International
Migration

4000 Flüchtlinge wurden über Weihnachten aus Mittelmeer vor Italien gerettet

4000 Flüchtlinge wurden über Weihnachten aus Mittelmeer vor Italien gerettet

28.12.2015, 20:2028.12.2015, 22:35
Mehr «International»

Über das Weihnachtswochenende sind etwa 4000 Flüchtlinge vor Italien aus dem Mittelmeer gerettet worden. Von Freitag bis Sonntag seien bei 28 Einsätzen mehr als 3000 Menschen gerettet worden, teilte die italienische Küstenwache am Montag mit.

Zudem brachte am Montagmorgen ein norwegisches Schiff 931 Flüchtlinge vor allem aus Afrika, darunter 26 Minderjährige, nach Palermo auf Sizilien. Drei mutmassliche Schleuser aus Gambia und Somalia wurden festgenommen.

Zivile Schiffe als Retter im Mittelmeer

1 / 7
Zivile Schiffe als Retter im Mittelmeer
Ein Handelsschiff des Hamburger Reeders Christopher E.O. Opielok trifft am 12. April 2015 im Mittelmeer auf ein sinkendes Flüchtlingsboot.
quelle: epa/dpa / opielok offshore carriers / opielok offshore carriers
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Seit Anfang 2014 kamen mehr als 320'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien. Auch im Dezember waren die Wetterbedingungen trotz der Kälte für die Überfahrt über das Mittelmeer günstig.

Zuletzt waren viele Flüchtlinge von der Türkei aus über das Mittelmeer nach Griechenland gekommen. Die Zahl der Flüchtlinge, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben kamen oder als vermisst gelten, gab die Organisation für Migration (IOM) mit knapp 3700 an. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Leichen von drei Surfern in Mexiko entdeckt – alle mit Kopfschüssen
Seit mehr als einer Woche galten sie als vermisst. Nun wurden die Leichen der dreier Freunde in Mexiko gefunden. Sie wollten nur surfen gehen.

Die im mexikanischen Bundesstaat Baja California gefundenen Leichen dreier Männer, bei denen es sich um Surf-Touristen aus Australien und den USA handelt, weisen Behördenangaben zufolge Schusswunden an ihren Köpfen auf. Die Leichen hätten «alle ein Loch im Kopf, das durch ein Schusswaffenprojektil verursacht wurde», sagte Staatsanwältin Maria Elena Andrade am Sonntag.

Zur Story