln und kritisieren, statt zusammenstehen und gemeinsam das Beste aus der Situation machen.
    Wahrlich, es ist nicht einfach den richtigen Weg zu bestimmen, aber Angst und Unsicherheiten zu verbreiten ist ebenso wenig zielführende.
  • GoldjungeKrater 13.03.2020 20:34
    Highlight Highlight Eine kluge Entscheidung des Bundesrates. Man sollte nicht auf den Zug der Medien-Scharfmacher aufspringen, die wollen einfach nur Aufmerksamkeit/Clicks...

    Es ist wichtig die Wirtschaft am laufen zu halten 👍💪
    • IchSageNichts 13.03.2020 21:57
      Highlight Highlight Das Ding ist das die Firmen es spüren müssten das auch die Wirtschaft was tun muss.
      Mein Chef macht 0 Anstalten Homeoffice IT mässig zu organisieren, organisiert Sitzungen noch und nöcher statt Telko usw. Wieso?
      Weil er denkt die anderen fahren dann Trittbrett.
      Wenn man den Firmen heute sagen würde wenn ihr euch nicht zusammenreisst (Telkonf statt Sitzungen etc) dann reduzieren wir sobald die Fallzahl> 10000 die Wochenarbeitszeit auf 20h für alle ausser Detailhandel und Gesundheitswesen. Dann würden alle was investieren.
      Ziel ist es R0<1 und das schaffen wir so nicht!
  • FischersFritz 13.03.2020 20:32
    Highlight Highlight KMUs bangen gerade um ihre Existenz und mit ihnen tausende Familien. Und ihr macht hier tatsächlich auf Wirtschaftsbashing? Echt??? Keine Ahnung woher euer Geld für Miete etc kommt.
  • Lionne 13.03.2020 20:32
    Highlight Highlight Erschreckend wie die Politik mit unserer Gesundheit umgeht ich habe das Gefühl, dass bei uns leider zu spät gehandelt wurde und zu wenig radikal. Hauptsache das Geld fliesst weiter in der Wirtschaft.
    • Wiedergabe 14.03.2020 01:16
      Highlight Highlight Jep, und von "der Wirtschaft" direkt auf ihr Konto am Ende des Monats, super oder?
      Würde man nicht drauf verzichten wollen, oder?
  • Sharkdiver 13.03.2020 20:31
    Highlight Highlight „ Epidemiologen und andere Experten aber dürften sich die Haare gerauft haben.“ solche Spekulationen gehören nicht von Journalisten publiziert. Das finde ich hoch problematisch und unserlös. Eben erst hat ein Epidemiologe vom Kinderspital Zürich genau das Gegenteil auf Radio SRF1 geäussert. Er findet die Schulschliessungen sinnlos da es für Kinder harmlos ist und durch deren nur Leiche Erkrankung auch deren ansteckungspotential kleiner gegenüber andere ist. Und es spiele keine Rolle ob sie sich im Klassenzimmer oder in der Freizeit treffen. Ein bisschen mehr Sachlichkeit würde nicht schaden
    • RedCloud 13.03.2020 21:51
