Wirtschaft
Schweiz

Strompreise für Haushalte dürften 2017 etwas tiefer ausfallen

Strompreise für Haushalte dürften 2017 etwas tiefer ausfallen

12.09.2016, 15:1612.09.2016, 15:28

Die Strompreise sollten für die Haushalte im kommenden Jahr leicht sinken. Das hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) errechnet. Rund ein Drittel der Netzbetreiber erhöhen demnach ihre Tarife, während rund zwei Drittel sie senken.

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 4'500 Kilowattstunden pro Jahr werde 2017 durchschnittlich 20.2 Rappen pro Kilowattstunde bezahlen. Das seien zwei Prozent weniger als in diesem Jahr und entspreche einer jährlichen Stromrechnung von 910 Franken, teilte die ElCom am Montag mit.

Die Prognose der ElCom basiert auf den Meldungen der rund 660 Schweizer Netzbetreiber. Konsumentinnen und Konsumenten können die Tarife 2017 der einzelnen Gemeinden und Verteilnetzbetreiber auf der Internetseite www.strompreis.elcom.admin.ch abrufen und vergleichen.

Vor rund zehn Tagen hatten die Stromunternehmen ihre eigenen Prognosen veröffentlicht. Sie gehen ebenfalls davon aus, dass die Strompreise nächstes Jahr in der Schweiz im Durchschnitt leicht sinken.

Für den tieferen Strompreis gebe es mehrere Faktoren: Erstens könnten Elektrizitätsunternehmen derzeit dank gesunkenen Preisen günstiger Strom aus dem Ausland beziehen. Zweitens wirken auch betriebliche Effizienzsteigerungen und der tiefere Kapitalkostensatz zur Verzinsung der Netze tendenziell preissenkend, wie der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) Ende August mitteilte. (sda)

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