Schweiz

Dieses Schild hing von Samstag auf Sonntag vor dem Poolbereich im Aparthaus Paradies in Arosa. Bild: Channel 2

Aroser Hotel schickt Juden zum Duschen – der Shitstorm ist gewaltig

Auf dem Schild vor dem Swimmingpool steht es schwarz auf weiss: Jüdische Gäste sollen vor und nach dem Schwimmen duschen. Diese Nachricht hat in den israelischen Medien einen Shitstorm ausgelöst. Die Wohnungsvermittlerin des Ferienhauses verteidigt sich.

15.08.17, 10:44 16.08.17, 05:01

Eine israelische Familie machte Urlaub im Aparthaus Paradies in Arosa, die guten Bewertungen auf der Buchungsplattform Booking.com hatten sie überzeugt. Doch als sich die Gäste zum ersten Mal im hauseigenen Swimmingpool erfrischen wollten, machten sie eine böse Entdeckung. Beim Eingang hing ein Schild, das nicht alle Hotelgäste ansprach, sondern nur jüdische:

«An unsere jüdischen Gäste:
Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen. Wenn Sie gegen diese Regel verstossen, muss ich den Swimmingpool für Sie schliessen.»

Schild im Aparthaus Paradies in Arosa.

Es sei nicht das einzige antisemtische Schild gewesen, das im Hotel hing, berichtet der Familienvater gegenüber dem israelischen «Channel 2». Auch am Tiefkühler hinge eines:

An unsere jüdischen Gäste:
Sie dürfen den Tiefkühler zwischen 10 und 11 Uhr am Morgen und zwischen 16.30 und 17.30 Uhr am Abend benützen. Ich hoffe Sie verstehen, dass unser Team nicht zu jeder Zeit gestört werden will.

Schild im Aparthaus in Arosa.

«Wir waren schockiert», berichtet der Familienvater gegenüber dem Fernsehsender, «das ist Antisemitismus, dem wir in dieser Form zuvor noch nie ausgesetzt waren.»

In den Kommentarspalten von verschiedenen israelischen Nachrichtenportalen, reagieren die Leser entsetzt. «Ich habe keine Worte», schreibt ein User auf der Newsplattform Jerusalem Online, «das ist ein Skandal und purer Antisemitismus. Boykottiert die Hotels in der Schweiz.» Andere rufen dazu auf, das Aparthaus Paradies mit Telefonanrufen zu terrorisieren.

Schwimmbad im Aparthaus Paradies in Arosa. bild: ho/www.paradiesarosa.ch

Schild hing keine 24 Stunden

«Ich werde derzeit mit Hassmails bombadiert», sagt die Hauswartin, die im Auftrag der verschiedenen Wohnungseigentümern die Apartments vermietet. Namentlich will sie nicht genannt werden, gibt aber zu, dass sie dieses Schild aufgehängt hat. 

Sie habe überhaupt nichts gegen jüdische Gäste, sagt sie gegenüber watson, sonst würde sie keine aufnehmen. «In letzter Zeit gab es aber immer wieder Reklamationen von Wohnungseigentümern, die jüdische Gäste in dreckigen T-Shirts im Pool schwimmen sahen.»

«Ich habe entschieden, ein Schild zu schreiben, und achtete dabei nicht besonders auf die Formulierung.» Ein Fehler, sagt sie heute, für den sie sich entschuldigt. «Ich hätte die Bitte an alle Gäste richten sollen.» Das Schild hat sie am vergangenen Samstag aufgehängt, am Sonntag entfernte sie es bereits wieder, als ein Gast sich bei ihr beschwerte.

Das Aparthaus Paradies in Arosa. Bild: ho/www.paradiesarosa.ch

Auch das Schild am Tiefkühler ist mittlerweile entfernt. Dieses war aber nur an jüdische Gäste adressiert, weil tatsächlich nur diese angesprochen waren. «In den Wohnungen ist nicht viel Platz, so erlauben wir den jüdischen Gästen, ihre koscheren Nahrungsmittel im Tiefkühler im Personalbereich aufzubewahren. Das ist Goodwill von unserer Seite.» 

Jüdischer Gast nimmt die Wohnungsvermittlerin in Schutz

Ein früherer jüdischer Gast nimmt das Aparthaus in Schutz. Zum englischsprachigen Internet-Radiosender Arutz Sheva sagte er: «Ich persönlich kenne die Frau, der Antisemitismus vorgeworfen wird. Ich war mehrere Male in diesem Haus zu Gast, und sie sind so weit weg von Anitsemitismus wie der Osten vom Westen entfernt ist.» (fvo)

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  • Scott 16.08.2017 13:11
    Highlight Die Rechten sind gegen Ausländer, das ist Jedem klar. Die Linken sind aber ganz offensichtlich gegen Juden.

    Nun, wer genau hat da nichts aus der Geschichte gelernt?

    Ein kleiner Trost, Behinderte sind heute von beiden Seiten akzeptiert...
    3 17 Melden
    • Midnight 17.08.2017 08:27
      Highlight Nur dass in diesem Artikel eigentlich gar niemand gegen Juden ist... 🤔
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  • Snowy 16.08.2017 09:35
    Highlight Ernstgemeinte Frage: Woran liegt es, dass Israelis in den bekannten Rucksack-Traveldestinationen (Südamerika, Asien, Australien) äussert unbeliebt sind?

    Ein Argument, dass ich immer wieder höre, ist, dass viele unmittelbar nach ihrem obligatorischen Militärdienst auf Reisen gehen und daher entsprechend gebrainwasht und aggro sind.

    Bitte um sachliche Antworten und keine Aufzählungen von vermeintlichen Verfehlungen und Räubergeschichten von israelischen Touristen. Die kennt jeder Rucksackreisende zu Genüge - ob wahr oder nicht...
    Geht mir wirklich darum zu verstehen, warum das so ist.
    10 7 Melden
    • Lumpirr01 16.08.2017 12:42
      Highlight @Snowy: Ich vermute mal, dass Du da keine konkreten Antworten erhalten wirst. Ein Allgemeinbild wird sich erst nach einem vertieften Studium der vorhandenen Literatur ergeben. Als Israel - freundlich eingestellter Mensch habe ich allerdings grosse Mühe mit der Siedlungspolitik dieses Landes. Mag auch ein Grund dafür sein, dass der Antisemitismus wieder leicht wächst und die Betroffenen sich ihrer historischen Opferrolle bewusst werden und übertrieben schnell laut aufschreien!

      Literaturhinweis:

      https://www.amazon.de/Feindbild-Judentum-Antisemitismus-Lars-Rensmann/dp/3866506422
      6 1 Melden
    • Ellen (1) 16.08.2017 18:02
      Highlight Habe schon viele israelis auf reisen kennengelernt. Mir ist da aufgefallen dass sich viele israelis oft unfreundlich und schroff gegenüber bediensteten verhalten und nicht allzu interessiert an anderen Kulturen sind. Aber natürlich sind sicher nicht alle so! Ich denke die Menschen aus israel sin vieleicht einfach etwas rauer, stell dir vor in einem kriegsgebiet aufzuwachsen wo du nie weisst, ob du den nächsten tag erlebst weil neben dir eine bombe hochgehen könnte. Und was du sagst mit dem militär macht bestimmt auch sinn!
      5 1 Melden
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  • huck 16.08.2017 09:07
    Highlight Gegen den Antisemitismus in den Kommentaren hier kann so ein lächerliches Plakat natürlich abstinken.
    10 12 Melden
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  • Blubber 16.08.2017 08:39
    Highlight Ich finde das Plakat wirklich sehr unangebracht und kann die Aufregung der Gäste gut verstehen. Die Dame hätte das Ganze allgemein und freundlich formulieren müssen (alles andere ist, auch wenn ungewollt, rassistisch). Hätten sich Personen trotz Hinweis nicht daran gehalten, hätte man das Problem ja direkt beim Gast ansprechen können. Dasselbe gilt aber auch für die umgekehrte Richtung. Hätten die Gäste die Frau angesprochen, hätte man das angebliche Missverständnis vielleicht vor Ort klären können, ohne unnötigen Shitstorm.
    14 7 Melden
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  • Zurichda 15.08.2017 23:22
    Highlight In den Kommentaren wird wieder einfach ersichtlich, wie viel antisemitismus tatsächlich weit verbreitet ist. Stinkende Juden in Kreis 3/4, führen sich arrogant auf etc. Es geht hier nicht um die Meinung einzelner zu Juden. Diese ist weitgehend sehr schlecht. So ereignet sich auch ein holocaust oder alle anderen pogrome. Immer wieder. Nein. Hier geht es um einen Einzelfall. Dieser wurde - weil es heute wieder oft genug vorkommt - von einem Juden nicht geduldet. Er wehrte sich einfach gegen ein dummes Plakat. Stattdessen wird hier mit Halbwissen über Nahostkonflikt geballert. Und mit rassismus.
    18 19 Melden
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  • dommen 15.08.2017 22:45
    Highlight Die jüdische Gemeinde reagiert generell sehr Sensibel allgemein auf Äusserungen, welche von nicht-jüdischen Mitmenschen stammen. Aufgrund des historischen Hintergrundes ist das bis zu einem gewissen Grad auch völlig verständlich. Die diplomatische Szene, welche hier durch Schwingen der Antisemitismus-Keulw um den Vorfall gemacht wird, dürfte indes mehr mit dem Profilierungsbedürfnis der jeweiligen Politiker zusammenhängen. Die wollen schliesslich wiedergewählt werden.
    76 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 23:04
      Highlight Sensiebel ist eine sache aufhetzen eine andere...
      Und es ist immer die gleiche platte mit Antisemitismus bla bla bla...
      Es ist auch mal genug...
      Leben und Leben lassen... aber das sollte für alle gelten.
      34 8 Melden
    • Ice_11 15.08.2017 23:14
      Highlight Grundsätzlich gebe ich dir recht: bis zu einem gewissen Punkt ist die Reaktion aufgrund des historischen Hintergrundes verständlich.
      Aber es muss doch auch mal gut sein. Das ist jetzt x Jahre her. Vergangenes endlich ruhen lassen und vorwärts blicken würde gut tun.
      34 17 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 23:41
      Highlight Und wenn die Politiker nicht deutschsprachig sind, können sie kaum etwas über die Hintergründe lesen, sondern nur den Text auf den Schildern. Und der allein lässt nun echt alle möglichen Vermutungen zu...
      10 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 00:12
      Highlight Prinzip der Auslassung. Es gibt viele jüdische Organisationen die akribisch jedwede mögliche Äusserung auf Antisemitismus untersuchen. Die grösste ist in New York.
      13 5 Melden
    600
  • axantas 15.08.2017 22:23
    Highlight Es war ungeschickt und hätte nicht passieren sollen.
    Aber das terrorisieren dieses Hotels
    mit Anrufen ist offensichtlich akzeptabel. (siehe Artikel)
    Seltsame Welt...
    84 7 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 22:08
    Highlight Hola jap die Formulierung ist echt unglücklich gewählt auch wenn ich die Dame gut verstehe.
    Aber es gibt von überall und allen schwarze Schafe im Urlaub und man kann ihnen nicht entkommen.

    Naja zum gezeter was darum gemacht wird, kann ich nur sagen, last es sein... Eine entschuldigung häts auch getan.

