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Ukraine-Konflikt

Prorussische Demonstranten greifen Staatsanwaltschaft in Donezk an

Rund 300 prorussische Demonstranten haben in der ostukrainischen Stadt Donezk versucht, das Gebäude der Regionalstaatsanwaltschaft zu stürmen. Die Angreifer warfen Steine auf rund einhundert Bereitschaftspolizisten, die das Gebäude bewachten. Die Sicherheitskräfte setzten darauf Tränengas und Blendgranaten ein.

Mehrere Polizisten wurden entwaffnet und geschlagen. Die Menge beschimpfte die Beamten in Sprechchören als «Faschisten». Mindestens vier Polizisten wurden verletzt, vier ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Die Agentur Interfax meldete, die Polizei habe sich in das Gebäude zurückgezogen. Zuvor waren Tausende durch die Stadt marschiert und hatten in Sprechchören einen Anschluss an Russland nach dem Vorbild der Halbinsel Krim gefordert. 

Die Millionenmetropole Donezk in der Schwerindustrie- und Kohleregion Donbass ist die Hauptstadt der von den prorussischen Aktivisten ausgerufenen «Republik Donezk». Das Gebäude der Regionalverwaltung wurde am 6. April besetzt, das Rathaus zehn Tage später. Im Osten der Ukraine kontrollieren prorussische Milizen inzwischen mehr als ein Dutzend Städte. (rar/sda) 



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