      Highlight Highlight Den Epidemiologen vom Kinderspital ZH kann man leider nicht ernst nehmen. Schaut mal wie sich das Kispi in Basel schützt. Welche Massnahmen dort zum Schutz von Patienten und Angestellten ergriffen wurden. Und dann schaut was in ZH gemacht wird. Da würde ich mit meinem Kind aktuell lieber nach Basel.
  • surfi 13.03.2020 20:31
    Highlight Highlight Schon mal überlegt, was es heisst den öV abzustellen? Arbeitet denn niemand mehr. Ihr lieben Kritiker. Wer soll dann unsere Waren produzieren, liefern verkaufen? Von was wollte den Leben? Die Lieferdienste würden ja auch nicht arbeiten! Wenn endlich jeder die Anordnungen befolgen würde, würde sich niemand anstecken.
    Vor 2 Wochen wurden die Massnahmen als zu einschneidend kritisiert.
    WIR, die Bevölkerung müssen dafür sorgen, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet.
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 13.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Bravo sufi, WIR können und müssen in Eigenverantwortung handeln und vor allem ALLE am gleichen Strick ziehen ...
    • SeboZh 13.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Sie müssten nur nach italien oder österreich schauen. Supermätkte, apotheken und tierfuttermärkte dürfen weiterhin offen bleiben.
    • Hansdamp_f 13.03.2020 20:47
      Highlight Highlight Ein Mann von Vernunft. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tempolibero 13.03.2020 20:30
    Highlight Highlight Absolut auf den Punkt gebracht!
    Ich vermute leider, dass der Bundesrat spätestens Mitte nächster Woche nochmals vor die Medien treten muss, um das zu verkünden, was er schon heute hätte tun müssen.. Es ist traurig - denn wir sind schon seit fast 2 Wochen In den top 7 weltweit in der Ausbreitungsstatistik von COVID-19 (gemessen an der Anzahl Fall pro 1000 Einwohner).
    • Magenta 13.03.2020 21:52
      Highlight Highlight Vielleicht sind wir auch einfach in den Top 7 bezüglich Gesundheitsvorsorge und damit auch Erkennung der Fälle... Schon mal so weit gedacht? Ich wette darauf, dass in vielen anderen Ländern die Fallzahlen prozentual deutlich höher sind, aber einfach nicht diagnostiziert oder erkannt.
    • JASY 13.03.2020 22:06
      Highlight Highlight @Magenta: Wie erkennen wir die Fälle, wenn nicht einmal jeder, der Anzeichen auf das Virus hat, getestet wird??
  • ingmarbergman 13.03.2020 20:29
    Highlight Highlight Bisschen sehr kurzfristig gedacht. All die Spitalangestellten die mit dem ÖV zur arbeit fahren? Spitäler können zu tun, wenn keine Busse mehr fahren.
    Und die Angestellten der Lebensmittelversorgungskette? Sollen die alle zu Hause bleiben? Oder Mitarbeiter der Stromunternehmen? Oder der Telekommunikationsunternehmen?