    Ausserdem wurde ich vor längerer zeit mal aus einem jüdischen Laden geworfen als ich dort was kaufen wollte mit der begründung, ich sei nicht jüdisch...
    Tja, der Laden war hier in der Schweiz. Hätt ich ne Zeitung informieren sollen?
    94 9 Melden
    • dommen 15.08.2017 22:49
      Highlight Ich gehe regelmässig in einem jüdischen Geschäft einkaufen und der Besitzer freut sich jedesmal, wenn er mich sieht.
      21 21 Melden
    • Genital Motors 15.08.2017 23:25
      Highlight Ja weil du ihm geld bringst ;-)
      33 17 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 23:42
      Highlight Was wolltest du denn kaufen, Happo?
      2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 00:16
      Highlight @FensterAuf
      Eine flasche wasser...
      5 1 Melden
    • huck 16.08.2017 08:59
      Highlight Und GenitalMotors: ist Dein Kommentar auch nicht antisemitisch gemeint?
      4 2 Melden
    • Genital Motors 16.08.2017 16:45
      Highlight nein der ist humorvoll gemeint =)
      0 0 Melden
    • huck 17.08.2017 09:30
      Highlight Sorry, die ;-) habe ich übersehen ...
      (Aber bei all diesen hasserfüllten Kommentaren konnte ich nicht mehr auf jedes Detail achten, weil ich so viel fressen musste, damit ich auch ja genug kotzen konnte.)
      1 1 Melden
    • Genital Motors 17.08.2017 12:01
      Highlight kein Problem. ich versteh dich. meine Antwort, meine Therapie dagegen ist Humor, und zwar Brandschwarz! Das hilft.
      1 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 21:06
    Highlight Ich habe vor Kurzem eine Reportage gesehen, wie jüdische Reisegruppen von Halbstarken Auschwitz gezeigt wurde. Der Reiseführer vom Mossad führte sich auf als wäre man nun im Reich des Bösen. Das ist ganz üble Gehirnwäsche was mit Adoleszenten getrieben wird.
    31 38 Melden
    • Nevermind 15.08.2017 21:23
      Highlight Auschwitz ist einer der tiefen Abgründe im Reich des Bösen.
      Oder wurde Polen als das Reich des Bösen bezeichnet?
      34 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 21:29
      Highlight Den Jugendlichen wurde suggeriert, dass das immer noch so ist. Die haben sich ständig vor Angst umgesehen. Es war eine inszenierte Indoktrination. Offenbar gehört es zur Ausbildung in Israel.
      46 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 21:47
      Highlight Das Grauen kam wieder auf bei der Reportage. Auch bei mir. Die Mädchen haben alle hart geweint. Den Knaben konnte man den Hass und die Angst in den Augen ablesen als ihnen Auschwitz gezeigt wurde. Und der Slogan des Reiseführers war: vergesst nie was man uns antat und was man uns antun wird!

      Wieso muss das Böse immer wieder geweckt werden?
      37 19 Melden
    • Nevermind 15.08.2017 21:52
      Highlight Kann ich mir gut vorstellen, dass die Juden als Gemeinschaft und die Israelis als Volk ein wenig paranoid sind. Woher kommt das wohl?
      Vom ständigen Brunnenvergiften?
      Würdest du deinen Nachkommen nach dem Holocaust auch beibringen, dass so etwas jederzeit wieder geschehen kann und das man immer wachsam sein muss. Das es nur eine Wahl oder einen Putsch braucht, damit man wieder auf der Liste steht.
      In Auschwitz liegt die Asche von einer Million ermordeter Menschen. Da darfst du schon Angst haben.
      Übrigens flicken wir in Europa schon wieder an religiösen Kleidervorschriften. So schnell geht das.
      42 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 22:01
      Highlight Millionen Tote gab es im 2.WK auch bei vielen anderen Nationen. Sollen die auch nicht vergessen? Sollen die Nordkoreaner, Vietnamesen, Iraki, Syrer usw. auch nicht vergessen? Wo käme da die Menschheit hin?

      Ja, das Böse ist schneller geweckt als einem lieb ist.
      39 20 Melden
    • Bity 15.08.2017 22:06
      Highlight Nevermind: Es ist bereits wieder geschehen. Zum Beispiel in den 70er Jahren in Kambodscha.
      20 1 Melden
    • Juliet Bravo 15.08.2017 22:33
      Highlight Auschwitz WAR das Reich des Bösen.
      24 11 Melden
    • DerTaran 15.08.2017 23:10
      Highlight Jetzt wird schon Ausschwitz relativiert.
      Ausschwitz war eine Menschenschlachterei. Die europäischen Juden sind bestialisch und organisiert vernichtet worden, nur weil sie Juden waren. Das ist mit nichts zu vergleichen.
      Kriegsopfer sind furchtbar, aber die 6 Millionen tote Juden in den Vernichtungslagern der Nazis waren eine ganz andere Dimension.

      Bity, ich meine nicht deinen kambodscha Kommentar.
      27 6 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 23:56
      Highlight Vergessen hilft auch nicht gegen das Böse. Ich bewundere die Leute in Ruanda, die sich versöhnt haben und gleichzeitig die Erinnerung bewahren, damit sich der Völkermord nicht wiederholt. Und wenn man zählen könnte, wie viele Urenkel von Nazis schon in Tel Aviv waren und wie viele Urenkel von Holocaustopfern oder -überlebenden in Berlin, ergäbe sich vielleicht ein ähnliches Bild...
      Wenn wir vergessen hätten, zu welchen Verbrechen Menschen fähig sind - gäbe es heute vielleicht an mehr Orten Lager wie in Nordkorea? Wäre Rassismus noch salonfähiger, als er leider schon ist?
      5 0 Melden
    • Randy Orton 16.08.2017 01:00
      Highlight Wenn Angehörige deiner Religion in den letzten 500 Jahren immer wieder vertrieben, gefoltert und getötet worden wären und in der Generation deiner Grosseltern 6 Millionen Angehörige deiner Religion auf bestialischste Art fabrikmässig ermordet worden wären, dann ist es logisch, wenn du deine Nachkommen warnen willst, dass es Menschen gibt, die dir böses wollen. Zumal Antisemitismus zB in den USA (siehe Charlotteville) wieder Zulauf hat.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 01:18
      Highlight Ausser einem Angreifer und Faktenverdreher sieht man gewiss nirgends eine Relativierung von Auschwitz. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      2 5 Melden
    • Silent Speaker 16.08.2017 04:34
      Highlight @Nevermind: Auschwitz ist heute ein ganz normales Dorf, in dem Menschen wie du und ich leben. Diesen hängt die ständige historische Konfrontation zum Hals hinaus, denn diese Leute dort, wohlgemerkt polnischer Nationalität, haben mit der Geschichte nichts am Hut. Irgendwann kann man nämlich auch gut sein lassen, weil alle nach 1945 geborenen mit dieser Geschichte nichts am Hut haben. Wir können nichts dafür, was Menschen vor unserer Zeit getan haben. Und es gab auch davor schon Greueltaten, für die wir ebenso wenig können. Das sollte heutigen Juden auch klar sein. Wir sind unschuldig daran.
      5 6 Melden
    • Silent Speaker 16.08.2017 05:08
      Highlight DerTaran: Was ist denn anders, wenn man heute einfach zuschaut, wie Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken und nichts dagegen tut? Wenn töten kritisiert wird, dann spielt es keine Rolle, ob es nur eine Person trifft oder 6 Millionen. Ethisch korrekt ist nur, alles zu kritisieren oder dann gleich zu schweigen. Die Sklaventreiberei der Schwarzen durch die Weissen war möglicherweise noch schrecklicher. Lebenslängliche Sklavenarbeit und keine Rechte ist für mich die grössere Folter als ein schneller Tod. Und jetzt jammern die Schweizer, weil Eritreer hierher kommen wollen? Welch elende Doppelmoral.
      1 3 Melden
    • Peter (2) 16.08.2017 06:46
      Highlight Tja, Russland hat glaube Ich, auch recht viele Opfer beerdigen müssen. Ebenso die Indianer, etc. Es gibt nicht das Opfer, wenn schon der Richtigkeit halber "die Opfer".
      Kein Menschenleben ist mehr wert, als das Andere.
      Wenn auch gerne so interpretiert.
      6 1 Melden
    • DerTaran 16.08.2017 10:15
      Highlight Doch, ihr relativiert.

      Der 2. Weltkrieg hat je nach Schätzung zwischen 60 und 80 Millionen Tote gekostet, trotzdem ist der Holocaust keine Fussnote der Geschichte.
      3 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 20:49
    Highlight Ja die Juden haben keinen Freipass für schlechtes Benehmen! Es ist eine Frechheit sich sofort auf Antisemitismus zu berufen. Das ist ja bei denen schon manisch! Die Jugendlichen werden richtiggehend indoktriniert.
    100 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 21:03
      Highlight Aus einem kleinen unklaren Zwischenfall im privaten Rahmen gleich eine (Wirtschaftspolitik-)politische Krise zu gestalten zeigt doch deutlich, dass etwas mit diesen Leuten nicht stimmt.
      66 21 Melden
    • FensterAuf 16.08.2017 00:02
      Highlight Ihre Aussage, leicht angepasst: Aus einem kleinen Zwischenfall gleich auf eine ganze Gruppe zu schliessen zeigt doch deutlich, dass mit Adligen wie Sir Gareth etwas nicht stimmt ;-)
      11 4 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 15.08.2017 20:48
    Highlight Naja, ich versteh die Dame. Offensichtlich hat sie bemerkt, dass sich vorallem Juden (und es waren vermutlich auch solche, denen man es aufgrund von Kleidung und Frisur ansah) die sich nicht an die Regeln hielten. Unglücklich formuliert aber im Prinzip hat sie doch Recht. Ich habe sowas von nix gegen Juden, wüsste nicht wieso. Aufgefallen ist mir aber schon in Seilbahnen, Postauto etc. dass diese Ultraorthodoxen sehr speziell riechen. Was vermutlich mit dem Gebetstuch zusammenhängt. Vielleicht sind UO-Pflichten mit unserem Hygieneverständnis nicht so leicht vereinbar.
    75 15 Melden
    • FensterAuf 16.08.2017 00:15
      Highlight Es waren keine Ultraorthodoxen, die schwimmen nämlich geschlechtergetrennt. Und dass sie nicht im Schwimmbad (sondern hoffentlich oben im Apartment) geduscht haben, erkannte man nicht an irgendwelchen Gerüchen, sondern am T-Shirt. Aber ich spiele gern mal Sherlock Holmes und vermute, dass die Personen, die Sie gerochen haben, eher warm angezogen waren und eine längere Reise hinter sich hatten - und dass die gleichen Leute zu Hause oder am Arbeitsplatz ganz normal riechen ;-)
      3 5 Melden
    600
  • Dewar 15.08.2017 20:17
    Highlight Ja, es ist sehr ungeschickt formuliert, und man hätte es auch generell ausdrücken können. Andererseits habe ich auch schon Schilder in Hotels gesehen, die sich explizit an Hundebesitzer richten. Oder z.B. in Toiletten an die Frauen, dass sie ihre Hygieneartikel korrekt entsorgen sollen und sie nicht in die Toilette schmeissen. Ich nehme an, die Frau hat sich einfach nicht viel dabei gedacht, und weil es wohl bis anhin immer Juden waren, die bekleidet zum Schwimmen gingen, hat sie sich halt an diese gewendet. Immer gleich Antisemitismus zu schreien schadet dem Kampf gegen echte Benachteiligung.
    97 13 Melden
    • seventhinkingsteps 15.08.2017 21:32
      Highlight Ich denke der Unterschied ist, dass Hundebesitzer keine homogene Gruppe hinsichtlich einer Kultur oder Religion sind, wegen derer Hinzugehörigkeit sie in der Vergangenheit verfolgt wurden.
      19 27 Melden
    600
  • N. Y. P. 15.08.2017 19:59
    Highlight Freunde und Kollegen gehen manchmal hart miteinander ins Gericht. Es gibt ein reinigendes Gewitter. Danach ist der Druck weg und es findet idealerweise auf eine Entwicklung auf ein höheres Level statt.
    Jetzt stelle man sich vor, es ist verboten einander mal so richtig die Meinung zu geigen. Es wäre ein Tabu.
    Richtig, es findet keine Entwicklung statt. Alle werden hypersensibel.

    Jetzt die Überleitung..

