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Ist bedroht: Der Sumatra-Orang-Utan. Bild: Joshua Paul/AP/KEYSTONE

10 Dinge, die du zum aktuellen Massensterben der Tierarten wissen musst

17.07.17, 16:08 18.07.17, 05:11

Eine neue Studie der Universität Stanford und der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko malt ein dramatisches Bild. Die Hauptaussage lautet: Wir befinden uns in einem Zeitalter des Massenaussterbens der Tierarten.

Der Bestand der Giraffen reduzierte sich in den letzten 30 Jahren um 36-40%. Bild: AP

Die Studie untersuchte die Populationen von 27'600 Wirbeltierarten und 177 Säugetieren. Bei mehr als 40 Prozent der Säugetiere  hat sich seit 1900 die Population um 80 Prozent oder mehr verringert.

Das Schnabeltier. In den letzten 27-36 Jahren hat seine Population um einen Drittel abgenommen.

Bei mehr als der Hälfte der Säugetiere hat sich das geographische Verbreitungsgebiet im selben Zeitrahmen um 40 Prozent verringert.

Der Bestand der Zebras hat seit 1992 um 25 Prozent abgenommen. Bild: AP/World Wildlife Fund International

Auch Tierarten, welche nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stehen, sind akut bedroht.

Auch die Anzahl Koalas nimmt ab. Um 28 Prozent in den letzten 18-24 Jahren. Bild: Tom White/EPA/KEYSTONE

Tierarten, welche vor 20 Jahren noch einen gesunden Bestand aufwiesen, sind nun bedroht.

Der Graupapagei: In den letzten 47 Jahren reduzierte sich sein Bestand um 50 Prozent. Bild: JEROME FAVRE/EPA/KEYSTONE

Artensterben ist kein Phänomen sondern ein Gesetz der Natur. Das Problem ist die Menge. Momentan liegt die Aussterbensrate 100- bis 10'000-fach über dem Normalwert.

Die Autoren nennen das momentane Artensterben eine «biologische Massenvernichtung».

Das Spitzmaulnashorn wurde zwischen 1970 und 1992 beinahe ausgerottet. Nur noch 2'400 Exemplare überleben. Bild: AP/Pittsburgh Post-Gazette

Zu «biologischen Massenvernichtungen» kam es in der Geschichte der Erde immer wieder. Zurzeit findet das «Sechste grosse Artensterben» statt.

Der Östliche Gorilla – In den letzten 20 Jahren dezimierte sich sein Bestand um 70 Prozent. Bild: Themba Hadebe/AP/KEYSTONE

Über die Ursachen früherer grosser Artensterben sind sich die Experten nicht einig. In Frage kommen:

Über die Ursachen des momentanen Massenaussterbens bestehen aber laut der Autoren der Studie keine Zweifel:

Der Grund heisst «Mensch».

Das Handlungsfenster für Gegenmassnahmen ist laut der Studienautoren klein: Zwei bis drei Jahrzehnte. 

Die UNO rechnet im Moment mit einer jährlichen Zunahme von 78 Millionen Menschen. Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Eine Hai-Attacke mit tödlichen Folgen:

1m 17s

Hai-Attacke mit tödlichen Folgen - für das Tier

Video: reuters

Zum Schluss noch gute Nachrichten: Seekühe sind nicht mehr vom Austerben bedroht.

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  • Maya Eldorado 18.07.2017 10:52
    Highlight Mir fällt auf: Beklagt werden eigentlich nur Tiere von Gegenden weit entfernt von uns. Da haben ja andere was falsch gemacht.
    Dass bei uns schon lange Tiere wie Bär und Wolf ausgestorben sind lässt man fein raus. Die aktuelle Wiederansiedelung des Wolfes ist ja unter keinem guten Stern.
    Gut das war früher.
    Aber auch aktuell findet bei uns ein grosses Sterben statt.
    Beispiele: Wildbienen. Auch den Schmetterlingen gehts nicht gut. Die paar Resbiotop Blumenwiesen genügen halt nicht um das Ueberleben auf lange Sicht zu sichern.
    Das sind nur zwei Beispiele unter vielen.



