Wissen
Ägypten

Archäologen finden nahe Kairo weitere Sarkophage von hochrangigen Priestern

Archäologen finden nahe Kairo Dutzende Sarkophage von hochrangigen Priestern

04.10.2020, 06:1704.10.2020, 13:33
An archaeology worker opens a sarcophagus at the Saqqara archaeological site, 30 kilometers (19 miles) south of Cairo, Egypt, on Saturday, Oct. 3, 2020, in the presence of journalists and officials. E ...
Grosse Spannung beim Öffnen der Sarkophage.Bild: keystone

Archäologen haben in der bekannten Grabstätte Sakkara weitere gut erhaltene Sarkophage aus altägyptischer Zeit entdeckt. Insgesamt seien 59 Särge gefunden worden, die seit fast 2600 Jahren nicht geöffnet worden seien, teilte der ägyptische Antikenminister Chalid al-Anani am Samstag vor Journalisten mit. Sie seien in sehr gutem Zustand und hätten ihre Originalfarbe erhalten.

Er sei bei der Öffnung eines Sarges dabei gewesen, sagte Al-Anani weiter. Die Mumie habe ausgesehen, «als wäre sie erst gestern mumifiziert worden». Die Sarkophage gehörten zu Priestern und hohen Offiziellen aus der Spätzeit des Alten Ägyptens.

Al-Anani zufolge gibt es dort weitere Särge, die auch geborgen werden sollen. Ausgestellt werden sollen die Fundstücke im neuen Grossen Ägyptischen Museum, das nahe den Pyramiden von Giseh gebaut wird.

Das ägyptische Antikenministerium hatte bereits im September den Fund von 27 gut erhaltenen Särgen aus derselben Periode in Sakkara bekannt gegeben. Die Nekropole mit der Stufenpyramide von Pharao Djoser liegt südlich von Kairo und zählt zu Ägyptens bekanntesten Totenstädten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ata, die Mini-Mumie aus der Atacama-Wüste, ist ein Mensch
1 / 16
Ata, die Mini-Mumie aus der Atacama-Wüste, ist ein Mensch
Ata ist nach ihrem Fundort benannt: Die Mini-Mumie wurde 2003 in der Atacama-Wüste gefunden.
quelle: bhattacharya et al.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Jahrelange Detektivearbeit identifiziert Mumie in Basel
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Jeder 8. Krebsfall geht auf Infektionen zurück – Hauptübeltäter ist ein Bakterium
Eine neue Studie zeigt, dass 2024 weltweit rund 2,3 Millionen neue Krebsfälle durch Infektionen verursacht wurden. Fünf Erreger sind hauptsächlich dafür verantwortlich, darunter besonders ein Bakterium.
Die Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die im Fachmagazin The Lancet Oncology veröffentlicht worden ist, liefert das umfassendste und aktuellste Bild der mit Infektionen verbundenen Krebsbelastung. Die Analyse basiert auf Schätzungen zur Krebsbelastung aus der Datenbank des IARC Global Cancer Observatory und zeigt, dass im Jahr 2024 weltweit schätzungsweise 2,3 Millionen neue Krebsfälle – etwa 12 Prozent aller neuen Krebserkrankungen – durch Infektionen verursacht worden sind.
Zur Story