    So kann so ein kleiner Pappkarton zu weltweiter Entrüstung führen. Weil alle hypersensibel sind. Das war jetzt vermutlich schon wieder antisemitisch..
    75 9 Melden
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  • Chrutondchabis 15.08.2017 19:14
    Highlight 'cloes'
    21 3 Melden
    • King Susi auf der Autobahn 15.08.2017 20:17
      Highlight Wirklich? Das ist dein einziges linguistisches Problem mit diesem Text?
      6 28 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 21:17
      Highlight Dieser Hinweis ist nich ganz unwichtig, weil Unbedarftheit nich mit Rassismus gleichzusetzen ist ...
      17 4 Melden
    600
  • Dr. Lindic 15.08.2017 18:58
    Highlight Finds grossartig wie ein Hausmeister eine politische Krise hinaufbeschwören kann 🤣
    105 8 Melden
    600
  • Hempoli 15.08.2017 18:58
    Highlight Ich kann es eifach nicht mehr hören. Bei jeder Gelegenheit von Anrisemitismus reden aber mit Erlaubnis der Amis selber in Völkermord verstrickt
    140 52 Melden
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 19:01
      Highlight Was für ein dummer und sachlich falscher Kommentar!
      40 123 Melden
    • Hempoli 15.08.2017 19:37
      Highlight Ja finde ich auch. Aber Du kannst Dich ja immer noch bessern 😉
      32 36 Melden
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 23:14
      Highlight Selbsterkenntnis ist wohl nicht Ihre Stärke, Sie kleiner Antisemit...
      3 7 Melden
    • Hempoli 16.08.2017 16:27
      Highlight Soso, nun bin ich auch schon ein antisemit so wie alle anderen anders denkenden. Vielen Dank für die Bestätigung meiner Aussage!
      1 0 Melden
    600
  • Grins 15.08.2017 18:56
    Highlight Wäre es nicht auch rassistisch, Gäste aufgrund ihres Glauben/ihrer Herkunft anders zu behandeln, sprich in diesem Fall nicht auf die Hausregeln aufmerksam zu machen?
    Ich denke die Frau hat genau weil sie keine Vorurteile hat, bei der Formulierung nicht richtig aufgepasst..
    93 11 Melden
    • Lichtblau 15.08.2017 19:39
      Highlight Das ist sogar gut möglich. Es zeigt aber halt auch Bildungsferne auf. So ist der Hinweis zum Tiefkühler durchaus hinzunehmen. Die Empörung bezieht sich wohl eher auf das Duschen. Wer hat da keine schlimmen Assoziationen? Die Juden, die im 3. Reich zum "Duschen" geschickt wurden, kamen nicht mehr zurück.
      25 42 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 21:15
      Highlight Diese Gefahr ist in Arosa 2017 doch eher als klein einzustufen und ich glaube auch nicht, dsss diese Assoziation die Empörung ausgelöst hat.
      29 7 Melden
    • Saraina 15.08.2017 22:09
      Highlight Wieso nicht einfach ALLE Gäste auf die Regel aufmerksam machen? Man wird ja auch kaum allen Juden das Hallenbad verbieten, weil sich ein paar vor dem Bad nicht duschen! Das wäre ja wirklich der Gipfel...
      11 3 Melden
    600
  • Bruno H 15.08.2017 18:43
    Highlight Schlimm, was in 2. Weltkrieg passiert ist. Sehr sehr schlimm und traurig .

    Doch es ist vorbei !!!!!

    Hört endlich auf damit !!!
    110 27 Melden
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 19:02
      Highlight Offenbar haben Sie es nötig, daran erinnert zu werden...
      28 82 Melden
    • Sharkdiver 15.08.2017 19:56
      Highlight Vorbei , nein judenhätze ist wieder am aufkommen. Ich höre immer wider Ausdrücke wie du Jude oder du bist wohl in Tel-Aviv geboren als Synonym für du bist geizig. Und Verschwörungstheorien gegen juden Beispiel 9/11. Insbesondere bei muslimische und Jugendliche aus dem Balkan. Und dass der Text nur an juden gerichtet ist zeugt von Dumpfheit oder rassismuss
      22 54 Melden
    • Bity 15.08.2017 21:49
      Highlight Sharkdiver: Ich kenne ganz andere Völker die einiges mehr Grund hätten sich über Hetze zu beklagen als die Juden.

      23 12 Melden
    • Smeyers 15.08.2017 22:14
      Highlight Bitte klär uns auf, wie Du Leid misst und vergleichtst...
      4 3 Melden
    • Bity 15.08.2017 22:35
      Highlight Smeyers: Hetze gegen Moslem ist ja nichts schlimmes, gell. Sind ja alles Terroristen.

      Ich lebe während den Winter Monaten in Kambdoscha, und kenne Kambodschaner die haben in den 70er Jahren Angehörige verloren, einige davon alle.

      Wenn du nicht weiss was ich meine, kann ich dir nicht leider nicht weiter helfen.

      Aufwiegen gegen das was die Juden erfahren haben kann man das nicht. Allerdings sollten die einsehen , das sie nicht die einzigen sind dennen sowas wiederfahren ist. Aber wenn du unbedingt Tote zählen willst, dann zähl mal die Toten die Russland zu beklagen hatte.
      9 4 Melden
    • Juliet Bravo 15.08.2017 22:39
      Highlight Wieso sollte man die Millionen von den Nazis getöteter Menschen denn vergessen?
      6 4 Melden
    600
  • felixJongleur 15.08.2017 17:57
    Highlight On Tuesday the Simon Wiesenthal Centre, prominent Jewish rights group, published a letter demanding that Switzerland “close [the] hotel of hate and penalise its management”. It called on Booking.com to remove the hotel from its directory “and explain the antisemitic cause of the removal on your website”. Zitat guardian.uk. Absolut daneben diese Reaktion vom SW.Centre, die sind bei mir unten durch. Die Frau hat sich falsch ausgedrückt und hats eingesehen, gehts noch?? Abgesehen davon ist es grusig, ungeduscht in den Pool zu steigen, das Schild kam nicht von nix.
    175 11 Melden
    • N. Y. P. 15.08.2017 18:46
      Highlight Das Simon Wiesenthal Centre will tatsächlich, dass die Schweiz das Hotel schliesst, obwohl es dieser Frau nirgends mehr Recht ist..

      Ihr macht es einem schon verdammt schwer nicht ausfällig zu werden. Und wenn Ihr so hart zur Sache geht, stelle ich jetzt die Frage, die noch nicht gestellt wurde.
      Hat die Frau Recht, dass Ihr nicht duscht ? Diese ständige Rücksichtnahme geht mir auf den Wecker.
      Also, duscht Ihr oder nicht ?
      127 15 Melden
    • Energia 15.08.2017 22:04
      Highlight Sie gehen mit den Kleidern schwimmen....
      14 2 Melden
    • N. Y. P. 15.08.2017 22:16
      Highlight Sie duschen nicht UND gehen mit den Kleidern schwimmen ?
      Mit Verlaub, das kann ich fast nicht glauben.
      Falls es aber stimmt, darf man nichts sagen, weil man sonst in die braune Ecke gestellt wird. Man muss die Faust im Sack machen.

      Also, vielleicht bestätigt hier jemand, dass das mit den Kleidern nicht stimmt..
      21 2 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 23:13
      Highlight Weiter unten kannst du es nachlesen: Juden duschen keineswegs weniger, aber manche würden nie leicht bekleidet schwimmen gehen. Deshalb wohl die T-Shirts, welche zu diesem Vorfall geführt haben. Übrigens: Um Ultraorthodoxe (in einem anderen Kommentar erwähnt)geht es hier gar nicht - die schwimmen nämlich geschlechtergetrennt. Und Säkulare schwimmen auch im Bikini.
      4 0 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 23:17
      Highlight ...und wer mit Kleidern schwimmen geht - ob Jude, Muslim oder Rettungsschwimmer- macht dies normalerweise frisch geduscht und mit sauberen Kleidern.
      4 3 Melden
    • Snowy 16.08.2017 09:25
      Highlight Genau DIESE Reaktion von reaktionären Kreisen à la Simon Wiesenthal Center sagt alles über die ganze Problematik aus.

      Dass man gegen das Schild protestiert und eine Klarstellung verlangt: Absolut i.O.

      Dass man nun versucht, wirtschaftlich und sozialen Rufmord zu betreiben ist absolut daneben.

      Genau mit solchen Aktionen verspielen sich die Israelis viel Sympathie.
      5 0 Melden
    600
  • joevanbeeck 15.08.2017 17:24
    Highlight Wenn man ein Problem mit jüdischen Gästen hat schweigt man am besten...den jede Reklamation ist Anitsemitismus. Das habe ich in der "Klinik im Park" gelernt als meine Schwägerin ein Kind bekommen hat. Im Zimmer nebenan kriegte eine jüdische Familie auch Nachwuchs und da gerade Sabbat war durften die vielen Besucher offenbar keine Lichtschalter berühren. Weil das WC kein Fenster hatte und es im WC stockdunkel war pinkelten viele dieser Leute einfach in eine Ecke. Die Stations-schwester meinte nur... "Schweigen, putzen und warten bis der Sabbat vorbei ist".
    150 23 Melden
    • Saraina 15.08.2017 22:15
      Highlight Exgüsi, am Sabbat berühren gläubige Juden keinen Lichtschalter, aber sie zünden normalerweise vor dem Sabbat eine Kerze an, oder lassen das Licht schlicht brennen. Wenn Sie beides vergessen, kann ein nicht-Jude das Licht einschalten. Das von Ihnen beschriebene Problem existiert also nicht, und der beschriebene Vorfall aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht.

      Zudem: was hatten Sie eigentlich im stockdunklen WC des Nebenzimmers zu suchen...🤔
      17 28 Melden
    • Smeyers 15.08.2017 22:17
      Highlight Schöne Geschichte, nur gehen Orthodoxe Juden am Shabbat nicht ins Krankenhaus für besuche ;-)
      16 5 Melden
    600
  • Nausicaä 15.08.2017 17:21
    Highlight Klingt so, als hätte die Frau die Beschwerden aufgenommen und einfach nicht vor die Nase gedacht, als sie das Schild schrieb.
    Ich frage mich einfach, wie die anderen Bewohner erkannt haben, dass die T-Shirts schmutzig waren. Falls Antisemitismus im Spiel ist, vermute ich die eher auf seiten ebendieser Bewohner.
    44 4 Melden
    • Saraina 15.08.2017 22:20
      Highlight Das ist dasselbe Problem wie mit den Burkinis. Religiöse bedecken sich mehr, und die Normalos sind der Meinung, Stoff, auch Badeanzugstoff sei von Haus aus schmutziger als nackte Haut.

      Fakt ist, dass eine Schar orthodoxer Juden schon sehr auffällt, sowohl im Aussehen, in der Grösse der Familien, und im manchmal befremdend anderen Benehmen. Ich denke auch, dass das Problem die anderen Bewohner waren, die nicht befremdet werden wollten. Schlechte Absprache?
      6 5 Melden
    • Nausicaä 15.08.2017 22:54
      Highlight @Seraina. Meiner Ansicht nach ist das eine faule Ausrede. Kein Mensch glaubt doch in Tat und Wahrheit, dass (normal gewaschener) Stoff unhygienischer ist als Haut. Das ist schlecht kaschierte/r Abneigung/ Ekel vor dem Anderen oder Fremden.

      Das Problem ist, was macht man mit einem solchen Ekel/ einer solchen Abneigung?

      Ich bin von solchen Impulsen auch nicht gefeit, ich habe eine Abneigung gegenüber unreflektierter Fremdenfeindlichkeit...

      Ein Anfang wäre, das Kind beim Namen zu nennen. Stellvertreterdiskussionen um unhygienische Stoffe bringen nämlich nichts.
      3 6 Melden
    • Nihil 17.08.2017 09:37
      Highlight Es ist einfach widerlich mit Kleidern in einen Pool zu springen, basta.

      Es gehört sich nicht und wem es nicht passt der soll nicht in den Pool.
      "Glaub ich spinn"
      0 1 Melden
    • Nausicaä 17.08.2017 10:30
      Highlight @Nihil: das ist einfach engstirnig. Warum soll es widerlich sein, wenn das Shirt gewaschen ist. Erklär mir deine Ansicht bitte, aber geh über Dogmen hinaus, bitte.
      Ich hab sehr helle Haut, geh in den Ferien deswegen manchmal mit einem TShirt schwimmen, wasche das aber jeweils im Hotel mit den Badesachen per Hand. Wo soll das Problem sein? Ich hab auch noch nie eine neg. Reaktion mitgekriegt, aber ich bin ja auch eine Weisse und damit eh privilegiert..