    10 1 Melden
    600
  • Fredu 18.07.2017 09:59
    Highlight Interessant, dass die die das Artensterben der Tiere und Pflanzen beklagen, sich in den allermeisten Fällen nicht getrauen die wahre Ursache zu benennen, nämlich die explosionsartige Zunahmen der Menschen auf diesem Planeten. Stattdessen müssen dann wiedermal topaktuelle Banalitäten wie Veganismus, Velofahren, Entwicklungshilfe, Energie, usw. zu Tode diskutiert werden. Es ist ganz einfach: Zuviele Menschen bedeuten weniger Platz für andere Lebewesen und noch verheerender: Mehr Menschen = mehr Dreck!
    9 4 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 10:15
      Highlight Durch die Abholzung des Regenwaldes (Anbau von Soja für die Fütterung von Nutztieren) gehen Arten verloren. Veganismus ist keine Banalität.
      10 2 Melden
    • Fredu 18.07.2017 11:22
      Highlight Auf die Gefahr hin die heile Welt der Veganer zu zerrstören: Wegen Euch müssen trotzdem Tiere sterben! Schon nur der Anbau von Gemüse, Früchte, Soja, usw. fordert tausende Tierleben. Ganz zu schweigen vom Transport der Waren. Fährt Ihr kein Auto? Fliegt Ihr nicht? Sogar beim Fahrradfahren tötet Ihr Tiere, aber Insekten sind ja keine Tiere gell, und Pflanzen sind keine Lebewesen, gell? Ihr biegt Euch die Wahrheit zurecht und macht Euch etwas vor, wie alle Extremisten. Aber Chemie habt Ihr gern, sowohl in der Kleidung wie in den Fertigprodukten die ihr esst. Das ist einfach nur erbärmlich!
      8 11 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 12:11
      Highlight Fredu:
      Dein Rumdumschlag ist gespickt mit Vor- und Fehlurteilen.
      Soja: Fast alles angebaute Soja wird als Tierfutter genutzt.
      Du tötest auch Tiere beim Fahrradfahren. Es geht aber um das mutwillige Töten.
      Ich denke, dass Leder viel Chemie braucht.
      Ich persönlich fahre fast nur mit Bus und Zug. Und viel Gemüse gibt's aus dem eigenen Garten.
      4 3 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 13:02
      Highlight Fertigprodukte esse ich praktisch nicht. Wie kommst du darauf?
      3 2 Melden
    • Alnothur 18.07.2017 18:59
      Highlight "Fast alles angebaute Soja wird als Tierfutter genutzt." - der Umkehrschluss ist trotzdem - entschuldige - idiotisch. (Und "Fast alles" garantiert übertrieben).
      2 1 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 22:52
      Highlight Nein, es ist nicht idiotisch. Soja für mein Tofu stammt z. B. aus Österreich.
      Tierfutter: über 90 %...
      1 2 Melden
    • Fredu 19.07.2017 09:51
      Highlight @Datsyuk, Dein Horizont ist etwas eingeengt, mein Fleisch ist Weidefleisch, nichts als Wasser und Gras, für die übrige Menschheit kann ich keine Verantwortung übernehmen. Wie gesagt, die Anzahlt der Menschen auf diesem Planeten ist die Ursache unserer Probleme, nicht das Fleisch. Dazu grad aktuell in Watson: http://www.watson.ch/Schweiz/Wissen/439651370-Wie-die-Schweiz-beim-Naturschutz-vom-Vorreiter-zum-Schlusslicht-wurde
      1 2 Melden
    • Datsyuk 19.07.2017 10:55
      Highlight Lies dir doch einmal deine Kommentare durch. Einen "eingeengten Horizont" habe sicher nicht ich.
      2 2 Melden
    600
  • Wurst 17.07.2017 21:56
    Highlight Irgend so ein schlauer (name entfallen) Professor für Astrophysik sagte mal die Natur gäbe es überall, womoglich auf tausenden von Planeten gäbe es formen von mehrzelligem Leben in verschiedensten Formen.

