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Tsunami, an eleven year old female Sumatran Orangutan shields herself from the sun during her birthday celebration at the National Zoo Ape Center in Kuala Lumpur, Malaysia, Thursday, Dec. 31, 2015. (AP Photo/Joshua Paul)

Ist bedroht: Der Sumatra-Orang-Utan. Bild: Joshua Paul/AP/KEYSTONE

10 Dinge, die du zum aktuellen Massensterben der Tierarten wissen musst



Eine neue Studie der Universität Stanford und der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko malt ein dramatisches Bild. Die Hauptaussage lautet: Wir befinden uns in einem Zeitalter des Massenaussterbens der Tierarten.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS DIE GIRAFFEN ALS GEFAEHRDET AUF DER ROTEN LISTE STEHEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- In this Aug. 2, 2009 photo, a group of giraffes from Africa's most endangered giraffe subspecies walk through scrub brush near Koure, Niger. By all accounts, they should be extinct. Instead, their numbers have quadrupled to 200 since 1996, an unlikely boon experts credit to the concurrence of an impoverished government keen for revenue that has enacted laws to protected them, a conservation program that encourages people to support them, and a rare harmony with humans who have accepted their presence. (AP Photo/Rebecca Blackwell)

Der Bestand der Giraffen reduzierte sich in den letzten 30 Jahren um 36-40%. Bild: AP

Die Studie untersuchte die Populationen von 27'600 Wirbeltierarten und 177 Säugetieren. Bei mehr als 40 Prozent der Säugetiere  hat sich seit 1900 die Population um 80 Prozent oder mehr verringert.

Schnabeltier, Schnable, Platypus
Cute News
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Das Schnabeltier. In den letzten 27-36 Jahren hat seine Population um einen Drittel abgenommen.

Bei mehr als der Hälfte der Säugetiere hat sich das geographische Verbreitungsgebiet im selben Zeitrahmen um 40 Prozent verringert.

In this undated handout photo supplied by the World Wildlife Fund (WWF), zebra run on a plain in northern Botswana. Thousands of zebra were monitored during a 500 kilometers (300 miles) roundtrip journey, a newly discovered trek that wildlife experts say reaches farther than any other known land migration in Africa. The newfound migration is a rare bright spot at a time when mass movements of wildlife are disappearing because of fencing, land occupation and other human pressures, a conservation specialist said.  (AP Photo/HO-World Wildlife Fund International - Martin Harvey)   MANDATORY CREDIT

Der Bestand der Zebras hat seit 1992 um 25 Prozent abgenommen. Bild: AP/World Wildlife Fund International

Auch Tierarten, welche nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stehen, sind akut bedroht.

epa04757677 A picture made available 20 May 2015 shows Koalas on exhibit at the Singapore Zoo,  Singapore, 19 May 2015. Four female koalas named Chan, Idalia, Paddle and Pellita arrived in Singapore on 13 April 2015 on loan from the Lone Pine Koala Sanctuary, in Brisbane, Australia, and will make Singapore Zoo their temporary home for the next six months. The koala exhibit opens to public on 20 May 2015.  EPA/Tom White

Auch die Anzahl Koalas nimmt ab. Um 28 Prozent in den letzten 18-24 Jahren. Bild: Tom White/EPA/KEYSTONE

Tierarten, welche vor 20 Jahren noch einen gesunden Bestand aufwiesen, sind nun bedroht.

epa05322903 A man carries his pet African grey parrot  on a pier after sunset in Hong Kong, China, 22 May 2016.  EPA/JEROME FAVRE

Der Graupapagei: In den letzten 47 Jahren reduzierte sich sein Bestand um 50 Prozent. Bild: JEROME FAVRE/EPA/KEYSTONE

Artensterben ist kein Phänomen sondern ein Gesetz der Natur. Das Problem ist die Menge. Momentan liegt die Aussterbensrate 100- bis 10'000-fach über dem Normalwert.

Die Autoren nennen das momentane Artensterben eine «biologische Massenvernichtung».

A four week old black Rhino calf makes her first public appearance at the side of her mother Azizi, at the Pittsburgh Zoo & PPG Aquarium in the Highland Park section of Pittsburgh, Friday, April 14, 2017. (Darrell Sapp/Pittsburgh Post-Gazette via AP)

Das Spitzmaulnashorn wurde zwischen 1970 und 1992 beinahe ausgerottet. Nur noch 2'400 Exemplare überleben. Bild: AP/Pittsburgh Post-Gazette

Zu «biologischen Massenvernichtungen» kam es in der Geschichte der Erde immer wieder. Zurzeit findet das «Sechste grosse Artensterben» statt.

FILE - In this Nov. 30, 2007 file photo, a gorilla looks on at Volcanoes National Park in Ruhengeri, Rwanda. The eastern gorilla has been listed as critically endangered, making four of the six great ape species only one step away from extinction, according to the International Union for the Conservation of Nature's Red List of Endangered Species, released Sunday Sept. 4, 2016. (AP Photo/Themba Hadebe, File)

Der Östliche Gorilla – In den letzten 20 Jahren dezimierte sich sein Bestand um 70 Prozent. Bild: Themba Hadebe/AP/KEYSTONE

Über die Ursachen früherer grosser Artensterben sind sich die Experten nicht einig. In Frage kommen:

Über die Ursachen des momentanen Massenaussterbens bestehen aber laut der Autoren der Studie keine Zweifel:

Der Grund heisst «Mensch».

Das Handlungsfenster für Gegenmassnahmen ist laut der Studienautoren klein: Zwei bis drei Jahrzehnte. 

Bild

Die UNO rechnet im Moment mit einer jährlichen Zunahme von 78 Millionen Menschen. Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Eine Hai-Attacke mit tödlichen Folgen:

Video: reuters

Zum Schluss noch gute Nachrichten: Seekühe sind nicht mehr vom Austerben bedroht.

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