      1 0 Melden
    600
  • fabsli 15.08.2017 17:04
    Highlight Wieder mal totale Empörung für nix. Und sorry, solches kommt immer wieder aus der selben Ecke. Genau so wie die Empörung zum Vorstoss für das Verbot von koscherem Fleisch.
    73 17 Melden
    600
  • Barracuda 15.08.2017 17:04
    Highlight Meine Güte, so weit sind wir schon. Auch wenn es jetzt vielleicht etwas unglücklich formuliert ist, hat das noch lange nichts mit Rassismus zu tun. Und wenn sich die pflichtbewusste Abwartin spezifisch an die jüdischen Gäste gerichtet hat, dann hängt das wohl hauptsächlich damit zusammen, dass anscheinend genau diese Bevölkerungsgruppe gerne eigene Regeln aufstellt und es mit der Hygiene nicht immer so genau nimmt. Wenn mich künftig jemand zurecht weist, sage ich auch "Du kannst mich mal, das sagst du doch nur weil ich weiss bin, du verdammter Rassist!" :-)
    93 13 Melden
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  • Dä Brändon 15.08.2017 16:23
    Highlight Bitte Antisemitismus nicht falsch verwenden. Seiten sind Araber, von Pakistan bis nach Äthiopien. Ein Antisemit ist also ein Anti-Araber.
    26 53 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 17:20
      Highlight Sali autocorrect ...
      22 2 Melden
    • ConcernedCitizen 15.08.2017 17:47
      Highlight Scho guet... 😂 Pakistaner und Iraner sind übrigens Semiten.
      8 3 Melden
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 19:05
      Highlight @ConcernedCitizen: was für ein Unsinn! Iraner sind Indoeuropäer, Pakistani alles mögliche, aber keine Semiten...
      13 3 Melden
    • ConcernedCitizen 15.08.2017 19:36
      Highlight Sorry, ich wollte "keine" schreiben, als Antwort auf den Originalpost.
      3 2 Melden
    600
  • DocM 15.08.2017 16:15
    Highlight In jedem Hallen- und Freibad hat es ein politisch korrektes Schild. Warum nicht einfach kopieren??
    66 18 Melden
    600
  • Gummibär 15.08.2017 15:59
    Highlight We kindly request our Swiss guests not to wear white socks in their Scholl sandals. We thank you for your understanding.
    87 58 Melden
    • mia_zwellweger 15.08.2017 17:19
      Highlight Hahaha love it!!!
      13 1 Melden
    600
  • Groovy 15.08.2017 15:45
    Highlight Danke Watson, dass die Kommentarfunktion noch offen ist. In allen anderen wichtigen Online Medien (Blick, Tagi, 20min...) sind die Kommentarspalten geschlossen.
    Was für ein Armutszeugnis für unsere freie Presse.
    184 21 Melden
    • moere 15.08.2017 16:03
      Highlight Eher ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft
      103 39 Melden
    • huck 15.08.2017 16:03
      Highlight Blick und 20min und der Tagi sollen wichtige Online-Medien sein?
      57 75 Melden
    • Against all odds 15.08.2017 16:10
      Highlight Vielleicht hat sich mittlerweile sogar die Regierung eingeschaltet.
      A propos Blick: Die stellvertretende israelische Aussenministerin Tzipi Hotovely äussert sich zum Fall und kritisiert die als «Hotelbesitzerin» bezeichnete Ruth T. scharf. Die Politikerin spricht von «hässlichem Antisemitismus».
      Sie habe sich an den israelischen Botschafter in der Schweiz gewandt. Dieser habe ihr versichert, dass die Plakate entfernt worden seien. Dennoch verlangt Hotovely von der Schweizer Regierung eine «formale Verurteilung».
      10 52 Melden
    • swissPHANTOM 15.08.2017 16:13
      Highlight "Danke Watson, dass die Kommentarfunktion noch offen ist"

      Die Kommentarspalten werden bei watson immer offen bleiben, ohne diese wäre watson NICHTS.
      83 8 Melden
    • Holla die Waldfee 15.08.2017 17:15
      Highlight Die Kommentarspalten sind nicht für alle offen. Meine Kommentare wurden nicht freigegeben.
      20 13 Melden
    • swissPHANTOM 15.08.2017 18:53
      Highlight @waldfee
      Anscheinend werden intelligente Kommentare nicht gerne veröffentlicht. Auch einer meiner beiden Kommentare wurde nicht veröffentlicht, komischerweise aber dieser schon... Es scheint als würde watson seine Kommentare selectionieren und Kommentatoren die efektiv Massgeblich zum Erfolg beitragen nicht schätzen. Man macht lieber ein best of der dümmsten Kommentare.
      http://www.watson.ch/Video/Spass/164097449-Best-of-Hate--Wie-watson-Redaktoren-auf-ihre-Hass-Kommentare-reagieren
      8 15 Melden
    600
  • FensterAuf 15.08.2017 15:44
    Highlight Ich finde, dasselbe gilt auch für die berüchtigten blossstellenden Treppenhauszettel: Anstatt an "die Kinder mit den Schmutzfüssen" oder "die Person, die so grauenhaft Violine spielt" kann man eine Bitte, sich an die Hausordnung zu halten, an alle richten. Und falls man die "Schuldigen" ermitteln kann, hilft doch ein persönliches Gespräch/Schreiben immer noch am besten...
    45 13 Melden
    • Gummibär 15.08.2017 16:46
      Highlight Richtig. Die Aufforderung muss so lauten:
      "An alle Personen, gleich welchen Alters oder Geschlechts, die Musikinstrumente malträtieren, bitte geht in den Wald damit." ;-)
      42 2 Melden
    • äti 15.08.2017 17:57
      Highlight @gummibär: bloss nicht in den Wald. Die Tiere haben schon genug Terror. Empfehle Kiesgruben oder Schiessstände.
      24 0 Melden
    600
  • FensterAuf 15.08.2017 15:37
    Highlight Zusammengefasst: Ein paar jüdische Gäste wollten sich nicht nackt oder fast nackt zeigen und haben Kleiderschwimmen gemacht. Ich nehme an, sie haben sich im Apartment geduscht und frische Kleider angezogen, aber das konnten die anderen Badegäste nicht wissen... Verständlich, dass sie sich beklagt haben; verständlich, dass die Hauswartin ein Schild geschrieben hat. Und ja, sie hätte es auf jeden Fall an alle richten müssen, nicht nur an die "jüdischen Gäste", auch wenn noch nie ein nichtjüdischer Gast durch Kleiderschwimmen aufgefallen waren. Zurechtweisen, ohne blosszustellen, ist die Devise!
    97 32 Melden
    • Saraina 15.08.2017 22:23
      Highlight Genau! Du bringst es auf den Punkt.
      3 3 Melden
    600
  • FritzlsKind 15.08.2017 15:28
    Highlight Irgendwie erinnert mich die Sache an einen Pubertierenden Teenager, der wegen Allem und Jedem sogleich zutiefst beleidig ist, aus Mücken Elefanten macht, mit Kanonen auf Spatzen schiesst und wütend mit den Füssen auf den Boden stampft...
    201 28 Melden
    • satyros 15.08.2017 17:11
      Highlight Ein Teenager, dessen ganze Familie wegen genau dem ermordet wurde, was er hier (fälschlicherweise) beklagt.
      15 65 Melden
    • V-A 15.08.2017 22:09
      Highlight Warst du dabei satyros?
      5 3 Melden
    • FritzlsKind 15.08.2017 23:06
      Highlight @satyros
      Ich verstehe zu 100%, dass das Volk Israel die Schnautze gestrichen voll hat von der andauernden Schikane die letzten paar hundert Jahre.
      Die beste Waffentechnik kommt aus Israel. Sie wissen sich sicherlich zu wehren bei Übergriffen.
      Ein dauerndes rumgezehter bei jedem kleinem Scheiss wird jedoch Kauf förderlich sein den Antisemitismus aus der Welt zu bekämpfen. Juden sind bei weitem nicht die einzigen, die sich über Völkermord beklagen können, aber die einzigen die dies in aller Welt tut.
      12 3 Melden
    600
  • Angelo C. 15.08.2017 15:13
    Highlight Zugegeben, nicht gerade optimal gewählt diese Formulierungen. Das Schild beim Pool hätte allgemein(er) gehalten werden sollen, während der Tiefkühler-Anschlag primär für koscheren food, ergo für Juden gedacht war.

    Die Hauswartin hat das Schild beim Pool nicht gut bedacht, aber gleich "Antisemitismus" zu unterstellen und gleich einen wahren Shitstorm auszulösen, scheint mir doch ein schwerer Überriss.

    Es steigen dort recht viele Juden ab und würden sie sich generell schlecht behandelt fühlen, wäre das wohl kaum so. Was auch das klare Statement des jüdischen Gastes im Artikel unterstreicht.
    159 12 Melden
    600
  • huck 15.08.2017 15:11
    Highlight Ich weiss gar nicht, was es da zu diskutieren gibt: Natürlich ist dieses Plakat antisemitisch, auch wenn es vielleicht (oder gar wahrscheinlich) nicht so gemeint war. Und natürlich rechtfertigt das keinen Shitstorm und keine Hassmails, aber antisemitisch ist es.
    (Und jeder der jetzt blitzen muss, soll sich (ganz kurz nur) überlegen, warum ...)
    63 202 Melden
    • WalterWhiteDies 15.08.2017 15:45
      Highlight Meinen Blitz hast du ;)
      120 34 Melden
    • huck 15.08.2017 16:00
      Highlight Und warum?
      18 53 Melden
    • Ron Collins 15.08.2017 17:07
      Highlight Die Blitze beweisen es!
      25 11 Melden
    • SemperFi 15.08.2017 17:20
      Highlight @huck: Bullshit. Es ist einfach ungeschickt. Basta.
      48 8 Melden
    • Lichtblau 15.08.2017 19:54
      Highlight Es war vielleicht noch nicht mal antisemitistisch gemeint, aber es muss vielen Juden geradezu zynisch vorkommen: In Auschwitz wurden die Juden "zum Duschen" geschickt und es erwartete sie das Gas.
      Davon gibt es Bilder und Filme, die früher in jeder Schule gezeigt wurden. Alte, Junge, Mütter mit Babys auf dem Armund hinter ihnen ein Schild "zu den Duschen". Wie ist es möglich, dass gefühlte 90% der Kommentierer diesen Zusammenhang nicht herstellen?
      Das Schild am Tiefkühler ist dagegen peanuts.
      18 14 Melden
    • Ron Collins 15.08.2017 21:45
      Highlight Danke für die Geschichtsstunde Lichtblau. Etwas zuweit hergeholt! Fact ist: diese speziellen Gäste waren sich ihrer fehlenden Hygiene nicht ganz bewusst. Punkt! Wenns Inder gewesen wären, hätte sie wohl Inder geschrieben. http://Twas
      13 7 Melden
    • supremewash 15.08.2017 23:35
      Highlight @Lichtblau Ich stelle diesen Zusammenhang bewusst nicht her. Hier geht es um die (ungelenke) Ermahnung von Gästen, sich an die Regeln zu halten und nicht um das Leugnen des Holocausts!
      @huck Es ist auch nicht antisemitisch.
      8 2 Melden
    • huck 16.08.2017 08:48
      Highlight Juden in Israel und Juden in der Schweiz (zumindest einer, nämlich der Schreibende) empfinden dieses Plakat, wo nur Juden zum Duschen geschickt werden, als antisemitisch. Genau darum wurde es auch abgehängt, genau darum hat sich die Hauswartin entschuldigt. Das Schild ist antisemitisch, auch wenn die Hauswartin es ganz sicher nicht so gemeint hat. Bei den Kommentaren bin ich aber nicht so sicher.
      5 2 Melden
    600
  • AllumeTaSalade 15.08.2017 14:58
    Highlight Sehr viele hier scheinen zu denken, dass die Aufregung komplett übertrieben ist. An diesen eine Frage: wäre dieses Schild für euch auch akzeptablel wenn anstatt "Juden" "Schwarze" stehen würde?
    Nur so aus Neugier.
    43 96 Melden
    • Caturix 15.08.2017 15:45
      Highlight Nein aber würde Katholiken stehen wäre es mir genau so Wurst. Juden beschreibt eine Religion keine Rasse.
      125 27 Melden
    • WalterWhiteDies 15.08.2017 15:49
      Highlight Nein, Schwarze wäre nicht gut aber Menschen schwarfarbiger Abstammung wäre korrekt.
      23 29 Melden
    • AllumeTaSalade 15.08.2017 16:02
      Highlight Also darf man jemanden aufgrund seiner Rasse nicht verurteilen aber aufgrund seiner Religion schon?
      24 14 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 16:07
      Highlight Caturix: Dummer Vergleich, weil Judentum eben nicht bloss eine Religion ist. Ansonsten erklär mir doch bitte mal all die säkularen oder gar atheistischen Juden...
      26 13 Melden
    • virus.exe 15.08.2017 16:12
      Highlight Die betroffenen sollen genannt werden. Fertig. Wenn ein Grossteil der Juden sich nicht daran hält, weshalb verallgemeinern?
      44 13 Melden
    • Joely Tafanalo 15.08.2017 16:33
      Highlight Nur bezeichnen sich zumindest israelische Juden auch selber als (auserwählte) Rasse u. Volk.
      Und 'Schwarze' haben (da nicht kulturell o. religiös bedingt) keinen Drang zum Baden in Kleidern oder dürfen an irgendwelchen Tagen nicht Duschen etc. - wie bei Juden der Fall.
      38 9 Melden
    • Firefly 15.08.2017 17:00
      Highlight @AllumeTaSalade: Erstens gibt es unter den Menschen keine Rassen, und zweitens wird man in seine Herkunft hineingeboren und kann sie nicht verändern. Aus einer Religion kann man austreten...
      29 13 Melden
    • Ron Collins 15.08.2017 17:13
      Highlight Es IST ÜBERTRIEBEN. diesen Empörungsreflex der Juden ist nicht mehr gerechtfertigt. Das nervt viele hier. Klar ist wurde es unklug geschrieben, aber was soll der Hass auf diese Frau? Aufs Aparthotel??
      Fehlt nur noch, dass der Schawinski aus seinen Ferien kommt und ne Sondersendung macht und sich grausam empört , dass Abwärte ein solches antisemiten pack sind! Shalom!! Ich wusste nicht mal, dass die nicht gern duschen!!! Haha! Scherz!!!;-)
      47 7 Melden
    • Mr. Winston 15.08.2017 17:17
      Highlight Schade, dass die Rassentheorie immer noch so verbreitet ist.
      9 21 Melden
    • SemperFi 15.08.2017 17:25
      Highlight @AllumeTaSalade: Natürlich ist das völlig übertrieben! Es handelt sich hier um ein etwas ungeschickt formuliertes Schild einer Person, die wohl in ihrem Arbeitsalltag andere Probleme hat, als jedes Wort auf die Antirassismus/Political Correctness/Gender-Waage zu legen. Sie muss nämlich arbeiten.
      45 7 Melden
    600
  • greenfields 15.08.2017 14:35
    Highlight Natürlich unglücklich formuliert, aber wenn sich auch Wohneigentümer beschweren, dass sich jüdische Gäste in nicht gerade sauberen T-Shirts im Pool tummeln, dann sollten sich alle, die jetzt Antisemitismus und was auch immer wittern ganz einfach die Frage stellen, ob sie solches Gebaren tolerieren würden, würde es sich um ihren eigenen Pool handeln. Vermutlich würden diese Leute einfach die Faust im Sack machen?... Hier hat eine Person mal den Mumm gehabt, die Betroffenen direkt anzusprechen. Das Problem ist aber die so erfolgte Verallgemeinerung, alle jüdischen Gäste betraf es wohl kaum.
    63 16 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 16:10
      Highlight Ach Du meine Güte, gerade um die Formulierung geht's ja... Glaubst Du im ernst Juden in Israel haben ein Problem damit, wenn irgendwo auf der Welt ein paar Juden wegen ihrem Benehmen zurechtgewiesen werden? Es geht doch um nichts anderes als um die ART der Zurechtweisung...
      26 13 Melden
    600
  • Bene86 15.08.2017 14:34
    Highlight Nur gezielt eine Volksgruppe / Religionsgruppe auf ein Problem aufmerksam zu machen, finde ich, ob beabsichtigt oder nicht, rassistisch. Duschen vor und nach dem Schwimmen gilt ja für alle Gäste.

