Das sind die fünf häufigsten Nachnamen in deiner Gemeinde
Der häufigste Nachname in der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ist auch im Jahr 2025 Müller. Mit 52'674 Personen machen die Müllers jedoch nur 0,6 Prozent der gesamten Bevölkerung der Schweiz aus. Hinter den Müllers komplettieren die Meiers (32'284) und die Schmids (30'134) das Schweizer Nachnamen-Podest.
Die Namensvielfalt in der Schweiz ist enorm. Insgesamt gibt es über eine halbe Million verschiedene Nachnamen, wobei verschiedene Schreibweisen separat gezählt werden. Rund 180'000 Nachnamen kommen dabei in einer der 2115 Schweizer Gemeinden mindestens dreimal vor.
Portugiesische Namen in der Romandie
Müller führt die Liste der Nachnamen auch in der Deutschschweiz an (48'697 Personen). Der häufigste Nachname in der Romandie ist da Silva (10'390 Personen). In der italienischsprachigen Schweiz ist es Bernasconi (2196 Personen) und in der rätoromanischen Schweiz Derungs (229 Personen).
Auffallend in der Romandie: Ursprünglich in der Schweiz verbreitete Nachnamen wie Favre (Rang 6), Martin (Rang 10) oder Müller (13) sind nur drei vertreten, der Rest der Top 20 aller Nachnamen hat eine portugiesische Herkunft. Da Silva ist mit insgesamt 17'447 Personen in der ganzen Schweiz der häufigste Nachname mit ausländischer Herkunft. Insgesamt ist er hierzulande der achthäufigste Nachname.
Top-5-Nachnamen deiner Gemeinde
Aber wie verbreitet ist dein Nachname? Hier gibt es die Top-5-Namen jeder der 2121 Schweizer Gemeinden im Jahr 2025. Kommt dein Nachname im Ranking vor? Mach dir nichts draus, falls nicht: Dann ist dein Nachname vielleicht schlicht und einfach eine Rarität.
Die Karte zeigt eindrücklich: Jedes Dorf hat seine typischen Nachnamen. Arnold in Bürglen UR. Kälin in Einsiedeln SZ. Camenzind in Gersau SZ. Oder Betschart, Gwerder und Schelbert in Muotathal SZ. So dominant wie Amstutz im kleinen Rebévelier im Berner Jura ist aber kein anderer Nachname der Schweiz. 23 der 29 Einwohnerinnen und Einwohner hören auf diesen Namen, das entspricht fast 80 Prozent. Dahinter folgt Riemenstalden mit knapp 40 Prozent Betscharts.
Höchster Anteil eines Nachnamens pro Gemeinde:
- Rebévelier BE: Amstutz – 79,3 Prozent
- Riemenstalden SZ: Betschart – 37,5 Prozent
- Simplon VS: Arnold – 36,2 Prozent
- Staldenried VS: Abgottspon – 30,8 Prozent
- Ferden VS: Werlen – 29,0 Prozent
- Bosco/Gurin TI: Tomamichel – 27,91 Prozent
- Innerthal SZ: Mächler – 25,8 Prozent
- Cerentino TI: Beroggi – 25,6 Prozent
- Saas-Balen VS: Burgener – 24,7 Prozent
- Ausserberg VS: Schmid – 24,5 Prozent
Eine grösste Namensvielfalt weist im Gegensatz dazu Chêne-Bougeries auf. Im Genfer Ort mit fast 15'000 Einwohnern ist Martin der häufigste Nachname. Er kommt aber je nur 33 Mal vor, was 0,22 Prozent entspricht.
Hier kommt dein Nachname ursprünglich her
Du willst lieber wissen, woher dein Familienname ursprünglich stammt? Wenn deine Familie vor 1962 irgendwo in der Schweiz das Bürgerrecht erlangte, findest du die Verteilung in unserer Karte.
Woher stammt dein Familienname?
vor 1800
1801 - 1900
1901 - 1962
- Vornamen im Verlauf der Zeit – finde mit unserem Tool heraus, wie beliebt dein Name ist
- Individueller, kürzer und androgyner – so entwickeln sich die Vornamen in der Schweiz
- Sofia und schon wieder Noah – das sind die beliebtesten Babynamen der Schweiz
- Vergisst du auch immer Namen? So passiert es dir nicht wieder