    Etwas wie den Menschen, eine Lebensform welche den inneren Drang sich zu entwikeln habe und sich über die Naturgesetze die er sich zu nutze macht hinaus auch eigene Gesetze macht und stets nach höherem strebt sei wahrscheinlich doch ein einzigartiger Zufall und absolut Schützenswert.

    Ich fand's erst anmassend, aber je mehr ich darüber nachdenke... 🤔
    10 14 Melden
    600
  • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:30
    Highlight Das alles ist ja nichts Neues. Das weiss man schon seit Jahrzehnten. Gemacht wird nichts. Wie auch? Warum auch?
    Wir unterstehen der Natur und machen genau das, was möglich ist. Dass dies nun zum eigenen Untergang führt, ist einfach eine evolutionäre Regel, die schon bei vielen anderen Arten Anwendung gefunden hat und zum Untergang führte. Wir sind da keine Ausnahme.
    18 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 07:26
      Highlight Oje...
      9 0 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 10:16
      Highlight Rabbi Jussuf, dich betrifft es halt nicht so sehr. Nach mir die Sintflut!
      2 0 Melden
    600
  • dmark 17.07.2017 19:11
    Highlight Klingt jetzt vielleicht etwas hart... Aber hätte man nicht über viele Jahrzehnte hinweg eine solch massive Entwicklungshilfe (incl. der medizinischen Versorgung) getätigt, dann würde es weit weniger Menschen, gerade in den Regionen dieser (noch) lebenden Tierarten geben, welche diesen zu Leibe rücken könnten.
    Nur mal so zum Nachdenken...
    56 44 Melden
    • Wehrli 17.07.2017 19:36
      Highlight Falsch. Das ist Kolonialistisch-faschistisches Denken.
      Die meisten Arten haben wir in Europa schon ausgerottet, sollen doch die Braunhäutigen ihre Arten retten.

      Jaja ...
      55 28 Melden
    • dmark 17.07.2017 19:56
      Highlight Naja, ich wüsste jetzt nicht, dass hier mal Geparden, Nashörner, Gorillas, Orangs usw. lebten.
      Aber "Kolonialistisch-faschistisches Denken" klingt gut; wenn auch nur mal eben reflexartig raus gehauen ;)
      29 29 Melden
    • bcZcity 17.07.2017 19:56
      Highlight Wegen solcher Artikel und solchen Kommentaren, bin ich immer wieder froh dass ich keine Kinder möchte!
      28 20 Melden
    • NeemaPur 17.07.2017 20:04
      Highlight Nicht hart, schlicht und einfach falsch! 1. Tierarten sind auch dort bedroht, wo keine Entwicklungshilfe geleistet wird (z.B. China oder Pazifischer Ozean). 2. Es sind wirtschaftliche Strukturen und nicht einfache Menschen, die die Umwelt zerstoeren (Corporations und nicht einfache Bauern faellen den Urwald). 3. Die Studie listet viele Ursachen, aber Entwicklungshilfe ist nicht dabei (lesen, statt nur blind zu kommentieren)! Sehr komische Schlussfolgerung, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und Artensterben besteht.
      36 14 Melden
    • _kokolorix 17.07.2017 20:31
      Highlight Es ist nicht die Entwicklungshilfe, es ist der Export des Kapitalismus welcher die Menschheit in ein exponentielles Wachstum zwingt. Bezeichnenderweise sind in Europa und den USA fast alle Arten von wirtschaftlich nicht direkt verwertbaren Wildtieren ausgerottet. Die Bevölkerungsexplosion nahm ihren Anfang in Europa und wurde gewaltsam in alle Welt verbreitet.
      Vielleicht solltest du mal über diese Fakten nachdenken, statt dich in faschistoiden Herrenmenschträumen zu suhlen...
      28 19 Melden
    • Vio Valla 17.07.2017 22:34
      Highlight Ich hatte heute ein Bockkäfer auf meinem Knie. (Ist einfach da hingeflogen) Ein unglaubliches imposantes Tier, dass ich noch nie in natura so gesehen habe. Warum? Weil er hier vom aussterben bedroht ist so wie viele ander einheimische Tier- und Pflanzenarten leider auch. Es sind schliesslich nicht nur die Exoten, die man in jeder Tierdoku sieht, vom aussterben bedroht. Es geschieht auch vor unserer eigenen Haustüre...
      28 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 07:28
      Highlight Ja dmark mit vollen Hosen ist gut stinken...... Immer toll aus seinem kleinem Elfenbeintürmchen auf die vermeintlichen Untermenschen herabzuschauen und sie für alles verantwortlich machen.... Du bist der Inbegriff des weissen Menschen.... Gratulation...
      5 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.07.2017 10:54
      Highlight Uii!
      Jetzt aber kommen die realen Sozialisten!