    Und ich zähle mich eher zu Mitte/Rechts.

    Jedes Mal aber gleich wieder auf "Antisemitisch" zu machen, finde ich falsch. Der zweite Weltkrieg ist definitiv vorbei, diese Opferhaltung darf nun endlich mal abgelegt werden.
    76 18 Melden
    600
  • Thinktank 15.08.2017 14:28
    Highlight Ich frag mich ob die Empörung über eine Einzelaktion, die wohl auch nicht ganz so gemeint war, wirklich angemessen ist. Gibt es ein bekanntes Vorurteil, dass Juden öfters duschen sollten oder haben die Medien nun ein solches geschaffen.
    16 9 Melden
    • FensterAuf 15.08.2017 16:10
      Highlight Eher umgekehrt, Israelis haben eher den Ruf, auch auf Reisen höchst ungern auf die tägliche Dusche zu verzichten... Aber dass sich manche Juden (und Muslime) nie leicht bekleidet zeigen, ist Tatsache. Manche gehen in die Frauen- bzw. Männerbadi, manche kaufen sich einen Burkini (Musliminnen) oder ein Badekleid von Aqua Modesta (Jüdinnen), und offenbar machen manche Kleiderschwimmen.
      14 0 Melden
    600
  • Leventis 15.08.2017 14:00
    Highlight Wenn nur jüdische Gäste die Gefriertruhe nutzen dürfen, ist das dann positiver Rassismus?
    178 16 Melden
    600
  • banda69 15.08.2017 13:42
    Highlight Natürlich ist dieser Artikel wert, dass er publiziert worden ist. So konnte die betroffene Person Stellung zu den Anschuldigungen nehmen.

    Aber leider wird der Shitstorm wohl irreparablen Schaden anrichten.
    83 23 Melden
    • SilWayne 15.08.2017 15:41
      Highlight Ich denke, der Schaden wird sich in Grenzen halten. Solche Shitstorms versanden relativ schnell wieder. Regelmässige Arosa-Gäste werden schon bemerkt haben, dass orthodoxe Juden zwar zahlreich sind in Arosa, aber bzgl. Gastronomie komplett abgschirmt sind. Sie leben auch in Arosa quasi in einer Parallelwelt. Würden nun gewisse Juden Arosa boykottieren, fällt dies nicht allzu stark ins Gewicht.
      49 1 Melden
    600
  • URSS 15.08.2017 13:39
    Highlight Diese Frau hatte offenbar im Geschichtsunterricht ihre Nägel lackiert...
    70 Jahre nach dem monströsesten Menschheitsverbrechen Juden zum Duschen aufzufordern ist an Ignoranz nicht mehr zu überbieten.
    Gerade deshalb weil sie keine böse Absicht hatte, ist die Ignoranz eiskalt.
    57 263 Melden
    • ostpol76 15.08.2017 15:15
      Highlight Und darum müssen wir die Juden für die nächsten 1000 Jahre mit Samthandschuhen und wie rohe Eier behandelt werden???
      103 13 Melden
    • Bijouxly 15.08.2017 15:32
      Highlight Darf man Juden aus dem 21. Jahrhundert echt nicht sagen, dass sie duschen müssen, weil vor 70 Jahren ein durchgeknallter Irrer unter anderem ihre Vorfahren vergaste? Sorry aber wenn man sich unpassend verhält (mit shirts schwimmen macht man nicht bei uns), darf man das auch sagen, Geschichtsunterricht hin oder her. http://J
      95 12 Melden
    • corona 15.08.2017 15:51
      Highlight Bin ich der Einzige der hier den Sarkasmus versteht?
      11 3 Melden
    • URSS 15.08.2017 19:17
      Highlight @ Corona
      Offenbar bist du die der einzige..
      Ansonsten schlägt mir nur Judenhass entgegen in den Antworten.
      Nochmals zum mitdenken:
      Die Juden wurden vergast . Sie wurden zum "Duschen" geschickt...
      Es geht hier nicht um den " bösen" Juden oder um Hygiene...
      Und nein, ich bin kein Jude...
      5 14 Melden
    • Bijouxly 15.08.2017 22:41
      Highlight Urss:
      Ich bin ganz sicher keine Antisemitin. Und dein letzter Kommentar zeigt ja sehr deutlich, dass du deinen ersten nicht sarkastisch gemeint hast.
      Man kann also echt auch überreagieren. Wenn jemand duschen soll, dann sagt man das, Gesinnung hin oder her - da muss man kein Antisemit sein!
      8 2 Melden
    • Nihil 17.08.2017 09:51
      Highlight Hey URSS, vergiss doch den Scheiss endlich mal. Ausserdem kann die Frau von Arosa ncihts dafür dass vor 70 Jahren ein Weltkrieg war...

      Heieiei...

      Get over it!
      1 0 Melden
    600
  • N. Y. P. 15.08.2017 13:24
    Highlight Ein Deutscher hätte mit Filzstift "Einmal Duschen pro Woche genügt" auf das Schild geschrieben.

    Ein Amerikaner "What the hell is a shower".

    Die Schweizer hätte nichts gesagt.

    Die Holländer hätten gelacht.

    Und bei den Juden gibt es einen weltweiten Shitstorm. SOBALD die Juden so ein einzelnes Pappschild nicht gleich in einen weltweiten Shitstorm verwandeln, sind wir bei der Überwindung des Antisemitismus schon ein gehöriges Stück weiter. Das ist EIN Hotel. Ach, diese Überempfindlichkeit.
    216 54 Melden
    • Favez 15.08.2017 14:25
      Highlight Genau. Die Deutschen, Amis, Schweizer und Holländer machen nicht wegen jedem Scheiss einen Shitstorm. Nur die Juden!
      SOBALD ich keine solche Aussagen mehr lesen muss in den Kommentarspalten dieser Welt, ist der Antisemitismus schon ein gehöriges Stück weiter.
      81 84 Melden
    • N. Y. P. 15.08.2017 14:41
      Highlight @Favez
      Wenn ich Deinen Kommentar richtig interpretiere, sind wir ein gehöriges Stück weiter, wenn ICH zum Beispiel keine solche Kommentare mehr schreibe ?

      Noch was. Wieso werden Holländer nie angemacht. Weil jeder weiss, dass sie sich nicht anmachen lassen.

      Wieso sagt uns niemand, wir Schweizer seien geldgeile Säcke ? Weil es uns egal ist, wenn jemand das sagt.

      Man hätte mit diesem Schild zur Direktorin gehen können, sie hätte sich entschuldigt und gut ist. Aber nein, es wird natürlich viral verbreitet. Wir armen Opfer.
      51 9 Melden
    • Waedliman 15.08.2017 15:37
      Highlight Ich glaube, dass die Sensibilität für Rassismus bzw. Antisemitismus bei manchen Menschen extrem schwach ausgeprägt ist, ansonsten wäre eine Bemerkung wie Ihre überhaupt nicht möglich. Es geht überhaupt nicht darum, wer wann lacht oder nicht bzw. sich dazu entscheidet, etwas nicht ernst zu nehmen. Hier wird eine Gruppe von Menschen bewusst ausgegrenzt. Welche Absichten die Schreiberin des Zettels hatte, lassen wir mal beiseite. Was beim Adressaten ankommt, ist genau das, was die betroffene Familie beschrieben hat. Und das ist ihr gutes Recht.
      17 32 Melden
    • Favez 15.08.2017 16:14
      Highlight "Die Juden" sind keine homogene Masse und es gibt bestimmt viele, die diesen Shitstorm genau so unnötig und übertrieben finden wie du und ich.
      Das Gleiche gilt für die anderen Nationen, welche du aufgezählt hast. Natürlich gibt es Holländer, die sich anmachen lassen! Und Schweizer, die beleidigt sind, wenn man sie geldgeil nennt.
      Bin nicht einverstanden mit deinen Verallgemeinerungen, das wollte ich dir sagen.
      25 2 Melden
    • N. Y. P. 15.08.2017 16:56
      Highlight @Favez
      Der knifflige Punkt hier ist, wenn ich einen Kommentar schreibe, muss ich das Wort "Juden" schreiben. Ich kann es schreiben oder umschreiben, es tönt sehr schnell antisemitisch und auch verallgemeinernd.
      Oder soll ich schreiben "ein Teil der Juden" ? Tönt auch antisemitisch.
      Es ist schwierig, negativ zu schreiben, ohne gleich in die braune Ecke gestellt zu werden.
      20 5 Melden
    600
  • gianny1 15.08.2017 13:03
    Highlight Hätte nie gedacht das so viele Watson-Leser in den 1930er stehen geblieben sind!
    Das Plakat ist ganz klar antisemitisch... werd das nicht anerkennt ist ein Antisemit!
    59 283 Melden
    • Töfflifahrer 15.08.2017 14:21
      Highlight Totaler Quatsch, es ist nur unglücklich formuliert, das ist alles! Sie hat nicht wirklich nachgedacht, aber wer denkt bei allem was da kommuniziert wird, welche Gruppe sich da wohl diskriminiert fühlen könnte.

      Hätte wohl genügt der Frau einfach zu sagen, dass man sich durch solche Formulierungen gestöhrt und diskriminiert fühlt.