    Und all die KMUs? Wenn die zu machen, dann haben wir in ein paar Monaten ganz andere Probleme als alte Menschen, die sterben.

    Nein, die Schweiz macht das schon ok, momentan.
  • Töfflifahrer 13.03.2020 20:29
    Highlight Highlight Ich habe die Pressekonferenz verfolgt. Und ja, da bleibt das schale Gefühlt, Wirtschaft vor Gesundheit.
    Alles was die Arbeit betrifft wird auf den Einzelnen abgeschoben und den Arbeitgebern werden Empfehlungen mitgegeben, das reicht einfach nicht.
    Ich befürchte, in 1 oder 2 Wochen haben wir es wie in Italien.
    Vertrauen in die Regierung sieht anders aus.
    • Plan B 13.03.2020 20:50
      Highlight Highlight Die Regierung wurde von uns "dem Volk" gewählt. Ich bin auch nicht bei allem gleicher Meinung, doch habe ich Vertrauen in unsere Regierung, dass wir das Problem in Griff bekommen.
      Es ist nun auch die Aufgabe vom Volk, sich an die Anweisungen und Empfehlungen zu halten. Es ist auch nicht nur die Sache vom Arbeitgeber, es ist auch die Sache vom Arbeiter entgegen zu kommen. Es steht uns eine schwierige Zeit bevor, aber wir werden diese Zeit überstehen.
    • nick11 13.03.2020 23:16
      Highlight Highlight "Vertrauen in die Regierung sieht anders aus." - Ohne genaue Informationen über dir Lage zu haben jegliche Massnahme zu Kritisieren, obwohl man keine Ahnung hat, wie das ganze ausgehen wird - ja, genau das ist "...sieht anders aus".
      Vertrauen heisst, davon auszugehen, das die Massnahmen unter allen Aspekten bedacht und mit allen Informationen getroffen wurden - und nicht bei jeder Massnahme aufzuschreien weil man es besser zu wissen glaubt.
    • Töfflifahrer 14.03.2020 07:35
      Highlight Highlight Nun was em Ende die beste Strategie ist/war, wird sich leider erst zeigen, wenn diese Pandemie vorüber ist und man die Auswirkungen sieht.
      Bis dann müssen wir ins auf die Kommunikation des Bundes stützen, sorgt diese für Fragen und Verunsicherungen, zeigt dies bloss, dass dies nicht nachvollzogen werden kann. In einem Land mit direkter Demokratie, wo vom Volk verlangt wird selbständig zu denken und sich zu informieren, müssen solche Fragen auch zulässig sein. http://Beste
  • Don Alejandro 13.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Exzellenter Beitrag und leider wahr. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, dass die Fallzahlen in AT sinken und in der CH eben leider nicht. Eine verpasste Chance zur richtigen Zeit, die man nicht mehr zurückdrehen werden kann.
  • FrancoL 13.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Viele gute Punkte angesprochen und auch für die nähere Zukunft kein schönes Bild gemalt. Verpasstes angesprochen und auch der richtige Fingerzeig auf die Wirtschaft fehlt nicht.
    Gratuliere Peter.
  • Mighty Mouse 13.03.2020 20:28
    Highlight Highlight trifft den Nagel auf den Kopf

    Diese typisch schweizerische wait and see Haltung wird uns noch gehörig um die Ohren fliegen.

    Reagieren statt agieren, könnte der neue BR Slogan werden



  • JASY 13.03.2020 20:26
    Highlight Highlight Danke, Sie sprechen mir aus der Seele!
  • Pacman 13.03.2020 20:25
    Highlight Highlight Jaja, dieser Wirtschaftsmotor. Ist der Schweiz wichtiger als die Gesundheit. Einfach nur traurig, dass in dieser Situation immer noch an die Wirtschaft gedacht wird.Wir gehen vor die Hunde und die Politik denkt an Geld.
    • nick11 13.03.2020 23:20
      Highlight Highlight Schon mal überlegt wo du arbeitest, wieso du immer genügen zu essen hast und wenn du krank oder verletzt bis, bestmöglichst geheilt wirst? Wieso du Gewaltfrei leben kannst?
      Ja, doof, das nennt sich Wirtschaft, und das willst du nicht einfach übertrieben an die Wand fahren.
    • Pacman 14.03.2020 21:17
      Highlight Highlight Achso deiner Meinung nach müssen Menschen sterben damit die Wirtschaft gesund bleibt? Weiss nicht ob es mein Südländischer Charakter ist aber Familie und Freunde sind mir wichtiger als die #%+$£¥ Wirtschaft.
  • mrmikech 13.03.2020 20:24
    Highlight Highlight Wir lieben geld, und sind nicht bereit under leben für zwei wochen zu ändern. Die Schweiz anno 2020.

    "Die alte würden eh sterben"

    🤮
  • Lowend 13.03.2020 20:23
    Highlight Highlight Als erstes müsste man mal allen übereifrigen Journalisten und Miesmachern den Mund verbieten, wie es China und all die anderen asiatischen Länder getan haben.

    Nur so befolgen die Menschen die Anweisungen ihrer Regierung!

