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KI Boom: OpenAI-Chef Sam Altman will nicht mehr dieses Jahr an die Börse

FILE - Sam Altman, CEO of OpenAI, arrives at the U.S. District Court in Oakland, Calif., April 30, 2026. (AP Photo/Godofredo A. Vásquez, File)
Sam Altman,Greg Brockman
Der Fimenchef von OpenAI, Sam Altman, will mindestens 2026 verstreichen lassen, bis er seine Firma an die Börse bringt.Bild: keystone

OpenAI-Chef Sam Altman will nicht mehr dieses Jahr an die Börse

13.09.2026, 02:40

Der Börsengang des ChatGPT-Entwicklers OpenAI wird in diesem Jahr nach Angaben von Firmenchef Sam Altman nicht mehr über die Bühne gehen. Er verwies in einem Interview des Magazins «Fortune» vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter KI.

«Man wäre schlecht beraten, genau jetzt an die Börse zu gehen», sagte Altman. Auf die Nachfrage, ob er sich auch den Verzicht auf einen Börsengang im kommenden Jahr vorstellen könnte, erwiderte Altman: «Ich würde sagen, nicht 2026.»

ChatGPT löste vor mehreren Jahren den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz aus. OpenAI dürfte beim Börsengang nicht nur Dutzende Milliarden Dollar einnehmen, sondern auch eine sehr hohe Bewertung erzielen. Die Aktienplatzierung wird schon länger geplant.

Angst vor Künstlicher Intelligenz

Seit Wochen gibt es grosse Sorgen um Risiken Künstlicher Intelligenz, die vor allem von Hacking-Attacken durch KI-Software ausgelöst wurden, die sich in Testläufen selbstständig gemacht hatte. Die Debatte wurde in den vergangenen Tagen noch von einem Forscher der KI-Firma Anthropic angeheizt, der mit einer drastischen Warnung zurücktrat. Die grossen Entwickler Künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich «und spielen mit unseren Leben», betonte der junge Mann namens Jacob Coxon.

Anthropic-Forscher Evan Hubinger, der mit dafür zuständig ist, dass KI mit den Interessen der Menschen im Einklang bleibt, bestätigte wenig später Coxons Sorgen. Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent, schrieb er auf der Online-Plattform X.

In den USA gibt es zudem eine wachsende Bewegung gegen riesige Rechenzentren, auf deren Bau KI-Firmen wie OpenAI für den Ausbau ihres Geschäfts angewiesen sind. (sda/dpa)

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quelle: keystone / mark schiefelbein
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