      Etwas mehr gesunden Menschenverstand und miteinander reden ist manchmal hilfreich. Aber nein Foto machen und den Medien zukommen lassen.
      79 12 Melden
    • Against all odds 15.08.2017 14:24
      Highlight Und wo sind Sie stehen geblieben?
      73 23 Melden
    • Madmessie 15.08.2017 14:27
      Highlight Bin mit dir einverstanden. Der Fall ist glasklarer Antisemitisch. Die Frau hätte bloss "Jewish" weglassen sollen, dann wär alles ok.
      40 59 Melden
    • Nihil 17.08.2017 09:54
      Highlight Ach herrje gianny1, bei ihnen ist Hopfen und Malz verloren, sie sind höchst indoktriniert und plappern Israel nach dem Maul. Setzen, eins.
      1 0 Melden
    600
  • ujay 15.08.2017 12:59
    Highlight Na ja, wer da Antisemitismus sehen will, solls halt. Ich finde eher, das die Hinweisschilder ungeschickt formuliert sind. Man kann die auch so schreiben:
    "Koschere Nahrungsmittel: Sie dürfen den Tiefkühler zwischen 10 und 11 Uhr am Morgen und zwischen 16.30 und 17.30 Uhr am Abend benützen. Wir bitten sie, diese Zeiten zu aus arbeitstechnischen Gründen unbedingt einzuhalten".
    oder: "Badegäste sind angehalten, sich vor und nach dem schwimmen zu duschen. Baden in Strassenkleidern ist aus hygienischen Gründen strengstens verboten".
    Für solche Hinweise braucht es nicht noch eine Androhung von Massnahmen bei Nichteinhaltung der Anweisungen.
    135 11 Melden
    • AllumeTaSalade 15.08.2017 14:27
      Highlight Also wenn stehen würde "Badegäste sind angehalten, sich vor und nach dem schwimmen zu duschen. Baden in Strassenkleidern ist aus hygienischen Gründen strengstens verboten", dann wäre das ja ok. Aber es richtet sich nur an Juden, weshalb man durchaus denken könnte, dass die Person, die das Schild geschrieben hat, denkt, dass insbesondere Juden dreckig sind usw.
      16 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.08.2017 16:27
      Highlight Es richtet sich nur an die jüdischen Gäste, weil sich alle anderen an die Regeln gehalten und geduscht haben. Insofern ist es ja sogar objektiv richtig, nur die jüdischen Gäste anzusprechen.
      Unglücklich formuliert ist es allemal, aber es ist weder diskriminierend noch antisemitisch.
      36 10 Melden
    • Saraina 15.08.2017 22:30
      Highlight Kann mir mal jemand erklären wieso man weiss dass alle nicht- Juden geduscht haben, und nur Juden nicht? Steht da jemand und notiert sich das? Und wenn ja, wieso hat diese Person nicht gleich die Nichtduscher angesprochen?
      2 2 Melden
    600
  • Knut Knallmann 15.08.2017 12:55
    Highlight Und jetzt? - Sie hat die Schilder nach Beschwerden (Berechtigterweise) nach einem Tag selber wieder weggemacht. Ist diese Geschichte ein Shitstorm oder auch nur irgendeine Reaktion wert? - Ich sage Nein...
    289 22 Melden
    600
  • Groovy 15.08.2017 12:53
    Highlight Völlig übertriebener Shitstorm. Dann auch noch gleich zum Bundesrat rennen und flennen. Liebe Betroffene, wenns euch dort nicht gefällt, geht einfach nicht mehr hin, ganz einfach.
    116 22 Melden
    600
  • ostpol76 15.08.2017 12:49
    Highlight Einen auf Opfer machen aber im Gegenzug zu Telefonterror aufrufen.
    160 15 Melden
    600
  • MyAnusIsBleeding 15.08.2017 12:43
    Highlight 😑 Meine Güte...
    Beim Tiefkühler war ja der Fall klar. Das war ein Extraservice für das mitgebrachte koschere Essen von Seiten des Hauses und das betrifft halt nur jüdische Gäste.

    Bezüglich Schild für das Duschen: Sie hat ja gesagt, dass die Formulierung unglücklich gewesen sei und es ihr Leid tut.

    Jetzt auf die Frau und das Hotel wegen diesem Fehler rumzuhacken ist völlig überrissen. Das Hotel hat ja sogar einen jüdischen Stammgast, welcher es schätzt und in Schutz nimmt.
    126 9 Melden
    • AllumeTaSalade 15.08.2017 14:28
      Highlight Unglückliche Formulierung finde ich als Ausrede etwas schwach. Falls es wirklich nicht so gemeint war muss diese Frau wohl ganz schön dumm sein.
      12 55 Melden
    600
  • Vespa Timo 15.08.2017 12:36
    Highlight Völlig okay... Hier gleich Antisemitismus zu schreien völlig daneben. Vor allem weil die Frau es nachweislich nicht ist... Tja... Religionen machen nur Probleme!
    276 28 Melden
    • andrew1 15.08.2017 13:01
      Highlight Ist halt so. Wenn stehen würde christen müssen vor dem baden duschen würde es kein mensch interessieren.
      68 18 Melden
    • QueenNiin 15.08.2017 13:23
      Highlight Menschen und nicht Religionen sind das Problem :-)
      26 65 Melden
    • Mr.Bean 15.08.2017 14:07
      Highlight Wie erkennst du, dass diese Frau nachweislich keine antisemitische Haltung hat. Gegenüber der Presse wird sie natürlich nicht offen dazu stehen aber die von Ihr gemachte Aussage auf dem Schild ist meiner Meinung nach ganz klar antisemitisch. Juden werden dazu aufgefordert sich anders zu verhalten als alle anderen..
      19 97 Melden
    • exeswiss 15.08.2017 14:32
      Highlight @Mr.Bean wenn du den artikel lesen würdes als nur kommentieren wüsstest du's, oder machst du das häufiger?
      26 6 Melden
    • andrew1 15.08.2017 14:37
      Highlight Es gillt ja für alle nicht nur für eine bestimmte gruppe. Alle müssen duschen. Es wurde mmn einfach noch etwas nachdruck verliehen. So wie wenn der lehrer sagt: " macht alle die hausaufgaben. Du auch fritz". Weil fritz sie vielleicht gerne mal vergisst gabs noch eine sondereinladung.
      22 4 Melden
    • Ht Games 15.08.2017 14:47
      Highlight @GueenNiin Da gebe ich dir recht. Ohne Menschen gäbe es überhaupt gar keine Religionen.
      11 1 Melden
    • Mr.Bean 15.08.2017 18:10
      Highlight Fritz ist eine Einzelperson da ist es etwas anderes..Bei Fall wird meiner Meinung nach pauschalisiert indem alle Juden in einen Topf geworfen werden.
      Und ja ich habe den Artikel sogar zwei Mal gelesen. Klar rechtfertigt sie ihr handeln nun mit einer allgemeinen Regel, es ändert aber nichts daran, dass die Aussage auf dem Schild diskriminierend ist. Ob sie selbst eine antisemitische Haltung hat, lässt sich meiner Meinung nach nicht beurteilen. Vor der Presse wird natürlich, bis auf ein paar Rechtsextreme, niemand offen zugeben, dass sie etwas gegen Juden haben.
      6 4 Melden
    • QueenNiin 15.08.2017 21:40
      Highlight Ja ist sicher immer schwierig zu sagen, welche Gedanken sie wirklich hatte und ob diese nun antisemitisch sind. 2017 in der Schweiz muss man einxach wissen, dass so etwas nicht ceht und dafum bin ich auch irgendwie froh dass solche ^kleinen^ Ereignisse auch so diskutiert werden.
      1 2 Melden
    • andrew1 15.08.2017 21:51
      Highlight Naja immerhin hatte sie sich die zeit genommen das schild auf Tippfehler zu überprüfen. 😊😉
      5 0 Melden
    • Vespa Timo 16.08.2017 08:19
      Highlight Das Problem wird sein dass alle vorab duschen aber einige meinen aufgrund religiöser Wahnvorstellungen einen Sonderstatus zu haben...
      1 1 Melden
    600
  • ZH27 15.08.2017 12:35
    Highlight Ein Schild einer Abwärtin provoziert gleich einen Skandal. Absolut lächerlich. Das wird in etwa so abgelaufen sein: Viele Gäste aus der selben Personengruppe (hier jüdische Gäste) haben sich auf eine gewisse Weise nicht korrekt verhalten. Die Abwärtin wollte das Problem lösen und sprach die Gruppe direkt an. Also kein Antisemitismus. Die Leute im Internet haben es aus dem Kontext gelöst und verallgemeinert (in der Verallgemeinerung wäre es ja antisemitisch). Also da liegt das Problem. Soll jetzt jeder Abwart einen Kommunikationsexperten engagieren, um abzuschätzen wie eine Notiz wirken könnte?
    238 20 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 15.08.2017 12:33
    Highlight Wie war das nochmals: Jedes Schild hat seine Geschichte.
    135 14 Melden
    • Lichtblau 15.08.2017 20:05
      Highlight 90% hier scheinen diese Geschichte nicht zu kennen.
      2 2 Melden
    600
  • Danyboy 15.08.2017 12:33
    Highlight Man könnte das doch so leicht umgehen... Man stellt generelle Regeln auf, die für ALLE gelten. Und für die es keine religiöse oder anderweitige Ausnahmen gibt. Z.B dass Schwimmen mit T-Shirts verboten ist. Problem gelöst. Könnte einem auch so in den Sinn kommen, dass so ein Schild an spezifische Gruppen als rassistisch und antisemitisch aufgefasst wird.
    70 26 Melden
    600
  • Chnebeler 15.08.2017 12:32
    Highlight Unglaublich was heute alles als antisemitismus bezeichnet wird und wie gross das Geschrei darüber ist.
    171 41 Melden
    • ThomasHiller 15.08.2017 13:12
      Highlight Das liegt daran, daß es Antisemitismus ist. Genau so, wie auch deine Relativierung antismitisch ist.
      31 106 Melden
    • ohjaja! 15.08.2017 14:26
      Highlight OMG Thomas 🙈 du hast chnebeler's aussage gerade noch nachdruck verleiht haha...
      59 12 Melden
    • Chnebeler 15.08.2017 23:20
      Highlight @ Thomas wen du den ganzen Artikel gelesen hast, sollte dir wohl klar sein, dass den Schildern nicht im geringsten ein Antisemitisches Motiv zugrunde liegt.

      Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, in welcher Weise ich mich in meinem Kommentar antisemitisch geäussert haben soll.

      Muss wohl die selbe Logik sein, nach welcher Trumps Rede zum Holocaustgedenktag antisemitisch sein sollte. Weil Achtung!!! er die Juden NICHT separat erwähnt hat.

      Antisemitismus, sowie Rassismus sind klar zu verurteilen.

      Die Polemik, welche z.T betrieben wir wirkt jedoch eher kontraproduktiv.
      1 1 Melden
    • ThomasHiller 16.08.2017 11:25
      Highlight Das Schild ist nicht bewusst antisemitisch sondern latent-unbewußt. Das ist noch schlimmer, denn es zeigt das gesamte Unwissen und Unverständnis der Dame zu Rassismus und Antisemitismus. Sie will (hoffentlich) gar nicht antisemitisch sein, ist es mit ihrem Schild aber trotzdem. Und das hat sie (wie viele hier) nicht mal mehr verstanden.
      0 0 Melden
    • Chnebeler 16.08.2017 16:46
      Highlight @Thomas
      Es soll noch schlimmer sein, wenn sich jemand unbewusst rassistisch oder antisemitisch äussert? WTF??? Ich kann diese Ansicht nicht nachvollziehen. Dies würde heissen, das diese Dame aus ihrer Sicht schlimmer gehandelt hat, während sie dieses Schild schrieb, als die Nazis vor 70 Jahren als sie während des Holocausts Millionen von Juden bewusst ermodeten?
      Der Holocaust und alle anderen Völkermorde, welche bewusst aus rassistischen Motiven begangen wurden sind klar die schlimmsten Verbrechen an der Menschheit und nicht dieses Schild, welches auf ein fehlverhalten hinwies.
      0 0 Melden
    600
  • skofmel79 15.08.2017 12:32
    Highlight Unglücklich, dass der hinweis nur auf diese zielgruppe geschrieben wurde,das ist natürlich nicht ok. Aber badeordnung ist badeordnung da müssen sich alle daran halten.
    101 9 Melden
    • andrew1 15.08.2017 13:03
      Highlight Hat wohl nichts genützt sich allgemein auszudrucken also hat man die vermeintlich grössten "sünder" direkt angesprochen. Muss man wohl wenns sonst nichts bringt.
      41 14 Melden
    600
  • Darkglow 15.08.2017 12:30
    Highlight Das ist der rassismus bzw. Antisemitisus wie er in der schweiz gelebt wird.
    Dazu komme auch so aussagen wie "i bi ke rassist, aber die jugos hei scho ä komischi art...", dies obwohl die person wahrscheinlich wirklich nicht rassistisch gemeint hat.
    52 201 Melden
    • suchwow 15.08.2017 15:38
      Highlight Verdammt ich wollte kein Herzchen geben...
      22 2 Melden
    600
  • JonathanFrakes 15.08.2017 12:26
    Highlight Ohje, wie man sich künstlich aufregen kann🙈 Wären z.B nur Deutsche oder Italiener angesprochen, würde es sicherlich keinen Shitstorm geben...
    100 33 Melden
    600
  • MrHomii 15.08.2017 12:23
    Highlight Da es sich um eine bitte handelt finde ich es nicht antisemitisch. Klar, an alle gäste gerichtet wäre sicher politisch korekter gewesen aber es ist und bleibt eine bitte um einen hygienische umgebung zu schaffen. Und das kann ich nachvollziehen!
    55 21 Melden
    600
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 15.08.2017 12:22
    Highlight Wegen was hat man diesen Artikel jetzt geschrieben?
    Der betroffene Gast sagt ja selber, dass es nicht antisemitisch gemeint war.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.

