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Viele offene Stellen in Gastrobranche und Hotellerie

31.03.2022, 09:0331.03.2022, 09:40
Bild: www.imago-images.de

Die Gastro- und Hotelleriebranche kehrt nach der schwierigen Pandemiezeit wieder auf den Pfad der Normalität zurück. Das zumindest lassen die vielen ausgeschriebenen Stellen vermuten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl im März 2022 mehr als verdoppelt (+139%).

Auch im Monatsvergleich, also von Februar bis März, nahmen die ausgeschriebenen Jobs in der Gastronomie und Hotellerie um 14 Prozent zu. Damit ist die Branche beim Stellenzuwachs eindeutige Spitzenreiterin, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Michael Page Swiss Job Index hervorgeht.

Bei den Stellenangeboten für Umwelt- und Ökospezialisten verzeichnete die Personalberatungsfirma Michael Page laut der Mitteilung ebenfalls einen deutlichen Anstieg von plus 70 Prozent im Jahresvergleich. Grund dafür sei die erhöhte Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen in allen Schlüsselindustrien, heisst es. Zwischen Februar und März nahm die Zahl der Stellen in diesem Bereich zudem um 4.2 Prozent zu.

Ausserdem hätten die Anforderungen an die Finanzberichterstattung zum Jahresende den saisonalen Bedarf nach Verwaltern, Buchhaltern und Finanzkontrolleuren in die Höhe getrieben. Im Jahresvergleich kam es zu einer um 76 Prozent höheren Nachfrage nach Business-Administratoren und einer um 12 Prozent höheren Nachfrage nach Buchhaltern und Finanzkontrolleuren.

Wegen der anhaltenden Bedrohungslage im Cyber-Bereich wurde zudem ein Anstieg der Nachfrage nach IT-Sicherheitsspezialisten von 68 Prozent verzeichnet. Alle drei Berufsfelder verbuchten zudem von Februar bis März einen Zuwachs zwischen 3 und 4 Prozent.

Ostschweiz mit stärkstem Monats-Anstieg

Die ausgeschriebenen Stellen lagen im März gegenüber dem Vorjahresmonat in allen Regionen um 30 bis 45 Prozent höher, wobei der Zuwachs in der Zentralschweiz und der Region Zürich mit je 43 Prozent am deutlichsten war. In der Nordwestschweiz war das Stellenwachstum mit plus 32 Prozent am schwächsten.

Im Vergleich zum Februar beschleunigte sich das Wachstum der ausgeschriebenen Stellen vor allem in der Ostschweiz (+5%), während es in der Genferseeregion beinahe stagnierte. (aeg/sda/awp)

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