      Da würde ja schon ein Blick in den Osten reichen um zu sehen, was die alles in der Vergangenheit an Umweltsünden verbrochen haben.
      2 2 Melden
    600
  • mrmikech 17.07.2017 18:37
    Highlight Tardigrades: Earth’s unlikely beacon of life that can survive a cosmic cataclysm

    https://www.theguardian.com/science/2017/jul/14/tardigrades-earths-unlikely-beacon-of-life-that-can-survive-a-cosmic-catacylsm
    10 9 Melden
    600
  • Wasmeinschdenndu? 17.07.2017 18:33
    Highlight Jetzt alle so: "Traurig was da passiert..." aber morgen geht auch ihr schon wieder mit dem Auto zur Arbeit, kauft Bananen aus Südamerika, Äpfel mit Pestizidbehandlung oder nutzt mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein Produkt mit Palmöl. Jeder einzelne von uns (auch ich) ist verpflichtet diesen Planeten als Lebensraum zu erhalten. Sonst wird bald Schluss sein, wie Einstein einst sagte: “Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”
    58 16 Melden
    • Gilbert Schiess 17.07.2017 20:18
      Highlight Nein, morgen gehe ich mit dem Velo zur Arbeit, in der regel 3x die Woche, von März bis Okt. Rund 50 km jeden Tag..
      Aber - Du hast dennoch recht.
      23 14 Melden
    • Karl Müller 17.07.2017 21:23
      Highlight @Wasmeinschdenndu?:

      Ja, weil die Hauptnahrungsmittel des Menschen werden ja von Bienen befruchtet. Wer ist nicht schon Sonntags an einem Weizenfeld entlangspaziert, wo tausende emsige Bienen von Ähre zu Ähre geflogen sind ...

      ... ähm, entweder hat Einstein hier Müll erzählt, oder aber wahrscheinlicher ist das Zitat schlicht erfunden. Falsch ist es sowieso.
      8 24 Melden
    • Wurst 17.07.2017 22:05
      Highlight Nur weil Einstein drauf steht muss es nicht stimmen....

      Ich meine... sein Leben war (unabhängig seiner Leistungen) ein rechter Murks.... von seinem Frauenbild gar nicht zu sprechen!! Sorry. Mich nervt dieses Einstein hier und Einstein da...

      Die meisten die ihn Zitieren verstehen nicht mal die spezielle Relativitätstheorie... von der allgemeinen ganz zu schweigen. Die Zitierenden können also gar nicht beurteilen warum und ob er Schlau war!!!
      10 21 Melden
    • Datsyuk 18.07.2017 10:19
      Highlight Wurst, das kannst sicher nur du.
      3 0 Melden
    • Wurst 18.07.2017 14:03
      Highlight Himmel nein!! Wie kommat du denn auf sowas?! Ich Zitiere ihn ja nicht! (Bedeutet das ich in der oben beschriebenen Menge nicht Teil bin...)