    Wäre zwar total undemokratisch und dumm, aber hey, die Asiaten haben dass auch so gemacht und die haben damit Erfolg gehabt! 🤦‍♀️🤦‍♂️

    Kapieren Sie was ich meine, Herr Blunschi?
  • schuelhuusgspängschtli 13.03.2020 20:21
    Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Als einer dieser glücklichen Nachkriegsjungspunten kann ich mich dem nur anschliessen. Die Wirtschaft sollte den Menschen, der Bevölkerung dienen, nicht andersrum. Nun zeig sich, wie es wirklich ist. Wir sollen leiden, damit die Wirtschaft weiter brummt.
    • manhunt 13.03.2020 21:06
      Highlight Highlight und ende jahr wird uns ein weiters mal unter die nase gerieben, um wieviel das vermögen der oberen zehntausend zugenommen hat...
    • tTurbø 13.03.2020 21:32
      Highlight Highlight Naja, wenn die Witschaft komplett zusammenbricht, haben wir auch "nachkriegsähnliche Zustände", mit oder ohne Virus...
    • Amateurschreiber 13.03.2020 21:32
      Highlight Highlight Wobei gerade heute hat mir ein älterer Mann schmunzelnd erzählt, dass viele (noch) älteren Leute, mit denen er darüber geredet hat, sagen: "Wir haben den Krieg überlebt, da überleben wir das auch noch!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumi72 13.03.2020 20:20
    Highlight Highlight Die Kurven werden überall etwa gleich verlaufen. Das Virus 🦠 verbreitet sich unaufhörlich.

    Im Zeitraum von zwei Jahren werden 60-70% einmal erkrankt sein.

    Hygiene und Distanz sind die wirkvollsten Massnahmen.

    Schulen und Grenzen zu schliessen verlangsamt den Prozess minim.
    • Garp 13.03.2020 20:45
      Highlight Highlight Schulen schliessen hilft enorm, sagen renommierte Virologen und die neuste Studie, auf die sich der BR bezieht. Wer je Kinder hatte weiss, dass sich Kinder in der Schule ständig anstecken und das in die Familie tragen, die wiederum andere anstecken. Hätte man aber wohl früher machen müssen und dem Elern Hilfe bieten, damit einer daheim bleiben kann oder sich abwechseln können. Früher hüteten auch mal ältere Geschwister die Kleinen, soll ja nicht für immer sein.
    • maylander 13.03.2020 21:35
      Highlight Highlight Die Verlangsamung ist entscheidend.
      Wenn alle praktisch Gleichzeitig erkranken wird das Gesundheitsystem definitiv überlastet.
      Es werden ja schon Kriterien für die Triage diskutiert. Ich hätte niemals daran gedacht, dass man dies nochmals brauchen wird.
    • äti 13.03.2020 22:04
      Highlight Highlight Ja Herr Bunschi, Sie haben natürlich Recht. Man sollte sofort alle Einwohner ins Spital tun. Und dann, so als Zeichen des Mutes alles schliessen was irgendwie Türen, Grenzen hat. Das macht Eindruck. Überall. Bloss nicht dem Virus.
      Als Teil der Risikogruppe (sehr hoch) würde ich als einziger den BAG-Anweisungen folgen und ganz normal weiterleben. Gut, ich könnte überfahren werden oder eine Treppe verfehlen. Allerdings würde ich ohne Angst und Panik existiere. Dies wünsche ich allen.
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Alain Berset: «Die Disziplin nimmt ab, die Leute schütteln sich wieder die Hände»

Der Gesundheitsminister zeigt sich beunruhigt über die steigenden Fallzahlen. Noch habe man die Situation im Griff, aber im Herbst könnte sich die Lage verschlechtern.

Gesundheitsminister Alain Berset macht sich Sorgen. Zwar würden die Fallzahlen nicht so stark explodieren wie zu Beginn der Coronakrise, doch sie seien in den vergangenen zwei Wochen stärker angestiegen. Das sagt er im Interview mit dem «Tagesanzeiger» vom Mittwoch. Ein Grund dafür könne sein, dass die Disziplin der Bevölkerung abnehme. Es gebe sogar wieder Leute, die sich die Hände schütteln. «Das ist ein grober Fehler», sagt Berset. Vor allem in Hinblick auf dem kommenden Herbst, …

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