    38 31 Melden
    600
  • Eskimo 15.08.2017 12:18
    Highlight Juden leiden unter vielen Vorurteilen. Leider tragen sie aber nicht viel dazu bei, dieses Image zu verbessern. Wenn man sie aber auf ihr fehlverhalten aufmerksam machen will, schalten sie sofort in den Opfermodus um und empören sich.
    Gilt natürlich nicht für alle.
    69 13 Melden
    600
  • Snowy 15.08.2017 12:17
    Highlight Das Schild war dumm und falsch - keine Frage.

    Aber redet mal mit einem Hotelier in Davos oder sonstwo "off the record" über dieses Thema...
    Buchungsobergrenzen für Russen und Israelis sind in gewissen Hotels seit langem Realität - auch wenn dies nie jemand öffentlich zugeben würde.

    In Südamerika war es in den 00-er Jahren in den Touri-Orten üblich, dass in Clubs die Eintrittspreise für Israelis höher angesetzt wurden als beim Rest - dies weil die Israelis angeblich keine Drinks konsumieren würden und mitgebrachtes Wasser trinken.
    53 2 Melden
    600
  • Cerulean 15.08.2017 12:16
    Highlight Mal abgesehen davon, dass ich schockiert bin, wieviele Blitze hier Kommentare erhalten, die das Schild verurteilen - ich bin klar der Überzeugung das dieses Schild antisemitisch bzw. diskriminierend ausgelegt werden muss: Die klare Adressierung an jüdische Gäste. Stünde da lediglich "dear guests" hätte niemand ein Problem mit dem Schild, aber der Wortlaut impliziert nicht nur, dass die jüdischen Gäste "dreckig" sind, sondern auch dass es die anderen nicht sind. Das ist eindeutig Diskriminierung aufgrund Religionszugehörigkeit und somit verboten.
    64 183 Melden
    • ThomasHiller 15.08.2017 13:10
      Highlight An den Blitzen erkennst du, wie weit auch hier noch latenter Rassismus bzw. Antisemitismus verbreitet sind ... ;)
      23 83 Melden
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 13:31
      Highlight Männliche orthodoxe Juden dürfen/wollen sich nicht neben Frauen setzen. Sind das jetzt alle Frauenfeindliche Chauvis? Oft haben sie auch sonst nicht viel Respekt für andersgläubige. Verstehen jegliche Kritik aber als antisemitisch. Ich bin froh gibt es auch anders denkende, offene Juden.
      82 7 Melden
    • ThomasHiller 15.08.2017 14:01
      Highlight @Tschakkaaa!: Den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen berechtigter Kritik und Antisemitismus/Rassismus kennst du noch nicht, oder?
      13 53 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 14:07
      Highlight M.E. eine Falscheinschätzung. Man darf heute keine Ethnie als solche mehr ansprechen, auch wenn es möglicherweise zielgerichtet wäre. Hier hat die PC ganze Arbeit geleistet und Ihren Generalverdacht geschaffen. Man tut damit aber vielen Menschen unrecht, die mit der NewSpeak noch nicht wirklich vertraut sind. Ich war vor ein paar Jahren in Scuol in einem stark von orthodoxen Juden frequentierten Hotel und musste genau die Beobachtung machen, die wohl zu diesem Schild am Pool geführt hat.
      47 2 Melden
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 14:30
      Highlight Ich kenne den Unterschied sehr wohl lieber Herr Hiller. Ich lasse es mir trotzdem nicht nehmen bei Themen wie Siedlungspolitik etc meinen Senf dazu zu geben.Das ist nie wirklich erwünscht. Bei Erdogan, Trump etc. darf man bis unter die Gürtellinie kritisieren. Sobald man sich zum Nahost Konflikt sachlich gegen die Israelische Politik äussert, ist man ein Antisemit. Das stört mich!
      49 1 Melden
    • ThomasHiller 15.08.2017 15:21
      Highlight @Tschakkaaa!: Wenn du den Unterschied kennst, wo ist dann dein Problem?
      Israelische Politik zu kritisieren, ist völlig okay, wenn die Kritik sachlich ist. Einen jüdischen Chauvi einen Chauvi zu nennen, ebenso.
      Explizit allen jüdischen Gästen zu sagen, sie mögen bitte duschen ist Rassismus.
      9 26 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 17:31
      Highlight Das stimmt schon @ Hiller, bloss hat das Schild mit Sicherheit seine Geschichte. Man darf das aber nicht benennen.
      3 2 Melden
    600
  • Informant 15.08.2017 12:15
    Highlight Das Schild ist unglücklich aber höchstwahrscheinlich eher durch Naivität als durch Antisemitismus entstanden.
    So wie man früher auch gerne mal „härzigs Negermeitli“ gehört hat, schüttelt man heute den Kopf darüber.
    Vielleicht hätte man die Frau ja einfach auf ihren Fauxpas aufmerksam machen können, statt wieder die grosse Shitstorm-Bühne zu suchen.
    144 10 Melden
    600
  • m:k: 15.08.2017 12:14
    Highlight Sehr unglücklich formuliertes Plakat. Aber ich glaube den Ausführungen der Hauswartin - ein "honest mistake" der ihr nun leid tut. Schade, dass heute alles zu einer Staatsaffäre gemacht wird.
    127 5 Melden
    • ThomasHiller 15.08.2017 13:08
      Highlight Das, was sie mit ihrem Schild ausgedrückt hat nennt man "latenter Rassismus" bzw. "latenter Antisemitismus" und ist mindestens genau so schlimm, da die diejenigen in dem Fall nicht mal wissen, wie rassistisch bzw. antisemisch sie sind ... ;)
      Deshalb ist das auch keine Staatsaffäre sondern eben genau die das richtige. Sie kann ja jetzt draus lernen.
      17 84 Melden
    • The Destiny 15.08.2017 14:01
      Highlight @Thomas Hiller, "internalized oppression" ist das wort das sie gesucht haben.
      14 2 Melden
    • m:k: 15.08.2017 14:01
      Highlight Wenn sie das Schild von sich aus geschrieben hätte, dann könnte man ihr das unterstellen. Aber sie hat das Plakat ja auf Reklamationen von anderen Gästen die sich ausdrücklich über jüdische Gäste beschwerten, geschrieben. Aber wie gesagt, sie hat es unglücklich formuliert. Eine neutrale Anspräche hätte niemanden gestört und das Problem wäre genauso gelöst gewesen.
      31 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 14:09
      Highlight Was sie nun lernt, ist politisch korrekte Ausdrucksweise. Thats all.
      35 3 Melden
    600
  • Micha Moser 15.08.2017 12:13
    Highlight Ich glaube das sie es einfach wirklich konplett falsch Formulierte. Es liest sich wirklich.. komisch
    44 8 Melden
    600
  • ThomasHiller 15.08.2017 12:13
    Highlight Selbsterkenntnis ist eine tolle Sache:

    «Ich hätte die Bitte an alle Gäste richten sollen.»

    Ja, das hätte sich wohl machen sollen, hätte ihr viel Ärger erspart und hätte sicher auch nicht weh getan, vorab so weit zu denken...
    35 74 Melden
    600
  • just sayin' 15.08.2017 12:12
    Highlight 1) es bestand ein konkretes problem
    2) die besitzerin hat mit der zielgruppe kommuniziert, um das problem zu korrigieren

    antisemitismus? ich finde nicht.

    jesses! spart euch eueren atem, um bei richtigen problemen zu schreien!
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    • AllumeTaSalade 15.08.2017 14:56
      Highlight Ob die Zielgruppe dir richtige war ist allerdings fraglich. Woher wussten die andere Gäste das die T-shirt schwimmer juden waren? Woher wusste die Frau, dass die Vorwürfe stimmen (könnten Auch von antisemiten gemacht worden sein). Auf jedem Fall wäre es sicher weniger problematisch gewesen, wenn das Schild allgemein formuliert gewesen wäre, auch wenn die Zielgruppe tatsächlich die richtige wäre.
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  • maxi 15.08.2017 12:09
    Highlight kann ja sein das die mal probleme hatten mit dem wasser weil die gäste vorher nicht duschten. aber ein schild das juden zum duschen auffordet ist halt wirklich sehr dumm und unüberlegt.
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  • Dummbatz Immerklug 15.08.2017 12:08
    Highlight Das Schild mag unglücklich formuliert sein, ist aber nicht unbedingt fern der Realität. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Aber natürlich sind alle anderen Gäste keineswegs besser... Leider leider wird dann auch immer gleich die "Opferkarte" gezückt 🤔
    34 2 Melden
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  • nononono 15.08.2017 12:07
    Highlight Wenn sie anschliessend alle Schweizer Hotels boykottieren wollen ist das denn nicht auch rassistisch?
    101 14 Melden
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  • Wurst 15.08.2017 12:07
    Highlight Das Problem beim Antisemitismus ist das man dem Vorwurf wegen differenzierung zwischen Juden und nicht-Juden ausgesetzt wird.

    Das Problem beim Antisemitismus ist das man dem Vorwurf wegen NICHT-differenzierung zwischen Juden und nicht-Juden ausgetzt wird.


    Ich ziehe es vor Herkunft, Religion und Kultur aktiv zu ignorieren und erst zu differenzieren wenn dies explizit gewünscht wird. Ich bestelle meinen Patienten auch kein Schweinloses essen nur weil sie Mohamed oder ähnlich heissen und frage nicht mehr danach... Die Frage wurde zu oft mit einem beleidigtem "warum fragen sie?!" quitiert...
    40 7 Melden
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  • goldmandli 15.08.2017 12:06
    Highlight Unglücklich formuliert. Hätte Sie sich zwar denken können, aber eine antisemitische haltung möchte ich ihr nicht vorwerfen.
    62 7 Melden
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  • pd90 15.08.2017 12:05
    Highlight Heutzutage wird auch alles zum Shitstorm hochsterilisiert...
    90 12 Melden
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  • sven_meye 15.08.2017 12:04
    Highlight Klar, unpassend. Aber bestimmt ohne böse Hintergedanken gemacht ... also macht bitte kein Drama daraus!
    60 8 Melden
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  • Butterscotch&hardcandy 15.08.2017 12:00
    Highlight Man hätte allg. darauf hinweisen können, dass man nur mit Bikini/Shorts in den Pool kann. Das Ganze gleich als Antisemitisch zu betiteln ist jedoch übertrieben!
    47 9 Melden
    • Lumpirr01 15.08.2017 14:25
      Highlight Für alle sollte gelten: Vor dem Betreten des Pools bitte nackt duschen und das Tragen von Unterhosen unter den Badekleidern ist verboten!
      17 0 Melden
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  • Fulehung1950 15.08.2017 12:00
    Highlight Es ist einfach dumm. Solche Schilder sind an alle Gäste zu richten, dann sind die, die es speziell betrifft, mit erfasst.

