Wasser in Gebäuden, umgestürzte Bäume, 550 Notrufe: Die Unwetterbilanz in Zürich
Die Einsatzleitzentrale in Zürich hat am Donnerstagabend nach einem Unwetter rund 550 Feuerwehrnotrufe entgegengenommen. Der Höhepunkt des Einsatzaufkommens wurde gegen 20 Uhr erreicht, wie Schutz & Rettung Zürich auf der Plattform X mitteilte.
Die ELZ arbeitete heute Abend erneut im #Unwettermodus und nahm rund 550 #Feuerwehrnotrufe entgegen, Höhepunkt um 20:00.
— Schutz & Rettung Zürich (@SchutzRettungZH) July 16, 2026
286 Feuerwehreinsätze im Kanton Zürich, zumeist wegen Wasser im Gebäude und umgestürzten Bäumen. Besonders stark betroffen: Winterthur, Volketswil, Dübendorf. pic.twitter.com/9U4kUaL1ve
Die meisten Einsätze standen im Zusammenhang mit Wasser in Gebäuden und umgestürzten Bäumen. Besonders stark betroffen waren laut Mitteilung Winterthur, Volketswil und Dübendorf.
Auch in Illnau-Effretikon hat der Sturm Spuren hinterlassen. Teile eines Hausdachs wurden von den Windböen abgerissen und auf den Boden geschleudert. Ein parkiertes Auto wurde unter den Trümmern begraben.
Gemäss «SRF Meteo» sind bis 23 Uhr mehr als 26'000 Blitze gezählt worden, zudem sei zeitweise sintflutartiger Regen gefallen.
Am meisten Niederschlag sei in Winterthur/Seen registriert worden. Dort sei am Abend rund ein Drittel der Regenmenge gefallen, die normalerweise im gesamten Juli verzeichnet werde. Stellenweise sei auch Hagel gefallen, etwa von der Zentralschweiz über den Zürichsee in Richtung Winterthur.
Aufgrund der heftigen Unwetter musste auch das Publikum der SRF-Sendung «Donnschtig-Jass» in Horgen ZH evakuiert werden, wie die Moderatoren Rainer Maria Salzgeber und Stefan Büsser auf Instagram bestätigten. Die Sendung konnte später jedoch wie geplant stattfinden. (sda/ome)