      Ich denke einfach lieber selber als mich auf Aussagen und Lebensweisheiten eines Menschen zu verlassen den ich nicht gekannt habe und dessen Privatleben von Chaos, Chauvinismus und Unzufriedenheit geprägt war. Wenn ich was über Gravitation wissen will vielleicht, aber nicht über Landwirtschaft.

      Diese gottähnliche Anbetung und dieses blinde nachplappern nur weil Einstein drunter steht ist einfach nur Hirnlos.

      Selben denken macht schlau!!
      3 0 Melden
    600
  • Maruel 17.07.2017 18:11
    Highlight "With great power comes great responsibility", musste schon Spiderman lernen.
    Wir sind das mächtigste Wesen hier und es wird langsam Zeit, dass sich die Menschheit ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Heimat und deren Bewohnern bewusst wird und endlich damit anfängt, Leben zu bewahren anstatt es zu zerstören.
    Es ist unsere verdammte Pflicht.

    Das bedeutet harte Einschnitte und wird besonders für all jene schwer, die bisher in Wohlstand leben durften... also auch für mich. Trotzdem muss es getan werden wenn wir nicht alles verlieren wollen, was das Leben überhaupt lebenswert macht.
    29 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:24
      Highlight Maruel
      Welches Leben soll bewahrt werden?
      6 19 Melden
    • Wehrli 17.07.2017 19:37
      Highlight Spiderman als Zitatgeber? Kein Wunder ist die Welt am Arsch ...
      19 23 Melden
    • Wasmeinschdenndu? 17.07.2017 20:05
      Highlight @Wehrli dachte ich mir auch 😂
      7 16 Melden
    • Ollowain 17.07.2017 20:35
      Highlight Ich nehme an du wirst jetzt vegan und kaufst nur noch echtes Bio-Gemüse, oder? ;) oder dann doch nicht?
      4 7 Melden
    • Maruel 17.07.2017 22:44
      Highlight Bereits Voltaire hatte etwas ähnliches mit gleichem Sinne geschrieben, zumindest wird es so gesagt. Und nach ihm wohl noch viele andere wie Churchill oder eben der Erfinder von Spiderman. Voltaire scheint aber der erste gewesen zu sein.
      Meiner Meinung nach spielt es keine Rolle, wer was gesagt hat, solange die Aussage stimmt.

      Wieso ich Spidermann gewählt habe? Ich weiss es nicht so genau. Vielleicht nur weil ich manchen Voltaire nicht zutraue. Immerhin fahren wir gerade seit etwa seit 100 Jahren unsere eigene Lebensgrundlage mit Vollgas gegen die Wand.
      Wie intelligent können wir schon sein?
      11 2 Melden
    600
  • Tyler Durden 17.07.2017 17:57
    Highlight Schade, schon morgen aber geht der Raubbau an der Erde weiter.
    52 12 Melden
    600
  • Grundi72 17.07.2017 17:53
    Highlight Der Borkenkäfer hat gemäss den Experten in den 80ern ja auch den GESAMTEN Waldbestand der Welt vernichtet...

    17 72 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 07:29
      Highlight Ja diese Sauviecher.... Frage warum konnte sich dieser so vermehren? Ach ja da waren die Frösche schuld oder waren's die Amseln....
      0 4 Melden
    600
  • Dä Brändon 17.07.2017 17:49
    Highlight ...und am Ende räumt der kleinste und primitivste aller Arten auf und wird den Weg für neue, hoffentlich Menschenfreie, Lebewesen ebnen.
    39 17 Melden
    • Wehrli 17.07.2017 19:38
      Highlight Menschenfreie Lebewesen? Oder denkfreier Brändon ...
      9 24 Melden
    600
  • Ollowain 17.07.2017 17:41
    Highlight Wie wäre es mit ein paar Lösungsansätzen, Watson? Zum Beispiel Veganisums? Oder Erneuerbare Energien? Oder weniger ins Ausland für Ferien?
    31 37 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:13
      Highlight Veganismus?
      Damit unsere Haustierarten auch noch aussterben?
      26 19 Melden
    • Wehrli 17.07.2017 19:39
      Highlight Ach ja, die Ökoreligion. Am besten mit Sozialismus angewürzt, das schmeckt dann am besten und trieft vor Moralin.

