Spinnenarm: Deswegen kriechen sie jetzt aus ihren Löchern
Es kreucht und fleucht in vielen Wohnungen, vor allem Spinnen kommen häufiger hervor. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.
Gemäss Biologin Dr. Linda Bunzenthal ist aber nicht das Wetter der Grund für den Spinnenalarm, wie sie dem WDR erklärt. Die Tiere kommen vor allem wegen des Futters. Ein anderer Grund für die übermässige Sichtbarkeit ist die Paarungszeit. Vor allem die männlichen Spinnen kommen heraus und zeigen sich, denn sie sind in dieser Zeit wohlgenährt und kräftig. Die meisten werden nach der Paarung jedoch von den Weibchen verspeist.
Laut der Biologin könnte es bis im Herbst sogar noch mehr Spinnen geben. Wer sich davor schützen möchte, soll ganz einfach Türen und Fenster geschlossen halten oder Fliegengitter installieren.
Ein Trost könnte es aber sein, dass Spinnen doch ganz nützlich sind. Sie ernähren sich von Insekten und helfen so, diese im Zuhause zu minimieren. Ausserdem sind sie für Menschen ungefährlich, solange keine Allergie vorliegt.
Klima begünstigt exotischere Arten
Für Spinnenphobiker dürfte diese Nachricht weniger erfreulich sein: Der Klimawandel schafft bessere Bedingungen für exotische und teilweise giftige Arten, die dadurch heute eher überleben können als früher. In Zukunft könnte sich die Situation also nochmals ändern.
(kek)
