Wirtschaft
Schweiz

2 Millionen Schweizer nutzen Twint – Tendenz steigend

Schweizer Bezahl-App Twint kommt für iOS (iPhone) und Android
Twint ist Marktführer in der SchweizBild: Twint

2 Millionen Schweizer nutzen Twint – Tendenz steigend

13.01.2020, 12:3813.01.2020, 15:29

Der mobile Zahlungsanbieter Twint gibt sich ambitionierte Pläne für 2020. Die Anzahl Transaktionen soll von rund 60 Millionen im 2019 auf 100 Millionen im laufenden Jahr 2020 steigen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Twint, das inzwischen über 2 Millionen Nutzer hat, sieht sich als Schweizer Marktführer.

Um diese Grenze zu erreichen, setzt das von grossen Schweizer Finanzinstituten gemeinsam betriebene Unternehmen auf immer mehr Einsatzmöglichkeiten. Die Verwendung von Twint soll demnach den gänzlichen Verzicht auf Bargeld möglich machen.

Bild
bild: twint

«Wir wollen 2020 zeigen, dass wir sämtliche für die Kundschaft wichtigen Zahlungssituationen meistern können», lässt sich Twint-CEO Markus Kilb in der Mitteilung zitieren. Für 2020 sei etwa neben dem Bezahlen von Rechnungen über QR-Codes auch geplant, dass Ausgaben einer Gruppe zusammengetragen werden, um sie später auf die einzelnen Gruppenmitglieder aufteilen zu können.

Anfang September wurde zudem bekannt, dass Twint als Gründungsmitglied der European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) auch an Einsatzmöglichkeiten im Ausland arbeitet. Twint plant die Expansion ins Ausland, mit dem Ziel, dass Schweizer Smartphone-User über die Twint-App auch ennet der Landesgrenze kontaktlos bezahlen können. Dies, «obwohl die Transaktionen des durchschnittlichen Schweizers zu fast 97% in der Schweiz stattfinden», wie Twint schreibt. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
10 Parkier-Typen, die du garantiert kennst – und verfluchst
Video: watson
OpenAI nimmt Ukraine in KI-Cyberabwehr-Programm auf
Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI soll der ukrainischen Regierung helfen, Cyberattacken aus Russland abzuwehren.
Das Ministerium für digitale Transformation wurde in das «Daybreak»-Programm von OpenAI aufgenommen, in dem mit Hilfe von KI-Software Sicherheitslücken gefunden und geschlossen werden sollen.
Zur Story