      Die Lösung? Technokratie, trocken, aber nötig um die Chose zu retten ...
      10 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:58
      Highlight Technokratie?
      Auch nur eine Verzögerungstaktik.
      4 9 Melden
    • Gilbert Schiess 17.07.2017 20:23
      Highlight Veganismus wäre vor millionen von Jahren vermutlich die Lösung für die Erde gewesen, aber dan begannen wir Fleisch zu essen und Hirn wuchs.
      16 9 Melden
    • _kokolorix 17.07.2017 20:36
      Highlight Veganismus? Das ist Selbstbetrug pur. Ohne Tierhaltung funktioniert kein Ackerbau nachhaltig! Als reine Sammler können wohl nicht mehr als 1Mio Menschen leben. Was tun die restlichen 89999Mio? Kommentarlos verhungern?
      16 9 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 17.07.2017 17:41
    Highlight Danke, dass ihr doch noch etwas dazu bringt. Hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Umso erfreuter war ich, als ich heute mal wieder Zeit hatte, um bei Watson reinzuschauen. Danke :-)
    37 15 Melden
    600
  • ch2mesro 17.07.2017 17:40
    Highlight Dieser herzige Geselle; Brachypelma smithi wurde in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet sehr häufig für den Verkauf und Export gefangen. Aus diesem Grund wurde sie im Jahre 1985 in den Anhang II des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens (WA) aufgenommen und war damit die erste Vogelspinnenart, die unter dieses Abkommen fiel. Durch die Aufnahme in das Washingtoner Artenschutzabkommen sind Exporte aus ihrem Herkunftsland Mexiko reguliert. Besitzer dieser Tiere benötigen einen Herkunftsnachweis. Heute sind sämtliche Brachypelma-Arten geschützt.
    20 6 Melden
    • kleiner_Schurke 17.07.2017 19:03
      Highlight Wird auch gerne in der Homöopathie eingesetzt. Das ganzen Tier getrocknet und gemahlen in Weinbrand gelöst und dann Potenziert. Das Produkt nennt sich dann Tarantula.
      7 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:14
      Highlight Lecker!
      5 4 Melden
    • ch2mesro 17.07.2017 21:31
      Highlight an die fünf blitzer; darf man nur herzige tiere wie pandas oder wale schützen, aber die hässlichen dürfen ruhig ausgerottet werden?
      11 2 Melden
    600
  • Phrosch 17.07.2017 17:08
    Highlight Frühere Massensterben betrafen auch die Menschen. Inzwischen haben wir zahlreich Gefahren wie Krankheiten genügend im Griff, dass sie uns nicht mehr massiv dezimieren. Jetzt müssten wir das auch noch für die Natur schaffen.
    23 11 Melden
    • Rendel 17.07.2017 18:01
      Highlight Dazu müssten wir Menschen uns wieder dezimieren. Ohne Lebensraum kann keine Spezies überleben. Und schon gar nicht mit einer Spezies Mensch, die mehr nutzt als sie zum Überleben braucht.
      21 3 Melden
    • mrmikech 17.07.2017 18:25
      Highlight Alles nur eine frage von zeit. Neue viren wird es immer wieder geben. Wäre HIV ansteckend wie eine erkältung gewesen gab es schon keine menschen mehr. Rein zufall dass wir noch da sind. Wir sind einfach arrogant und dumm. Sonst würden wir besser mit unseren planet umgehen, und das leben besser schätzen.
      14 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:17
      Highlight Dank der Medizin sind Menschen eine Gefahr für die anderen Lebewesen geworden.
      Was wir nicht als Nutztiere brauchen können, wird unweigerlich aussterben. Da nützt auch noch so grosse Rücksicht nichts.
      6 6 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 17.07.2017 16:46
    Highlight Es ist einfach krass. Und jeder von uns (ich auch) macht mit. Durch den Kauf von Bananen, die Nutzung von Kupfer, billiger Baumwolle, Fleischkonsum....ein möglicher Ausweg ist das cradle-to-cradle Prinzip.
    51 13 Melden
    • Silent_Revolution 17.07.2017 17:11
      Highlight Die Liste liesse sich beliebig erweitern. Ob Palmöl, Avocados, auch fast sämtliches Gemüse, denn durch die Herbizide werden nicht nur "Schädlinge" getötet. Dann wäre da der Plastik und der tägliche Waschgang der die Meere zerstört. Der Stromverbrauch und vieles mehr.