    Die gute Frau hat ihre Lektion sicher gelernt. Sache erledigt. Deckel zu.
    49 12 Melden
    • AJACIED 15.08.2017 12:50
      Highlight Wow Riesen Lektion 🙈 als ob sie ausgepeitscht worden wäre. Die Kirche abundzu im Dorf lassen.
      3 32 Melden
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  • Against all odds 15.08.2017 11:56
    Highlight "Dear guests" hätte es auch getan. Aber daraus jetzt eine Staatsaffäre zu machen...
    56 8 Melden
    • AJACIED 15.08.2017 12:50
      Highlight Das machen sie immer.
      44 12 Melden
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  • Rumbel the Sumbel 15.08.2017 11:52
    Highlight Wer für Sitte und Ordnung sorgen will, ist heute ein Anitsemitist, Rassist, Rechtsextremer usw. Und ich rede hier nicht vom braunen Sumpf. Denen ist eh nicht zu helfen. Aber es werden viele in einen Korb geworfen.
    11 12 Melden
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  • Die verwirrte Dame 15.08.2017 11:34
    Highlight Scho chli rassistisch u soo..
    16 79 Melden
    • FancyFish 15.08.2017 16:43
      Highlight Wieso meinsch?
      4 1 Melden
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  • chnobli1896 15.08.2017 11:27
    Highlight Man sollte solche Sachen immer an alle richten, auch wenn eine spezifische Volkgsruppe (oder ähnliches) gemeint ist. Ist ja nicht der erste Shitstorm in diese Richtung im 2017.
    29 7 Melden
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  • p-r-o-k-a 15.08.2017 11:24
    Highlight ui ui ui!
    16 7 Melden
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  • DuckTonaldFump 15.08.2017 11:17
    Highlight Diplomatie scheint nicht ihre stärke zu sein aber man sollte lieber auf beschränktheit als auf bosheit setzen, zumindest in diesem Fall.
    24 13 Melden
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  • Tschakkaaa! 15.08.2017 11:10
    Highlight Ich weiss ich werde jetzt dafür keine Sympathien ernten, aber jeder der mit orthodoxen Juden zu tun hat weiss woher diese Vorurteile kommen. Selbst moderate Juden würden dies bestätigen. Ich bin Atheistin und deshalb ist mir religiöse Zugehörigkeit ziemlich egal. Abere als Gastgeberin muss ich zugeben dass es oft zu Problemen kommt. Man hätte den Hinweis allgemein schreiben können, somit wäre es poltisch korrekt gewesen und das Problem wäre nie entstanden.
    111 13 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 13:10
      Highlight 1. Welche Vorurteile meinen Sie? Das Juden dreckig sind? Und wer mit Juden zu tun hat, weiss, dass dieses Vorurteil richtig ist? Was zum Teufel wollen Sie damit sagen? 2. Sie sind sich schon bewusst, dass orthodox nicht gleich orthodox ist? Es gibt Orthodoxe, die keine Schwarzen Hüte und schwarze Mäntel tragen. Ich schätze aber, dass Sie genau diese jetzt gemeint haben. 3. Was zum Teufel sind "moderate Juden"? Die guten Juden? Jene, bei denen man nicht erkennt, dass sie Juden sind? Wtf... 4. Das Judentum ist nicht bloss eine Religion; man kann auch atheistisch UND jüdisch sein!
      13 59 Melden
    • Lumpirr01 15.08.2017 14:34
      Highlight @Petrarca: Ich weiss, dass man nie verallgemeinern sollte und es gibt in jeder Gesellschaft alle Schattierungen. Aber frage bitte z. Bsp. einmal ein paar erfahrene Airhostessen, um etwas mehr über die Kultur, Werte und Benehmen diese Publikums in Erfahrung zu bringen.........
      26 3 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 15:38
      Highlight Lumpirr01: Eigentlich wünsche ich mir bloss ein paar Antworten auf meine Fragen... Trotzdem: Da ich a) genügend Leute aus diesem "Publikum" kenne, b) auch schon genügend Zeit im Umfeld von solchem "Publikum" verbracht habe und mich c) aus beruflichen Gründen wissenschaftlich u.a. mit diesem "Publikum" befasse, denke ich, dass ich mit der Kultur, den Werten und dem Benehmen dieses "Publikums" bestens vertraut bin.
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    • Tschakkaaa! 15.08.2017 16:15
      Highlight Petrarca: Für einen Literaten hast du eine sehr beschränkte Sichtweise. Andere als Publikum (wir haben verstanden was du meinst) zu bezeichnen, welche eine etwas andere Sichtweise als du haben und einfach ihre Erfahrungen schildern ist kleingeistig. Ich kann dir auch Unschöne Storys über Schweizer, Italiener, Franzosen etc erzählen. Falls mich das in deinen Augen zum Rassisten macht, kann ich das nicht verstehen. Ich sehe das jedenfalls nicht so.
      14 3 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 17:11
      Highlight Tschakkaaa: 1. Mir scheint Du hast a) nicht mitgekriegt, dass Lumpirr es war, der von "Publikum" geschrieben hat und b) so ganz und gar nicht geschnallt, was ich geschrieben habe;) 2. Hast Du mir nun keine einzige meiner Fragen, die an Dich gerichtet waren, beantwortet. 3. Ob Aussagen antisemitisch oder rassistisch sind, hat leider nichts mit der eigenen, persönlichen Meinung dazu zu tun, sondern hängt von der jeweiligen Definition ab. Und sowohl Deine als auch Lumpirrs Kommentar erfüllen so ziemlich sämtliche Kritierien antisemitischer Rhethorik. Ob Du das jetzt so sehen willst oder nicht;)
      3 12 Melden
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 19:26
      Highlight Mit Literaten meinte ich Petrarca...vonwegen schnallen...aber alles ok!
      3 0 Melden
    • supremewash 15.08.2017 23:59
      Highlight @Petrarca Weder sind mir orthodoxe Juden ohne Hut und Locken bekannt- um die strenge Auslegung des Glaubens in allen Aspekten gehts ja gerade-noch gibt es atheistische Juden.
      2 0 Melden
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  • Beri_sha_24a 15.08.2017 11:06
    Highlight Unglücklich, aber me weis was cha passiere we me nid ufpasst mit Füür...
    18 10 Melden
    600
  • Pegi9999 15.08.2017 11:01
    Highlight Hinter jedem Schild steckt eine Geschichte.
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  • gianny1 15.08.2017 10:58
    Highlight Sowas von peinlich für die Schweiz!
    58 290 Melden
    • opwulf 15.08.2017 12:31
      Highlight Absolut! Wie kann man nur so unsensibel und diskriminierend sein? Und alle die hier blitzen, versetzt euch zuerst selber mal in so eine Lage! Wie fändet ihr es wenn ihr in den nächsten Ferien in Spanien zB Schilder mit der Aufschrift "Schweizer Gäste vor und nach dem Schwimmen duschen, sonst wird der Pool für euch gesperrt!" oder "An alle Freidenker, vor und nach dem Schwimmen duschen, etc"! Da würde sich kaum einer willkommen fühlen, wenn sich Regeln exclusiv oder implizit an ihn richten, während die grosse Masse davon ausgenommen wird!
      28 67 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 13:17
      Highlight opwulf: Insbesondere dann, wenn Spanien noch bekannt für seinen jahrhundertelalten Rassismus gegenüber Schweizern bekannt wäre. Aber so ist's halt in der Schweiz; wir waren ja im Zweiten Weltkrieg und an der Shoah nicht direkt beteiligt, ergo können wir ja auch keine Antisemiten sein. Sowas gab's bei uns niiiiiie.... Und deshalb sollen jetzt diese hypersensiblen Juden mal nicht so tun, wenn sich in Europa mal wieder Schilder finden, die explizit nur an sie gerichtet sind... Für CHer mit Geschichtsbewusstsein sollte klar sein, dass das Schild zwar harmlos gemeint und trotzdem problematisch ist!
      12 33 Melden
    • MacB 15.08.2017 13:24
      Highlight Für die Schweiz ist das doch nicht peinlich, wenn dann für die gute Dame, die das sicherlich eher aus Naivität denn aus Bosheit hingehängt hat. Wie schon öfters kommentiert: Jedes Schild hat seine Geschichte.

      @opwulf: Ich würd mich in deinem genannten Beispiel mal fragen, wieso der Pool immer schwarz ist, wenn ich nach dem baden rausgehe und ob den so andere Menschen noch benutzen möchten.
      25 4 Melden
    • opwulf 15.08.2017 14:12
      Highlight MacB: Dir ist es bewusst dass man in der Schweiz zB keine ganzen Volksgruppen von einem Club/Disco ausschliessen darf, ganz egal ob und was für Erfahrungen man glaubt mit einem Stereotyp gemacht zu haben? Oder Sippenhaft! So wie dort geschrieben wurde aber genau solche diskriminierenden Regeln aufgestellt! Regeln sind ok, aber sie sollten für alle und niemals exklusiv gelten! Oder siehst du dies anders?
      9 8 Melden
    • MacB 15.08.2017 14:30
      Highlight Ich denke nicht, dass die gute Dame das aus antisemitischen Grüpnden hingehängt hat sondern lediglich basierend auf Erfahrungswerten. Das hätte wie gesagt auch Deutschen, Sportlern, etc. gelten können. Man kann auch alles hochkochen...
      10 6 Melden
    • opwulf 15.08.2017 17:18
      Highlight MacB: Ich möchte der Dame keinen Antisemitismus ankreiden, sondern dass das was sie geschrieben hat, diskriminierend war! Ob bewusst oder unbewusst, ist hier zweitrangig und den faux pas peinlich für die Schweizer Tourismusbranche (es schlägt Wellen)! Und nein, ich finde immer noch nicht das man wegen Erfahrungswerten diskriminieren darf/sollte! Darf ein Polizist auch nicht! Oder ein Richter, etc...!
      5 2 Melden
    • Petrarca 15.08.2017 17:34
      Highlight MacB: Es spielt auch keine Rolle, ob die Dame den Zettel aus antisemitischen Gründen hingehängt hat oder nicht. Es geht darum, dass der Zettel in seiner Formulierung und in seiner Art aus historischen Gründen unglaublich problematisch ist. Das hätte mit Deutschen oder Sportlern eben genau nicht passieren können, weil da der historische Kontext nicht gegeben ist! Und genau darüber regt man sich auf: Über die mangelnde Sensibilität im Umgang mit dieser Thematik. Und all die Kommentare hier beweisen, dass der Aufschrei mehr als gerechtfertigt ist!
      6 6 Melden
    • MacB 15.08.2017 18:54
      Highlight Also ich reg mich höchstens über die übersensibilität auf! Die Frau war nicht dabei vor fast 80 jahren und hatte hier kaum böse absichten,
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    600
  • Vachereine 15.08.2017 10:57
    Highlight Was war da antisemitisch?
    Das war klar prosemitisch!
    74 64 Melden
    • The Origin Gra 15.08.2017 12:10
      Highlight Was daran Antisemitisch ist?
      Nicht Antisemitisch wäre es, wenn die Schilder an alle Besucher gerichtet wären.
      In diesem Fall unterstellt man den Jüdischen Besuchern aber, nur aus Grund weil sie Juden sind, dass sie ein "Schmutziges" Volk seien.

      Das ist per Definition Antisemitisch und Rassistisch und nicht Prosemitisch wie Sie es darstellen möchten!

      Fragen?
      34 69 Melden
    • satyros 15.08.2017 12:20
      Highlight Nur Juden müssen duschen? Was ist daran prosemitisch? Klar, das war wohl nicht so gemeint. Äusserst unglücklich formuliert ist es aber auf jeden Fall. Das sagt die Betroffene ja selbst.
      22 12 Melden
    • wasdroht 15.08.2017 13:14
      Highlight Alle müsse duschen aber Juden ist es vielleich nach ihrem Jawhe verboten.
      5 14 Melden
    • ohjaja! 15.08.2017 14:42
      Highlight Aber Baden dürfen sie?! Oder zählt das nicht als Baden wenn man mit den Alltagskleidern in den Pool "fällt"? 😊
      9 1 Melden
    600
  • Fidelius 15.08.2017 10:54
    Highlight Das ist ja sowas von unter aller Sau dieses Schild.
    63 275 Melden
    • Olaf! 15.08.2017 12:04
      Highlight Wir sind alle empört und fühlen uns besser weil wir gute Menschen sind, da wir uns empören. Artikel gelesen? Ist ja alles halb so wild.
      101 15 Melden
    • derEchteElch 15.08.2017 12:20
      Highlight Alles halb so schlimm. Hier wird wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Geht chillen!
      90 22 Melden
    • Charlie B. 15.08.2017 12:32
      Highlight Das Schild kann ja eigentlich nichts dafür. Die Person die es geschrieben hat wohl eher. Wobei die Finger die es geschrieben haben auch nichts dafür können, die haben nur das ausgeführt was das Hirni produziert hat.
      24 46 Melden
    600

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