Wissen
Schweiz

Das sind die fünf häufigsten Nachnamen in deiner Gemeinde

Doorbell panel of a multistory building in Zurich, Switzerland, pictured on July 15, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Die Vielfalt der Nachnamen in der Schweiz ist riesig.Bild: KEYSTONE

Das sind die fünf häufigsten Nachnamen in deiner Gemeinde

Müller, Meier, Schmid – die Schweizer Nachnamen-Hitparade kennt ihre Klassiker. Doch je genauer man hinschaut, desto überraschender wird's: In Rebévelier heisst fast jeder Amstutz und in der Romandie stammen die häufigsten Nachnamen aus Portugal.
23.08.2026, 13:2723.08.2026, 13:27

Der häufigste Nachname in der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ist auch im Jahr 2025 Müller. Mit 52'674 Personen machen die Müllers jedoch nur 0,6 Prozent der gesamten Bevölkerung der Schweiz aus. Hinter den Müllers komplettieren die Meiers (32'284) und die Schmids (30'134) das Schweizer Nachnamen-Podest.

Die Namensvielfalt in der Schweiz ist enorm. Insgesamt gibt es über eine halbe Million verschiedene Nachnamen, wobei verschiedene Schreibweisen separat gezählt werden. Rund 180'000 Nachnamen kommen dabei in einer der 2115 Schweizer Gemeinden mindestens dreimal vor.

Portugiesische Namen in der Romandie

Müller führt die Liste der Nachnamen auch in der Deutschschweiz an (48'697 Personen). Der häufigste Nachname in der Romandie ist da Silva (10'390 Personen). In der italienischsprachigen Schweiz ist es Bernasconi (2196 Personen) und in der rätoromanischen Schweiz Derungs (229 Personen).

Auffallend in der Romandie: Ursprünglich in der Schweiz verbreitete Nachnamen wie Favre (Rang 6), Martin (Rang 10) oder Müller (13) sind nur drei vertreten, der Rest der Top 20 aller Nachnamen hat eine portugiesische Herkunft. Da Silva ist mit insgesamt 17'447 Personen in der ganzen Schweiz der häufigste Nachname mit ausländischer Herkunft. Insgesamt ist er hierzulande der achthäufigste Nachname.

Top-5-Nachnamen deiner Gemeinde

Aber wie verbreitet ist dein Nachname? Hier gibt es die Top-5-Namen jeder der 2121 Schweizer Gemeinden im Jahr 2025. Kommt dein Nachname im Ranking vor? Mach dir nichts draus, falls nicht: Dann ist dein Nachname vielleicht schlicht und einfach eine Rarität.

Die Karte zeigt eindrücklich: Jedes Dorf hat seine typischen Nachnamen. Arnold in Bürglen UR. Kälin in Einsiedeln SZ. Camenzind in Gersau SZ. Oder Betschart, Gwerder und Schelbert in Muotathal SZ. So dominant wie Amstutz im kleinen Rebévelier im Berner Jura ist aber kein anderer Nachname der Schweiz. 23 der 29 Einwohnerinnen und Einwohner hören auf diesen Namen, das entspricht fast 80 Prozent. Dahinter folgt Riemenstalden mit knapp 40 Prozent Betscharts.

Höchster Anteil eines Nachnamens pro Gemeinde:

  1. Rebévelier BE: Amstutz – 79,3 Prozent
  2. Riemenstalden SZ: Betschart – 37,5 Prozent
  3. Simplon VS: Arnold – 36,2 Prozent
  4. Staldenried VS: Abgottspon – 30,8 Prozent
  5. Ferden VS: Werlen – 29,0 Prozent
  6. Bosco/Gurin TI: Tomamichel – 27,91 Prozent
  7. Innerthal SZ: Mächler – 25,8 Prozent
  8. Cerentino TI: Beroggi – 25,6 Prozent
  9. Saas-Balen VS: Burgener – 24,7 Prozent
  10. Ausserberg VS: Schmid – 24,5 Prozent

Eine grösste Namensvielfalt weist im Gegensatz dazu Chêne-Bougeries auf. Im Genfer Ort mit fast 15'000 Einwohnern ist Martin der häufigste Nachname. Er kommt aber je nur 33 Mal vor, was 0,22 Prozent entspricht.

Hier kommt dein Nachname ursprünglich her

Du willst lieber wissen, woher dein Familienname ursprünglich stammt? Wenn deine Familie vor 1962 irgendwo in der Schweiz das Bürgerrecht erlangte, findest du die Verteilung in unserer Karte.

Woher stammt dein Familienname?

vor 1800

1801 - 1900

1901 - 1962

Namen nicht gefunden
Gemeinde nicht gefunden
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So sieht es aus, wenn Jungs typische Mädchen-Selfies nachahmen
1 / 83
So sieht es aus, wenn Jungs typische Mädchen-Selfies nachahmen
Frauen und ihre Selfies – das ist schon ein Phänomen für sich.Bild: instagram/brosbeingbasic
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Pete Butterteig, Buttiger, Boot-Edge-Edge oder wie?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
53 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
53
Reparaturen für Parkschäden haben sich stark verteuert
Parkschäden belasten das Portemonnaie immer mehr. Einzelne Reparaturarbeiten sind fast 50 Prozent teurer als zwei Jahre zuvor. Was sind die Gründe?
In Zukunft sollten Autofahrerinnen und Autofahrer noch vorsichtiger sein mit ihrem Gefährt, denn Parkschäden sind in der Schweiz deutlich teurer geworden im Vergleich zu vor zwei Jahren. Das zeigt eine Analyse des Online-Vergleichsdienstes Comparis auf Basis von rund 7,3 Millionen erfassten Arbeitsvorgängen in Schweizer Schadenkalkulationen aus den Jahren 2023 bis 2025.
Zur Story