      Aber grenzenloses Wachstum und Globalisierung sind gut und wichtig und haben uns Wohlstand gebracht. Dagegen sollen wir ja nicht mehr demonstrieren, haben wir gestern gelernt, sondern uns an den Vorzügen erfreuen.

      Wen kümmert schon die Natur, Fairness oder Nachhaltigkeit. Wirtschaftlichkeit wollen wir.
      42 15 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:19
      Highlight Vergiss "Nachhaltigkeit"! Das gibt - wenn überhaupt - nur eine Verzögerung. Das Hauptproblem ist unsere Vermehrung.
      14 9 Melden
    • Silent_Revolution 17.07.2017 19:31
      Highlight Die Vermehrung ist nur eine weitere Begleiterscheinung dieses Systems.

      Erstens fördert die Wirtschaftspolitik die Vermehrung. China investierte beispielsweise kürzlich Millionen in Kampagnen um die Geburtenrate zugunsten der Wirtschaftlichkeit zu steigern.

      Und zweitens ist die Geburtenrate in bildungsfernen, religiösen und von Armut gezeichneten Gebieten am höchsten.

      Diese Gebiete will man allerdings nicht aufwerten, stell dir vor, jeder erhält weltweit fairen Lohn und Bildung. Die Supermärkte in Europa wären leer, die Kaufkraft und Wirtschaft am Arsch.
      14 2 Melden
    600
  • Mnemonic 17.07.2017 16:40
    Highlight Wir Menschen sollten uns bloss noch schämen imfall¨
    42 15 Melden
    • aglio e olio 17.07.2017 18:10
      Highlight Nein, wir sollten aus unseren Fehlern lernen und es besser machen :)
      17 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.07.2017 19:22
      Highlight aglio e olio - hatte ich gestern...
      Was genau sollten wir besser machen? Welche Fehler?
      Die meisten Fehler sind doch nur Begleiterscheinungen unseres Lebens. Die wirklichen Fehler sehen wir als Tugend.
      5 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 07:31
      Highlight Rabbi, oje selten solchen Mist gelesen...
      2 1 Melden
    600

Käse, Brot und abgestürzte Rinder – diese 2 Städter verbringen den Sommer auf der Alp

Für drei Monate haben Carole Eggmann (26) und Dani Früh (35) ihre Altbauwohnung in Winterthur gegen eine Alphütte ohne Strom und Warmwasser hoch in den Walliser Alpen eingetauscht: Eine Reportage über Schnee im August, abgestürzte Rinder und die Sehnsucht nach einem Thermalbad.

«Kein Netz.» Nach der letzten Kurve der Alpstrasse, die sich vom Oberwalliser Dorf Grengiols 1600 Höhenmeter den Hang hoch ins Saflischtal windet, ist auch beim Blick aufs Handy klar: Hier endet die Zivilisation.

Früh hat es eingedunkelt an jenem Augustabend, ein kurzer Sommerregen fällt und kühlt die Luft auf 2300 Meter über Meer empfindlich ab. Am Hang leuchtet die Stirnlampe von Dani Früh, der in Regenmontur den Zaun einholt. Am nächsten Morgen bei Tagwacht um 5 Uhr morgens zeigen es die …

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